Frage von Mimihelpme, 48

Rentenminderung ausgleichen?

Hallo an alle, die sich auskennen mit Zinsen, Geldanlagen und Rente. Wenn ich zum frühestmöglichen Termin in Rente gehe, bekomme ich 40,- € / Monat weniger, als wenn ich 3 Jahre später regulär in Rente gehe. Da meine Rente als ewige Minijoberin sowieso nur gering ist, habe ich mir überlegt, die Rentenminderung auszugleichen. Ich müßte 10070,- € in die Rentenkasse zahlen, dann wären die 40,- € wieder in meiner Rente, wenn ich 2023 vorzeitig in Ruhestand gehe. Ist das sinnvoll, so wie ich denke? Ich habe die 10070,- € zur Verfügung. Alternative wäre für mich: die 10070,- € sicher anlegen, also keine Aktien oder Finazverwalter, für mich kommt nur 100 % Sicherheit in Frage, also Festgeld. Das bringt etwa 1-2% pro Jahr. Ab 2023 könnte ich das Geld dann immer so festlegen, dass meine 40,- € pro Monat, für das kommende Jahr nicht festgelegt werden. Ich würde diese 40 x 12 = 480,-€ ausgeben. Also jedes Jahr ab 2023 480,-€ ausgeben und den Rest 1- 5 Jahre anlegen. da müßte ich genau rechnen, was länger angelegt werden kann, denn ich möchte ja jedes Jahr die 480,- € haben. Die 2. Variante, mit dem Anlegen erscheint mir als Laie aber sehr mühsam und unsicher. Was wenn es bald gar keine Zinsen mehr gibt? Ohne Zinsen käme ich mit dem Geld 21 Jahre hin. Mit Zinsen etwas länger. In 21 Jahren bin ich aber erst 77 Jahre alt. Bei der Rente mit Ausgleich der Minderung habe ich lebenslang etwas davon, ich möchte 90 werden. Außerdem gibt es die Rentenanpassungen gegen die Inflation. Würden Sie, würdet Ihr das mit dem Minderungsausgleich machen, wenn ihr die 10070 ,- € hättet? Sind meine Überlegungen richtig?

Antwort
von lifefree, 17

Würde dann auf die 40€ verzichten und das Geld als Festgeld anlegen.Denn in 20 Jahren wären 40 € = 9600€ Rente und Du weisst nicht, ob Du das Alter erreichst.Das Geld benötigst Du für evtl.Anschaffungen wie neue Waschmaschine u.a.Bist Du sicher, dass Du eher in Rente gehen kannst, das solltest Du vorher rechtlich klären.

Kommentar von Mimihelpme ,

Ich habe mich genau erkundigt, mit 63 Jahren kann ich 2023 in Rente gehen, bei einer Minderung von 40,- € im Monat ( Das ist eine Minderung von 12% für langjährig Versicherte.Mit einer Einmalzahlung von zur Zeit 10070,- € kann ich die Minderung ausgleichen. Diese Summe ist nur für 3 Monate zugesagt. Wenn ich später ausgleichen würde, wird eine neue Berechnung gemacht, denn der Rentenwert für einen Rentenpunkt und auch meine persönlichen Rentenwerte können sich verändert haben. Es kann also sein, dass ich im nächsten Jahr oder in 5 Jahren viel mehr einzahlen müsste um die Minderung auszugleichen. Wenn ich die 10000,- € sicher anlegen würde,also für ca 2% und ab meinem 63. Lebensjahr davon 40,- im Monat, also 480,- im Jahr ausgebe( als Vergleich zum Rentenausgleich), dann käme ich mit Zins und Zinseszins mit den 10000,-€ aus, bis ich 92 Jahre alt bin. Dann wäre alles futsch. Bei der Rente mit Minderungsausgleich sind die 40,- € im Monat immer noch da, auch wenn ich 100 Jahre alt werde.. Für die Waschmaschine hätte ich noch eine 2. Rücklage, von zur Zeit 5000,- € in Fonds, die wachsen vielleicht noch, bis ich 63 bin, in 7 Jahren. Dann ist es außerdem auch wahrscheinlich, dass durch Rentenerhöhungen die 40,- € noch höher ausfallen und auch während der Rentenzeit durch Erhöhungen wachsen. 40 € im Monat werde ich sicher brauchen, denn meine Rente wird ca 300,- € betragen und eben 260,- mit Minderung. Außerdem erhalte ich bereits eine Witwenrente von zur Zeit 720,- €.  Ich werde also knapp über der Armutsgrenze liegen. Ich habe mich immer noch nicht entschieden was ich mache, aber ich habe ja bis Ende des Jahres Zeit, mich zu entscheiden. :) Danke für jedes Mitdenken!

Antwort
von Lottl07, 25

Ich würde an deiner Stelle nicht früher in Rente gehen. Jedes Jahr zählt bei der Rente. Vor allem wenn du erst 2023 in Rente gehen kannst. Wer weis du überhaupt noch an Rente bekommst.

So würde ich das dir zur Verfügung stehende Geld lieber auf 10 Jahre Fest anlegen. So hast du mehr davon als wenn du es in die Rentenkasse einzahlst.

Und alt werden, ...... das will ja wohl jeder nur kann zum Glück keiner sagen wie alt man wird.

Kommentar von Dickie59 ,

wie hast du das berechnet? das eine Festanlage mehr bringt als eine lebenslange (Langlebigkeit) Rente???

Kommentar von Lottl07 ,

Da gibt es nichts groß zu berechnen. Mann muss froh sein wenn man 2023 in Rente geht froh sein wenn man noch ausreichend bekommt. Hat man dann noch gespartes wird man froh sein.

Außerdem ist es immer gut etwas auf der hohen Kante zu haben weil man nie weis was noch auf einem zukommt

Kommentar von Mimihelpme ,

Ja das stimmt natürlich, etwas in Reserve zu haben kann nie verkehrt sein, deswegen bin ich mir ja auch noch nicht schlüssig, was ich mache mit meinen 10.000,- €. Sterbe ich eher haben auch meine Kinder (Erben) vielleicht etwas davon, wenn dann noch was da ist. Ich möchte auch meine Beerdigungskosten absichern, damit will ich nicht meine Kinder belasten.

Kommentar von Lottl07 ,

Na dann ist doch alles Klar. Erkundige dich aber vorher bei den Banken wer wieviel Zinsen gibt und  der Zinssatz darf nicht runter gehen!

Antwort
von rafaelmitoma, 22

laß dich doch von deiner bank beraten, die ist der Ansprechpartner. wenn du Geld zur verfügung hast, kannst du auch es auch inimobilien anlegen oder Aktien kaufen.

Kommentar von Mimihelpme ,

Die Bank will doch nur verdienen und Aktien sind mir zu riskant. Vielleicht gehe ich zu einem unabhängigen Finanzberater. Ist das so, dass die nur etwas verdienen, wenn mein Geld Gewinn macht? Also keine Vermittlerprovision sondern nur Beteiligung am Gewinn?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community