Frage von RafikaBeach, 710

Religionsfrage - kann mir das jemand erklären?

Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage bezüglich dem Glauben an den einen Gott. Habe schon sehr viel über verschiedene Religionen gelesen und bin dann auf diese Frage gekommen. Also wenn Gott allmächtig, allwissend und dazu noch allbarmherzig ist... warum gibt es dann Krieg auf der Erde? Und wenn mir dann jemand sagt: Es gibt Krieg und Schlechtes, weil der Mensch sich vor Gott als guter Mensch beweisen soll, jedoch aus mit seinem freien Willen Schlechtes macht...

Dann frage ich mich: Aber wenn Gott allwissend ist, dann weiß er doch exakt was alles passieren wird, wenn er den Menschen erschafft. Und auch exakt wie jeder Mensch sich beweisen wird und was er machen wird. So hat es doch keinen Sinn für Gott uns zu schaffen, denn er weiß schon die ganze Zeit was genau passieren wird, und er kennt schon jede Handlung jedes einzelnen im Voraus?

Hoffe mir kann jemand helfen!

M.f.G RafikaBeach

Antwort
von weekndxo, 117

Er will uns auf die Probe stellen. Das Leben ist ein Test . Deswegen gibt es all die schlechten Dinge um zu gucken ob wir uns richtig verhalten oder falsch .Dilemma Situationen , Verführungen (Drogen,Alkohol usw. sind dazu da um und auf die Probe zu Stellen .Ich denke er weiß nicht alles und stellt uns deshalb diese Hindernisse um zu gucken welchen Ausweg wir daraus finden.
Ich sehe das so , dass mit „alwissend” sind die Antworten auf die Prüfungen die wir machen gemeint ,also die Entscheidungen die wir treffen und die Sünden die wir gemacht haben.

Kommentar von Etter ,

"Ich sehe das so , dass mit „alwissend” sind die Antworten auf die Prüfungen die wir machen gemeint ,also die Entscheidungen die wir treffen und die Sünden die wir gemacht haben."

Wozu prüfen, wenn das Ergebnis klar ist, außer aus reiner Boshaftigkeit?

Kommentar von weekndxo ,

...dass mit „alwissend" die Antworten...*😳

Ich meine damit das er die Ergebnisse erst kennt wenn wir sie ihm gegeben haben also erst wenn eine Sünde gemacht haben .Er kennt jede Sünde und alle gute Taten, aber diese auch erst wenn wir sie gemacht haben .
Ich habe mich undeutlich ausgedrückt aber hoffe es ist jetzt verständlich😅

Antwort
von Hyperdinosaurus, 211

Zur Theodizee Frage kann ich nur sagen, dass Leid ein fester Bestandteil jedes Lebens ist, Leid für manche sogar positive Auswirkungen auf ihren Lebenslauf hatte (durch die Erfahrung des Leids für sich persönliche Wahrheiten erkannt haben), Leid nicht logisch zu verstehen ist, und Gott ein Mysterium bleibt, der sich nicht in ein logisches Deutungsmuster pressen lässt.

Kommentar von AlphaundOmega ,

In gewisser Weise wird ein Wandel tatsächlich, auch durch Leid hervorgerufen... aber auch nur, um das leiden zu beenden...

Diese beiden Aspekte, kann man auch als die Heilung, einer Krankheit ansehen , doch in Wahrheit ist bereits beides, in einem schon existent...

Kommentar von Haldor ,

Das ist die entscheidende Aussage: Gott und seine Absichten lassen sich nicht in ein logisches Deutungsmuster pressen. Deshalb sind auch alle Gottesbeweise und alle Versuche, das Wesen Gottes näher zu umschreiben – jedenfalls nach Kant – zum Scheitern verurteilt. Denn unsere Vernunft kann nur Dinge, die zu unserem Erfahrungsbereich gehören, erkennen und beschreiben. Was nicht zu unserem Erfahrungsbereich gehört, das Übersinnliche (und dazu zählt auch Gott) können wir nicht erfassen. Einige Begriffe wie „Bewegung“, „Ursache“, „Möglichkeit“ und „Grund“ spielen bei einigen Gottesbeweisen eine Rolle; sie werden außerhalb des Bereichs möglicher Erfahrung angewendet, können aber nur innerhalb des Bereichs möglicher Erfahrung einen wohldefinierten Sinn haben. - Eine evangelische Konfession, der Kalvinismus, hat versucht, sich Gottes Absichten mit Hilfe der Logik zu nähern. Das Problem der Vorausschau Gottes (im Rahmen seiner Allwissenheit) wird so gelöst: Viele Menschen gehören bereits vor ihrer Geburt zu den Verdammten. Sie wissen es nur noch nicht. Sie können es aber an gewissen Indizien erkennen; z.B. daran, dass sie nicht glauben können. Später hieß bei den Kalvinisten sogar: wer im Leben Erfolg hat, gehört zuden von Gott Auserwählten. Auch hier müsste es heißen: der Versuch, Gottes Absichten zu ergründen, indem man sein Verhalten nach logischen Maßstäben misst, führt in eine Sackgasse.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Ich glaube der folgende Satz passt ganz gut ins Schema ...

Nur wer die tiefsten Tiefen ergründet hat , ist bereit,  empor zu steigen...

Antwort
von Angels1997, 116

Ich sag es mal wie ich es sehe. 

Die Antwort auf die erste Frage ist aus meiner Sicht, weil es die Menschen eben nicht sind.Jeder Mensch ist Egoistisch, Gierig und auf das jetzt konzentriert jedenfalls irgendwie.

Zur der zweiten frage, Gott kann vielleicht in die Zukunft sehen, aber vielleicht geht es ihm wie uns kurz vor einer Katastrophe. 

Wir können Tage, Minuten, Sekunden vorher wissen das ein Vulkan ausbricht, das ein Tsunami  oder ein Tornado kommt aber wir können es nicht verhindern das es Passiert, vielleicht geht es Gott genauso er steht da und sieht wie seine Kinder, seine Schutzbefohlenen leiden, sterben und gegenseitig verstümmel und er kann es nicht ändern weil er uns den freien willen gegeben hat, und wenn wir so handeln ist es unsere Freie Endscheidung.

Kommentar von RafikaBeach ,

Ja aber dann ist er weder allwissend noch allmächtig. Er ahnt nur was passiert und hat nicht die macht uns zu helfen, da er sich dadurch dass er uns den freien Willen gegeben hat  selber manipuliert.

Kommentar von Angels1997 ,

Aber vielleicht hat Gott nur bessere Entscheidungen von uns erwartet oder aber einfach nur das wir aus unseren Fehlern lernen so das er eigentlich nicht einzugreifen hat oder zu mindestens nicht so gravierend wie wir es heute erwarten. 

Antwort
von Qochata, 1

dafür kann ich dir nur 2 mögliche Erklärungen anbieten: entweder es gibt keinen Gott, oder es gibt einen, der die welt erschaffen hat und sich aus allem heraushält, was in ihr geschieht

Antwort
von Still, 155

Das Bildnis, dass wir seine Kinder sind, gefällt  mir immer wieder gut, denn auch Kinder lernen am Besten aus Erfahrung. Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag, was bedeuten würde, dass es gerade mit seinen Menschen nicht zum Besten steht, aber er weiß, dass es am Ende der Woche wieder friedlich sein wird.

Kommentar von RafikaBeach ,

Gott ist doch allwissend. Er weiß doch was wir lernen werden. Er kennt schon welche Erfahrungen wir machen werden. Also wo bleibt der Sinn der ganzen Sache. Ausser, er weiß nicht alles sondern nur fast.

Kommentar von youarewelcome ,

@ RafikaBeach, vielleicht suchst Du mal den Austausch bei einem Priester...lässt Dir mal erklären was Sache ist, denn erstens ist in Deiner Frage die Antwort schon enthalten, zweitens ist sie bei GF deplatziert, drittens hast Du vielleicht mal gehört, dass Jesus den Menschen "freien Willen" mit auf den irdischen Weg gab. Dies bedeutet, dass es ihre Aufgabe ist, ihren Glauben zu pflegen, aus sich etwas zu machen und ein ehrbares Leben zu führen. Dass Gott alles weiß hat nämlich mit Deiner Sinnfrage überhaupt nichts zu tun. Glaube an Gott/Jesus Christus kommt nicht mit einer Garantiekarte und ner Anleitung, da muss man selbst schon ein wenig tätig werden.

Niemand hat irgendwo geschrieben, dass das Leben ein Ponyhof ist!

Kommentar von Still ,

Den Aufkleber kannst du kaufen

Kommentar von RafikaBeach ,

Stimmt, das Leben ist kein Ponyhof. Leider ist durch Gott seine Allwissenheit schon jeder Krieg und alles Leid vorherbestimmt, denn er kennt bereits die Zukunft. Kennt er die Zukunft nicht?

