Frage von DenizRedza, 164

Religion.Welche ist richtig?

Hallo Leute,

ich wollte fragen welche Religion die richtige ist und wenn man Religionswissenschaftler ist weiß man es dann?

Antwort
von Rosenblad, 32

Die Frage nach der „Richtigkeit“ von Religion ist gleichbedeutend mit der Frage nach der „Richtigkeit“ des Menschen der gleichsam den lebendigen Baustein von Religion bildet zugleich aber diese menschliche Wirklichkeitskonstruktion in ein sakrales, ja supernaturales (transzendentes) Gewand einhüllt und nur auf diese Weise für sich zu gebrauchen versteht. In einer Weise indem der Mensch in dieses „Bauwerk“, das er selbst erschaffen hat Sinn-, Bewältigungs- und Erlebnisinventarien hineinbringt – in Form von Normen, Dogmen, Glauben, Ritualen, Wissen, Handlungen, Erleben, Erfahren, Sozialität und v.a. Intentionalität.
Dieses „Richtigkeitsherkommen“ hat der Psychologe Gerhard Vinnai folgend beschrieben:
Niemand kommt, psychologisch betrachtet, ohne Halt gebende seelische Mächte und mit ihnen verbundenen Formen des Glaubens aus. Wer sie bei der Religion sucht, sollte das so aufgeklärt wie möglich tun!“ (Gerhard Vinnai „Das Christentum, eine Religion der Gewalt?; In: Psychologie & Gesellschaftskritik Heft 1 /2, 2009, 22 S. hier S.21)

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 31

Die "einzig wahre Religion" gibt es nicht, weil es für religiöse Behauptungen keine wissenschaftlichen Fakten und objektive Beweise gibt.

Existenz Gottes, Schöpfung, Propheten, Gebote, Sünde, Hölle - streng rational gesehen sind das alles völlig unbeweisbare Behauptungen.

Bei Religionen geht es letztlich um den subjektiven Glauben des Menschen und nicht um beweisbare Fakten.

Religionen stellen in der Regel irgendwelche Absolutheitsansprüche, die sie jedoch nicht rational rechtfertigen können. Damit stehen sie der Wissenschaft entgegen.

Eine objektiv "wahre" Religion kann es schon deshalb nicht geben, weil der Aspekt des Glaubens auch irrationale Inhalte akzeptiert, die der Verstand aussortieren würde.

Auch ein Religionswissenschaftler kann dir daher keine wahre Religion nennen.

Antwort
von OnkelSchorsch, 18

Die erste Frage ist unbeantwortbar.

Zur zweiten Frage: Ein Religionswissenschaftler ist jemand, der menschliche Religionen studiert. Das ist ein wenig vergleichbar mit Völkerkunde. Der Religionswissenschaftler untersucht, wie bei den Völkern und Kulturen der Menschheit die jeweilige Religion ist, also wie die Rituale sind, welche heiligen Bücher es womöglich gibt und was in denen steht, er erforscht die religiösen Traditionen, er untersucht die Beziehungen zwischen den Religionen und so weiter.

Ein Religionswissenschaftler schreibt zum Beispiel seine Abschlussarbeit über einen mittelalterlichen christlichen Mystiker, hat bei der schriftlichen Prüfung als Hauptthema den japanischen Shintoismus und in der mündlichen Prüfung die Geschichte des Islams.

Er fällt aber kein Urteil darüber, welche Religionen "recht haben" und welche nicht.

Antwort
von Andrastor, 27

Wenn man sich tatsächlich wissenschaftlich und unvoreingenommen mit dem Thema auseinandersetzt, erkennt man dass keine der Religionen Recht hat, da Gott nichts weiter ist als eine Erfindung.

Kommentar von danhof ,

Hübsch widersprüchlich.

So gesehen existieren auch keine Liebe, keine Seele und kein Bewusstsein. Weil man sie ja wissenschaftlich nicht belegen kann.

Kommentar von Andrastor ,

Hübsch widersprüchlich.

Kann nur von jemandem behauptet werden der keine Ahnung von Wissenschaft hat.

existieren auch keine Liebe

Liebe ist eine Hormonausschüttung, welche vom Gehirn in Auftrag gegeben und anschließend interpretiert wird. Sie ist durchaus wissenschaftlich erwiesen und sogar messbar.

und kein Bewusstsein

Auch dieses ist wissenschaftlich erwiesen und messbar.

keine Seele 

Hier hast du ausnahmsweise mal Recht, denn die Seele ist wissenschaftlich tatsächlich nicht nachgewiesen und da ihre Beschreibungen höchst widersprüchig und unlogisch sind, ist die Wahrscheinlichkeit dass es sie gibt, äußerst gering.

