Frage von Rentnerarbeit, 67

Rentner-Selbstständig-Krankenversicherungsbeitrag-Befreiung-Wechsel-Arbeitszeit reduzieren-Nebenberuflich-Hauptberuflich-Rechenbeispiel-Formulare-Anträge wo?

Guten Tag gutefrage.net-Team,

ich bitte um ein Rechenbeispiel und Tipps wo welche Anträge gemacht werden können.

Folgender Fall: 

-Rentner (70Jahre alt) hat mtl. ca. 300€ Rente, da es nicht reicht ist er nach wie vor 

-Selbstständig in Vollzeit tätig (Kleinunternehmer) hat umgerechnet mtl. ca. 400-450€ übrig 

-Zahlt immernoch der Krankenkasse als freiwillig gesetzlich Versicherter mtl. ca. 250€ Beitrag

Was kann dieser Mensch tun, um entweder vom Beitrag zur KV befreit zu werden oder eine massive Entlastung im Beitrag zu bekommen bzw. diesen nur Anteilig zahlen zu müssen?

Die Krankenversicherung teilte auf Anfrage mit, dass es schon der niedrigste Beitrag sei. 

Jedoch wurde keine andere Option mitgeteilt. 

Im Internet gab es Hinweise auf eine KV für Rentner?

Was sind denn mögliche Vorraussetzungen: 

-Arbeitszeit als Selbstständiger reduzieren, wenn ja, auf wieviel pro Woche? 

-Dazu Gewerbe von Hauptberuflich auf Nebenberuflich ummelden oder reicht das sogar aus? 

-In wie weit kann oder wird die Rentenversicherung mit beteiligt sein? 

-Ändert sich was an der Rente?

Es wäre schön wenn ein paar konkrete Rechenbeispiele oder Tipps für o.g. Fall mitgeteilt werden oder auch an wen man sich am besten wendet, der einem dabei ggf. helfen kann.

Vielen Dank geehrtes gutefrage.net-Team!

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Antwort
von Apolon, 62

@rentnerarbeit,

eine Änderung der Krankenkasse ist nicht mehr möglich, da Sie ja als freiwilliger Versicherter eingestuft sind.

Und hier zählen alle Einkünfte, auch die aus Vermietung bzw. aus Zinserträgen.

Möglich wäre mal zu prüfen ob ein Anspruch auf Wohngeld besteht. Ansonsten kann nur noch das Sozialamt helfen. Wobei hier natürlich die Einkünfte aller im Haushalt lebenden Personen berücksichtigt werden.

Gruß Apolon

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht & Versicherung, 63

Als freiwillig Versicherter zahlt er Krankenkassenbeiträge auf sein gesamtes Einkommen. 

Nur wenn er einen angemeldeten Minijob bis 450 € hat, zahlt der ARBEITGEBER dafür die Beiträge.

Wenn er "selbständig" ist, muss er jeden einzelnen € auch bei der Krankenkasse angeben.

Antwort
von BenLam, 67

Hallo,

helfen kann konkret die gesetzliche Krankenversicherung. Ich gehe davon aus, dass der Rentner schon vorher freiwillig versichert war.

Eine Befreiung oder Reduzierung ist mir nicht bekannt. Es ist tatsächlich so, dass der Mindestbeitrag gezahlt werden muss.

Unterstützung gibt es vielleicht seitens des Sozialamtes. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Das scheint ein typischer Fall zu sein, indem jemand keine Vorsorge getroffen hat.

Kommentar von DerHans ,

Das ist wieder jemand, der sein ganzes Leben lang die Beiträge "gespart" hat. Jetzt soll die Solidargemeinschaft einspringen.

Antwort
von jimpo, 49

Wer mit 70 Jahren eine Rente von nur 300€ bekommt, hat in seinem Leben nie richtig gearbeitet.

Kommentar von AalFred2 ,

Nachdem dir inzwischen klar sein müsste, dass du keinerlei Ahnung hast, warum lässt du deine überflüssigen Antworten nicht einfach sein?

Kommentar von nersd ,

Wie er gearbeitet hat können wir uns nicht anmaßen, zu beurteilen. Was man ihm aber vorwerfen kann, ist dass er sehenden Auges in diese Probleme gerannt ist!

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