Kommentar von ahimaaz ,

Vorherwissen ist nicht das gleiche wie Vorherbestimmung. Das führt zur tiefen Frage, warum wir uns entscheiden, wie wir uns entscheiden. Sind es doch unsere Umstände, die Freunde, die wir uns gesucht haben uswusf.? Die Schilderung von freiem Willen, das eindringliche Zureden in manchen Fällen, das lässt aus der Bibel die Botschaft sprechen, das Gott an uns glaubt, dass wir uns auch sogar um 180 Grad drehen könnten.

Antwort
von realsausi2, 128

Du hast uns nicht verraten, um welchen Gott es Dir geht. Es gibt immerhin tausende davon.

Das Problem, das Du hast, entsteht dadurch, dass Du fälschlicher Weise annimmst, Religion und Glaube müsse irgend etwas mit Logik oder nur gesundem Menschenverstand zu tun haben.

Natürlich wird es hier Apologeten geben, die Dir diesen von Dir gefundenen Widerspruch wunderbar wegzuerklären versuchen. Lass Dich nicht einlullen.

Kommentar von RafikaBeach ,

Ich spreche vom Gott der alles Erschaffen haben soll, und Profeten  geschickt hat. Naja, Logik und Gesunder Menschenverstand: Religion ist für Menschen (Beziehung zu Gott, wir leben um ihn zu dienen/Paradies nach dem Tod), und im Quran steht selbst drin: Allwissend, Allbarmherzig.

Kommentar von 666Phoenix ,

Steht eben da drin!

Na und? Bei den Gebr. Grimm steht auch drin, dass es mal ein kleines Männlein gab, dass Stroh zu Gold spinnen konnte! 

Kommentar von RafikaBeach ,

Meine ich ja, nur weil es drin steht muss es ja nicht wahr sein. Habe nur so geschrieben damit man es versteht! :)

Kommentar von realsausi2 ,

Ich spreche vom Gott der alles Erschaffen haben soll, und Profeten  geschickt hat.

Das grenzt es noch nicht abschließend ein. Dies nehmen auch eine Reihe von Göttern für sich in Anspruch.

Allein Dein Hinweis auf den Koran läßt eine Eingrenzung zu. Aber der ist eben auch nur von einem durchgeknallten Menschen verfasst worden. Jeder kann so einen Schmarrn zusammenschreiben und seinem Gotteskonstrukt beliebige Eigenschaften geben, die in der Realtiät nicht nachprüfbar sind.

Das bringt uns also keinen Schritt weiter.

Kommentar von RafikaBeach ,

Cool, dann verstehst du ja was ich meine, denn ich bin mir ebenfalls bewusst das es durch Menschen verfasst worden ist und nicht durch einen Gott. 

Was die Götter angeht: Ich wollte nicht frech extra den Christentum und den Islam nennen, da ich denke das einige das negativ auffassen könnten, als würde ich die Religionen angreifen. Doch genau die meinte ich ja.

Kommentar von realsausi2 ,

als würde ich die Religionen angreifen.

Ja und? Was veranlasst Dich zu glauben, dass man das nicht tun sollte? Immerhin leben wir hier in einem Land, in dem man seine Meinung frei äußern darf.

Ich halte alle Religion für totalen Nonsens uns rede ständig darüber. Es gibt keinen Grund, da hinter dem Berg zu halten.

Kommentar von RafikaBeach ,

Leider ist bei "zu extremen" aussagen schnell der GF-Support da!

Kommentar von realsausi2 ,

Und wenn schon. Solange mein Rechner noch läuft, lässt sich alles erneut vortragen.

Antwort
von Translateme, 199

Deine Frage ist eine sog. Theodizeefrage. Sie zu beantworten führt zu nichts. Denn die Antwort liegt in der Frage. 

Es gibt kein Gut u kein Böse. Das ist eine rein menschliche Definition. Weder in der Natur noch im Tierreich gibt es das. Es hat alles einen Sinn u alles ist Eins. Wir leben nicht jeder für sich, sondern jede deiner Hamdlungen hat Auswirkungen auf dein Umfeld. Wir sind miteinander verbunden. 

Das Problem, das die meisten von uns Menschen haben ist, wir müssen alles u jeden bewerten u in Schubladen stecken, statt die Dinge einfach so zu sehen, wie sie sind. Weder positiv noch negativ. 

Es ist, wie es ist. 

Kommentar von Georg63 ,

Das ist aber gar nicht so einfach - nehmen wir zum Beispiel das Wetter - das ist oft schlecht, da braucht man nicht drumrum reden ;-)

Kommentar von Etter ,

Warum? Weils regnet? Ist für dich vll. schlecht, für die Pflanzenwelt aber gut.

Somit ist gut und schlecht weiterhin ein rein menschliches Konstrukt.

Kommentar von ahimaaz ,

Diese Aussage ist gefährlich, denn Wetter und Kampfeinsätze kann man diskutieren, aber z. B. Sexualdelikte sind rücksichtslos egoistisch und nicht zu relativieren.

Kommentar von Etter ,

"aber z. B. Sexualdelikte sind rücksichtslos egoistisch und nicht zu relativieren."

Ourgh warum nicht gleich ne Nazikeule. Kommt aufs selbe hinaus und es ändert sich, ob ich jetzt gehasst werde oder nicht, nichts an meiner Aussage (auch wenn Sexualdelikte aus meiner Sicht absolut menschenverachtend sind).

Moral ist etwas rein subjektives. Das sieht man z.B. an den Aussagen von Trump oder wenn man sich das 3. Reich ansieht. Da wars in Ordnung Genozid zu betreiben, während es in anderen Ländern bösartig war.

Oder in einigen Teilen Afrikas wo die Beschneidung von Mädchen als normal angesehen wird, während es aus meiner Sicht barbarisch ist.

Ich zum Beispiel bin gegen die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen.

Ich könnte mit solchen Beispielen noch weitermachen.

Kommentar von ahimaaz ,

Ah ok, verstehe deinen Punkt. Ja, Menschen stellen verschiedene Definitionen auf. 

Was ich aber meinte: "es gibt kein Gut oder Böse". Aber bedenk: Wenn ich auch behaupten würde, 1+1=1, heißt das nicht, dass es keine Mathematik gibt.

Kommentar von Translateme ,

Was passiert, wenn du 1l Wasser + 1l Wasser zusammen gibst?

Kommentar von Etter ,

Mathematik ist weltweit gleich, ABER Sprache ist etwas anderes. Sprache ist z.B. auch von der Kultur abhängig.

Mathematik ist nur eine anschauliche Form Probleme zu lösen in einer Sprache, die alle verstehen.

Wir haben hier z.B. 5. In römischer Zahlenschrift wäre das V gewesen. V und V (denn ein Plus ist nichts anderes als das Hinzufügen von etwas), dann kommt X raus.

Wenn wir jetzt also eine andere Sprache hätte, dann könnte das "+" ein "~" sein, das "=" ein "#". Somit würde V~V#X

Vergleichsweise Programmiersprachen. Vll. sogar verschiedene Zahlensysteme.

Das was hinter Mathe steckt ist eine Mischung aus Problemlösungen und Einigungen über Zeichennutzung, wodurch auch die Zeichen komplett austauschbar und relativ sind.

Kommentar von Translateme ,

Falsch. Mathe ist nicht weltweit gleich!

Mathe ist eine menschl. Definition. Aber niemals weltweit gültig. 

Kommentar von Etter ,

"Mathe ist eine menschl. Definition. Aber niemals weltweit gültig. "

My bad, aber darauf wollte ich hinaus. Dass auch Mathe am Ende einfach nur eine Definitionssache ist (siehe unfassbar langer Text darunter).

Kommentar von ahimaaz ,

Mathematische Modelle sind eine Sache der Definition, aber wir betreiben den Aufwand um d die Realität unserer Welt abzubilden. 

Kommentar von ahimaaz ,

Mathematische Theorien werden geprüft und bewiesen oder widerlegt. Mathematik nähert sich so einer Wahrheit an. So sammeln Menschen/Gesellschaften langfristig Erfahrung über den positiven oder negativen Gehalt verschiedener moralischer Standpunkte.

Kommentar von Etter ,

Ist ja gut und schön, aber das ändert nichts daran, dass sämtliche Zeichen sich beliebig austauschen lassen, da es halt nur ne Definition ist.

Kommentar von Translateme ,

Yep. 

Es ist, wie es ist und nichts ist so, wie es scheint. 