Ich würde dir dringend raten dich zu bilden bevor du meinst derartig unsinnige und falsche Beiträge erstellen zu müssen!

Antwort
von SibTiger, 50

Ich gehe nicht davon aus , dass es eine richtige, oder gar eine wahre Religion gibt. Ich finde sie allerhöchstens mehr oder weniger erträglich.

Dabei zeigt sich die "Erträglichkeit" einer Religion für mich am ehesten dadurch, wie sie in ihren Dogmen mit anderen Glaubensrichtungen oder Religionen umgeht. Ich lehne eine Religion bzw. besser gesagt eine religiöse Richtung um so mehr ab je grausamer das (angebliche) Gottesbild hinter dieser Religion mit den "Ungläubigen" umgeht.

Dabei macht (nach meiner Einschätzung) insbesondere ein Religion aus dem Orient in negativer Hinsicht auf sich aufmerksam.

Antwort
von Bessarion, 66

Nein, als angehender Religionswissenschaftlicher kann ich dir verraten, dass wir Religionen nicht nach 'Richtigkeit' oder 'Wahrheit' beurteilen dürfen, um eine wissenschaftliche Sicht zu gewährleisten. 

Religion wird in der Religionswissenschaft als existierendes, soziales Phänomen wahrgenommen. Außerdem ist Religion ein Diskurs um dessen Definition sich gestritten wird - das war's auch schon. 

Der Religionswissenschaftler beschäftigt sich mehr mit soziologischen Aspekten. Es ist die Aufgabe des Theologen, sich mit der Materie außeinanderzusetzen.

Liebe Grüße, B

Antwort
von MaggieundSue, 39

Ich denke, ein Religionswissenschaftler betrachtet die Religionen ganz anders. Er will eher den Ursprung, Soziale  Kulturelle und Aufbau wissen....

Ich denke auch, dass ein Religionswissenschaft nicht unbedingt religiös ist.

Die "richtige" Religion.....ist für jeden eine andere...oder vielleicht gibt es ja keine "richtige" ;)

Antwort
von enzoright, 56

Es gibt keine richtige Religion. Die einzig richtige Religion ist diese (die dich nicht manipuliert und wenn dann positiv) die deiner Persönnlichkeit am meisten zusagt oder Vorteile gibt

Selbst wenn man Religionswissenschaftler ist weiss man es sehr wahrscheinlich nicht.

Es ist die Religion die dir am meisten zusagt.

Ich hoffe konnte dir helfen ;) mit freundlichen Grüssen <3

Antwort
von comhb3mpqy, 30

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Ich kann gleich auch noch einen Link in die Kommentare zu dieser Antwort stellen.

Antwort
von chanfan, 56

Gibt es denn die richtige Religion?

Das kann doch am Ende nur jeder für sich selbst entscheiden.

Antwort
von Buckykater, 5

Für mich gibt es keine richtige oder einzig wahre Religion. Religion ist reine Glaubenssache und jeder muss für sich entscheiden an welcher er glauben will.  Jeder soll und darf auch an das glauben was er will und auch dazu stehen soll seine Meinung anderen aber nicht aufzwingen wollen.  Eine richtige Religion gibt es nicht.

Antwort
von halbsowichtig, 12

Religionswissenschaftler wissen, dass es keine richtige Religion gibt. Manche sind prinzipiell unbeweisbar, andere sind schlicht falsch - aber nachweisbar richtig ist keine einzige auf der Welt.

Antwort
von danhof, 12

Du kannst dir die wichtigsten Schriften der jeweiligen Religionen vornehmen und dann selbst erkennen bzw. entscheiden, welche die richtige ist.

Das kann dir kein Außenstehender sagen. Atheisten werden sagen, es gibt keinen Gott. Muslime werden dir sagen, der Islam ist richtig. Christen werden sagen, das Christentum ist richtig.

Antwort
von Malavatica, 48

In die Religion wird man meist hineingeboren. 

Es gibt keine, die besser ist als die andere. 

Antwort
von Daviejones92, 19

Religionen sind, wie schon ein paar Mal erwähnt wurde, Erfindungen von Menschen. Alle Religionen wurden dazu erfunden, um das Gewissen zu beruhigen. Die Katholiken gehen regelmäßig Beichten. Die Evangelischen praktizieren unter anderem die Kindertaufe und haben ähnliche Rituale wie die Katholiken. Die Moslems müssen 5 mal am Tag beten und die Fastenzeit einhalten. Die Zeugen Jehovas wollen viele gute Werke tun, um einen höheren Rang im Himmel zu erreichen. Die Liste könnte noch viel länger werden. Und das Ziel dabei ist, wie ich vorhin schon erwähnt habe, das eigene Gewissen zu beruhigen. Man sagt zu sich selber, dass man für diese und jene Taten doch wohl gut genug sein muss, um vor Gott, Allah oder sonst wem zu bestehen. Doch wenn man genauer nachhakt werden alle diese Religionen behaupten, dass man nicht genau weiß ob man dadurch tatsächlich in den Himmel kommt oder eine Belohnung bekommt!

