Religion und Glaube unmodern geworden?
Früher waren viel mehr Leute gläubig, und beteten, aber heutzutage machen das immer weniger Leute, ist Religion unmodern geworden? Ich bin leicht gläubig, aber bete nicht oder so, aber wie kann ich dennoch den Glauben in meinen Alltag einbauen, ohne dass der Glaube unmodern wirkt?
lg
Ice.
-
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Unmodern wohl nicht aber die Menschen sind nicht mehr so ,,leichtgläubig". Um ein ,,guter Mensch" zu sein bedarf es keiner Religion. Und es gibt genug Gläubige die Intollerant sind und gegen ihre eigenen Normen und Werte verstoßen.
-
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo IceCreamMan1996,
das stimmt, früher dachten die Menschen mehr an Gott als heute
(2. Timotheus 3:1-5) 3 Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg.
Der Glaube ist eine Lebensführung, und nicht für paar Stunden. Wenn du den Gott der Bibel dienen möchtest , dann dienst du ihn 24 Stunden am Tag, das heißt dass du an ihn denkst. Außerdem ist der Glaube an die Bibel nicht unmodern, weil die Bibel praktische Weisheiten für uns enthält die immer noch aktuell für uns sind. Zum Beispiel wird in der Bibel gezeigt, wie man eine glückliche Familie führen kann oder was geschieht beim Tod oder wer ist Gott und Jesus Christus, oder was sagt die Bibel zum Thema Sex. Ist das unmodern?Nein, das sind aktuelle Fragen.
LG bibi
-
-
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Früher konnte man es sich nicht so einfach leisten, seinen Unglauben raushängen zu lassen, das brachte einem Nachteile. Das war eben damals modern, dass man glaubt und in die Kirche geht. Jetzt ist gerade das Gegenteil der Fall. Das ist der Zeitgeist - und man will "in" sein.
Was mich betrifft: Mir ist das egal, ob ich als glaubender Christ ankomme oder nicht. Ich versuche mein Leben als Christ zu leben, versuche, den Menschen das zu tun, was ich selber gerne hätte, Breiten ist es zum Glück noch nicht lebensgefährlich, Christ - und noch dazu katholisch - zu sein.
Kommentar von Rose1122Rose1122 04.10.2011Es glauben weitaus mehr Menschen noch an Gott, als allgemein heute in der Öffentlichkeit dargestellt wird.
Prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft bekennen sich öffentlich zu ihrem Glauben.
Wir haben keinen Grund den Glauben als überholt oder als rückständig anzusehen, sondern er hat von seiner Aktualität und Lebensbedeutung überhaupt nichts verloren, weil auf die exsitenziellen Grun fragen des Lebens auch die Wissenschaft uns keine Erklärung und auch keine Antworten geben kann.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Es glauben weitaus mehr Menschen noch an Gott, als allgemein heute in der Öffentlichkeit dargestellt wird.
Beweise? Achso, die wären ja dann öffentlich.
-
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
oft beten leute nur zu gott, wenn et ihnen schlecht jehen tuht. ville loofen ooch inne kirche un machen uff gläubig, aba mitte nachbarn tuhn se sich nich vertragen un lügen un betrügen wat dat zeuch halten tuht......so wat nenn ick dann «scheinheilichkeit»......dann bin ick lieba ungläubig, meide det kirche un leb in frieden mitte mitmenschen un nachbarn :))
Kommentar von petersgpetersg 06.03.2012genau so isset
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
religion war schon immer unmodern und reaktionär. nur wird sie erst jetzt bzw im laufe der zeit durch bildung und aufklärung verdrängt.
Kommentar von Rose1122Rose1122 04.10.2011Da bist leider einem gewaltigen Irrtum verfallen.
Erstens:
Die Religion hat zu allen Zeiten eine wichtige und existenzielle Rolle im Leben der Menschen gespielt.Dass es den Missbrauch der Religion gegeben hat ist nicht zu leugen, aber das ändert nichts an ihrer wichtigen Bedeutung für das Leben.
Wir schaffen schließlich auch nicht die Politik ab, nur weil diese immer wieder missbraucht wurde.
Zweitens:
Du hast recht, dass Jesus und seine Lehre in jeder Zeit reaktionäer, bzw. sich gegen den Mainstream gerichtet hat, weil sie dem Menschen sein verkehrtes Handeln bewusst macht und gleichzeitig vom ihm eine Lebensänderung verlangt. (Metanoia) Und das ist das, was die Menschen am meisten ärgert und auch aufbringt.Denn die Gerechtigkeit aufzurichten verlangt sehr viel vom Menschen, nur sind viele dazu nicht bereit, weil es dabei um einschneidende Konsequenzen geht, die aber die Menschen nicht eingehen wollen.
In Wirklichkeit sind die Menschen schizophren, wenn sie einerseit psoitive Verändrungen wollen, aber gleichtzeitig nicht bereit sind die notwendigen Veränderung durchzuführen.
An dieser Nichtbereitschaft scheitern immer wieder die besten Absichten. Nur mit guten Absichten allein wird man nichts verändern können.
Ja, Jesus und seine Lehren sind radikal, aber nur wenn sie befolgt werden kann die Welt positiv verändert werden (Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen geschaffen werden.)
Drittens:
Keine Bildung, und sei sie noch so umfangreich, kann und wird die Lebensgrundsätze und den Glauben an Gott in Frage stellen, weil sie an ihrer Aktualität nichts verloren haben.
Bildung umfasst eben mehr als nur Wissen, sondern vorallem Lebensweisheit, und kein weiser Mensch wird die Existenz Gottes und die Lebensprinzipien in Frage stellen.
Das können nur jene machen, die glauben mit dem Wissen allein könnte man die ganze Wirklichkeit erfassen und erklären.
Wer das wirklich glaubt ist begrenzt in seinem Denken und ausgesprochen "eingebildet", weil er nichts gelten lassen möchte, was über seinen eigenen begrenzten Erkenntnishorizont hinausgeht.Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.10.2011ich würd ja gern antworten aber das da sind leider nur leere phrasen
Kommentar von Rose1122Rose1122 04.10.2011Da muss Dir einmal recht geben, dass von Dir immer wieder nur leere Phrasen kommen, wie Du ja weiter oben erneut bewiesen hast.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Dass es den Missbrauch der Religion gegeben hat ist nicht zu leugen, aber das ändert nichts an ihrer wichtigen Bedeutung für das Leben.
Beispiele bitte.
Wir schaffen schließlich auch nicht die Politik ab, nur weil diese immer wieder missbraucht wurde.
Politik ist auch so definiert, dass sie unabschaffbar ist. Außerdem, wer hat hier vom Abschaffen der Religion geschrieben?
Ja, Jesus und seine Lehren sind radikal, aber nur wenn sie befolgt werden kann die Welt positiv verändert werden (Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen geschaffen werden.)
Wenn du, wie so viele Christen, positiv und christlich als Synonym siehst, hast du Recht, aber was hat ein Typ, doch Gerechtigkeit muss ihne Aberglaube auskommen, sonst ist sie nur eine Scheingerechtigkeit, geistige Bevormundung und Unterdrückung. Gerechtigkeit ist nicht auf Religion angewiesen.
Keine Bildung, und sei sie noch so umfangreich, kann und wird die Lebensgrundsätze und den Glauben an Gott in Frage stellen, weil sie an ihrer Aktualität nichts verloren haben.
Doch, beispielsweise weil es keine Beweise für diesen Gott gibt, weil die Annahme seiner Existenz völlig nutzlos ist und weil die Geschichten über ihn sich am einfachsten als Mythen erklären lassen.
Das können nur jene machen, die glauben mit dem Wissen allein könnte man die ganze Wirklichkeit erfassen und erklären.
Das hat erstens niemand behautet, zweitens macht der Zweifel an diesem Satz Religion weder bedeutender noch plausibler.
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 05.10.2011danke das du immer diese texte durcharbeitest. hab schon seit langem keinen bock mehr auf dieses geschwafel
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Religiös und gläubig zu sein, zählt wirklich in bestimmten Kreisen als unmodern und veraltet. Diese Leute denken, dass Gläubige ihr eigenes Hirn nicht einschalten, nicht "frei" sind, sich bevormunden lassen etc.
