Frage von Lo1001, 98

Rentiert sich eine 190 Euro teure Kamera-Versicherung für 4 Jahre?

Hallo, zum Kauf meiner Nikon D5200 wurde mir eine 190 Euro teure Versicherung von Allianz angeboten. Der Kaufpreis war 519€ also ist das fast ein Drittel. Die Versicherung geht 4 Jahre lang und beinhaltet Schutz gegen Wasser/Sand/Etc. Schaden, Eigenverschuldung, Schaden durch Dritte, Diebstahl und sonst das was eine normale Garantie beinhaltet. Das alles auch im Ausland. Sinnvoll ist es auf jeden Fall - aber für 190 Euro? Was ist eure Meinung - rentiert es sich oder soll ich das Geld lieber in ein Stativ/ Objektiv etc stecken..... Kann die Versicherung noch zurückbuchen, aktuell habe ich sie aber schon gekauft. Danke und LG:)

Antwort
von Apolon, 29

@LO1001,

bei deinem Text fehlen Informationen.

Nutzt du diese Kamera privat oder beruflich?

Ich habe mehrere Digital-Kameras, bzw. Spiegelreflex-Kameras und noch nie eine Versicherung dafür abgeschlossen.

Die teuerste kostete gerade mal 2.000 €.

Nur wann wird so ein Teil mal beschädigt?

Bei so einer billigen Kamera lohnt sich solch ein Versicherungsschutz nicht.

Meine Meinung.

Gruß N.U.

Kommentar von Lo1001 ,

Danke:)

Antwort
von zonkie, 29

Das wäre mir bei der Cam erheblich zu teuer. Bedenkt man das du 520€ heute gezahlt hast, da wirst du sie im Falle eines Totalausfalls in 2 Jahren für einige €€ weniger bekommen wenn du sie privat einfach ersetzten würdest. Da ist die Differenz zu den 200€ schon wieder geschrumpft.

Je nachdem wie du mit deinen Sachen umgehst bzw sie nutzt würde ich da schon eher 190€ in Lotto stecken hast am ende vermutlich ähnlichen Nutzen von :D

Ich habe DSLR´s seit einigen Jahren, nehme sie immer mit in den Urlaub, ob Stand, Wandern, oder sonstwo. Meine Cams standen schon halb im Wasser und hingen an mir beim klettern druch dichtes Gebüsch ... der größte Schaden den ich bisher verzeichnen konnte war ein Kratzer auf dem Canon Logo, für mich macht eine so teure Versicherung grade bei einer doch eher günstigeren Cam kaum Sinn.

Kommentar von Lo1001 ,

Danke für die Antwort:D Okay, denke da jeder eigentlich das verneint werde ich es zurückbuchen.... ist ja doch ein bisschen teuer:D

Kommentar von zonkie ,

^^ Würde ich auch so handhaben ... hoffe das du es nicht bereuen musst, aber eigentlich bin ich zuversichtlich.

DSLR´s werden zwar gerne wie rohe Eier behandelt sind aber doch sehr robust. Selbst mein nicht abgedichtetes Objektiv hat 2 Stunden schottischen Starkregens überstanden wärend das andere im Rucksack sein Seepferdchen gemacht hat ^^

Viel Spaß damit ;)

Kommentar von Lo1001 ,

Danke:D Hab zwar noch ein paar Probleme was manuelle Modi angeht aber denke nach ein paar Wochen intensivem Beschäftigen damit sollte sich das legen ;) Lieber das Geld in ein gescheites Stativ investieren oder? Hab Bock auf Langzeitbelichtungen:D

Kommentar von zonkie ,

Ja das lernt man sicher mit der Zeit.. gibt ja auch unzähliges an Anschaungsmaterial usw.

Für Langzeitbelichtungen dann wohl ein Must-have. Da sollte dann auch ein etwas besseres Stativ als das "jedermann" 20€ amazon Teil. Das Ding hatte wohl fast jeder mal .. reicht teils aus aber ist nicht das Gelbe vom Ei. Da würde ich schon ein gutes Stück mehr investieren.

