Frage von Schwesterwelle 10.09.2011

Rentner: Finanzielle hilfen ?

  • Antwort von Sturmwolke 10.09.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich empfehle den Besuch bei einem Schuldenberater

  • Antwort von DerHans 10.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er muss sich einfach stur stellen und auf seinen Pfändungsfreibetrag bestehen. Dieser liegt bei 1.028 € monatlich. Davon kann er seine Miete zahlen und er hätte auch noch Geld zum Leben. Wenn er weniger Geld hat als 364,00 € plus der tatsächlichen Warmmiete, steht ihm Grundsicherung im Alter zu. Davon kann man natürlich auch keine Raten zahlen. Der (die) Gläubiger gehen dann eben leer aus.

    Wenn das anders wäre, würde ja quasi der Staat die Schulden übernehmen. Damit könnten alle Kreditgeber auf eine Risikoprüfung verzichten, und munbter drauf los liefern, was das Zeug hält.

  • Antwort von Terrorpinguin 10.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er hat durch den Tod seiner Frau 20.000,00 € Schulden aufgebaut? Hmm.

    Er könnte versuchen, sich einen Hilfsjob zu beschaffen, dann verdient er noch ein wenig dazu.

    Es gibt in vielen Städten auch die Tafel, dort können wirklich arme Menschen sind preiswert bis kostenlos mit Lebensmitteln versorgen.

    Das Wichtigste fehlt in Deiner Frage: Was hat er für ein Einkommen? Danach richten sich die vom Staat zu leistenden Zuschüsse. Diese sind nicht von aufgebauten Schulden abhängig.

  • Antwort von santolina 10.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er kann in die Privatinsolvenz gehen. Dann ist er spätestens in 7 Jahren Schuldenfrei und hat in der Zwischenzeit so viel das er leben kann...

  • Antwort von swatkatten 10.09.2011

    Leider gibst Du nicht an, in welcher Stadt sich das abspielt. Hat er es mal beim Sozialamt versucht? Ich bin ja auch (Früh-)Rentner und bekomme außer meiner äußerst mickrigen Rente noch die 'Grundsicherung in der Rente und bei Erwerbsminderung' von der Sozi (hat die Sozialhilfe abgelöst), bringt aber kaum was, da die Rente als Einkommen zählt und angerechnet wird. So bleiben mir 360 Euro im Monat, von denen ich noch Strom und Providerkosten abziehen muß. Ich habe außerdem auch noch 'nen schwerbehinderten-Status (kann kostenlos mit Bus und Bahn fahren), das gibt immerhin 65 Euro extra von der Sozi. Lebensmittel hole ich mir alle 2 Wochen von der örtlichen Tafel, die von der Diakonie ausgerichtet wird. Gibt es bei euch sicher auch, dort sollte der Arme mal mit seinem Bescheid vorsprechen, da bekommt er auch 'nen Gratis-Kaffee und 'ne Suppe zum Essen. Bei uns gibt es da Obst und Gemüse bis zum Abwinken (ich kann garnicht soviel tragen, muß da meistens ablehnen) und eine große Tüte mit Lebensmitteln, wobei hin und wieder auch mal echte Delikatessen bei sind. - Aber 'nen Trolley müsste er da schon haben, denn die Sachen so einfach wegtragen geht schlecht, dafür ist es zu viel, oder er müsste auf einen Teil verzichten. Das ist, wie gesagt, bei uns so, es kann sein, daß es bei euch ein wenig anders gehandhabt wird.

  • Antwort von blondie1705 10.09.2011

    Wie kann er denn plötzlich 20.000,-- Schulden haben, weil seine Frau gestorben ist? Nur die Miete kann das ja wohl kaum sein.

    So einfach ist es auch wieder nicht. Jemand macht Schulden, warum auch immer und die anderen zahlen dann dafür.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen

Verwandte Fragen


Verwandte Tipps

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!