Aber zum einen sind das weniger, die so denken, als man meint, vor allem weltweit gesehen.
Und zum anderen ist so eine Einstellung selber engstirnig und unmodern, und den Gläubigen gegenüber oft intolerant.
Jemand, der sich offen zu seinem Glauben bekennt, schwimmt bei diesen Menschen eben nicht im Strom mit, sondern beweist Mut und Urteilsvermögen.
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Bei einer bestimmten Bevölkerungsgruppe steht er noch hoch im Kurs, ansonsten kann ich es nur befürworten daß die Leute ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Religionen sind ein Instrument, um Macht zu konzentrieren, und Dogmen sind ein Mittel, die freie Entfaltung zu beschneiden.
Heißt nicht, daß nicht jeder an etwas glauben darf, aber wer Bibel, Koran und co. wörtlich auslegt und danach auch noch sein Leben gestaltet, der ist weit davon entfernt ein freier Mann zu sein.
Also, jeder sollte sein Leben so leben wie er es richtig hält und niemandem Schaden, und wenn doch muß eben die Gesellschaft solche Leute aus dem Verkehr ziehen damit sie in Schutz leben kann. Religionen sollten hierbei aber keinerlei Rolle spielen.
Wenn die Gesellschaft verkommt, hängt das nicht unbedingt mit der Religionslosigkeit zusammen sondern mit schlechter Erziehung seitens der Eltern bzw. indirekt auch die Gesellschaft (Schulen, Kindergarten etc.)...
Du kannst natürlich glauben was Du willst, aber willst Du Dein Leben danach ausrichten? Behandle einfach Dein Umfeld so wie Du selbst behandelt werden wollen würdest, dann klappt's auch mit dem Nachbarn. Ob, und wenn ja was es nach dem Tod eventuell geben könnte, erfährst Du dann so oder so. Oder eben nicht. Aber dann kannst Dich auch nicht mehr darüber beschweren ;)
Kommentar von waldfroschwaldfrosch 03.10.2011@oberreihngraben
Leute die Glauben nehmen also ihr leben nicht in die Hand ???
- meine Beobachtung ist das Gegenteil davon .
Religionen sind ein Mittel um Macht zu konzentrieren ????
- bitte definieren ,ich verstehe diese Aussage nicht
wenn die Gesellschaft verkommt hat das nichts mi Religionslosikeit zu tun ?
- Wenn man bedenkt das der Moralische Verfall im Verhältnis des schwindenden Glaubens zunimmt ,dann ist diese Aussage wohl kaum richtig
Es mag zwar richtig sein das er dann nach dem Tode die Tatsachen einer Existenz oder Nichtexistenz erfahren wird .
Für eine Ziel Erfassung ist es dann jedoch , zumindestens vom Christlichen Standpunkt aus zu spät .
Von meinem Standpunkt aus ,ist der Glaube immer Top modern !
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 03.10.2011die gesellschaft hat überhaupt keinen moralischen zerfall!
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Gut erkannt: In den letzten Jahrhunderten wurde folter abgeschafft, Todesstrafe ebenso, es wurden Menschenrechte, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Redefreiheit eingeführt und die Wissenschft hat sich von der Religion losgelöst und wird nun nicht mehr instrumentalisiert.
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 04.10.2011DH, DarkSepia!
Kommentar von stonedogstonedog 05.10.2011Hm, wo denn? In den Ländern, die vom Christentum geprägt wurden. Aber nicht flächendeckend in islamischen Ländern, China, etc. (und bevor das als Argument kommt, das mit der Todesstrafe und den USA ist ein Kapitel für sich). Also spricht das, was du sagst, für das Christentum.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 05.10.2011Also spricht das, was du sagst, für das Christentum.
Nein ,das wäre cum hoc, ergo propter hoc. Außerdem vergleichst du das Christentum nur mit ein paar anderen Religionen, was es dazu noch zu einem Argumentum ad Ignorantiam macht.
Kommentar von stonedogstonedog 06.10.2011Warum wirfst du mit lateinischen Ausdrücken um dich? Hast du das nötig?
Das, was ich geschrieben habe, ist nicht einfach Zufall oder unbewiesen.
Aber ich fürchte, dass auch eine detaillierte Beweisführung dich nicht von deinem hohen Ross bringt. Guten Ritt!
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Daran musst Du Dich bei DarkSepia gewöhnen, er ist hoch begabt und schaut deswegen leicht auf andere herab.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011Warum wirfst du mit lateinischen Ausdrücken um dich?
Weil sie im Deutschen adaptiert sind. cum hoc, ergo propter hoc bedeutet "Danach, also deswegen".
Hast du das nötig?
Irgendwie muss ich mich ja ausdrücken, wenn ich kommunizieren will.
Das, was ich geschrieben habe, ist nicht einfach Zufall oder unbewiesen.
Habe ich nicht behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass sich daraus keine kausale Verbindung zwischen Christentum und den von dir genannten Errungenschaften zeigen lässt.
Aber ich fürchte, dass auch eine detaillierte Beweisführung dich nicht von deinem hohen Ross bringt.
Ad hominem.
Kommentar von stonedogstonedog 06.10.2011"Weil sie im Deutschen adaptiert sind. cum hoc, ergo propter hoc bedeutet "Danach, also deswegen"." Danke, übersetzen kann ich selber, da bist du nicht der einizige.
"Irgendwie muss ich mich ja ausdrücken, wenn ich kommunizieren will." Darauf passt ein Zitat von Karl Popper: Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.
"Habe ich nicht behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass sich daraus keine kausale Verbindung zwischen Christentum und den von dir genannten Errungenschaften zeigen lässt." Wenn keine kausale Verbindung besteht, ist es Zufall, genau das, was ich vorher gesagt habe.
Jetzt reicht es mir aber endgültig von Pseudointellektuellen.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 07.10.2011Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.
Du hast gerade geschrieben, dass du es selbst übersetzen kannst. Übrigens kann Unklarheit auch bei den Lesern liegen, nicht nur bei den Autoren. Und Popper zu zitieren ist ad verecundiam.
Wenn keine kausale Verbindung besteht, ist es Zufall, genau das, was ich vorher gesagt habe.
Weil sich aus einer Sache keine kausale Verbindung herleiten lässt, heißt es nicht, dass es keine gibt. Daher widersprach ich dir. ansonsten hast du diesbezüglich Recht.
Kommentar von OberrheingrabenOberrheingraben 03.10.2011Moin,
meine Beobachtung ist das Gegenteil davon .
Meine ist eine andere, die meisten Leute suchen nicht selbt nach Lösungen sondern legen es in den Schoß des Herrgotts oder einer anderen Glaubensfigur. Dinge werden als "gottgegeben" hingenommen, statt einen Ausweg daraus zu suchen.
bitte definieren ,ich verstehe diese Aussage nicht
Die Großkirchen leben von Macht und Einfluß, bei Sekten ist es sogar noch extremer. Sie leben in erster Linie von ihrem großen Einflußbereich, um (teilweise überkommene) Vorstellungen von Moral einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen.
Es mag ja in gutem Glauben passieren, daß z.B. der Papst Kondome verbietet, aber in der Realität sind die Auswirkungen fatal. Teilweise gibt es deswegen übervölkerte Landstriche in Afrika, oder die Verbreitung von Aids wird begünstigt.
Wenn man bedenkt das der Moralische Verfall im Verhältnis des schwindenden Glaubens zunimmt ,dann ist diese Aussage wohl kaum richtig
Wenn wir schon beim definieren sind, wie definieren Sie moralischen Zerfall? Daß es mehr Schwule gibt? Gab es schon immer in etwa ~ 10 %, heute können sie es eben frei ausleben.
Alle anderen objektiven Kriterien wie z.B. Kriminalität, Betrug etc. hat statistisch nicht zugenommen sondern nimmt seit Jahren sogar ab.