Das müssen Wissenschaftler immer wieder eingestehen. Aber wir Menschen leben halt besser in einer Ordnung. Alles muss Regeln u Gesetze haben, alles braucht Erklärungen u Definitionen, und wir müssen alles be- und verurteilen ... und stellen am Ende fest, dass wir uns sehr oft getäuscht haben. 

Darum lebe ich besser damit, nichts u niemanden zu beurteilen. Alles hat zwei Seiten. Nichts lebt ohne dem anderen und wir alle sind Eins. 

Kommentar von ahimaaz ,

Zeichen werden ausgetauscht, richtig. Wird denn wirklich "gut" und "böse" ausgetauscht? Egal wie wir es nennen, wie erweist es sich aber? Nenne es Krieg (klingt negativ) oder z.B. Unabhängigkeitskampf (klingt positiv), es erweist sich in Aspekten als "böse" (Tote, Verletzte, Zerstörung...), in Aspekten vielleicht als "gut" (z.B. Diktatur gestürzt). Das ist der Unterschied zwischen Subjektivität und Objektivität.

Kommentar von Translateme ,

Das ist eine (Ver-/)Beurteilung einer Situation. Wir assoziieren Negatives damit. Was ist Feuer? Es kann unser Hab u Gut vernichten. Es kann aber auch wärmen u uns vor Tieren schützen. Es verbrennt Bäume, aber diese verbrannten Bäume sind Humus für einen neuen Baum. Wer sagt, dass Tod was Schlechtes ist. Wie sehen allgemein darin das Ende. Aber es ist nur das Verlassen einer Materie. Der Geist, das ist wissenschaftlich bewiesen, stirbt nicht. 

Kommentar von AlphaundOmega ,

Der Mensch schaut in ein großes Universum und glaubt , das es einen Gott gibt , der das ganze Universum erfassen kann ...

Doch...

ist er auch selbst ein Gott ( Geist,Seele ) der ein ganzes Universum ( Seinen Körper ) erfassen kann und in ihm leben zig Lebewesen ( Zellen,Bakterien u.u.u.), auf die er auch keinen Einfluss nimmt ,...sie alle haben ihren eigenen Willen und könnten tun was sie wollen , solange wie wir,... Gott, Geist und Seele bei ihnen sind...Krankheit und Heilung , ist auch hier Krieg im Universum...

Kommentar von Etter ,

"ist er auch selbst ein Gott ( Geist,Seele ) der ein ganzes Universum ( Seinen Körper ) erfassen kann"

Allerdings weder allwissend innerhalb seines Körpers, noch allmächtig. Wenns doch so wäre, könnte man z.B. Zellalterung verhindern und somit viele Krankheiten verhindern, die zu altersbedingten Ableben führen können.

Und zumindest um die Prämisse "allwissend" gehts ja gerade.

Kommentar von Etter ,

"Der Geist, das ist wissenschaftlich bewiesen, stirbt nicht. "

Dafür hätte ich gerne eine seriöse Quelle.

Kommentar von AlphaundOmega ,

"Der Geist, das ist wissenschaftlich bewiesen, stirbt nicht. "

Gegenfrage : Wie sollte Geist denn sterben können ? Stirbt ein Gedanke nach dem er gedacht wurde ? Wie sollte man das belegen können ? Als Form von Energie können wir nur das messen was gerade messbar ist , jedoch nicht wenn sich die Form ändert in einen anderen Seinszustand...

Versuche doch mal Wasser zu fühlen und dann zu beschreiben oder Luft als Gasgemisch ?...Da wir beides selbst in uns haben, könnten wir dies schon beeinflussen , auch unsere Zellalterung , denn diese haben ebenso Bewusstsein ...

Für eine einfache Beeinflussung , sei es beim Zahnarzt oder sonstiges, reicht eine Hypnose völlig aus ...bei der Meditation gelangen wir sogar  noch sehr viel tiefer, in das Geschehen unserer Abläufe..., wenn wir denn wollten ...Aber wollen wir das wirklich ? Oder geben wir unseren Organismus auch die Gelegenheit sich selbst-verantwortlich  weiter zu entwickeln ? ohne Aussere Einmischung... Das kann natürlich eine Claudia Schiffer oder Heidi Klum nicht verstehen, und spielt wahrscheinlich auch keine Rolle mehr ...


Antwort
von Alex18999, 180

Gott hat den Menschen den Freien Willen gegeben, weswegen sie sich entscheiden können obwohl er vorher schon weiß wie sie sich entscheiden ;)

Frag mal deinen Religionslehrer/in kommt aber in der 9 klasse oder 10ten

Kommentar von RafikaBeach ,

Genau das meine ich ja. Es hat dann überhaupt keinen Sinn. 

Kommentar von Alex18999 ,

Tja über diese Frage streiten sich Theologen ^^

Kommentar von YuyuKnows ,

Sie sollten aufhören sich zu streiten und endlich mal richtige Wissenschaft betreiben :D

Kommentar von Georg63 ,

Dann wären sie aber keine Theologen mehr.^^

Kommentar von Herb3472 ,

Der Religionslehrer weiß auch nicht mehr als das, was man ihm bei seinem Theologiestudium vorgeplappert hat. Hat ja Alles von hinten bis vorne weder Hand noch Fuß!

Kommentar von Herb3472 ,

@Alex18999: na, dann wollen wir sie doch beim Streiten nicht stören, oder?

Kommentar von Alex18999 ,

@Herb Habe ich eigentlich nicht vorgehabt ;)
Sollen die sich streiten so viel sie wollen, bin auf das Ergebnis mit Beweis gespannt

Kommentar von RafikaBeach ,

Haha, wann wird die Antwort wohl kommen...? ^_^

Antwort
von RafikaBeach, 168

Warum müssen wir für Gott unser Leben durchleben? Er kennt schon den gesamten Ablauf unseres Lebens. Kennt er ihn nicht, ist er nicht allwissend.

Kommentar von ahimaaz ,

Das ist wohl die Antwort: "Er ist nicht allwissend". Jedenfalls nicht in dem Sinn, dass er wirklich jedes Detail weiß. 

Er kann es, wenn er will, sonst hätten ja Vorhersagen keine Grundlage und Aussagekraft, aber ich kann auch für den Fall, dass ich etwas wissen will, mir darüber Gedanken machen, eine Berechnung anstellen, es einfach als Experiment probieren oder es einfach lassen. Manchmal stoße ich dann an meine Grenzen, manches finde ich doch nicht heraus. Gott unterliegt keinen Einschränkungen und ist so potentiell allwissend, aber er ihm bleibt die Wahl überlassen

Kommentar von RafikaBeach ,

Also er spielt ein Spiel mit sich selber; "Das überlasse ich und das nicht" - Spiel. Und letzten Endes tragen die Menschen dann die Lasst.

Kommentar von Etter ,

Da kommt mir wieder der Vergleich mit dem Kind, dem Ameisenhaufen und dem Brennglas in den Kopf.

Kommentar von ahimaaz ,

Gott gibt den Menschen eine Chance auf ein gutes Leben. Sie können sie nutzen oder nicht.

Kommentar von RafikaBeach ,

Aber etwas von was man schon die Antwort kennt, kann nichts mit "Chance" zu tun haben? Danke für deine Antwort btw.

Kommentar von ahimaaz ,

Gern geschehen. Ich persönlich glaube nicht, dass er alles weiß, nur dass er alles wissen kann, wenn er möchte, doch zeigt mir das Konzept des freien Willens in der Bibel, dass er in diesem Fall die Antwort sich selbst offen lässt.

Selbst wenn du genau weißt, dass und welche Stücke deiner Produktion Ausschuss sein werden, ist es die Chance auf eine gute Anzahl brauchbarer Stücke. In Prozess entsteht leider Ausschuss.

Ich glaube allerdings nicht, dass er vorgesehen hatte, dass es schlechte Menschen gibt. Er hatte für solche die Rückkehr zur Nichtexistenz angesagt. Sonst wäre er direkt schuldig am durch Menschen verursachten Leid. 

Warum er nun doch das duldet und wartet, das rührt nun daher, dass in der Verführung in jeden Eden mitklang, ob er überhaupt zurecht solche Regeln aufstellt. Der erste Fall, dass, wie wir hier im Thema an anderer Stelle gelesen haben, "gut" und "böse" zu einer Frage der Definition erklärt wurde.

Antwort
von youarewelcome, 123

Nachtrag: Ich habe mir die Mühe gemacht, mal Deine anderen Fragen durchzulesen etc.! Mit dieser nun eingestellten Frage komme ich irgendwie zu dem Schluss, dass Du anscheinend in einer psychisch schwierigen Phase bist, zu welcher Du ggf. ärztlichen Rat suchen solltest. Du bist jetzt 19, trauerst Zeiten nach, bis Du 14 warst...gibst an dass Deine Welt bis dahin in Ordnung war, beschäftigst Dich mit Verschwörungstheorien hast Stimmungsschwankungen etc.! Das hat meiner Meinung nach 2 Gründe!

