Frage von Jamaicaaa, 215

Religion - Was sind eure Beweggründe daran zu glauben?

Servus, die Frage würde mich interessieren. Ich bin in einer Familie aufgewachsen die zwar Katholisch ist, aber nie sonderlich viel Wert auf Religion gab. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man an die Bibel usw. glauben kann. Bin der Meinung dass Religion nur als Werkzeug benutzt wird um Menschen zu steuern. Es gibt sehr viele verschiedene Religionen, das kommt noch dazu. Wie kann man an etwas glauben, das man weder sieht, noch spürt - und wenn man das ganze mal Objektiv betrachtet wird man hineingeboren in diesen Glauben. Du kommst auf die Welt und kriegst von deinem Religionslehrer, deinen Eltern und etlichen anderen Menschen erzählt wie etwas war, was sie nicht miterlebt haben sondern nur selbst erzählt bekommen haben. Zum Beispiel die Bibel: Vor 2.000 Jahren soll sich etwas zugetragen haben was genauso wie es geschrieben wurde, auch passiert sein soll. Wenn ich logisch denke, wird mir persönlich klar, dass das nicht stimmen kann bzw. einiges umgedichtet wurde. Bestes Beispiel liegt uns doch vor Augen, man erzählt etwas was einem passiert ist und 2 Wochen später hört man die Geschichte von jemand anderem der nicht weiß dass du die Geschichte in die Welt gesetzt hast - und es werden plötzlich etliche Dinge verändert um mehr Spannung in die Erzählung reinzupacken.

Ich sage nicht Religiös zu sein ist falsch, ganz im Gegenteil. Wenn jemand etwas derartiges für sich entdeckt und es ihm hilft, nur zu. Nur ich für meinen Teil kann einfach nicht daran glauben so sehr ich auch will. Wie seht ihr das? Was sind eure Beweggründe an etwas zu glauben, was euch erzählt wurde und ihr wenn wir mal ganz ehrlich sind, keinen Beweis für irgendwas habt was sich damals zugetragen haben soll. Im Bezug auf die Frage ist es völlig egal welcher Religion du angehörst, es geht nur um's Prinzip des "an etwas glauben" das ich verstehen möchte.

Wer der Meinung ist "Religion ist jedem seine Sache" dem sei es gegönnt und das sehe ich auch so. Deswegen bitte nur Sachliche Antworten die sich auf meine Frage beziehen. Ich kritisiere nicht, ich versuche lediglich zu verstehen.

Bin gespannt :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tommy4gsus, 46

Das ist genau DIE Frage für mich! Und zwar deshalb, weil ich ebenfalls katholisch "erzogen" wurde und mein Elternhaus aber nichts, rein gar nichts davon lebte. Der "Glaube" in unserer Familie war so leer wie eine Glasflasche von der Müllhalde. Auch ich konnte mit Religion gar nichts anfangen, weil mir einfach alles weltfremd vorkam. Nichts von dem Zeug hatte irgendeine Relevanz in meinem Leben. Ich erinnere mich daran, im Religionsunterricht eine 6 im Zeugnis stehen gehabt zu haben. Beleg für mein radikales Desinteresse.

Mittlerweile war ich 17-18 Jahre alt. Mein Leben war geprägt von einer Art Doppelleben, im einen war ich ein treuer Schulgänger und ein unauffälliges Familienmitglied, im anderen Leben ein heimlicher Kiffer und Drogenhändler. Östliche Religionen und Mythologien sprachen mich an, auch habe ich zeitweise ernsthaft versucht, atheistisch zu denken. Ich werde es jedoch nie vergessen, wie schwierig das ist. Atheisten, wenn es denn überhaupt echte gibt, verdienen auf gewisse Weise meinen größten Respekt, da man dafür tatsächlich sehr viel Glauben aufwenden muss.

Aber zurück zu meiner Geschichte. Ein Freund lud mich im Zeitraum von einem Jahr immer mal wieder zu solchen dubiosen Jugendkreis-Treffen ein und ich sagte immer als Antwort, eigentlich mehr deshalb, um ihn abzuwimmeln, dass ich irgendwann einmal mit ihm mitkäme zu einem dieser Veranstaltungen. Plötzlich kam eines Tages - ich kann es sehr schwer in Worte fassen - die Sehnsucht in mir auf, diesen Gott (wenn es ihn gibt!) kennen zu lernen, da ich schon immer im tiefsten Inneren meines Herzens wusste, dass es Ihn gibt.