Für eine Ziel Erfassung ist es dann jedoch , zumindestens vom Christlichen Standpunkt aus zu spät
Wenn das so ist. Wieso zeigt sich der Herrgott dann nicht den Menschen? Wieso "erschafft" er dann Menschen mit Gehirn? Wieso gibt er ihnen dann die Fähigkeit, ihn als König infragezustellen, akzeptiert aber nicht wenn der Mensch das tut? Es heißt doch "nach christlichem Standpunkte", daß Gott den Menschen den freien Willen gab - oder zählt das nur dann als Totschlagargument wenn man nachfragt, wieso der Herrgott Kriege zuläßt in denen auch gottgläubige (also seine Untertanen) abgeschlachtet werden?
Wenn dieser Gott, Allah oder wie auch immer einen Beweis liefert daß es ihn gibt, werde ich auch an ihn glauben. Sollte aber was nachweisbares sein. Warum wirft er nicht eine Schriftrolle ab "am 4. Juni 2012 wird es in ganz Deutschland schneien" und läßt es dann auch so eintreffen? Das wäre als Zufall dermaßen unwahrscheinlich, daß er ohne Probleme Millionen Gläubige mehr hat. Und da Gott ja eitel ist wird ihm das ja auch sehr gefallen.
Von meinem Standpunkt aus ,ist der Glaube immer Top modern !
Ich möchte Ihnen Ihren Standpunkt nicht nehmen...
Kommentar von raferarafera 04.10.2011Hallo, haben sie die Bibel schon einmal gelesen?
Kommentar von mayya77mayya77 04.10.2011Behandle einfach Dein Umfeld so wie Du selbst behandelt werden wollen würdest.
Hier die Originalversion in deutscher Übersetzung (Luther):
"Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu." (Tob 4,16)
und in der Bergpredigt Mt 7,12): "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten."
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.10.2011Bergpredigt: Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Profeten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel. — Matthäus 5.17-19
Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden. — «Das Evangelium nach Matthäus 15.13»
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Oh, eine Bibelübersetzung aus der Schweiz? Übrigens Mt 5,17-19 bzw. Mt 15,13.
Nett, dass Du diese Stellen auch hinzugefügt hast. Mt 15,13 bezieht sich übrigens auf die Pharisäer. Hier noch mal der Kontext: Mt 15,10 Und er rief die Leute zu sich und sagte: Hört und begreift:
Mt 15,11 Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Mt 15,12 Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind?
Mt 15,13 Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden.
Mt 15,14 Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011was ein Masochist damit wohl anfangen wird...
-
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Wieso "geworden"?
Das waren sie schon immer! Für die einen deutlicher, für die anderen noch nicht so deutlich!
Wird schon noch!
Kommentar von mayya77mayya77 04.10.2011Unmodern? Kommt drauf an, was man darunter versteht - ist christliche Nächstenliebe und Feindesliebe unmodern? Ja, natürlich, denn in unserer Moderne ist jeder sich selbst der Nächste, mit allen Konsequenzen.
Dann bin ich doch lieber wertekonservativ.
Zur Zeit Jesu waren diese Ideen aber revolutionär. Sich mit Ausländern, Frauen, Behinderten, Obdachlosen, Prostituierten und Geldeintreibern abzugeben, das war damals unerhört. Erst von da an hatten die genannten Bevölkerungsgruppen wieder mehr Ansehen. Es brauchte aber noch einige Jahrhunderte, bis das durch die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in den Wertekatalog der Staaten gelangte. Diese wären ohne das Christentum nicnt entstanden, Nächstenliebe ist eben nicnt nur auf die Familie, den Staat, die "Rasse" oder die gesellschaftliche Klasse (Max und Co.) beschränkt sondern sie gilt allen Menschen. Das haben viele Kapitalisten, Marxisten, Nationalisten ... leider (noch) nicht verstanden.
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.10.2011die nächstenliebe ist unmodern weil sie sich in zeiten der globalisierung nur auf den nächsten und nicht die armen auf anderen kontinenten bezieht. eine uralte stammesreligion ist heutzutage überhaupt nicht mehr zeitgemäß.
und die menschenrechte beruhen auf keinen fall auf der bibel, sondern wurden von aufklärern erdacht, die werte aus der unchristlichen antike übernommen haben.
Kommentar von stonedogstonedog 04.10.2011Das mit den Menschenrechten ist stimmt nicht. Die Ursprünge der ersten Menschenrechtserklärung in der französischen Revolution reichen zurück zur Rechtsschule von Salamanca im 16. Jahrhundert, und die war selbstverständlich christlich. Außerdem brauchst du nur mal die christliche Ethik mit den Menschenrechten vergleichen und du siehst die Übereinstimmungen.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Aber: Menschenrechte stützen sich nicht auf religiöse Mythen.
Das Endprodukt christlicher Ethik kann noch so sehr sekulären Menschenrechten ähneln, der Unterschied ist, dass letztere ohne das Christentum auskommen und außerhalb des Christentums anerkennung finden.
Nebenbei bemerkt: Ist eine moralische Vorschrift außerhalb des Christentums gut, ist sie uach ohne das christentum gut. Ist es nur aus crhsitlicher Sicht gut, braucht sie niemand.
Kommentar von stonedogstonedog 05.10.2011Richtig, Menschenrechte stützen sich nicht auf religiöse Mythen, wenn du die Existenz Gottes als Mthos ansiehst. Sie stützen sich letzten Endes auf gar nichts, außer der Behauptung, dass der Mensch halt von sich heraus Würde und Rechte haben soll. Wenn man das gluabt, gut. Aber es ist auch eine Form des Glaubens und keine rationale Begründung.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 05.10.2011Aber es ist auch eine Form des Glaubens und keine rationale Begründung.
Dann ist das Christentum erst recht unnötig dafür, denn was nicht rational ist, muss auch nicht rational aus irgendetwas hergeleitet sein.
Kommentar von stonedogstonedog 05.10.2011Ich habe weder behauptet, dass die Menschenrechte (oder das Christentum) unnötig sind, noch habe ich gesagt, dass etwas rational begründet werden muss. Alles, was ich sagen will, ist, dass die christliche Ethik genauso begründet oder unbegründet ist wie die Menschenrechte.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 05.10.2011Ich habe weder behauptet, dass die Menschenrechte (oder das Christentum) unnötig sind
nein, hast du nicht. Ich stelle nur klar, dass eine Notwendigkeit einer willkürlich austauschbaren Religion für bestimmte Menschenrechte, ebendiese Menschenrechte außerhalb dieser Religion unnötig macht.
Alles, was ich sagen will, ist, dass die christliche Ethik genauso begründet oder unbegründet ist wie die Menschenrechte.
"Genauso" kann vieles bedeuten. Wenn 2 Dinge denselben Grund haben, warum sind sie dann nicht identisch? Und wenn sie nur dieselbe Art von Grund haben, welche Art soll das sein?
Kommentar von stonedogstonedog 05.10.2011Mit "genauso" meinte ich nur den "Grad der Begründetheit" (schräge Formulierung, ich weiß, aber was besseres fällt mir jetzt nicht ein). Die christliche Ethik begründet z.B. die 10 Gebote damit, dass Menschen (und alles andere) Geschöpfe Gottes sind, die Menschenrechte dagegen sehen jeden Menschen mit Würde ausgestattet, einfach, weil er ein Mensch ist. Das sind unterschiedliche Begründungen, aber mit in etwa dem selben Grad an Rationalität.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 05.10.2011"Grad der Begründetheit"
Auch Grade gibt es unterschiedliche.
Die christliche Ethik begründet z.B. die 10 Gebote damit, dass Menschen (und alles andere) Geschöpfe Gottes sind, die Menschenrechte dagegen sehen jeden Menschen mit Würde ausgestattet, einfach, weil er ein Mensch ist.
Menschenrechte kommen ohne Mythen aus und ohne Autoritätsargumente. Menschenrechte stehen für sich alleine und bedürfen keiner Zugehörigkeit zu einer Religion, um Zustimmung zu finden (ausgenommen eine Religion verbietet diese Rechte). Die einzelnen Menschenrechte sind keine religiösen Dogmen aus einem alten Buch, sondern können bei bedarf noch geändert werden.
Das ist ein himmelweiter Unterschied zu den 10 Geboten.
Kommentar von stonedogstonedog 06.10.2011Ich glaube, du willst oder kannst nicht verstehen, was ich sagen will.
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Stimmt leider! Siehe oben!
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011Ich glaube, du willst oder kannst nicht verstehen, was ich sagen will.