Grund 1

Du realisierst, dass die Zeit der Kinderstube vorbei ist. Du bist erwachsen und es wird auch "erwartet", dass Du als Erwachsener fungierst. Diese Rolle fordert aber viel, man ist eigenverantwortlich. Vielleicht hast Du auch in Deiner Kindheit viel von den Eltern, sagen wir nachgetragen bekommen, bist verwöhnt worden, warst vielleicht sogar ein Einzelkind.Je nach Konstellation, kann eine überprotektive Kinderstube durchaus später dazu führen, dass man als "junger Erwachsener", mit den Anforderungen des Lebens überfordert ist! Wenn dies dann über längere Zeit Stimmungsschwankungen, wie ich aus Deinen Fragen entnehmen kann auslöst, ist es Zeit sich an einen Arzt zu wenden. Entweder erst mal der Hausarzt oder gleich zu einem Facharzt für Psychiatrie/Neurologie um eine Diagnostik erstellen zu lssen und dann ggf. mit einer Psychotherapie zu versuchen, in Einklang zu kommen. Alleine lässt sich damit oft nicht umgehen, gerade wenn man so unsicher ist.

Grund 2

Weil Dein Leben so teilweise "sinnfrei" erscheint, vielleicht Dein Elternhaus auch nunmehr vermittelt, dass Du erwachsen bist und nun klar kommen musst, Du hiermit aber "überfordert" bist, suchst Du den Halt im Glauben. Das kann unter anderem sehr hilfreich sein. Nicht aber, wenn man denkt, dass Gott die Verantwortung der Eltern aus der Kinderstube ja jetzt übernehmen muss, wo die Eltern die Kinderstube geschlossen haben. So läuft das nicht. Ich habe Dir ja vorab erklärt, dass Jesus Christus uns, den Menschen "freien Willen" mit in das irdische Dasein gab. Damit steht es uns frei entweder zu einem guten, rechtschaffenen Menschen zu werden, oder zu einem Tu-Nicht-Gut, etc.! Das ist die irdische Aufgabe, zu welcher auch zählt, ganz ohne Garantieschein und sichtbare/greifbare Beweise an ihn, Gott, Jesus Christus zu glauben, der für uns Mensch wurde und für die Sünden der Menschen am Kreuz starb. Gott hat viel für uns Menschen gegeben, sein höchstes Gut, sein irdisches Leben. Nun ist es an uns, uns ihm zu beweisen.

Ich bin fest davon überzeugt, das der Glaube ein wichtiges, alltägliches Gut sein kann, mit dem es sich über schwierige Dinge/Situationen etc. hinwegkommen lässt. Zu wissen, dass Gott einem auf alle Fälle liebt, auch wenn Andere sich vielleicht abwenden.

Aber es erfordert unser aller Zutun. Einfach nur da zu sitzen und zu sagen...so jetzt päppeln mich meine Eltern nicht mehr, ich weiß nix mehr mit mir anzufangen und springe von A nach B, deshalb  MUSS Gott ja jetzt ran, ist eine falsche Annahme und Einstellung.

Ich würde Dir dringend empfehlen, erst einmal Deinen Gemütszustand medizinisch abklären zu lassen. Wenn das alles getan ist, kannst Du Dich wieder mit dem Glauben beschäftigen und dann empfehle ich Dir zu einem Priester zu gehen und alle Dinge die Dich um den Glauben herum beschäftigen, mit ihm durchzusprechen.

Ich wünsche dabei Glück.

Kommentar von RafikaBeach ,

Ja das stimmt, ich war lange Zeit in einer schwierigen Phase! Das das mit meinen Gedanken zu tun hatte, und nicht mir, das habe ich auch schon herausgefunden! Es liegt halt daran die Gedanken zu ändern. Vor allem positives zu sich nehmen, was ich ja lange nicht gemacht habe! (Verschwörungstheorien gelesen usw.). Aber es ist so das ich mich schon sehr lange für Glauben interessiere, schon bevor ich verwirrt war. Ich stelle diese Frage nicht weil ich Gott für mich als Schutzschild benutzen möchte! Keinesfalls. Sondern, weil ich mich einfach Frage, was es Gott bringt das wir glauben wir müssen Jesus Weg folgen, wo Gott schon weiß wer folgen wird und wer nicht... 

Danke für deine Antwort, das mit der Überforderung plötzlich eigene Verantwortung zu übernehmen kann gut stimmen! Ich denke es waren aber eher die Gedanken das diese Verantwortung plötzlich "Überforderung" für mich heißt, denn davor hatte ich auch Verantwortung, habe aber nichts negatives bemerkt weil ich es Positiv gesehen habe. Mein Gedankenbild hat sich also durch etwas verändert...

Antwort
von hertajess, 93

Die Antwort auf die Frage findest Du in der Genesis. Fange mit dem ersten Buchstaben an. Lese zur Unterstützung die "Bibel in gerechter Sprache". 

Dann wirst Du feststellen: 

Uns Menschen ist Kenntnis gegeben über auf dieser Erde zwingend zu beachtende Regeln. 

Uns Menschen ist Kenntnis gegeben über die Folgen der Nichtbeachtung. 

Und Menschen ist ein freier Wille mitgegeben worden. 

Daraus folgt: Wir sind keine Puppen die von einem Gott an Fäden geführt werden. WIR SIND FREI!

Was wir mit unserer Freiheit machen ist unsere ganz persönliche Entscheidung. 

Beispiel gefällig?

Vor wenigen Wochen las ich dass sich in D 15 Städte und Gemeinden dazu entschlossen haben in ihrem Zuständigkeitsbereich jegliche Forschung zu und Herstellung von Waffen zu verbieten. Wo Mordwerkzeuge nicht erforscht und hergestellt werden können gibt es nur noch die ganz persönliche Entscheidung an Massenmord teil zu nehmen. Alle faulen Ausreden sind genommen. Einzelpersonen haben sich zu Mehrheiten zusammen geschlossen und entschieden. 

Die Wahl hat jeder Mensch. 

Kommentar von RafikaBeach ,

Wir glauben wir währen vollständig Frei, dank freiem Willen, den Gott uns gegeben hat. Doch, durch seine Allwissenheit kennt er jede unsere Gedanken, Handlungen, schon im Vorraus? Denkst du du bist Frei, wenn ich schon vor deiner Geburt jede deiner Handlungen kenne?

Kommentar von realsausi2 ,

Uns Menschen ist Kenntnis gegeben über die Folgen der Nichtbeachtung. 

Und Menschen ist ein freier Wille mitgegeben worden. 

Dir ist offensichtlich nicht klar, dass die beiden Aussagen zueinander im Widerspruch stehen.

Ein freier Wille kann nur vorliegen, wenn die Entscheidung unabhängig von einer damit eventuell verbundenen Sanktion getroffen werden kann.

Alles andere hat den Status einer Schutzgelderpressung.

Du stellst Deinen Gott also als einen Schutzgelderpresser dar. Ob ihm das gefallen wird?

Kommentar von ahimaaz ,

Gott erlaubt uns, was wir zuvor nicht hatten (das Leben auf der Erde). Kindern werden von den Eltern regeln gegeben, völlig legitim. Er erpresst nichts, was ihm nicht gehört. Die Praxis zeigt, dass der Wille wirklich frei ist, wenn Menschen sich tatsächlich auch ohne weiteren Zwang für den missbilligten Weg entscheiden.

Kommentar von hertajess ,

realsausi

Das ist doch Unsinn Was Du da schreibst und ich unterstelle Dir hinreichend Intelligenz um es selbst zu wissen. 

Uns Menschen ist bekannt dass  der Sprung aus dem Fenster im zehnten Stock Folgen haben kann. 

Wir können uns dennoch frei dafür entscheiden. 

Wer kommt auf die Idee dann einem Gott wegen der Folgen die Schuld unterschieben zu wollen? 

Zu simpel? Nun ja. Ich behaupte ja auch nicht damit dass alle Menschen nur solch einfache Regeln verstehen können. Noch behaupte ich dass alle Regeln in irgendwelchen Religionstexten zu finden sind. 

Kommentar von realsausi2 ,

Die Hinwendung zu Gott ist also analog zum Sprung aus dem Fenster?! Ich habe doch geahnt, dass da ein Haken an der Sache ist.

Aber im Ernst.

Wenn ich aus dem Fenster springe, überlasse ich den weiteren Verlauf der Gravitation. Diese ist ein Naturgesetz. Völlig ohne Bezug zu dem, was ich tue. Und wer ich bin. Oder was ich glaube. Sie einfach da. Ich bin ihr jederzeit unterworfen. Ob ich nun im ersten Stock aus dem Fenster hüpfe oder aus dem zehnten.