Selbst mein ~100€ Ding halte ich immer wieder für zu Wacklig. Aber so selten wie ichs nutze ist das ok für mich.

Gibt so vieles in das man sein Geld bei der Fotografie versenken kann :D Habe z.b. ein ND Filter für Langzeitbelichtungen am Tag (sehr schön für fließendes Wasser z.b.)
oder ein "schöneren" Camgurt (Sunsniper, Rapidstrap finde ich recht praktisch ^^), Fernauslöser mit Timer (Ich mag diesen Bulb mode nicht da gibts es schöneres ^^) usw usw usw.. die Liste ist endlos.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 49

Definitiv nicht, es sei denn Du bist ein absoluter Schussel und lässt immermal irgendwo was liegen oder es fällt dir alles runter. Kaput geht an den Dingern eigentlich sehr wenig wenn sie mal runter fallen und wenn eigentlich nur das Glas vom Objektiv. Da ich mal davon ausgehe dass da eh ein 18-55mm davor hängt sind 190 Euro einfach zuviel, da bekommst schon ein besseres Objektiv dafür.

Kleiner Tipp, immer den Tragegurt zweimal ums rechte Handgelenk wickeln vorm Fotografiern.

Antwort
von H3rrMann3lig, 60

Eine pauschale Antwort ist da schwer. Wenn du die Kamera ohne konkrete Ambitionen gekauft hast, finde ich die Versicherung überflüssig. Eine gute Hausratversicherung deinerseits und eine Haftpflichtversicherung auf Seiten eines eventuellen Verursachers deckt schon viel ab.

Wenn du jetzt Work and Travel durch Arabien planst oder so, dann macht die Versicherung imo Sinn. Für Familienfotos eher nicht.

Antwort
von Hardware02, 22

Ich würde mir diese Versicherung nicht kaufen! Gegen Diebstahl bzw. Raub ist die Kamera auch über die Außenversicherung deiner Hausratsversicherung geschützt. Und wie du schon erkannt hast, ist die Versicherung viel zu teuer.

Antwort
von Falkenpost, 39

Hi,

wie H3rrMann3lig schon sagte, kann man dies nicht pauschal beantworten udn hängt ganz von deinem Umgang mit der Kamera ab. Während man das Handy doch häufiger in der Hand hat und damit herumspielt, geht  man m.E. mit einer Kamera doch gewußter und damit sorgfältiger um.

Für den Normalbürger lohnt sich daher die Absicherung eher nicht. Wenn du in unsichere Gegenden fährst oder jedes Wochenende auf hochalpinen Touren am Seil deine Fotos machst, könnte eine Absicherung gegen Diebstahl oder Sturzschäden schon wieder Sinn machen.

Gruß
Falke

Antwort
von Lemo1991, 43

Wie hoch ist der Selbstbehalt, wie lautet der Tarif und ich muss sagen, dass Eigenverschulden auch oft Geld kostet. ;)

Antwort
von sinari, 35

Schlicht und ergreifend-zu teuer und extrem unnütz.Wie behandelst du ein teures fotografisches Gerät?Ja-mit Vorsicht.Sonst noch Fragen?

Kommentar von Lo1001 ,

Nein, werde sie zurückbuchen! Danke:)

Antwort
von Niklaus, 18

Dies Versicherungen gehören zu den unnötigsten Versicherungen überhaupt.

Antwort
von Asturias, 38

Eine Gebäude-Versicherung für ein Einfamilienhaus kostet ca 250 - 500 Euro jährlich.

Eine Handyversicherung 190 Euro.

Merkst Du was?

Das ist Schwachsinn!

Kommentar von Falkenpost ,

Bei einer Gebäude-Versicherung für ein Einfamilienhaus liegt der Combined Ratio bei 22 %.

Bei einer Handyversicherung bei 110 %.

Merkst du was?

Deine Antwort ist Schwachsinn!

Kommentar von Ratirat ,

Wenn hier etwas Schwachsinn ist, dann deine Antwort  - was willst du damit eigentlich sagen? 

