Religion wie steht ihr zu euren Glauben falls ihr einen habt?

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16 Antworten

Ich bin Zen-Buddhist und Entschied mich dafür aus freien Stücken heraus.

Für mich, ist der Zen- Buddhismus die absolut einzige "Religion", die mir das gibt, was ich brauche.

Zen zwingt die nichts auf, schreibt dir nichts vor und macht bewusst, das jegliche Philosophische oder Theologische Theorie nur ein Verzweifelter Versuch ist die Wirklichkeit passend zu beschreiben.

Dabei geht Zen soweit, das es sich selbst ebenfalls ausschließt, so heißt es:

"Um Zen tatsächlich zu verstehen, musst du es hinter dir lassen."

Es gibt nichts außer die Leerheit, nichts außer die Tatsache das alles vergänglich ist. Der Zen- Buddhismus geht dabei soweit, und ist so Nihilistisch, das gelehrt wird, dass es weder einen Sinn im Leben, noch eine Aufgabe gibt.

Unser Leben ist für das Universum genauso bedeutungslos wie das einer Schnecke, und alles was uns bleibt ist den Moment zu leben. Unser Leben bewusst, Moment für Moment auszukosten und aufzuhören uns Erklärungen für Dinge aus den Hut zu zaubern, die wir nicht verstehen.

Besonders für Menschen aus den westlichen Ländern ist der Kontext der Zen-Buddhistischen Lehre durchaus abschreckend und wirkt wie "Alles was du machst, ergibt keinen Sinn" und das ist auch eigentlich so, aber ein emotionales Wesen geprägt von Vorstellungen es wäre mehr Wert als ein Insekt nur weil es über sein eigenes Ich nachdenken kann, ist das normalerweise nicht hinnehmbar.

So gehört es auch zum Zen, das ich und auch andere Zen Buddhisten nicht versuchen anderen irgendetwas aufzuquatschen. Es ist dein Leben, und somit deine Sache an was du glaubst, oder nicht.

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Ich habe mich aus eigener Entscheidung überhaupt erst der Religion angeschlossen der ich angehöre. Es gibt zwar eine Sache, von der ich es lieber hätte, wenn man es konsequenter handhaben würde, nämlich in Bezug auf die in der Bibel erwähnten geistigen Gaben, aber ansonsten ist die Lehre der Kirche, der ich mich angeschlossen habe, im Großen und Ganzen im Einklang mit meinem persönlichen Glauben im Einklang.

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Ich bin Christ. Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich schreibe auch auf einige Fragen Gründe, um an Gott zu glauben. Hier sind einige:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Durch meine Eltern evangelisch-reformierter Tauf-Christ. 

Durch zahlreiche Freunde und Bekannte mit freikirchlichem Gedankengut in Verbindung gekommen.

Jetzt irgendwas dazwischen. 

Richtig zum Glauben gekommen bin ich durch eine Erfahrung, bei der es um Leben und Tod ging. Dort habe ich "hautnah"  gemerkt, der Glaube ist nicht einfach ein Gedankenkonstrukt, sondern ein tragendes Fundament. Danach habe ich zahlreiche Biografien von Menschen gefunden, die auch bezeugen konnten, Gott und sein Sohn Jesus Christus  gibt es wirklich und sie verändern Leben. 

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Atheist. Geborener römischer Katholik hab aber durch den Nebel religiöser Indoktrination und Propaganda die Wahrheit erkannt.

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In meiner Kindheit war es ziemlich selbstverständlich, dass man beim religiösen Leben mitmachte, ob man daran glaubte oder nicht.

So sind die Atheisten meiner Generation wohl fast alle getauft, und hatten wohl als Kind einen naiven Glauben.
Weil man als Kind eben glaubt, was die Eltern erzählen.

Beim Übergang zur Jugend haben sich dann viele eigene Gedanken gemacht, und haben die Lehren für unglaubwürdig befunden, und sich innerlich und evtll. auch äußerlich von Erziehung und Kirche frei gemacht.

In der Generation meiner Kinder sind etliche auch atheistisch aufgewachsen.
Meine sind z.B. alle nicht getauft, und haben von mir auch nichts religiöses zu hören bekommen.

Das ist so etwa die Lage in westdeutschen Großstädten.
Das westdeutsche Land ist vielleicht (knapp) eine Generation hinterher.
In der DDR gehörte Atheismus zu den Tugenden.

Nachteile habe ich nie erlebt, außer dass meine Mutter etwas rumzickte, als ich mich vom Religionsunterricht abgemeldet hatte, und auch das wohl eher wegen der Nachbarn.
Meine Kinder haben mir zumindest nie was von Nachteilen erzählt, und sie erzählen durchaus viel.

