Frage von kleineMausMaus, 106

Rentenentzug nach 9 Jahren?

Ist es möglich, das jemandem, der 9 Jahre eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhält, diese zu versagen, obwohl sich der Gesundheitszustand nicht verbessert, sondern eher verschlechtert hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Konrad Huber, Experte für Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung, 60

Hallo kleineMausMaus,

Sie schreiben:

Rentenentzug nach 9 Jahren?

Ist es möglich, das jemandem, der 9 Jahre eine Rente wegen voller Erwerbsminderung erhält, diese zu versagen, obwohl sich der Gesundheitszustand nicht verbessert, sondern eher verschlechtert hat?

Antwort:

Selbstverständlich ist es möglich, daß die Erwerbsminderungsrente durch die auch nach 9 Jahren entzogen werden kann!

Dabei spielt es im Grunde genommen keine Rolle, ob die Erwerbsminderungsrente zeitlich befristet oder unbefristet bewilligt wurde!

In der Regel gibt es allerdings mit dem Antrag auf Weitergewährung keine Probleme, wenn während des Rentenbezugs weiterhin regelmäßig die Ärzte, zumindest aber der Hausarzt aufgesucht wird!

So kann jederzeit der glaubhafte Nachweis erbracht werden, daß die gesundheitlichen Probleme weiterhin vorliegen, sich ggf. verschlechtert haben!

Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so wird die DRV ggf. eine erneute Gesundheits-/Leistungsprüfung anordnen bzw. die Weitergewährung ablehnen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 70

Durch eine Verschlechterung des Gesundheitszustand, kann ja wohl kaum deine Arbeitsfähigkeit verbessert werden

Antwort
von turnmami, 70

Die Rente kann auch nach vielen Jahren entzogen werden, wenn sich der Gesundheitszustand verbessert hat. Mit welcher Begründung wurde die Weitergewährung versagt?

Kommentar von kleineMausMaus ,

Meine Frage galt der Wahrscheinlichkeit bzw. Möglichkeit bzw. den Gründen der Versagung. 

Kommentar von turnmami ,

Ach so, es ist eine rein hypotetische Frage: dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Rente entzogen wird, wenn sich der Gesundheitszustand nicht verändert, bzw. verschlechtert hat.

Antwort
von eulig, 47

wenn der Rentenbezieher der Aufforderung vom Rententräger nicht nachkommt die Erwerbsfähigkeit vom MDK prüfen zu lassen - ja.

wenn eine Prüfung erfolgt und der Gutachter sagt, dass man erwerbsfähig ist, oder zumindest teilweise erwerbsfähig ist, dann ebenfall ja bzw. Umstellung auf teilweise Erwerbsminderungsrente.

Antwort
von soissesPDF, 41

Sicher ginge das.
Wenn ein Nierenkranker etwa eine Transplantation erhält, seine Leistungsfähigkeit sich verbessert.

Verschlechtert sich der Gesundheitszustand kann sich logisch keine Leistungsfähigkeit verbessern.

Je nach Zuständigkeit ist ein Amtsarzt oder der Medizinische Dienst mit dem jeweiligen Befund beauftragt, ohne diese kann die Rentenversicherung nichts entscheiden.

Antwort
von Lumpazi77, 60

Evtl. wurde der derzeitige Gesundheitszustand nicht nachgewiesen ?

Einspruch mit Unterlagen einlegen !

Antwort
von TreudoofeTomate, 53

Ja, ist es. Leistungen werden wegen fehlender Mitwirkung versagt. Vielleicht hat dieser Jemand irgendetwas nicht erfüllt, was der Rententräger von ihm verlangt hat.

Kommentar von kleineMausMaus ,

Doch. Er hat alles eingereicht. An der Mitwirkungspflicht hapert es nicht.

Antwort
von Heidrun1962a, 53

ja, dass ist möglich. Wir wissen hier leider nicht, warum du die Rente bekommen hast. Von daher können wir es nicht genau beantworten. 

Antwort
von hauseltr, 56

Da muss doch wohl erst mal ein Amtsarzt oder Gutachter eingeschaltet werden.

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