Das ist sehr traurig!

Doch es gibt eine frohe Botschaft! (Übersetzt: Evangelium)

Und diese Botschaft sagt aus, dass Gott selber den Kontakt zu uns Menschen sucht! (Nicht umgekehrt wie bei allen anderen Religionen!) Doch wie ist es Geschehen? Fakt ist, dass wir alle vor Gott nicht bestehen können! Gott ist heilig und wir sind sündig. Den Maßstab dürfen wir nicht selber legen, da wir uns nur mit anderen Menschen vergleichen. Dabei denken wir sofort, dass wir ja besser oder nicht viel schlechter sind als unsere Mitmenschen. Wir sind selbstgerecht und meinen, das wir vor Gott gut genug sind. Und die, die es nicht sind wollen durch religiöse Handlungen ihr Gewissen beruhigen. Den Maßstab setzt also Gott! Und Gott sagt, das alle gesündigt haben und somit alle Gesetzesübertreter sind. Man kann es mit unseren Gesetzen vergleichen. Wenn wir mit dem Auto auf der Straße fahren und nur 50 fahren dürfen, aber tatsächlich 70 fahren, dann haben wir das Gesetz übertreten! Und wenn die Polizei uns anhält und uns auffordert eine Strafe zu bezahlen, dann können wir uns zwar rechtfertigen und sagen, dass andere Fahrer ja nicht besser sind als wir und vielleicht sogar schlimmer. An der Tatsache das wir unsere Strafe bezahlen müssen ändert das aber nichts. Gott sagt also, dass wir Übertreter seines Gesetzes sind, weil jede noch so kleine Sünde gegen Gottes Maßstab verstößt. Deshalb haben wir alle den Tod verdient. In unseren Augen haben das nur die Mörder, Kinderschänder und Vergewaltiger verdient. Gott verabscheut aber jegliche Art von Sünde und Gott ist es auch der die Strafe bestimmen kann, die auf die Sünde folgt. Wo bleibt denn nun die "frohe Botschaft"? Gott selber hat einen Weg gefunden uns mit Ihm zu versöhnen. Er ist selber als Mensch auf die Erde gekommen und hat ein Leben gelebt nach seinem Maßstab. Er war der einzige Mensch, der ohne Sünde war. Es handelt sich dabei um Jesus Christus. Vielleicht fragen sich manche, warum Jesus den Anspruch hat, der einzig wahre und richtige zu sein. Das hat Er nicht - Es sei denn, dass Er Wahrhaftig Gottes Sohn ist, der auf die Erde kam um uns mit Gott zu versöhnen. Interessant ist, dass selbst im Koran geschrieben steht, dass Jesus ohne Sünde war. (Im Gegensatz zu Mohammed) Aber Jesus war nicht nur Mensch, sondern auch Gott zugleich! Sonst könnte Er unmöglich ohne Sünde leben und die großen Wunder tun. Dieser Gedankengang sprengt eigentlich unser Vorstellungsvermögen. Doch es wäre nicht Gott, wenn wir Ihn mit unserem Menschlichen Verstand erklären könnten. Das ist aber noch nicht alles. Jesus ging ans Kreuz. Er wurde geschlagen, gepeinigt und bespuckt. Letztenendes Starb er am Kreuz für die Sünden der ganzen Menschheit. Er starb für deine und meine Sünden am Kreuz. Da wo wir eigentlich unsere Strafe selber tragen mussten, da tat er es für uns. Man kann sich das so vorstellen, das wir Mist gebaut haben und der Richter(z.b. Dein Vater) verurteilt uns nach dem Gesetz. Doch anstatt das wir die Strafe selber tragen müssen, lässt der Richter (dein Vater) die Strafe über sich selbst ergehen. Warum? Weil Er DICH über alles liebt. Und das ist die frohe Botschaft. Jesus hat für deine und meine Sünden bezahlt. Wir müssen nicht mehr nach Mekka reisen, immer den 10. Spenden oder Kerzen anzünden. Das einzige was wir tun müssen ist diese Botschaft für unser Leben anzunehmen. Dazu gehört die Erkenntnis, das wir in Gottes Augen Sünder sind. (Wir haben den Tod verdient) Doch unsere Schuld wurde beglichen. Wenn wir das verstanden haben und daran glauben, dann werden wir unser Leben Jesus übergeben. Weil Jesus nämlich nicht im Tot geblieben ist. Denn Gott der Vater hat das Opfer, dass Jesus für Dich und mich brachte, angenommen. Das sieht man daran, dass er Jesus nach 3 Tagen aus den Toten auferweckt hat. Ich hoffe Du konntest jetzt den Unterschied zwischen Allen Religionen und dem Evangelium erkennen. Wenn du nicht weißt woher ich das alles habe, dann lies in der Bibel. Dort offenbart sich Gott durch sein Wort zu uns Menschen.

