Frage von FragenStell82, 73

Rentenbesteuerung bei gemeinsamer Veranlagung?

Hallo Community,

meine Großeltern waren gemeinsam veranlagt und mussten durch den dadurch gegebenen Freibetrag keine Steuer auf ihre Rente bezahlen. Nun ist die Großmutter im Februar gestorben. Mein Großvater ist zudem nach der Rentenerhöhung ab 07/2016 in einem Bereich, der ihn zu Zahlung von Steuern verpflichtet.

Ich habe allerdings mal gelesen, dass im Jahr des Todes des Ehepartners die gemeinsame Veranlagung noch gültig ist, womit er weiterhin unter der Besteuerung läge.

Kann dazu jemand behilflich sein? DANKE

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Petz1900, 49

Nicht ganz richtig.

Im Jahr des Todes des Ehegatten kann man selbstverständlich noch eine Zusammenveranlagung machen.

Im Jahr nach dem Tod des Ehegatten geht natürlich nur eine Einzelveranlagung, aber man bekommt das so genannte Witwen- oder Gnadensplitting, man wird also nach der Splittingtabelle veranlagt.

Im übernächsten Jahr ist man sozusagen "ganz normaler" Single, steuerlich gesehen.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 53

Im Todesjahr gilt noch der doppelte Grundfreibetrag.

Offensichtlich hat er dann die höhere Rente. Da kann es dann natürlich sein, dass er teilweise in die Steuerpflicht fällt. Sein Freibetrag bleibt ihm aber erhalten. Der steht in seinem ersten Rentenbescheid.

Antwort
von petrapetra64, 31

Das ist richtig, im Todesjahr geht es noch gemeinsam. 

Es wird ja eh nur ein gewisser Prozentsatz (nach Eintrittsjahr) versteuert und wenn er dann wirklich ein paar Euro Steuer zahlen muss später, dann hat er ja auch nur noch eine Person zu versorgen statt zwei. Am Ende hat er dadurch ja mehr Geld zur Verfügung als zuvor, wenn er die höhere Rente hat. 

Antwort
von Kuestenflieger, 34

das richtet sich auch ,nach dem renteneintitt , denn bei älteren renten ist nur 50% steuerpflichtig , dieser rest muß dann unter der allg. freigrenze liegen . = 0%

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