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Hallo HashtagMax,

ich bin in meinem Glauben den ich besitze nicht groß geworden sondern habe mich selbst dafür entschieden. Ich persönlich finde das wichtig das man den Glauben aus eigener Überzeugung hat und nicht das jemand einem dazu zwingt oder einredet.

Liebe Grüße

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Ich sehe mich als Christin und bin ev.-lutherisch. Mit der kath. Kirche und ihren Dogmen habe ich so meine Schwierigkeiten. Du solltest dir überlegen, ob du generell gegen den christlichen Glauben bist oder ob du in einer anderen Konfession besser klarkommen würdest. Ich weiss nicht, ob bei euch Zuhause der Glaube gelebt wird oder ob alles nur Formsache ist. Dann kannst du  kaum in den Glauben hineinwachsen. Auch weiss ich nicht, wie alt du bist. Ab 14 Jahre bist du religionsmündig und kannst aus der Kirche austreten aber auch zu einem anderen Bekenntnis konvertieren. Horche in dich hinein, um zu erforschen, was du wirklich willst. Vielleicht gibt es einen Menschen, dem du in der Hinsicht vertraust und mit dem du sprechen kannst.

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Ich wurde evangelisch getauft und habe mich konfirmieren lassen. Ich wurde aber glücklicherweise nicht besonders intensiv indoktriniert, so dass ich den Gottglaube schon früh lächerlich fand. Die Konfirmation habe ich wegen des Geldes gemacht, für mich war es nur ein Lippenbekenntnis zu einem Fantasiewesen. 
Noch heute frage ich mich, wie Leute ernsthaft an Götter, Engel oder anderen Quatsch glauben können. Die Meisten sind ja nicht auf den Kopf gefallen und müssten es eigentlich durchschauen. Wahrscheinlich kann ich mir einfach nicht vorstellen wie es ist, ein indoktriniertes Gehirn zu haben. 

Das wahre Leben ist doch viel spannender und faszinierender als Jahrtausende alte Wunschträume, die sich eh nicht erfüllen.

Im Satanismus habe ich eine Lebensphilosophie gefunden, die ohne derlei Schnickschnack auskommt, rational ist, die Eigenarten des Menschen berücksichtigt und auf das Hier und Jetzt ausgelegt ist, statt auf den kindlichen Wunschtraum von einem Leben nach dem Tod.


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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weitüber das irdische Leben bis ins ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott hinausreicht.

Wenn die Bibel - in der sich uns Gott nach meiner Meinung offenbart (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21) - recht hat...

- gibt es einen Gott
-hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das
irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Für mich gibt es für die Wahrheit dier Aussage, dass die Bibel recht hat, viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu finde ich auch die folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Ich bin Katholisch getauft.Ich glaube zwar an einen Gott und ein Leben nach dem Tod.

Aber nicht an Kirchen oder andre Religionen,ich halte alle Religionen für Doppel moralische.

Ich lebe nach dem Motto : Mach was du willst , so lange du niemanden verletzt.

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Ich bin bekennender Zen-Buddhist und das aus freier Entscheidung.

Vorher bin ich in toleranter aber konfessionsloser Weise erzogen worden.

Die Entscheidung Buddhist zu werden, habe ich nie bereut, sondern im Gegenteil entdecke ich durch die buddhistische Praxis täglich neue Aspekte an mir und in meinen Beziehungen zur Umwelt.

Das ist aber eine rein persönliche Angelegenheit für mich, ich dränge niemandem meinen Glauben auf, oder meine ihn nach außen demonstrieren zu müssen.

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Ich bin Christ wenn du es genauer wissen willst besuche ich eine Frei Evangelische Gemeinde.Von der Katholischen halte ich nicht viel ,weil sie zum Beispiel zu Maria beten obwohl Jesus gesagt hat zwischen ihm und Maria besteht keinr Verbindung oder etwa das Beichten denn man kann direkt zu Gott beten um Vergebung.Noch viele weitere Punkte wenn du willst kannst du noch gerne danach fragen.Wie ich zu meinem Glauben stehe ?Ich liebe Gott weil er mich liebt.
Lg

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Kommentar von Schwizz
21.07.2016, 19:35

Natürlich liebt er alle Menschen*

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Ich bin orthodoxer Christ und stehe positiv zu meinem Glauben.

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Gläubiger Asengläubiger.

Obwohl ich das Lesen der Edda in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe.

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Kommentar von valvaris
21.07.2016, 19:29

du musst sie ja nicht herbeten können, es ist nur die Geschichte der Asen. Wenn du sie kennst gut, wenn nicht, auch nicht schlimm. Handel einfach nach deinem Gewissen, so wie wir alle. Du wirst schon ein Zeichen bekommen, wenn was nicht passt.

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ich glaube daran dass es eine höhere macht gibt die den urknall ausgelöst hat...diese macht hat kein bewusstsein und greift auch nicht in das leben der menschen ein....

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