Möge Gott dein Leben verändern und dir eine Hoffung geben. Ach ja und ich weiß, dass Ich eines Tages bei Gott im Himmel sein werde. Davon bin ich überzeugt, weil die Bibel es mir sagt und Gottes Wort wahr ist!

Antwort
von Philipp59, 8

Hallo DenizRedza,

die Bibel ist in Bezug auf diese Frage die beste und vertrauenswürdigste Quelle. Dort erfährt man viel von dem allein wahren Gott, dem Schöpfer aller Dinge. Auch zeigt die Bibel sehr deutlich, was Gott von den Menschen erwartet, die ihn als ihren Gott bezeichnen, ihn also anbeten. Damit eine Religion den Anforderungen entspricht, die Gott an sie stellt, muss sie bestimmte, unverzichtbare Merkmale aufweisen. Einige dieser wichtigen Merkmale möchte ich im Folgenden anführen.

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?   Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;   ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.   Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.   Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e  i  n  e  r ist euer Vater, der himmlische.   Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Führer, der Christus.   Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen. Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich sämtliche Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e  i  n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e  i  n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21). Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20). Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes (im deutschen Sprachraum gebräuchlich in der Form "Jehova") also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Und wer praktiziert nun heute noch diese Art Glauben, magst Du fragen? Das herauszufinden dürfte nicht allzu schwer sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.

LG Philipp

Kommentar von CalicoSkies ,

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Und wer praktiziert nun heute noch diese Art Glauben, magst Du fragen? Das herauszufinden dürfte nicht allzu schwer sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.

Plumpe Werbung für die Zeugen Jehovas, nicht mehr und nicht weniger.

Ich finde das aber immer wieder witzig zu sehen, wenn Christen sich gegenseitig das Christsein absprechen wollen...

Antwort
von nowka20, 5

jede religion ist richtig für die menschen des volkes dem sie gegeben wurde

Antwort
von Andracus, 85

"Religion" ist ja letztlich relativ. Und auch die Frage ob es nur einen "richtigen" Gott gibt ist Glaubenssache. Meiner persönlichen Erfahrung nach existiert der Gott der Christen, und wenn ich ihn ernst nehme muss ich auch seinen Absolutheitsanspruch ernst nehmen. "Religion" im Sinne von "sich Rechtfertigung vor Gott oder einer ähnlichen Entität erarbeiten müssen" finde ich nie richtig. 

Antwort
von DerBuddha, 26

gar keine, denn alle religionen wurden von menschen selbst erschaffen, am anfang aus der unkenntnis der naturgewalten heraus, später dann, um dem leben einen sinn zu geben...............:)

religionen sind nur dazu da, um menschen zu beeinflussen und zu beherrschen.....:)

die geschichte der religionen beweist eindeutig, dass der mensch sich seine märchen selbst geschaffen hat.......:)

Antwort
von Btsch, 47

Muss jeder für sich selbst entscheiden.
Es gibt keine richtige oder falsche!

Antwort
von lordy20, 44

Es gibt keine richtige oder falsche Religion.

Antwort
von Vollkornkeks, 39

Wie hier schon einige sagten, ist das eine persönliche Sache. Wenn du dich eher als Christ bezeichnen würdest, dann ist die Bibel der Maßstab. Andernfalls der Koran oder sonstige Bücher.

Ich meinerseits habe die Erfahrung gemacht, dass die Bibel tatsächlich versch. Merkmale gibt, an denen man die richtige oder falsche Religion erkennen kann. Zudem sagt sie auch, dass alle falschen Religionen in "Harmagedon" - Gottes Gerichtstag - ihr Ende finden werden. Davon bin ich auch überzeugt. Warum? Weil es für mich auch logisch ist.

Antwort
von neo1991, 90

Auch wenn es paradox klingt, ein Wissenschaftler weiß eigentlich hauptsächlich, dass er nichts weiß, sondern nur aufgrund von bestimmten Hinweisen und Studienergebnissen etwas vermutet.