Manches kann man deshalb nicht verstehen, weil es tatsächlich keinen Sinn ergibt.
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011die nächstenliebe ist unmodern weil sie sich in zeiten der globalisierung nur auf den nächsten und nicht die armen auf anderen kontinenten bezieht.
Genau, und weil ich vor lauter afrikanischen Hungeropfern oder afghanischen Terroropfern, denen ich als Mitteleuropäer ja helfen muss, die einsame Witwe oder den sterbenskranken Jungen aus meiner Gemeinde vergesse.
Deine Ansicht über die Herkunft der Menschenrechte teile ich nicht - weil sie auch nicnt dem Stand der Geschichts- und Rechtswissenschaft entspricht.
Außerdem habe ich nie behauptet, dass die Menschenrechte auf der Bibel beruhen. Das hast Du erfunden.
Ich glaube, dass Du soviel Intelligenz besitzt, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung im Originaltext lesen und verstehen zu können).
“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
Ohne diese Bezugnahme auf den Glauben kamen auch die Aufklärer nicht aus. Basis der Menschenrechte ist also der Glaube an Gott.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 07.10.2011Ohne diese Bezugnahme auf den Glauben kamen auch die Aufklärer nicht aus.
Komisch, heute ist das kein Problem.
Basis der Menschenrechte ist also der Glaube an Gott.
Nein. Basis ist Menschenwürde. Es wäre sehr gefährlich, solch wichtigen Rechte von der existenz eines Gottes abhängig zu machen, denn diese kann leicht hinterfragt werden.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011ist christliche Nächstenliebe und Feindesliebe unmodern?
Sekulären moralischen Werten einen christlichen Stempel aufzudrücken ist tatsächlich schon weitaus unmoderner, als vor einigen hundert Jahren.
Zur Zeit Jesu waren diese Ideen aber revolutionär.
In Nazareth vielleicht. Buddhisten kannten schon lange das Gebot des Gleichmutes, der übrigens viel weiter fasst.
Diese wären ohne das Christentum nicnt entstanden
Das ist eine nicht überprüfbare spekulation, bekannt als Kontrafaktische Historik (übrigens gerne verwendet, um eine Wertung zu begründen, wie du es tust. nichtsdestotrotz ein fehlschluss).
Erst von da an hatten die genannten Bevölkerungsgruppen wieder mehr Ansehen.
Und bis wann? Eben!
Das haben viele Kapitalisten, Marxisten, Nationalisten ... leider (noch) nicht verstanden.
Du köntnest mal versuchen, sie aufzuklären, ohne ständig mit Jesus zu argumentieren. Denn zu behaupten, es sei gut, weil die eigene Religion es so will, bringt nicht nur Nächstenliebe, sondern auch Menschenopfer hervor. Wo ist da der qualitätaive Unterschied?
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Säkular ist die christliche Feindesliebe sicherlich nicht. Gleichmut ist etwas ganz anderes als Feindesliebe.
Wie sollten sie denn sonst entstanden sein? Es gab ja keine andere Basis dafür. Nun gut, vielleicht meinst Du ja, dass Marsmännchen diese Gebote auf die Erde gebracht hätte.
Erst mit Jesus hatten die Menschen in den genannten Gruppen wieder mehr Ansehen und Bürger, die sie vor Diskriminierung oder Schlimmerem schützen wollten, hatten jetzt eine Botschaft, auf die sie sich berufen konnten.
Warum sollte ich den Apologeten anderer Ideologien denn mit anderen Mitteln als mit Jesu Worten aus der Bibel entgegentreten? Da steht doch das, was ich gerade gesagt habe.
Kannst Du mir mal eine Stelle aus dem Neuen Testament oder aus dem Prophetenbuch des Alten Testamentes nennen, wo Menschenopfer verlangt werden?
Du enttäuschst mich, der Du doch so auf wissenschaftlich exaktes Arbeiten setzt. FAKTEN!
Ich habe übrigens NIE behauptet, dass etwas (nur) gut sei, weil die eigene Religion es so will. Das wäre Werkgerechtigkeit wie im Katholizismus - und die ist unbiblisch
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011Säkular ist die christliche Feindesliebe sicherlich nicht.
was eine Tautologie ist. Aber es gibt eben nicht nur christliche Feindesliebe.
Gleichmut ist etwas ganz anderes als Feindesliebe.
Habe ich ja geschrieben: Er geht viel weiter.
Wie sollten sie denn sonst entstanden sein?
Argument der Ignoranz.
Nun gut, vielleicht meinst Du ja, dass Marsmännchen diese Gebote auf die Erde gebracht hätte.
Wie wärs damit, dass sie von Menschen gemacht wurden, zum Beispiel durch Argumente und Debatten und nicht durch religiöse Mythen.
Erst mit Jesus hatten die Menschen in den genannten Gruppen wieder mehr Ansehen und Bürger, die sie vor Diskriminierung oder Schlimmerem schützen wollten, hatten jetzt eine Botschaft, auf die sie sich berufen konnten.
Und dann wurden sie selber zu Diskriminierer und schlimmer.
Warum sollte ich den Apologeten anderer Ideologien denn mit anderen Mitteln als mit Jesu Worten aus der Bibel entgegentreten?
Wo kommunizierst du mit einem Apologeten anderer Ideologien? Aber falls du das tatsächlich tust, ein kleiner Rat: Einem nicht christlichen Apologeten christliche Mystik vorzusetzen bringt genauso wenig, wie einem christlichen Apologeten Scientology vorzusetzen.
Kannst Du mir mal eine Stelle aus dem Neuen Testament oder aus dem Prophetenbuch des Alten Testamentes nennen, wo Menschenopfer verlangt werden?
Ich habe nicht behauptet, dass Menschenopfer in der Bibel verlangt werden. Ich schrieb nur, dass Menschenopfer it Religion begründet werden können. Explizit vom Christentum war nicht die Rede.
Du enttäuschst mich, der Du doch so auf wissenschaftlich exaktes Arbeiten setzt.
Deine Meinung ist mir egal.
Ich habe übrigens NIE behauptet, dass etwas (nur) gut sei, weil die eigene Religion es so will.
Wen nes auch außerhalb dieser Religion gut ist, dann auch ohne diese Religion.
Das wäre Werkgerechtigkeit wie im Katholizismus - und die ist unbiblisch
Na und? Christlich ist nicht gleich biblisch (das ist nichts neues) und religiös muss nicht mal christlich bedeuten.
Kommentar von babuljababulja 05.10.2011Mayya, reichen die die Antworten von "BlackDracula", "DarkSepia"??
Besser könnte ich es auch nicht!
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Schade!
Kommentar von babuljababulja 07.10.2011Mayya - was heißt "schade"? Akzeptierst du die Meinungen der beiden nicht? Oder verstehst du sie nicht? Beide sind sicher bereit, sich näher zu erklären.
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das "Problem" ist, dass mit zunehmendem Wissen der Glaube schwindet. Andererseits sollten wir uns vielleicht doch eher über den Wissenszuwachs freuen.
Allerdings beobachte ich, dass häufig nicht der Glaube an sich nachlässt, sondern nur das Objekt des Glaubens wechselt: Früher war es Kirche und Gott, heute zunehmend "gesunde" Ernährung und alternative "Medizin". Der eigene Körper wird zur Kirche.
Kommentar von mayya77mayya77 04.10.2011Ich finde es ziemlich crazy, liebe Daisy, dass Du die gesunde Ernährung und die alternative Medizin so diffamierst. Wenn Menschen sich daran hielten, bräuchten wir viel weniger Pharma-Bomben und die Menschen wären viel gesünder.
Dass mit zunehmendem Wissen der Glaube schwindet, ist nicnt korrekt. Er wächst sogar angesichts der Wunderwerke des Schöpfers - und wir wissen ja spätestens seit Fukushima, dass wir Menschen tragisch scheitern, wenn wir uns nicht an die (in der Vernunft verankerten) Gebote halten.
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.10.2011eben unsere heutigen werte basieren auf vernunft und aufklärung und nicht auf der bibel.