Das gilt aber für Dich gleichermaßen.

Die Wirkung der Gravitation ist also völlig unabhängig davon, was ich mache, immer gleich.

Ihr erzählt mir aber, das die Reaktion Eures Gottes von meinem Verhalten abhängt.

Ich nutze meine Entscheidungsfreiheit hier und jetzt und jage Deinen Gott zur Hölle. Oder wohin der Pfeffer wächst.

Diese Entscheidung kann nur dann eine in Freiheit getroffene sein, wenn sie nicht mit einer negativen Sanktion belegt ist.

Sobald eine solche Sanktion ins Spiel kommt, haben wir exakt das Szenario einer Schutzgelderpressung.

"Du tust, was ich von Dir erwarte, sonst gibt´s auffe Fres*e". Wer das als Freiheit begreift, hat Freiheit nicht begriffen.

Dein Gott, wenn es ihn denn gibt, hat keine Macht über mich. Ich falle nicht in seine Zuständigkeit. Ich spreche ihm jegliches Recht ab, auf mein Sein in irgendeiner Weise Einfluss zu nehmen. Das ist meine freie Entscheidung.

Nach der aktuellen Interpretation der Hölle ist die Strafe, die für solche Wahrnehmung verhängt wird, die Gottesferne. Ja, gern. Ich bitte darum, dauerhaft jedwedem Gott fern zu sein, der sich anmaßt, sich über mich zu erheben.

Kommentar von realsausi2 ,

Er erpresst nichts, was ihm nicht gehört.

Na dann ist ja gut. Ich gehöre ihm nicht.

Kommentar von ahimaaz ,

@realsausi2: Entscheidungen/Handlungen waren gemeint, nicht Personen.

Antwort
von YuyuKnows, 150

Es gibt keinen Gott.

Es gibt Kriege, weil wir Menschen irgendwie den Drang dazu haben uns abzuschlachten: Warum? Das Frage unsere Philosophen auf Erden. Es gibt genug Bücher, die über die Bedeutung vom Krieg reden und denen möchte ich ihre Existenz nicht berauben.

Warum haben wir Gott erfunden?

Siegmund Freud hat eine sehr schöne Erklärung dafür verfasst! Ich empfehle dir es zu lesen:http://www.dober.de/religionskritik/freud.html 

Außerdem wende dich nach diesen Artikel an sein Strukturmodell der Psyche "Das Über-Ich". Öffnet einen die Augen, egal wie verschlossen sie sind :)

LG

Antwort
von AlphaundOmega, 109

Also wenn Gott allmächtig, allwissend und dazu noch allbarmherzig ist... warum gibt es dann Krieg auf der Erde? Und wenn mir dann jemand sagt: Es gibt Krieg und Schlechtes, weil der Mensch sich vor Gott als guter Mensch beweisen soll, jedoch aus mit seinem freien Willen Schlechtes macht...

Nein , die Menschen haben ihren freien Willen bekommen, mit dem sie ihr Schicksal entscheiden...daher weiß Gott  nicht, wie sich der Mensch entscheidet... Alles schlechte auf dieser Welt ist Menschenwerk ,von denen die sich bereits von Göttlicher Liebe getrennt sehen...nur noch blind getrieben, von Machtgier und Profitgeilheit  beherrscht, reißen sie alles in ihren selbst gewählten Abgrund hinab...

Der Sinn des Menschen, liegt nicht einfach in seiner Erschaffung  und dann zuzusehen, was ihm vorbestimmt ist. Seine einzige Bestimmung, ist der Wandel, indem er sich erkennt und als Einheit mit allem betrachtet , was im ganzen Gott ausmacht...

Aber auch in der Natur gab es immer schon Katastrophen, die letztendlich für einen Wandel sorgten, denn wenn die Balance zu sehr gestört wird , werden Naturgesetze frei...und diese werden die Balance und Harmonie wiederherstellen...

Kommentar von AlphaundOmega ,

Schade, das man nur einen Pfeil runter bekommt , wenn derjenige nicht die Courage hat , seine Unverständlichkeit anders auszudrücken, auf das man sich erklären kann...

Kommentar von RafikaBeach ,

Danke! Also Gott ist nicht Allwissend? 

daher weiß Gott nicht, wie sich der Mensch entscheidet...

Kommentar von AlphaundOmega ,

Allwissend schon, nur was deine/ unsere Entscheidungen betrifft, die du/wir  noch nicht getroffen hast/haben , existieren diese und ihre Auswirkungen eben ja noch nicht...

Kommentar von AlphaundOmega ,

Betrachten wir Allwissend mal genauer ,... und ersetzten dies mit Information , was auch ein Gedanke, eine Erinnerung , ein Gefühl oder eine Erkenntnis gleichkommt... Diese Informationen sind bereits schon vorhanden und existieren schon bevor wir sie wahrnehmen und registrieren,... Alles ist sozusagen Bewusstsein und Information zugleich...

Nur wie wir damit umgehen, ist das Entscheidende .Dadurch wird Realität, von uns beeinflusst und nicht von Gott der auf alle Informatonen zugreifen kann...

Auch wenn Gott alle Informationen hat , so weiß er dennoch nicht , welche Informationen du nutzen wirst und für was du dich entscheiden tust...

Kommentar von AlphaundOmega ,

oder mal anders vereinfacht...

Selbst wenn ein Schachcomputer alle Informationen und Spielzüge kennt, so weiß er dennoch nicht, welchen du wählen wirst ;)

Antwort
von Herb3472, 127

Deine logischen Schlüsse sind durchaus berechtigt.

Antwort
von Wilfri, 11

Es ist für viele schwer, Gott zu verstehen. Man kann ihn nur aus seinem Wort her begreifen.

Die wichtigste Frage heute ist: Warum ist Jesus gestorben? Nach der Bibel ist er der Mensch gewordene Gott. Trotzdem starb er am Kreuz. Nach der Bibel hat es im Himmel einen schweren Kampf gegeben zwischen Satan - dem ranghöchsten Engel -, der aber gottgleich werden wollte. Ein Drittel aller Engel ließen sich von ihm betrügen und fingen den ersten Krieg an. Gott aber und die verbliebenen zwei Drittel aller Engel konnten von ihm nicht besiegt werden. Satan und seine Engel wurden auf die Erde geworfen, wo sie die ersten Menschen verführten, ebenfalls von Gott abzufallen und sich auf seine Seite zu stellen.

Gott wollte dem Menschen aber eine Chance geben. Satan hätte alle sofort auf seine Seite bringen können, aber Gott gab jedem Menschen die freie Entscheidung, dies zu tun oder auf die Seite Gottes zurück zu kehren.

Da man das Böse nicht einfach zurückdrehen kann, nahm Jesus, für alle, die es wollen, die Folge ihrer Sünde auf sich. Das war der Tod am Kreuz.

Gleichzeitig macht er klar, dass er alle, die an Gottes Wort glauben, in sein Reich zurückkehren können, wo es dann keine Sünde und keinen Krieg und Tod mehr geben wird. Wir wissen nicht, wann das geschieht. Aber es gibt einen klaren Hinweis darauf, was damit verbunden ist. Jesus kommt wieder und weckt die Gläubigen auf und verwandelt die lebenden Gläubigen. Mit allen seinen Engeln wird er in dann das "Neue Jerusalem" einziehen.

Etwas später wird Gott dann das Böse auf ewig vernichten. Vorher geht es leider nicht. Man kann nicht alles zu diesem Thema erklären mit so wenigen Zeilen. Aber das ist der Ablauf im Himmel und der weltgeschichtliche Ablauf, der in unseren Tagen der Vollendung entgegen geht.

Kommentar von RafikaBeach ,

Hört sich schön fantasievoll an. Leider auch nur so, FANTASIE-voll. Da kann ich genauso gut an Herr der Ringe glauben dass das echt ist...Meine Frage hat das auch nicht beantwortet, trotzdem danke

Antwort
von chrisbyrd, 76

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Gott lässt und unseren freien Willen. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Kommentar von Etter ,

Sehr schön. Das ist bisweilen der längste Text den ich hier gelesen habe, der nichts, aber auch wirklich gar nichts, mit der Frage zu tun hat.

Selbst wenn man jetzt das Thema "Krieg" und "Freiheit der Menschen" zusammenfasst, beantwortet das nicht die Frage, welche lautet: Warum handelt Gott so, wenn er allwissend ist.

