Caneford am 26.03.2009 um 12:39 Uhr
hindern oder beschränken religionen und deren fanatiker die menschheit daran sich schneller zu entwickeln? technisch wie menschlich? ich persönlich bin mir da beim christentum nicht so sicher aber beim islam mit sicherheit.........wie denkt ihr darüber?

Liebe/r Caneford,
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Paula vom gutefrage.net-Support
die religion an sich ist wie eine art mythos aus früheren zeiten. kein mensch glaubt mehr an hexen und geister, aber an gott glauben viele. alles blödsinn und peinlicher quatsch!!!!! jeder der in der schule BIO hatte, hat gelernt, wie die erde enstanden ist und dass das nichts mit gott zu tun hat. dies ist vielen religiösen menschen auch bewusst und trotzdem glauben sie daran......das halte ich (auch, wenn mir bewusst ist, dass das jetzt viele angreift) für menschlich und geistig zurückgeblieben!

Hm...sich schneller zu entwickeln nicht...aber ich hab den Eindruck dass Religion den meisten Eingebleut wird...und einfach übernommen wird ohne darüber nachzudenken..
Ich persönlich glaube nicht an irgendeine Religion sondern daran dass ich selbst für mein Leben verantwortlich bin.
Was mir so auffällt ist dass die Gläubigen bei Missgeschicken oft gerne behaupten: Gott wird das so gewollt haben...anstatt sich mal aufzuraffen und es nochmal zu probieren...geschweige denn überhaupt irgendwas aus dem Leben zu machen....in der Hinsicht regt mich die Religion auf!
Aber entscheiden muss natürlich jeder selbst
da stimme ich zu. alles darauf zu schieben, dass Gott es so wollte, macht es einem vielleicht leichter, aber hindert einen auch daran weiterzumachen
cappuccinoLady am 26. März 2009 12:46 richtig...so meint ich das auch :-)
Das eine sind die Gesetzmäßigkeiten der Physik, Chemie und Biologie. Das andere aber die Frage, woher alles kommt, woher diese GEsetze stammen und wer das alles in Bewegung gebracht hat. Und da haben Religionen ihre Berechtigung, weil sie versuchen, darauf eine Antwort zu geben.

Jede Art von Vereinnahmung und Manipulation hindert Menschen am Wachstum, so kommt es darauf an wie eine Religionsgemeinschaft ihre Mitgkglieder behandelt und was ihr Ziel ist. Die bei uns etablierte christliche Kirche hat schon sehr oft bewiesen und macht das immer noch, dass ihr Ziel ist, Macht auszuüben, und das hindert natürlich ihre Mitglieder, das echte Ziel der menschlichen Entwicklung erreichen zu können.

deswegen gibt es ja auch etablierte Glaubensformen wie z.B. den Islam.

Religionen sind doch (meiner Meinung nach) eigentlich dazu da, dass die Menschen achtungsvoll und friedlich mit einander umgehen. Dabei spielt es doch keine Rolle welche Lektüre ( Bibel, Coran.... ) oder welche Überlieferungen genutz werden.
In jeder Religion gibt es Grundsatzregeln ( wie bei den Christen die Gebote ), an die man sich halten sollte.
Leider lehnt das Raubtier Mensch inzwischen solche Reglementierungen ab; siehe Kirchenaustritte oder Nahostkrieg ...
Bei den Christen werden Religionsunterrichte nicht mehr gelehrt. Stattdessen gibts "Ethik"; eine Theorie an die sich keiner mehr hält.
Jeder will -S I C H-, wie Du oben schreibst, nur noch schneller "Entwickeln"......
Meine Frage daraus :
Und was ist mit Deinem Nachbarn, Deiner Familie, Deinem Partner, Deiner Natur / Umwelt .........?
so hart würd ich das nicht formulieren....die Entscheidung liegt ja nun wirklich bei jedem selbst.
Auch wenn ich wissenschaftlich gesehen keine Gründe bzw. Beweise für einen Gott sehe.