Kommentar von stonedogstonedog 04.10.2011Das ist kein Gegensatz. Unsere Gesellschaft heute ist von der Aufklärung und ihrer Betonung der Vernunft geprägt, ja, aber mindestens so stark vom Christentum. Du setzt Bibel als Gegensatz zu Vernunft, das ist zu billig.
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 04.10.2011Jaja, ohne die moderne Schulmedizin wären wir alle viel gesünder... so wie vor einigen hundert Jahren, nicht wahr? Die Lebenserwartung und die allgemeine Gesundheit ist ja seit dieser Zeit auch stark gesunken. Ironie aus
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Dieser Vergleich ist nicht zulässig. Ich habe nicnt in die Vergangenheit geblickt, auch wenn die Heilkundigen auch ganz ohne Pharmabomben erstaunliche Behandlungserfolge erzielten - schau mal nach Ägypten oder nach Rom.
Die Lebenserwartung ist übrigens ein rein statistischer Wert. Die Menschen hatten viel mehr Kinder, und viele von ihnen starben in den ersten Lebensjahren.
Die allgemeine Gesundheit ist heute sicherlich absolut besser - gemessen am allgemeinen Bildungsstandard und dem übrigen Wandel der Gesellschaft allerdings rückläufig.
Statt der alten Infektionskrankheiten - die Pocken z..B wurden dank der Naturmedizin ausgerottet - kommen jetzt andere: AIDS, SARS, Schweinegrippe, Ebola, sowie Zivilisationskrankheiten wie rheumatische Arthritis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Asthma bronchiale, usw. auch Krebserkrankungen haben zugenommen. Dann dürfen wir Parkinson und Alzheimer nicnt vergessen.
Für all diese Krankheiten weiß die Schulmedizin keine rettende Antwort, weil sie die natürliche Basis verloren hat und ihrerseits unerwünschte Arznemittelwirkungen en masse produziert. Durch Chemotherapie z. B. sterben mehr Menschen, als dadurch geheilt werden. Wer also heute noch den Alleinvertretungsanspruch der Schulmedizin vertritt, ist im 21. Jahrhundert geistig noch nicht angekommen.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Du die gesunde Ernährung und die alternative Medizin so diffamierst.
Gesunde Ernährung wurde nicht diffamiert, sondern "gesunde" Ernährung. Einzelne Wörter in Anführungszeichen bedeutet für Gewähnlich eine unrehchtmäßige Beschreibung. Alternative Medizin ist tatsächlich ein Gebiet, in dem viel betrogen wird, weil es nicht wissenschaftlich ist. Alternative Medizin ist häufig entweder unwirksam, oder schädlich, im Gegensatz zur echten Medizin, die auf wissenschaftlich erprobte Mittel setzt.
Er wächst sogar angesichts der Wunderwerke des Schöpfers
Angenommen du würdest dich in Argumentationslehre auskennen, würdest du sehen, dass deine Behauptung bereits die Existenz eines Gottes voraussetzt, für den du keinerlei Argumente bringst, also vollkommen leer ist. Wie du eben bewiesen hast, funktionieren einige Begründungen für religiösen Glauben mit zunehmendem Wissen tatsächlich nicht mehr und meiner Erfahrung nach gilt das sogar für alle Begründungen.
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Alternative Medizin ist häufig entweder unwirksam, oder schädlich, im Gegensatz zur echten Medizin, die auf wissenschaftlich erprobte Mittel setzt.
In diesem Satz stecken zwei Falschaussagen:
a) Alternativmedizin ist häufig schädlich
Ist sie nie, denn entweder man wendet sie als Fachkraft lege artis an oder aber man behandelt den Kranken nicht, weil es entsprechende Gesetze untersagen oder man erkennt seine Grenzen und verweist auf Ärzte oder Heilpraktiker, die bessere Möglichkeiten haben.
b) "Echte" Medizin (gemeint ist wohl Schulmedizin) setzt auf wissenschaftlich erprobte Mittel.
Das ist falsch, Die Schulmedizin ist zwar naturwissenschaftlich orientiert (Ursache / Wirkung), aber sie ist k e i n e exakte Naturwissenschaft, die Medizin arbeitet auf statistischer Grundlage. In soundsoviel Prozent der Fälle hilft diese oder jene Therapie. Dazu werden die Patienten, ob jung oder alt, mit welchen Vorerkrankungen auch sonst, in EIN Schema gepresst. Diese Methode nennt man Reduktionismus, jeder individuelle Aspekt bleibt außen vor. Das Ergebnis einer solchen Statistik heißt dann: In fünf Jahren leben noch soundsoviel Prozent der erkrankten Patienten. Der Nachteil: Wenn ich an Krebs erkrankt bin, will ich nicht wissen, wie viele Patienten aus einem Kollektiv die Erkrankung (und die belastenden Behandlungen) wieviele Jahre überleben. Ich will wissen, wie lange ich überlebe. Da hilft aber keine Statistik. Ich nehme mir deshalb das Recht zu sagen, ich bin ein spezieller Mensch (das sind wir alle, jeder ist einzigartig...), ich will der Statistik trotzen, ihr widersprechen. Ich will gesund werden. DIESER Faktor, die psychische, die psychosomatische Seite, geht nicht in eine solche Statistik ein.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011a) Alternativmedizin ist häufig schädlich
Strohmann. Ich schrieb häufig unwirksam oder schädlich, nicht häufig unwirksam und häufig schädlich.
Ist sie nie
Doch: http://de.wikipedia.org/wiki/GermanischeNeueMedizin#Olivia_Pilhar
Das ist falsch, Die Schulmedizin ist zwar naturwissenschaftlich orientiert (Ursache / Wirkung), aber sie ist k e i n e exakte Naturwissenschaft, die Medizin arbeitet auf statistischer Grundlage.
Da hast du aber was falsch verstanden: Medizin ist mehr, als nur Fakten zu sammeln, sie muss auch angewandt werden. Logischerweise stützt sie sich dann auch Statistiken. Bei alternativer Medizin ist das nicht so streng.
Ob ein Krebspatient eine Behandlung bekommt, hat nicht nur mit Wissenschaft, sondern auch mit Wirtschaft und Ethik zu tun.
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Wenn Deine Hauptsorge ist, nicht unmodern zu wirken, hast Du wirklich eine Form von "Glaube light"... Eine Religion ist nichts, was man nach Kriterien wie Zeitgeist oder Mode beurteilen kann. Eine Religion - also eine gute, alte, von Generationen praktizierte - lehrt überzeitliche und geistige Inhalte, die jenseits aller Moden stehen. Es geht bei Religion um Grundeinstellungen oder Grundhaltungen dem Göttlichen gegenüber und dem Leben gegenüber, dem eigenen und dem der anderen Bewohner der Erde. Religionen lehren Wege der Selbst- und Gotteserfahrung, der Herzensbildung und der Alltagspraxis, die in jeder Zeit funktionieren, wenn man sie ernsthaft praktiziert. Ein wichtiger Teil dieser Wege ist spirituelle Übung und das ist etwas, das Du offenbar selbst nicht machst ("bete nicht oder so"). Da bleibt für Deinen Alltag, um es einzubauen, höchstens noch die grundsätzliche Ethik Deines Glaubens und mit der wirst Du wahrscheinlich keine großen Probleme haben. Werte wie Mitgefühl, Toleranz, Respekt, Bewahrung der Erde, Gewaltfreiheit, Frieden sind ohnehin hoch im Kurs und sehr trendy, vor allem, wenn man sie im Großen und Ganzen postuliert. Im eigenen, ganz persönlichen Alltag zählen mehr der Ellenbogen und die Gier, das Ansammeln von Gütern und die Gewinnung von Lust in jeder Hinsicht. Wer da nicht mittut, mag als verzopft und altmodisch angesehen werden. Da könnte wiederum die ernsthafte spirituelle Praxis helfen... Aber mit "Glauben light" kommst Du auch ohne Ernsthaftigkeit durch diese Gesellschaft ohne anzuecken. Was das dann wert ist, mußt Du selbst entscheiden. Es wird sich spätestens in Deiner ersten wirklich großen Krise zeigen, ob es reicht. Gruß, q.
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Religion kann niemals unmodern werden . Das ist kein Trend !