Allwissend heißt (nach meiner Definition und der des Fragenden, so wie ich ihn verstehe), dass er wusste, dass sich die Menschen gegen ihn entscheiden werden. Somit war ihm von Anfang an klar, dass die Menschen sich ins Verderben stürzen würden, was er aber bereitwillig passieren ließ.

Daraus ergeben sich folgende 2 Thesen (aus meiner Sicht):

1) Gott ist ein Sadist

2) Wir sind nicht frei

Kommentar von RafikaBeach ,

Stimmt, genau so sehe ich das auch... habe leider das Gefühl das die meisten hier meiner Frage versuchen auszuweichen... 

Kommentar von chrisbyrd ,

Das kann ich leider nicht ganz nachvollziehen...

Im Garten Eden hatten Adam und Eva ein tolles Leben. Doch sie hatten die Freiheit, sich gegen Gott zu entscheiden. Sie hätten auch Gott gehorchen können, dann wäre alles anders gekommen, doch sie entschieden sich dafür, selbst wie Gott sein und ihr eigenes Ding machen zu wollen.

Als Reaktion hätte Gott die Menschen vernichten oder sich ganz von der Welt zurückziehen können. Wie es dann hier aussehen würde, will ich mir gar nicht vorstellen. Doch Gott ist gnädig und hat in Jesus Christus einen Rettungsanker ausgeworfen.

Unser Leben ist relativ kurz. Wenn man es vom Ende her betrachtet, ist das Leid und der Schmerz, den wir hier erfahren, nicht viel im Vergleich zu der herrlichen Ewigkeit, die Gott uns anbietet.

Doch Gott zwingt niemanden, an ihn zu glauben und im ewigen Leben bei ihm sein zu können. Ansonsten hätte er auch Roboter schaffen können, die sich automatisch für ihn entscheiden und ihn lieben. Gott liebt uns, er lässt und aber unsere freie Entscheidung. Gott ist gnädig und barmherzig, er ist aber auch ein heiliger, reiner, gerechter und richtender Gott.

Antwort
von Akainuu, 112

"Gottes Wege sind unergründlich".

So nichtssagend und wenig zufriedenstellend diese Antwort sein mag, sie hat einen wahren Kern.

Ich glaube nicht, dass man immer und in jedem Punkt die Gedanken eines allmächtigen Schöpfers erklären und verstehen kann.

Ich persönlich sehe darin einfach die Möglichkeit, dass wir - ausgestattet mit einem freien Willen - unsere Zukunft eigenständig gestalten können.

Wir Menschen sind es, die Hass säen und Kriege verursachen und nicht Gott. Kriege gibt es, weil wir den Frieden von Zeit zu Zeit zu verabscheuen scheinen, so war es schon immer und das liegt wohl in unserer Natur.

Kommentar von RafikaBeach ,

Genau das meinte ich ja. Es soll ein Test sein, von Gott für uns, obwohl Gott durch seine Allwissenheit schon genau weiß wie der Test für Jeden einzelnen aussehen wird? 

Nicht wir säen den Hass, nicht wir säen die Kriege. Nicht wir haben unsere Natur selber erschaffen. Dies alles wusste, und erschuf der allmächtige und allwissende Gott.

Kommentar von Akainuu ,

Wärst du denn zufrieden, wenn die Antwort "Ich kenne die Antwort, du brauchst keinen freien Willen und keine Möglichkeit" ist? Letztendlich hast du doch immer noch die Chance, um dein Leben zu lenken und das in jede Richtung und das unabhängig davon, dass Gott das Ende kennt.

Wir müssen unserer Natur aber nicht nachgeben, der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen.

Kommentar von RafikaBeach ,

Verstehe. Aber genau so ist es doch, unser Freie Wille ist nicht wirklich Frei. Da Gott schon vorher weiß was wir tun, ist unsere Entscheidung nicht wirklich Frei. Gott kennt unsere Entscheidung und deshalb ist sie nicht Frei. Alles Elend auf dieser Welt passiert, und Gott weiß es und wusste es schon immer, er ist Allwissend. So  hat es keinen Sinn uns überhaupt alles durchleben zu müssen, erst recht nicht für ihn: Er kennt schon den gesamten Ablauf.

Kommentar von Etter ,

"Kriege gibt es, weil wir den Frieden von Zeit zu Zeit zu verabscheuen scheinen"

Übliche Territorial- und Machtkämpfe von Tieren. Nur deutlich aufgeblasener dank Technologie.

Überleg mal was nahezu alle Kriege gleich haben.

Kommentar von Akainuu ,

Bei Tieren geht es aber selten um derartige Machtkämpfe, sondern um das Überleben/der Sicherung einer Machtstellung innerhalb einer Hierarchie/Gruppe/what ever.

Die Zerstörungswut des Menschen ist nochmal eine ganz andere Liga, die Grausamkeit ebenfalls. Das die Technologie dem neue Dimensionen verleiht, ist selbstredend.

Aber wie gesagt: Ich glaube nicht, dass wir Menschen diesem Pfad folgen müssen. 

Kommentar von Etter ,

"Die Zerstörungswut des Menschen ist nochmal eine ganz andere Liga, die Grausamkeit ebenfalls"

Naja. Wir können uns nur so effektiv und grausam töten, da wir die Technologien dazu haben. Mit nem Faustkeil lassen sich nicht so einfach und so viele Menschen töten, wie mit einem Gewehr.

"Bei Tieren geht es aber selten um derartige Machtkämpfe, sondern um das Überleben/der Sicherung einer Machtstellung innerhalb einer Hierarchie/Gruppe/what ever."

Was ist denn z.B. der IS. Eine Gruppe die ihre Macht ausbreiten will (wenn man es runterbricht). Was waren die Nazis? Eine Gruppe die ihren "Lebensraum" vergrößern wollten (oder anders gesagt ihre Macht ausbreiten wollten).

Kreuzzüge lassen sich ebenso runterbrechen. Im Endeffekt geht es immer nur darum, dass jmd. einen anderen dominieren will.

Dass das solche Ausmaße annimmt liegt aus meiner Sicht daran, dass es so viele Menschen gibt, man quasi jeden erreichen kann und dass es Waffen zur Unterwerfung gibt.

Klar kann ein einzelner Lux nur ein gewisses Territorium halten. Menschen sind aber vielfach vorhanden und es gibt, wie man immer wieder sieht, genug die folgen.

"Ich glaube nicht, dass wir Menschen diesem Pfad folgen müssen. "

Ich glaube, dass es noch lange dauert, bis wir an diesen Punkt ankommen.

Antwort
von Moba1, 90

Er weiss was passieren wird aber wir haben trotzdem den freien Willen. Lass dich durch solche Fragen nicht in die Irre führen. Wichtig ist, dass du an Gott glaubst und an bestimmte Dinge wie die Engel, die Propheten, den Tage des Gerichts und die Vorhersehung. LG

Kommentar von RafikaBeach ,

Ich Frage dich: Wenn jemand schon bevor deiner Geburt alles über dich weiß, jeden Gedanken den du denken wirst, jede Handlung die du tun wirst...Alles bis ins kleinste Detail, denkst du, das du trotzdem Frei bist? Sei Ehrlich... Ich für meinen Teil nicht!

Antwort
von stine2412, 86

RafikaBeach, wenn du damit zufrieden bist, was die Bibel dazu sagt, dann versuche ich dir zu erklären, warum es auf unserer Welt so aussieht.

Am Anfang entschieden sich die Menschen, frei von Gott zu sein. Der Engel, der es bewerkstelligte,  eine Schlange sprechen zu lassen (was sie natürlich nicht tat) , ließ die Menschen wissen, es sei besser für sie, sich gegen Gottes einziges Verbot zu stellen. Und dieser Engel sagte auch, dass Gott lügen würde, denn sie würden bestimmt nicht sterben. Sie nahmen also ihren freien Willen in Anspruch. Genau wie es dieser Engel gemacht hatte und dadurch zum Satan und  Teufel wurde.

Wer gelogen hat, wissen wir jetzt. Gott blieb bei seiner Aussage: "Wenn ihr von diesem Baum eßt, werdet ihr sterben!" Weil er aber barmherzig ist, wie du schon schriebst, hat er sofort für einen Ausweg gesorgt. Er prophezeite einen Samen, der alles wieder gutmachen würde - Jesus Christus. Diese Prophezeiung zieht sich durch die ganze Bibel in den verschiedensten Facetten.

Jesus gab vor ca. 2000 Jahren anhand von Wundern einige Kostproben, wie es in viel größerem Ausmaß während seiner Herrschaft aussehen würde - und zwar hier auf der Erde, denn hier fing ja auch die Menschheitsgeschichte an. Für die Menschen wurde dieser Planet mit all seinen sichtbaren Wundern von Gott gemacht.

