Mein Vater ist Rentner mit einer schmalen Rente und kann die 600,00 Euro private Krankenkasse nicht mehr zahlen. Er ist aber seit Jahrzehnten dort Mitglied
Kann er in die gesetzliche Krankenkasse?
Oder was kann er tun?' Ganricht versichert geht nicht.
Danke.
Joki

Frag doch mal bei der Privaten an, ob dein Vater in den sogenannten Basistarif wechseln kann (ab 2009 möglich). Ähnliche Leistungen wie die gesetzlich, bei annähernd gleichem Beitrag. Die gesetzliche wird ihn nicht aufnehmen können.

Da schwillt mir der Kamm! Die ganze Zeit, als "leistungsfähiger Arbeitnehmer" kocht man sein eigenes Süppchen. Man genießt die Vorteile der PKV, u.a. auch das bessere Beitrags-/Leistungsverhältnis und jetzt als Rentner kann man die Prämie nicht mehr zahlen und hofft vom Schoß der Gemeinschaft aufgefangen zu werden. Jetzt wo vermutlich nur noch Kosten entstehen! Und wieso hat man, wenn man als AN privat versichert sein konnte, jetzt nur so eine mickrige Rente?
Ich hoffe innigst, dass das nicht geht! Vielleicht ist ja ein schönes Häuschen da! Das kann man ja versetzen um seine PKV weiter zahlen zu können!
Aber genau das ist die Grundlage eines Sozialsystems. Wer in Not ist dem wird geholfen. Und vermutlich hat er auch einiges an Steuern eingezahlt wenn er finanziell in der Lage war sich privat zu versichern.
RBMannheim am 27. Januar 2009 10:33 Warum bekommt er dann keine Rente? Das paßt nicht! Und warum glaubst Du, krankt dieses "Sozialsystem"? Weil die, die etwas leisten könnten, das in die eigene Tasche machen, dann aber sich von der Gemeinschaft tragen lassen wollen! Das ist eben nicht der Gedanke eines Sozialsystems, dass die Stärkeren erst dann kommen, wenn sie schwach sind, sondern, dass sie die Schwachen auch mittragen, so lange sie stark sind. Erst dann haben sie auch Anspruch von der Gemeinschaft aufgefangen zu werden, wenn sie selbst nicht mehr können! So wäre es zumindest normal!
Wer zahlt prozentual die meisten Steuern in Deutschland?
Da die Steuerbelastung in Deutschland proportional zum Einkommen steigt, trägt das Drittel der Haushalte, das am meisten verdient, 62 Prozent der Finanzierungslast des Staates.
Wer zahlt die wenigsten Steuern?
Das unterste Drittel der Einkommen. Haushalte, die wenig oder gar nicht verdienen, erhalten fast 60 Prozent aller Transferzahlungen (Rente, Sozialhilfe, Kindergeld, Bafög, sonstige Staatshilfe), zahlen aber nur fünf Prozent der Steuern und Sozialabgaben.
http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2008/2/17/news-24179056/detail.html
RBMannheim am 27. Januar 2009 11:06 Wer so viel verdient, kennt i.d.R. ausreichend Mittel und Wege, um von der Steuerlast nicht erdrückt zu werden! Und wenn jemand so viel verdient, dass er in diese Gruppe fällt, dann hat er auch alle Möglichkeiten etwas für seine Altersversorgung zu tun! Ich meine, außer sich auf die Gemeinschaft zu verlassen!
Dann machst Du noch einen grundlegenden Fehler: Hier geht es nicht um Steuern, sondern um Sozialversicherungen! Und da zahlt ein Milliardär auch nicht mehr, als jemand der 100.000 im Jahr hat! Obergrenze ist Obergrenze! Und von dem, was mit seiner riesigen Steuerzahlung finanziert wurde, hat er sicher ja auch profitiert (er wird ja wohl kaum nur auf seiner eigenen Strasse gefahren sein oder seine Kinder nur in seine eigene Schule geschickt haben!). Du siehst: Deine Erzählungen und der Link sind wunderbar, haben mit dem Thema aber überhaupt nichts zu tun!
Ich glaube darum worüber Du Dich hier aufplusterst geht es bei der Frage überhaupt nicht.
RBMannheim am 27. Januar 2009 12:11 Ich denke schon! Es geht um Sozialschmarotzer! Die ihr Leben lang wohl in Saus und Braus gelebt haben, ohne sich für die Allgemeinheit zu interessieren und jetzt, da die eigenen Kassen leer sind von dieser finanziert werden wollen! Das Thema ist immer das gleiche, nur in anderer Verpackung!

Die Privaten sind inzwischen verpflichtet zu gleichen Beiträgen bei solchen Fällen zu versichern. Die Mitglieder sind dann zwar privat versichert aber zu Bedingungen wie bei der GKV. Also zum Versicherungsgeber und Nachfragen.

von privater ist ein rückgang in die gesetzliche nur in ausnahmefällen möglich bitte erkundige dih bei der krankenkasse ob sie ihn aufnehmen und erkläre auch warum er in die GKV will sie werden ihn nur auf nehmen wenn die Bedingung für GKV vorliegt
simikra am 27. Januar 2009 10:17 les dich hier mal durch da sind alle Änderungen ab Januar 2009 drin http://www.beste-private-krankenversicherung.de/pkvgkvim_vergleich.htm

Ruf doch einfach mal eine gesetzliche an,und erkundige Dich!
Ja, er kann zurück in die gesetzliche!
wfwbinder am 27. Januar 2009 10:09 mutiger Rat. die Fundstelle bitte.
Das würe ich so nicht sagen, solange er kein Hartz 4 bezieht muss er eine bestimmte Zeit vor Rentenbeginn eine bestimmte Zeitlang (Überwiegend) in einer GKV versichert gewesen sein. Die genauen Fristen und Zeiten weiß ich leider nicht. Aber einfach ist das nicht wenn er diese Bedingungen nicht erfüllt.
wfwbinder am 27. Januar 2009 10:16 @hannastgt,
stimmt genau, deshalb möchte ich ja auch die Fundstelle für die abenteuerliche Antwort
Wenn er über 55 ist geht es nicht. Und er muss dann einige Zeit abhängig arbeiten und auch in GKV einzahlen.
Ich kenne genug Selbständige, die sich freiwillig gesetzlich versichern um damit später keine Probleme zu haben damit.