Ich würde sagen , das heutzutage viele Menschen gläubig sind . Es gibt deswegen auch viele Streitigkeiten gar Kriege , daran erkennt man doch erst wie viel Einfluss Religion noch hat! Es gibt 1,1 Mrd Säkulare auf der Welt , der Rest ist gläubig .
Vielleicht ist das bei einigen Schülern so , das sie mehr ungläubig sind , aber einiges versteht man erst mit dem Alter ;))
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Ein aktuelles Beispiel vom Wochenende:
ich war zu Gast in einer römischen Gemeinde, kam ins Gespräch mit einer älteren Frau aus der Gemeinde. Ich erklärte, daß es mich wundert, weshalb sich die Leute so fleißig die Hände schütteln, statt die Anweisung des "heiligen Kusses" zu verwenden, wie z.B. von Petrus geschrieben.
Darauf wurde mir erklärt, daß dieser Brauch nur eine Modeerscheinung der damaligen Zeit gewesen sei, woraufhin ich sagte: "Interessant, damit würden Sie behaupten, die Bibel sei nicht mehr modern, sondern eine Modeerscheinung.". So hatte das die Frau aber noch gar nicht gesehen.
Leichtgläubig zu sein kann gefährlich sein. Wenn du wirklich an Gott glaubst - also weder ein Sonntagschrist noch ein Schön-Wetter-Christ bist, dann ist es dir eigentlich wurscht, was die Leute in Bezug auf deinen gelebten Glauben denken und sagen, es ist dir einfach eine Herzensangelegenheit.
Übrigens: man kann in der heutigen Zeit sehr modern den Glauben ausleben, ohne den Leuten auf die Füße zu treten und trotzdem alle Gebote und Hinweise einhalten. Selbst als Priester kann man heute echt peppig gekleidet sein, so daß vielen Leuten gar nicht mehr auffällt, daß es sich eigentlich um eine Priesterkleidung handelt - damit kann ich sogar in ne Disko gehen, ohne sonderlich aufzufallen (nur die Farbe ist etwas auffällig). Man kann also die Regeln sehr wohl heute umsetzen, ohne diese auszuhebeln.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Religion und Glaube sind nicht unmodern. Es ist einfach so, dass heutzutage weniger Leute halt im Glauben finden müssen, und das liberale Ansichten, im gegensatz zu früher, altagsfähig sind. Ob du gläubig bist der nicht ist deine Sache, ebenso wie sehr du deinen Glauben lebst. Dir sollte dein Glaube nicht peinlich sein und du brauchst ihn auch nicht zu verstecken.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Warum gibst du soviel darauf ob das unmodern wirkt???Reicht doch wenn die Gesellschaft so schon moralisch verkommt,davon würd ich mich nicht beirren lassen...
-
Man kann ohne Religion leben. Aber ohne Glaube, kann kein Mensch leben. Also, macjhe es keinen Unsinn, ohne Glaube.
-
-
Dieser Eindruck scheint zu bestehen, dass der Glaube an Gott unmodern geworden wäre.
Nur ist das in Wirklichkeit eine sehr dentenziöse Darstellung vom Glauben in unserer Zeit.Es gibt einfach in den Medien die Tendenz diesen Eindruck zu erwecken, dass der Glaube mit unseren heutigen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr in Einklang zu bringen wäre.
So hat z.B. ein bekannter Wissenschaftler in seinen Büchern die Behauptung aufgestellt, dass kein Wissenschaftler und kein wissenschaftlich gebildeter Menschen heute mehr an das Märchen eine Gottes glauben könnte.
Er hat Argumente vorgebracht, die seine These unterstützen sollen, dass Wissenschaft und Glaube nicht zu vereinbaren wären.
Viele haben sich diese Argumente zueigen gemacht und plappern sie bedenkenlos nach und fühlen sich zugleich in ihrer atheistischen Überzeugung bestärkt, die angeblich mit der Wissenschaft beweisbar wäre.Tatsache ist, dass es heute weitaus mehr atheistisch orientierte Menschen gibt wie früher, aber in der Gesamtsumme stellen trotzdem nur eine Minderheit dar.
Genauso ist die Behauptung empirisch falsch, dass kein Wissenschaftler mehr an Gott glauben würde.
Die letzten Umfragen z.B. unter amerikanischen Wissenschaftlern hat ergeben, dass ca. 40% an die Existenz eines Gottes glauben.
Es ist deshalb des weiteren falsch, dass wissenschaftlich gebildete Menschen nicht mehr an GOTT GLAUBEN KÖNNTEN.
Da wird den Menschen bewusst etwas suggeriert, was in Wirklichkeit nicht der Fall ist.
Die Wirklichkeit ist vielmehr so, dass in probagandistischer Weise versucht wird alle jene als ungebildet hinzustellen, die an Gott glauben würden, und alle jene, die nicht glauben wären die Gebildeten.
Mit anderen Worten ausgedrückt:
Nur die Dummen glauben noch an Gott, die Klugen dagegen glauben nicht mehr.Hier wird also eine willkürliche Klassifizierung vorgenommen, bzw. eine Schwarz-Weismalerei betrieben, die zu vergleichen ist, wenn gesagt wird, dass alle, die einer bestimmten Rasse angehören minderwertig sind.
Wie man eine solche Einstellung bewertet möchte ich hier verbal nicht zum Ausdruck bringen.
Es ist niemand Ungebildetet, wenn er an Gott glaubt, genauso wenig wie jeder Gebildet ist, wenn er nicht an Gott glauben würde. Das ist keine Automatik!Gebildete oder Ungebildete gibt es unabhängig davon überall, und das hat nichts mit Glauben oder Nichtglauben zu tun.
Schließlich wird niemand den ca. 40% an Wissenschaftlern ihre ausreichende wissenschaftliche Bildung in Frage stellen und genauso wenig kann man das bei all den anderen Menschen machen.
So hat eine Umfrage in der Schweiz unter der Bevölkerung ergeben, dass die Menschen mehrheitlich immer noch an ein transzententes Wesen glauben.
Darüber waren natürlich alle jene enttäuscht, die sehr massiv immer wieder ihre atheistischen Argunmente unter das Volk bringen. Denn sie suggerieren in der Öffentlichkeit immer wieder, dass nur mehr eine kleine Minderheit an die Existenz eines Gottes glauben würden.
In Wirklichkeit geht es hier nicht um Wissenschaft und Glaube, sondern um eine Weltanschauliche (Ideologishe) Auseinandersetzung, die hier betrieben wird, bei der die Wissenschaft als Gallionsfigur verwendet wird, um daraus Kapital für seine atheistische Überzeugung zu schlagen.
Die Wissenschaft beschäftigt sich nicht mit "weltanschaulichen Fragen", sondern setzt sich einzig und allein mit der Natur auseinander - wie Aufbau, Strukturen, Gesetzmäßigkeiten, Funktionen, Wirkungsweise usw.
In dem Augenlick, wo sie nach der ersten Ursache Entstehung) oder nach ihrer Sinnhaftif fragt, begibt sie sich auf den Boden der Religion oder der Philosphie.
Alle Aussagen, die dann gemacht werden sind nicht mehr wissenschaftlicher, sondern weltanschaulicher Natur, d.h. was sie letzte Wirklichkeit ausmacht.
Liegt sie allein in der Materie begründet, oder gibt es darüber hinaus noch eine andere Wirklichkeit?
Wenn Wissenschaftler ihre eigene Grenze anerkennen, dann werden sie auch nicht darüber hinaus eine andere Wirklichkeit ausschließen können oder diese als Unsinn bezeichnen, weil sie eben aufgrund ihrer Möglichkeiten an Grenzen stößt über die sie nichts sagen kann, ob es sie gibt oder nicht.
Und das ist jenen Wissenschaftlern vorzuwerfen, dass sie in falscher Weise Behauptungen aufstellen über eine Wirklichkeit, die sie wissenschaftlich weder verneinen, noch bejahen können.
Darum stehen sich Wissenschaft und Glauben nicht als unvereinbare Gegensätze gegenüber, sondern sie ergänzen einander.
Denn die einen versuchen die Natur zu erklären und die anderen wie sie überhaupt entstehen konnte, bzw. aus welchem Grund ihre Entstehung möglich geworden ist.