Zum einen liegt die Combined Ratio bei Gebäudeversicherungen üblicherweise nahe 100 %. In den letzten Jahren sogar häufig darüber wegen besonders häufiger Unwetter. 

Zum zweiten wäre eine regelmäßige combined ratio von 110 % ein dauerhaftes Verlustgeschäft für den Versicherer, und er würde solche Versicherungen gar nicht mehr anbieten. 

Und nicht zuletzt kann die combined ratio dem Kunden völlig egal sein, den für ihn ist nur interessant, was an Ersatzleistungen fließt, also die Schadenquote. Gerade bei so Kleinversicherungen wie Handy oder Kameraversicherungen ist die ziemlich gering, weil relativ viel Aufwand für Verwaltung, Marketing, Provisionen usw. entsteht. 

Kommentar von Apolon ,

Ergänzung:   Eine Kamera-Versicherung ist nur dann sinnvoll, wenn man eine Ausrüstung von mehreren Tausend Euros hat und diese beruflich nutzt.

Daher wird diese, bei den meisten Versicherungsunternehmen auch nur für Berufs-Fotographen angeboten.

Kommentar von Falkenpost ,

Wenn du dich mit dem Schwachsinn nicht auskennst, wieso meldest du dich dann zu Wort?

Die Combined Ratio kann dem Kunden letztendlich nicht völlig egal sein, denn wenn das Produkt aufgrund zu hoher Schäden aus dem Ruder läuft, werden entweder die Prämien angehoben, die Leistungen reduziert usw. Und Handy-Versicherungen haben eine extrem hohe Combined Ratio. Und zwar von deutlich über 100 %. Ist ja auch klar, wenn jede Nase meint, das Ding auf den Boden zu pfeffern, wenn eine neue Handy-Generation auf den Markt kommt.

Die Aufwände für Verwaltung, Marketing sind extrem niedrig bei einer durchdachten Verkaufsintegration. Was sich kostenmäßig niederschlägt sind die Provisionen sowie extreme Schadenquote. Was denkst du bitte schön wie sich die Schadenquote entwickelt, wenn ein Versicherer eine Leistungsstaffel von 100% / 100% in den ersten beiden Jahren anbietet?

Also kein Schwachsinn sondern schlicht die Wahrheit.

Kommentar von Ratirat ,

Die Combined Ratio kann dem Kunden letztendlich nicht völlig egal sein, denn wenn das Produkt aufgrund zu hoher Schäden aus dem Ruder läuft, werden entweder die Prämien angehoben, die Leistungen reduziert usw. 

Das kann ich aber doch an der Combined Ratio gar nicht erkennen, wie viel für Schadensregulierung ausgegeben wird und wie viel für andere Kosten drauf geht, von denen ich als Kunde gar nichts habe. Ein extrem ineffizienter Versicherer mit lahmarschigen überbezahlten Mitarbeitern, der überall die Kohle für Marketing, Provisionen und McKinsey raushaut, hat auch eine hohe Combined Ratio. Was nützt das mir als Kunde? Deswegen sagte ich ja, dass die Schadensquote relevant ist.

Und wenn Prämien angehoben oder Leistungen gestrichen werden, dann habe ich ein Sonderkündigungsrecht, wenn es mich überhaupt betrifft, denn meistens wird das nur auf Neuverträge angewendet. 

Und Handy-Versicherungen haben eine extrem hohe Combined Ratio. Und zwar von deutlich über 100 %. Ist ja auch klar, wenn jede Nase meint, das Ding auf den Boden zu pfeffern, wenn eine neue Handy-Generation auf den Markt kommt. 

Und genau dann passiert, was du oben geschrieben hast: Prämien anheben, Leistungen reduzieren. Mag ja sein, dass einige Versicherungen das anfangs nicht ganz überblickt haben und es zu so einem Ergebnis kam. Aber das wird sie schnellstens ändern, wenn es nicht Geschäftsziel sein sollte, Kohle zu verbrennen. 

Woher hast du denn diese angeblichen 110 %?

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