Jetzt fragst du vielleicht: "warum dauert es dann so lange und warum läßt Gott so viel Leid zu? Ich habe etwas kopiert aus dem Buch "Was lehrt die Bibel wirklich" Kap. 11. Man könnte die Situation so veranschaulichen: Ein Lehrer erklärt seiner Klasse, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Ein schlauer Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei falsch. Der Schüler sagt, er wisse eine viel bessere Lösung, und unterstellt damit dem Lehrer, dass er unfähig ist. Einige Schüler glauben das und stellen sich auf seine Seite. Was jetzt? Wenn der Lehrer die Störenfriede vor die Tür setzt, was werden dann die anderen in der Klasse denken? Werden sie nicht annehmen, dass die Unruhestifter Recht haben? Vielleicht verlieren sie alle den Respekt vor dem Lehrer, weil sie denken, er habe Angst, dass sich seine Lösung als falsch herausstellt. Aber nehmen wir doch einmal  an, der Lehrer lässt den Besserwisser zeigen, wie er die Aufgabe lösen würde.

Wenn du weiterliest, erfährst du noch einige Gründe mehr, warum Gott so und nicht anders handelt.

Kommentar von Etter ,

Allwissend beinhaltet auch, dass er wusste, was Luzifer machen wird, dass er die Menschen beinflussen würde und die Menschen nachgeben würden.

Somit war der ganze Werdegang von Anfang an klar oder das allwissend fällt weg.

Kommentar von RafikaBeach ,

Danke! Aber wenn er allwissend ist, dann wusste er ja auch das die Menschen sich erst Frei von Gott machen, das der Engel sagen wird das Gott lügen wird, und das Gott Jesus als samen säen wird. Er wusste dies alles. Warum macht sich Gott unnötig stress, wenn er schon alles weiß was geschehen wird, und zwar komplett?

MfG RafikaBeach

Kommentar von stine2412 ,

Rafika, Gott sagte doch "Wenn ihr davon eßt". Er hat uns Menschen mit dem freien Willen erschaffen und nicht als Roboter. Gott wußte von allen Möglichkeiten, gab später an Moses aus diesem Grunde auch Gesetze. Die Geschichte der Israeliten lehrt, wie es ist, diesen Geboten zu gehorchen oder nicht! Beides nahmen sie in Anspruch, s. freier Wille. Sagen wir nicht noch heute: "Wer nicht hören will muss fühlen"? Es scheint wie ein Naturgesetz zu sein, um das man nicht herumkommt - früher oder später erntet man, was man gesät hat. Es gibt nur zwei Richtungen, sich zu entscheiden; das weiß Gott und handelt dementsprechend.

Allwissend ist Gott, weil er sehen kann, in welche Richtung wir tendieren. Deshalb warnte er auch Esau! Er sah dessen schlechten, eifersüchtigen Gedanken! Darum war Esaus Opfer Gott nicht angenehm - nicht, weil es schlechter war.

Kommentar von RafikaBeach ,

Ok, danke. Aber warum sagte er "wenn ihr davon eßt", wenn er doch schon weiß dass davon gegessen wird. Denn würde er es nicht wissen, ist er ja nicht Allwissend.

Kommentar von stine2412 ,

Rafika, er wußte nicht, dass sie davon essen würden! Es bestand aber die Möglichkeit dazu.
*** it-2 S. 1248 Vorherbestimmung, Vorherwissen ***Das Vorhandensein des „Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“, den Gott als Mittel zur Prüfung benutzte, und des „Baumes des Lebens“, den er im Garten Eden wachsen ließ, wäre übrigens sinnlos und ein Ausdruck von Zynismus gewesen, wenn Gott vorhergewußt hätte, daß das Menschenpaar sündigen würde und es deshalb nie vom „Baum des Lebens“ hätte essen können (1Mo 1:28; 2:7-9, 15-17; 3:22-24).Jemandem etwas sehr Begehrenswertes unter Bedingungen anzubieten, von denen man im voraus weiß, daß sie nicht erfüllt werden können, gilt als heuchlerisch und grausam.

Vielleicht hilft dir das etwas weiter. In o.a. Nachschlagewerk steht noch sehr viel zu diesem Thema der Prädistination. Es würde hier nur den Rahmen sprengen.

Antwort
von fricktorel, 3

Gott weiß ganz genau, was passiert, weil Er ohne Zeit ist also die Zukunft kennt.

Da Er dem Menschen freien willen gab, - wir sollen ja so werden wie Gott (Joh.10,34), hatte Er kalkuliert, dass der Mensch auf die Tricks des gefallenen Erzengel Luzifer (Satan - Jes.14,12) hereinfällt und dessen Weg wählt (1.Mose 3,6).

Als "unser Gott" (Jes.45,22) wusste Er, dass Satan die ganze Welt verführen würde (Offb.12,9) und ließ Seinen Sohn auf der Erde "unseren ewigen Tod" sterben (Röm.6,23), weil wir alle gesündigt haben (Röm.3,23).

Du (und wir alle) darfst also froh sein, dass Gottes Liebe so groß ist, spätestens bei deiner Auferstehung (Offb.20,5).

Antwort
von Omnivore08, 85

Und genau aus diesen Grund scheint es diesen ominösen Gott nicht zu geben

Antwort
von saliksemi, 40

Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich habe mich das auch gefragt und mir wurde diese antwort gegeben :
Als aller erstes Allah ist nicht auf uns angewiesen sondern wir auf Ihn

Zu deiner frage :alah hat uns erschaffen damit wir ihn "bewundern" stell dir einfach vor du malst wunderschöne Bilder doch du behälts diese für dich sie werden nie von jemandem anderen gesehen und auch nicht bewundert doch stellst du sie in eine Galerie so werden sie bewundert

Kommentar von RafikaBeach ,

Ich finde dann fühlt sich Allah aber ziemlich einsam, das er uns braucht damit wir ihn bewundern. Somit ist er eigentlich mehr auf uns angewiesen...

Antwort
von nowka20, 12

kriege dienen dazu, daß der mensch lernt, daß es unsinnig ist, seine probleme nach außen zu projezieren, anstatt sie mit sich selber abzumachen.

Antwort
von Fabian222, 24

1. "Und meine ja nicht, Allah sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zurueck bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden." (Sure Ibrahim, Vers 42)

2. Abaya ibn Rabi' al Asadiyy saß beim Fuerst der Glaeubigen Ali ibn Abi Talib (aleyhi salam) und befragte ihn ueber das Vermoegen zum Handeln, als Imam Ali (aleyhi salam) sagte: "Du fragst nach dem Vermoegen zum Handeln? Sag, besitzt du dieses Vermoegen gemeinsam mit oder ohne Gott?" Abaya schwieg. Und Imam Ali (aleyhi salam) sprach erneut: "So sag, Abaya." Und er sagte: "Was soll ich sagen?" Und er (aleyhi salam) sprach: "Wenn du sagst, dass ihr das Vermoegen beide besitzt, toete ich dich. Sagst du jedoch, dass du es ohne Gott besitzt, so toete ich dich ebenfalls." Er sagte: "Oh Fuerst der Glaeubigen, was also soll ich sagen?" Und Imam Ali (aleyhi salam) sagte: "Sag, du besitzt es durch Gott, Der es ohne dich besitzt und dir verliehen hat. Wenn Er es dir verleiht, so ist das eine Gabe von Ihm, und wenn Er es dir versagt, so ist das eine Pruefung. Er besitzt denn alles, was Er in deinen Besitz gelegt hat, und Er ist ueber alles maechtig, wozu Er dich ermaechtigt hat. Hast du nicht die Leute sagen gehoert: "Es gibt keine Macht und keine Kraft außer bei Gott?" Abaya fragte: "O Fuerst der Glaeubigen, was ist die Erklaerung dieser Worte?" Er sagte: "Es gibt keine Bewahrung davor, Gott ungehorsam zu sein, außer durch Seine Macht, und keine Moeglichkeit Ihm ungehorsam zu sein, außer durch Seine Staerke." Als Abaya diese Worte vernommen hat, sprang er auf und kuesste Imam Alis Haende und Fueße.

Kommentar von RafikaBeach ,

Danke, aber eine Antwort auf meine Frage ist das nicht ^^

Antwort
von Etter, 68

Von Gläubigen werden wieder fadenscheinige Ausreden kommen, von einigen wenigen Höllendrohungen.

Ich für meinen Teil glaube an keinen Gott.

Kommentar von Translateme ,

Ich glaube an Engel. Heute sind mir am Bhf gleich vier davon begegnet. So was von hübsch u gut gelaunt. Alle in weiß, mit Flügerln ... so macht Weihnachten Spaß 😂🙃😄🙃

Antwort
von Mikaai, 48

Hallo,

Deine erste Frage hast du dir eigentlich selbst beantwortet.