Die Antwort lautet daher nein, man weiß es auch dann nicht.

Zumal die Frage nach der "richtigen" Religion auch sehr subjektiv ist und allein schon das Wort "richtig" einer genaueren Definition bedürfen würde. "Richtig" für wen oder was?

Kommentar von DenizRedza ,

Ich habe mal gelesen das der Islam der Weg zur Hölle ist deswegen bin ich etwas verunsichert.. :/

Kommentar von Enzylexikon ,

Wenn ein Christ sagt "Der Islam ist der Weg zur Hölle" dann ist das lediglich religiöse Propaganda, ohne jede Beweiskraft.

Wenn ein Muslim sagt "Nur der Islam ist wahr", dann ist das genau so religiöse Propaganda, ebenfalls ohne jede Beweiskraft.

Religionen lassen sich nicht durch naturwissenschaftliche Beweise zu etwas "wahrem" machen, sondern es bleibt immer nur Glaube.

Kommentar von ThomasJNewton ,

"Ich habe mal gelesen" ist jedenfalls der direkte Weg zur Beliebigkeit.

Antwort
von fricktorel, 2

Keine "Religion" ist "richtig", da alle vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) erfunden wurden (2.Kor.4,4).

Dieser wir demnächst "entsorgt" (Offb.20,2.10).

Der "Glaube Gottes" ist "das wahre" (Joh.17,17; 1.Joh.5,4).

Antwort
von imehl47, 10

Du solltest das Stück von Lessing lesen, "Nathan der Weise"; in der Ringparabel wird deine Frage beantwortet.

Antwort
von Dave0000, 30

Das fliegende Spaghettimonster ist die einzig wahre Religion
Alles andere ist Mumpitz

Antwort
von SoerenRB, 16

Lieber DenizRezda,

die Crux an der Religionswissenschaft ist, dass einer ihrer zentralen Grundsätze die "Ausklammerung der Wahrheitsfrage" ist. Das bedeutet, dass die Religionswissenschaft nur Dinge untersuchen und analysieren kann, die sie mit wissenschaftlichen Methoden fassen kann. Gott ist wissenschaftlich nicht fassbar, ebensowenig wie das Leben nach dem Tod oder eine leibliche Auferstehung. Wir haben es in solchen Fällen nicht mit wissenschaftlichen Fakten, sondern mit Glaubensgut zu tun.

Für den praktischen Gebrauch hieße das, dass ein Religionswissenschaftler niemals schreiben würde, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, sondern dass die Mehrheit der Christen glauben, Jesus sei von den Toten auferstanden. Ein Wissenschaftler darf in diesem Sinne nicht werten, was richtig oder falsch ist, weil er ja keine empirischen Daten hat, die irgendwas be- oder widerlegen könnten, sondern nur beschreiben, was er bei den Gläubigen selbst an Vorstellungen und Glaubenssätzen beobachtet.

Entsprechend kann dir auch niemand sagen, welche Religion die "richtige" ist. Wenn man das könnte, wäre es ja auch kein Glaube mehr ;-)

Antwort
von chrisbyrd, 16

Ich glaube daran, dass Gott sich uns in der Bibel offenbart. Wenn die Heilige Schrift recht hat:

- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und
eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle
ewige Existenz reicht
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Ob man dies als Religion bezeichnen sollte, weiß ich nicht genau. Dieser Begriff erscheint mir auch nicht so wichtig. Relevant ist allein die Suche nach der Wahrheit und die Antworten auf die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unseres Lebens ist und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich inder Bibel gefunden.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage finde ich folgenden Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Antwort
von Brainus, 52

Religionen wurde irgendwann von Menschen erfunden. Götter dienen dazu, etwas was man sich nicht erklären kann, denen zuzuschieben. Darüberhinaus dienen Religionen dazu, Menschen zu Zwingen, das zu tun, was die Religion vorgibt. Wer sich nicht daran hält, bekommt nachteile zu spüren.

Antwort
von Bebish05, 32

Hier wirst du keine hilfreichen Antworten auf deine Frage finden. Jeder gibt hier seine persönliche Meinung ab und nennt das als wahr, wovon er überzeugt ist.
Der Atheist meint Religionen sind Quatsch, Der Christ würde sagen es ist das Christentum, Ich als Muslima bin fest davon überzeugt, dass der İslam die wahre Religion ist und und und... Wenn du eine Antwort auf deine Frage suchst, solltest du dich eigenstândig mit den Religionen beschäftigen.
Wohin dein Herz dich leitet...

Alles Gute noch :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten