Frage von IronDaniel, 39

Religion und Hypnose und kampf?

Hallo :) ich wollte mal fragen, mir ist mal aufgefallen das die besten kämpfer der welt also im kampfsport jetzt gemeint, meist sehr religios sind. kann das sein das wenn sie vor dem kampf beten so krass beten das sie in so eine art hypnose verfallen oder rauch und so selbstsicher werden, weil sie glauben das gott auf ihrer seite ist das sie doppelt so stark werden also zumindest Mental? es gibt sehr viele beispiele auch schon in krieen wie "sparta" die sehr religiös sind. also bringt beten doch mer als viele sagen? Und vllt ist hier jemand der sich mit der Psyche bisschen auskennt und mir sagen kann was dann im kopf vorgeht :) danke für antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von webschamane, 39

Ja, die Kelten wollten die römischen Legionen bekämpfen in dem sie sich blau anmalten um so besondere spirituelle Kräfte erlangen, sie waren dann eben tote blaue Kelten.

Die Etrusker haben ihre Schilde weiß angemalt und von Druiden segnen lassen um so die Römer zu schlagen, dann waren sie eben tote Etrusker mit weißen Schilden.

Das ist eben was Disziplin und Organisation ausmacht. Der einzige Fall, der mir bekannt ist, wo das tatsächlich mal geklappt hat, war in einer Schlacht gegen Ali, als sich die Angriffsreihen Koransuren an ihre Schilder hefteten und die Soldaten nicht dagegen kämpfen wollten.

Die Römer wären vermutlich über besagte Angriffsreihen hinwegspaziert.

Persönlich frage ich mich auch immer wie viel Show dabei ist, ich könnte mir vorstellen, dass es ihn das unter Fans beliebter macht, wenn er sich besonders religiös gibt und auch einfach mehr T-Shirts verkauft.

Antwort
von Suboptimierer, 39

Ich denke, dass das ein Trugschluss ist.

In Ostasien gibt es traditionelle Klöster, in denen seit Jahrtausenden Kampfkunst gelehrt wird. Die andere Sparte der Herkunft, die ich für älter halte (ohne es zu wissen), ist die der Soldaten. 

Man lernte nicht ursprünglich zu meditativen Zwecken oder aus religiösen Gründen Kampfkunst, sondern um im Nahkampf auf dem Feld dem Gegner überlegen zu sein.


Nichtsdestotrotz haben es die Asiaten am besten geschafft, Kampftechniken zu perfektionieren. Das liegt daran, weil sie der Ausbildung im Nahkampf ein besonders starkes Gewicht zugemessen haben. Heute noch ist Kampfkunst Teil des Schulunterrichts. 

Diese Förderung bewirkt, dass alle Asiaten die Chance haben, kämpfen zu lernen. Und wenn die Kinder ganzer Länder üben zu kämpfen, dann ist es klar, dass die Chance größer ist, gute Kämpfer hervor zu bringen, als wenn man ein anderes Land dagegen hält, wo nicht jeder überhaupt in Kontakt mit Kampfsport kommt und wo es eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten gibt (Handball, Fußball, Leichtathletik, Baseball, Volleyball, Ruckby, Badminton, Basketball,...)

Es ist nun aber nicht so, dass alle Asiaten religiös sind und nicht so, dass alle Weltmeister aller Kampfkünste Asiaten sind. Deswegen ist es fraglich, ob man den Verdienst eines Weltmeisters, Weltmeister zu sein, seiner Religiösität zuschreiben sollte.

Sagen wir mal so: Chuck Norris ist evangelisch. Ich glaube aber nicht, dass er bestätigen würde, durch Beten zu Gott im meditativen Zustand Weltmeister geworden zu sein.

Antwort
von scrutinize, 15

Stell dir mal die Frage, wem die Verbeugung eines Kampfsportlers vor Beginn eines jeden Kampfes gewidmet ist.

Antwort
von Andrastor, 37

Weniger die Religion, als die Meditation ist der Grund den du suchst. Das in sich gehen und sich mental selbst anspornen kann auf viele Arten geschehen, ob als Gebet, Meditation oder Schattenboxen.

Nur die Religion ist im Grunde überall willkommen und die Aussage "Mein Gott hat mir zum Sieg verholfen", lässt sicher den einen oder anderen gläubigen Schlüpfer nass werden.

Es ist eine Art der Selbsthypnose, da hast du Recht.

Antwort
von AlexChristo, 12

Wie kommst du darauf, dass die besten Kämpfer der Welt religiös sind? Wer sind überhaupt die besten Kämpfer?

Das "mentale" hat nichts mit beten oder Hypnose oder so zu tun, sondern mit hartem Training.

Und Kriege sind eine ganz andere Sache, dafür braucht man nicht die besten Kämpfer, sondern gute Kämpfer, die gut in Verband agieren können.

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