Darum ist bemerkenswert die Aussage Darwins:
"Ohne einem schöpferischen Wirken würde es auch keine Evolution geben."Aus diesem Grund widerspricht der Glaube auch nicht der Vernunft und auch nicht der Wissenschaft.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011So hat z.B. ein bekannter Wissenschaftler
Für seine Bekanntheit ist er aber sehr namelos.
dass kein Wissenschaftler und kein wissenschaftlich gebildeter Menschen heute mehr an das Märchen eine Gottes glauben könnte.
Komisch, davon habe ich noch nie gelesen.
Die letzten Umfragen z.B. unter amerikanischen Wissenschaftlern hat ergeben, dass ca. 40% an die Existenz eines Gottes glauben.
Seltsam, sonst waren es nichtmal 10%. Wo sind deine Quellen?
Es ist deshalb des weiteren falsch, dass wissenschaftlich gebildete Menschen nicht mehr an GOTT GLAUBEN KÖNNTEN.
Ich sollte mal anmerken, dass auch die Behauptung falsch ist, gebildete Leute könnten keinen Blödsinn glauben. Falls das jemand meint, denkt immer daran, dass Newton ein Alchemist war.
Wenn Wissenschaftler ihre eigene Grenze anerkennen
Tut sie.
dann werden sie auch nicht darüber hinaus eine andere Wirklichkeit ausschließen können
Äh, einen Got nich tauszuschließen bedeutet übrigens keinesfalls Theist zu werden. Nein, man kann trotzdem Atheist sein. Und wenn dich das Übertreten dieser Grenze stört, solltest du dich mal um diese theistischen Wissenschaftler kümmern, von denen du ja behauptest, sie würden 40% ausmachen. Wenn es so schrecklich ist, einen Gott auszuschließen, ist es auch schrecklich, ihn anzunehmen!
Darum ist bemerkenswert die Aussage Darwins
Quelle bitte.
Aus diesem Grund widerspricht der Glaube auch nicht der Vernunft und auch nicht der Wissenschaft.
Konnt drauf an, welcher. Es gibt einen riesigen Haufen kontrafaktischen und unlogischen Glaubens.
Kommentar von CharlyweisswasCharlyweisswas 04.10.2011"...Es gibt einen riesigen Haufen kontrafaktischen und unlogischen Glaubens."
Z.B. der, bei dem ein unsichtbares, allmächtiges Wesen seinen Sohn durch eine Jungfrau gebären lässt, dieser übers Wasser laufen und von den Toten auferstehen kann? Und dass man sich heute durch das Trinken dessen aus Wein verwandelten Blutes von einer Sünde befreien kann, zu der eine sprechende Schlange die erste aus einer Männerrippe geformte Frau verführt hat?
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.10.2011Zum Beispiel der, dass Evolution eine atheistische Religion sei, oder dass es einen Gott aus bekannten logischen Gründen geben müsse.
Kommentar von Rose1122Rose1122 05.10.2011Dann lese das Buch "Der Gotteswahn".
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 05.10.2011Hab ich schon und was jetzt? Warum schreibst du das?
Kommentar von Rose1122Rose1122 06.10.2011Weil das in diesem Buch steht.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011Und in welchem Zusammenhang stand sie da?
-
Stimmt nicht, sonst werden wir alt.
-
...mit unmodern ist dann wohl altmodisch gemeint, also was früher eben modern war und heute nicht mehr. Sie schreiben, dass sie leicht gläubig sind aber nicht beten hm ohne beten wird das nichts mit Glaube in den Alltag einbinden. Den Glauben festigen kann man, indem man die Bibel liest und dann, wenn man etwas nicht versteht, eine Ansprechstation hat, die einem diese Dinge erklärt. Hier in diesen Foren wird man dann aber auch ganz schnell leichtgläubig und ist sehr schnell auf einem falschen Weg. Eine sehr gute Seite im Internet finden sie hier: http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=0&start=1&searchstr... <<< da kann man sie auch Audiodateien downloaden, aber auch das ersetzt nicht das lesen der Bibel.
-
Ich muss dir Recht geben, dass der Glaube heutzutage "unmodern" ist. Die Leute sind viel aufgeklärter und hinterfragen alles viel kritischer. Außerdem ist Glaube unkomfortabel geworden und die Kirche hat ihrem eigenen Image geschadet.
Wenn du aber gläubig bist solltest du deinen Glaube so ausleben wie du es für richtig hältst. Wenn du meinst du solltest beten, dann bete. Wenn du in die Kirche gehen willst, dann geh. Wenn du mit einem "Jesus rettet"-Schild durch die Innenstadt rennen willst, dann renn. Es ist egal ob andere Leute meinen, dass das unmodern ist. Geh einfach deinen Weg, wie du ihn für richtig hältst
-
Leicht gläubig oder leichtgläubig? ;)
Leicht gläubig ist irgendwie wie "ein bisschen schwanger". Glaubst du nun an Gott oder nicht?
Ich denke, du machst den falschen Ansatz. Bevor du darüber nachdenkst, ob das deinem Image schaden könnte, solltest du dir erst darüber klar werden, ob und was du nun eigentlich glaubst. Wenn du eine wirkliche Überzeugung im Herzen trägst, dann ist es dir auch nicht mehr wichtig, ob du auf andere modern wirkst oder nicht.
-
Du bist leichtgläubig und hoffentlich auch gutmütig und verträglich !
Kommentar von IceCreamMan1996IceCreamMan1996 03.10.2011Mit leicht gläubig meinte ich, dass ich nicht strenggläubig bin!!!! Bin aber mehr Atheist, und eigentlich schon Atheist...
-
In dem du die guten Sachen einhälst (z.B. Nächstenliebe, nicht stehlen etc.)
-
Antwort von kasiking 03.10.2011
Ich meine Wenn mann Gläubig ist und es auch so leben will dann soll manns machen!!!
Kommentar von OberrheingrabenOberrheingraben 03.10.2011Nicht immer...
Zum einen sollte man nicht anderen damit auf die Nerven gehen, zum anderen sollte man seine Kinder nicht nach einer bestimmten Religion erziehen sondern ihnen zwar durchaus beibringen daß es sowas wie Religionen gibt, aber eben sie selbst ihren Glauben entwickeln lassen.
Ich denke da jetzt vor allem an Zeugen Jehovas, radikale Katholiken, Islamisten etc... Da geht der Raum für persönliche, freie Entfaltung verloren...
Kommentar von mayya77mayya77 04.10.2011Die Frage muss erlaubt sein: Können Kinder von allein einen Glauben entwickeln?
Wenn es weder von Eltern oder anderen Verwandten noch von der Schule oder gar der Kirche zum Glauben geführt wird, kann es keine Antworten finden auf die existenziellen Fragen nach dem Grund und dem Sinn des Lebens im Allgemeinen und insbesondere dem Grund und Sinn seiner individuellen Existenz.
Und wenn Du ihnen nicht eine Richtschnur an die Hand gibst, dann wird Dein Kind in einer Lebenskrise (Pubertät) eher noch schneller Opfer von diesen Sekten als Dir lieb ist. Vielleicht wird es ja von islamischen Klassenkameraden eingeladen und beschließt irgendwann, wenn es religionsmündig ist, sich dem Islam anzuschließen. Würdest Du das dann auch tolerieren?
Kommentar von CrazyDaisyCrazyDaisy 04.10.2011Ähem... Islam ist keine Religion? Sekten sind keine Religionen? Da Du doch für den Glauben und die Religion bist, könnte man mit Recht erwarten, dass Du froh bist, wenn sich jemand dem islamischen oder irgendeinem anderen Glauben anschließt.
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Von mir war nicnt die Rede ...
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.10.2011natürlich können kinder ihre eigene religion oder philosophie finden oder erfinden! wenn du glaubst nur das christentum hat die antwort auf existentielle fragen, ist das ignorant und weltfremd.
Kommentar von mayya77mayya77 06.10.2011Kinder können viel erfinden, auch eine Religion. Warum nicht?
Finden können sie aber nur etwas, wenn sie wissen, wonach sie suchen und oftmals nicht mal dann. Zu den Schriftreligionen kommt man nur durch die Kenntnis der Schriften, sei es durch eigene Lektüre oder durch Vorlesen.