Ich möchte zu deiner zweiten Frage kommen. Natürlich weis Allah alles was passieren wird, jedoch wäre diese Welt garnicht erschaffen worden, würdest du vor Allah behaupten "das habe ich aber garnicht gemacht".

Und ausserdem, lass dich von verschiedenen Meinungen nicht beeinflussen und suche dir deinen eigenen Weg!

Viel Glück

Antwort
von ahimaaz, 101

Du hast recht, wenn ich schon zu Beginn wüsste, dass es scheitert, starte ich ein Projekt erst gar nicht. Aber Gott weiß, dass es gut wird. Er hat den Menschen ähnlich sich selbst gemacht, was die Persönlichkeit betrifft. Menschen stumpfen vielleicht ab, aber eigentlich empfinden sie Liebe, Mitleid und haben eine natürliche Hemmschwelle. Bereits vor der Sünde im Garten Eden machte er klar: die Menschen können frei wählen (die Probe mit dem Baum), aber dulden würde er das nicht (Tod als Strafe), sodass eigentlich nur bleibt, wer Gott gehorcht.

Insofern finde ich, dass das bis hierher Sinn macht, auch wenn noch mehr Fragen beantwortet werden müssen, z.B.: Warum duldet er Unrecht nun doch entgegen der Ansage damals?

Hilft dir das schon mal weiter?

Kommentar von RafikaBeach ,

Danke für deine Antwort. Ich bin ja nur neugierig! Aber wusste nicht Gott schon ganz am Anfang das der Apfel gegessen wird? Das er es ja wissen müsste. Oder ist es so das er alles weiß, aber nicht wie wir uns entscheiden? Also das weiß er nicht?

Kommentar von Etter ,

Das verstöße aber gegen die Aussage "allwissend". Ein allwissendes Wese, das nich alles weiß ist nicht allwissend ;)

Kommentar von Ryuuk ,

Bereits vor der Sünde im Garten Eden machte er klar: die Menschen können frei wählen (die Probe mit dem Baum), aber dulden würde er das nicht (Tod als Strafe), sodass eigentlich nur bleibt, wer Gott gehorcht.

Warum macht er überhaupt Menschen die fähig sind ihm nicht zu gehorchen, wenn er nur Menschen will, die ihm stumpfsinnig gehorchen?

Was ist der Punkt darin den Menschen Entscheidungsfreiheit zu geben, wenn er nicht will das sie sich für irgendetwas frei entscheiden?

Da wär er doch besser dran einfach Roboter zu bauen.

Kommentar von ahimaaz ,

Nicht stumpfsinnig. Menschen lassen sich von Gefühlen leiten. In Eden leider gegen jede Vernunft auf Kollisionskurs mit Gott und in den Tod. Dass Menschen aus freiem Willen gern in Gottes Welt leben wollen und gehorchen ist eine zusätzliche Stufe der Güte. Auch wenn dafür einiger "Stress" anfällt.

Kommentar von Ryuuk ,

Menschen lassen sich von Gefühlen leiten. In Eden leider gegen jede Vernunft auf Kollisionskurs mit Gott und in den Tod.

Und die Gefühle zu ignorieren und einfach zu gehorchen wäre stumpfsinnig gewesen.

Dass Menschen aus freiem Willen gern in Gottes Welt leben wollen und gehorchen ist eine zusätzliche Stufe der Güte.

Güte von wem? Von Seiten Gottes? Das Leben ist schwer genug, extra Stress zu machen, ist das genaue Gegenteil von Güte.

Kommentar von Herb3472 ,

Was ist denn das für ein geistiger Plunder? Erstens gab und gibt es keinen GArten Eden. Zweitens wollen nicht alle gern und aus freiem Willen in Gottes Welt leben, mir ist z.B. meine Welt lieber als die von einem Gott, den es nicht gibt. Und "Gehorsam" ist eine sinnliche Qualität, die auch die Nazis und die Kommunisten in ihrer "Güte" eingefordert haben.

Kommentar von RafikaBeach ,

Ehhhm naja.... siehts so aus?

wenn ich schon zu Beginn wüsste, dass es scheitert, starte ich ein Projekt erst gar nicht. Aber Gott weiß, dass es gut wird.

Antwort
von Bestie10, 152

Also wenn Gott  allbarmherzig ist...

ist er das ... wer weiß das ? hast du ihn gefragt

Kommentar von RafikaBeach ,

So steht es halt in den Büchern! Deshalb die Frage...

Kommentar von realsausi2 ,

Warum sollte etwas, was in Büchern steht, richtig sein? Es gibt Millionen Bücher, aus denen sich über jeden denkbaren Umstand widersprüchliche Darstellungen gewinnen lassen.

Bücher sind manchmal hilfreich, aber niemals die Realität.

Kommentar von RafikaBeach ,

Meine Meinung. Ich sagte aber, "So steht es halt in den Büchern!" , weil Millionen ja dran glauben.

Antwort
von Deutscherfranz, 81

Wo im koran sagt Allah das er keine kriege zulässt ?

Kommentar von weekndxo ,

Sure 2 Vers 190-193:

"Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten. Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört. Wenn sie aber aufhören, so soll es keine Gewalttätigkeit geben außer gegen diejenigen, die Unrecht tun."

-gegen diejenigen kämpfen die euch bekämpfen
-Allah liebt nicht diejenigen ,die unschuldige töten (damit sind alle Menschen gemeint jeder Glaubensrichtung)
-es soll keine Gewalttätigkeit geben wenn die Angreifer aufhören

Wenn sie auf ISIS zurückgreifen wollten,dann haben sie recht -> Sie töten unschuldige Menschen jeder Religion (Muslime,Christen...). Aber sie Verstößen gegen die Regeln Allahs indem die das tun deswegen können die keine Muslime sein bzw haben ein kaputtes,verrücktes Bild davon .
Allein das es in Paris Selbstmordattentäter waren haben die mehrere Sünden begangen .
Selbstmord ist im Islam einer der schlimmsten Sünden, die direkt mit dem Höllenfeuer bestraft wird
"Jemand der sich erdrosselt, erdosselt sich für die Hölle (Cehennem). Jemand der sich selber erschägt, der erschlägt sich für die Hölle."(Buhârî, Cenâiz 84)
Nur Gott hat das Recht über Leben und Tod zu bestimmen. Dann haben die noch mehrere unschuldige Leute mit in den Tod gerissen , was noch eine schwere Sünde ist . Diese Menschen Töten jeden und alles und das ist der Islam nicht.

Ich bin selber kein Experte oder sowas aber so sehe ich das alles und ich finde ,dass das kranke Menschen sind denen geholfen werden muss.Für mich ist der Islam das komplette Gegenteil von dem was diese Menschen machen .

Hoffe sie können damit was anfangen:D

Kommentar von Mikaai ,

Sehr gute Antwort Bruder.

Kommentar von weekndxo ,

Sind sie auch muslim? Mich würde ihr Standpunkt interessieren

Kommentar von Deutscherfranz ,

Ja, ich bin Muslim aber das ist nicht die Antwort auf meine frage, wie kommst du jetzt aufeinmal auf das Thema ?

Kommentar von Deutscherfranz ,

Und mein Standpunkt ist ein anderer.

Antwort
von SarieI, 119

So Gottes Wege sind unergründlich und so... Also vielleicht hat Gott ja einfach andere Gedanken als ein Mensch und daher ist das für ihn ganz logisch, was er da macht. Vielleicht hat Gott den Menschen einen freien Willen gegeben, eben damit sie frei leben. Ist doch interessanter so.

Vielleicht gibts aber auch einfach keinen Gott... und "Gottes Wege sind unergründlich." ist eine lächerliche Ausrede, um die Fragen die unbeantwortbar sind zu beantworten...

Kommentar von RafikaBeach ,

"Vielleicht". Genau... ^^

Kommentar von Ryuuk ,

Gottes Wege sind unergründlich

Bibel Code für: Wir wissen das es keinen Sinn macht, aber wir wollen das nicht zugeben

Also vielleicht hat Gott ja einfach andere Gedanken als ein Mensch und daher ist das für ihn ganz logisch, was er da macht.

Dann wäre Gott nach menschlichen Ermessen vollkommen Wahnsinnig, wenn seine Gedankengänge so verdreht sind, das sie nichtmehr nachvollziehbar sind...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an Gott und habe dafür auch Gründe. Wenn du willst kannst du mich fragen oder schau mal auf meinem Profil vorbei, da stehen viele Gründe, warum ich Christ bin.

Kommentar von Ryuuk ,

Habe deine Gründe gesehen, Ich kann ehrlich sagen, das keiner davon nennenswert überzeugend ist.

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