Von Philosophien habe ich nicnt gesprochen.
Und natürlich hat auch das Judentum Antworten auf existenzielle Fragen. Der Atheismus hat jedenfalls nicnt "die Antwort" darauf.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 06.10.2011Und natürlich hat auch das Judentum Antworten auf existenzielle Fragen.
Dogmatische Antworten und Zirkelschlüsse. Hinterfragt man einen Schöpfungsmythos, oder die Existenz irgendeines mythologischen Wesens, gehen diese Antworten sofort den Bach runter.
Gute Menschen gibt es ja auch nicht - und wird sie auch nicnt geben. Alle Menschen sind böse von Jugend auf. So ist der Gang der Natur. Wenn dass anders wäre, bräuchten wir weder eine Religion noch einen Staat.
Und natürlich bin ich als glaubende Christin intolerant gegenüber Mord, Hass, Totschlag, Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung, Fanatismus (auch religiöser Natur), Habgier, Umweltzerstörung, ...
Verstoße ich damit gegen Gottes Gebote? Nein!!
"Alle Menschen sind böse von Jugend auf" - Zitat von mayya77 Angesichts einer solchen Einstellung überkommt mich einfach nur tiefes Mitleid... da steh' ich sprachlos vis-à-vis...
@crazydaisy
Leider muss ich mich da auf die Seite von Mayya77 schlagen. Wer gegen die Aussage rebelliert, der Mensch sei nicht böse von Jugend auf, der hat sich nur noch nicht erkannt und selbstkritisch unter die Lupe genommen. Zu jung wahrscheinlich!
Ich nehme an, mayya kommt aus Wuppertal-Elberfeld. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Was für ein bemitleidenswertes und deprimierendes Menschenbild.
lol
Und @pasmalle: Ich bin in meinem 48-jährigen Leben sehr vielen guten Menschen begegnet, einigen dummen und nur sehr, sehr wenigen bösen Menschen. Die Dummen richten natürlich auch Schaden an, tun dies aber wenigstens nicht absichtlich.
nee, dor bün ik nich tohus.
Warum "leider" ? Warum "muss" das so sein? Bin ich sooo ketzerisch?
ich hab den genauen text jetzt net im kopf, aber:
jeder hat gesündigt, nur wer an gott glaubt, kommt nicht vors gericht
du verstößt gegen gottes gebote indem du andere götter wie allah oder den kapitalismus zulässt und deren anhänger nicht zu tode steinigst. du verstößt gegen gottes gebote wenn du arbeiter am sonntag, schwule undn ehebrecher nicht zu tode folterst.
Dir ist doch jedes Mittel recht, um die Religion "nagativ" darstellen zu können.
Wir leben seit Christus nicht mehr in einer Theokratie, wo die bürgerlichen und religiösen Gesetze eine Einheit darstellten und deshalb auch wie in jedem anderen damaligen Reich religiöse Verstöße durch den Staat bestraft wurden.
Das war damals eine übliche Praxis!
Dein Grundproblem ist, dass Du die damaligen Zeitumstände und gesellschaftlichen Verhältnisse überhaupt nicht beachtest, sondern sie mit den heuten vergleichst.
Das ist weder angebracht noch historisch zulässig!
Ich möchte Dich nur daran erinnern, dass selbst nach den Krieg in verschiedenen europäischen Ländern die Todestrafe praktiziert wurde.
Seit dem das Christentum entstanden ist hat es von der Bibel aus diese Einheit von Staat und Kirche nicht mehr gegeben.
Staat und Christentum waren in den ersten Jahrhunderten getrennt und hatten miteinander nichts zu tun, was die Rechtssprechung anbelangte.
Vielmehr wurden Christen wegen ihres Glaubens (wegen der Verweigerng des Weihrauchsopfers für den Kaisers) zu Staatsfeinden erklärt und hingerichtet.
Durch diese Trennung in der christlichen Gemeinde vom Staat und Kirche wurde die Menschen bei religiösen Vergehen auch nicht mehr bestraft.
Das einzige Mittel war die Mißbilligung bei schweren moralischen Vergehen und der Ausschluss aus der christlichen Gemeinde.
Das kannst Du in Matthäus 18, 15-18 nachlesen.
Dass es leider später wieder zu dieser Verbindung von Staat und Kirche gekommen ist(seit Kaiser Konstantin) war ein unsägliches Verhängnis, was jedoch mit Jesus und mit der Frühkirche nicht vereinbar gewesen ist.
Also höre mit diesen falschen Behauptungen auf, dass wir heute noch Menschen bei falschen moralischen Verhalten steinigen müssten.
Und warum wurden dann Heiden verfolgt, als das Christentum zur Staatsreligion im römsichen Reich wurde?
Im esten Jahrhundert war das christentum auch nur eine kleine Sekte.
Bis sich das Blatt wendete.
Du kannst weder Jesus noch die Apostel für den späteren Mißbrauch der Religion verantwortlich machen.
Jeder kann leicht erkennen, dass die spätere Handlungsweise der Kirche (Päste) nichts mit der christlichen Religion zu tun hat.
Im Vordergrund standen die eigenen Machtinteressen der Kirche und nicht das Evanglium.
Sie schreckte vor nichts zurück, um sich ihre Machtposition zu sichern.
Deshalb die Verfolgung jeder Gruppierung, die ihr gefährlich werden konnte, bzw. ihre Machtansprüche in Frage stellte. (Gegenreformation)
Gleichzeitig fälschte sie Dokumente, um sich einen eigenen Staat zu ergaunern. (Pseudisedorischen Dekretalien, Pippinische Schenkung).
Dieser Machtgrößenwahn erlebte unter den Papst Gregor VIII. in seiner "Dictatus papae", seinen Höhepunkt, indem er die Weltherrschaft für sich in Anspruch nahm, auch über die Heidenwelt.
In der Tiara(Dreifachkrone) wurde der Machtanspruch zum Ausdruck gebracht:
Herr über den Himmel, Herr über die Erde und Herr über das Totenreich.
Noch im 19. Jhd. versuchten die Päpste mit allen Mittel ihren Machtanspruch zu verteidigen.
Erst auf dem 2. Vatikanum wurde dieser weltumspannende Machtanspruch aufgegeben und gleichzeitig wurde die Trennung von Staat und Kirche anerkannt.
Wenn heute vom Papst das christliche Abendland der Vergangenheit beschworen wird, muss man sich fragen von welcher christlichen Vergangenheit er spricht, weil nämlich die Grundprinzipien des Evangeliums in Wirklichkeit niemals zum Tragen gekommen sind.
Stattdessen herschte eine päpstliche Herrschaftspolitik, die alles unterdrückte und nichts aufkommen ließ, was ihren Einfluss und ihre Macht gefährden könnte.
Schließlich profitierten auch die weltlichen Herrscher von der Kirche, weil durch sie ihre eigene Macht sanktioniert und bestätigt wurde.
Ein Historiker hat darüber geschrieben, dass es kein besseres System hätte geben können, von dem sowohl der Staat als auch die Kirche profitiert haben, und zur Sanktionierung von absolutischen Päpsten und weltlichen Herrschern geführt hat.
Darum kann man nur froh sein, dass diese Zeit der Gewissensunterdrückung (Systeme) vorbei ist.
Gleichzeitig ist es paradox, wenn heute die Päpste als das moralische Gewissen auftreten, wenn sie sich gleichzeitig in der Vergangenheit sehr wenig um die wahre christliche Moral gekümmert haben, bzw. gewissenlos alles unterdrückt hat, was ihren Vorstellungen und Interessen widersprochen hat. (Kreuzzüge gegen andere Christen, gegen Andersgläubige, Vertreibung und Vernichtung der Juden, Unterdrückung der Wissenschaft usw.).
Nenne mir bitte ein Beispiel eines Missbrauchs der Religion!
Falsch, viele dieser Handlungen wurden von Christen ausgeführt und mit dem Christentum begründet.
Das Christentum erschöpft sich aber nicht in den Evangelien.
Andere Historiker schreiben, dass kontrafaktische Historik Pseudowissenschaft ist. Dazu gehört auch die Behauptung, es hätte kein besseres System geben können.