Lange Rede - kurzer Sinn: ich bin am nächsten Samstag mit meinem Freund in eines dieser Treffen mitgegangen und ich spürte, dass das nicht nur eine Zusammenkunft irgendwelcher durchgeknallter Teenager war, sondern es war wie ein Geist, der dort spürbar für mich war. Es war für mich völlig neu. An diesem Abend habe ich Jesus persönlich kennen gelernt! Klingt jetzt vielleicht für einige wie ein abgespactes Märchen. Aber genau so war es wirklich. Es ist fast so, als wäre ein neues Organ in mich gepflanzt worden. Vorher: ohne Wissen um diese Person, ein nebulöses Glauben und nachher: mit einer völligen Gewissheit, dass ich nun geborgen bin. Eine Geborgenheit, die sich jeglichen Worten entzieht, man kann das nicht beschreiben, es ist nicht nur etwas verstandesmäßiges, sondern etwas Ewiges. Es ist so sicher wie 1+1=2. Keine Übertreibung.

Seitdem ist mir übrigens auch der Riesen-Unterschied bewusst, dass Religion (=Suche nach Gott) nichts, aber auch rein gar nichts mit einer Beziehung zu Jesus zu tun hat. Religion kann ausufern, sogar Terrorismus zeugen. Die Religiösen zur Zeit Jesu haben Ihn sogar ans Kreuz genagelt!

Diese Begebenheit ist nun fast 40 Jahre her. Es ist sehr viel passiert in all den Jahren. Aber bereut habe ich den Schritt, mein Leben mit Jesus zu gehen, nicht eine Sekunde.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Sehr schöne Geschichte, gefällt mir ausserordentlich!

Kann mir das jetzt alles etwas besser vorstellen, scheinbar haben viele Leute die nicht sehr gläubig waren, eines Tages etwas für sich entdecken können was ihnen vorher unlogisch und nicht erklärbar erschien. Mit deiner Geschichte hast du mir sehr weitergeholfen das ganze etwas besser zu verstehen!

Genau sowas wollte ich als Antwort! Danke dir :)

Kommentar von tommy4gsus ,

Aber sehr gerne doch! Ich wünsche Dir, dass Du das selbe erfahren kannst. Es ist gar nicht schwer.

Kommentar von tommy4gsus ,

Vielen Dank für die Auszeichnung! :-)

Kommentar von bastianprimus ,

wirklich toll 👍

Antwort
von AaronMose3, 34

Ich bin Buddhist und glaube weder an einen Schöpfergott, noch glaube ich an eine Art Jenseits, Himmel, Hölle, Leben nach dem Tod oder sonst irgendwas in dieser Art und Weise.

Genauso lehne ich mittlerweile jede Spiritualität ab, die von Personen vermittelt wird, die mir nur einen vom Ast erzählen. Das bedeutet im Klartext das ich eigentlich nicht "glaube". Zumindest nicht im klassischen Sinne. 

Alles was ich tue, ist mein Vertrauen in die Lehre Buddhas zu setzen und genauso habe ich diese für mich und mein Leben als richtigen Weg erkannt.

Wobei ich hier klarstellen möchte, das Buddha kein Gott war, kein Gott ist, niemals einer sein wird und ich ihn auch nicht als solch einen verehre. Den gibt es etwas das ich anders sehe als Buddha dann muss ich seinen Lehren dieses bestimmte Thema bezüglich auch nicht folgen.

So sagte er sogar selbst:

Wenn deine Einsicht meiner Lehre widerspricht, so sollst du deiner Einsicht folgen.

Ob man das mit dem blinden Glaube an einen Schöpfergott gleichsetzen möchte, muss man selber entscheiden. Ich tue es jedenfalls nicht.

Ein ganz offensichtlicher Grund wieso Menschen heutzutage immer noch an diese "Märchen" glauben ist, die religiöse Indoktrination im Kindesalter. Diese lernen von klein auf, wie es damals war, was vermeintlich stimmt und was nicht. Ihnen wird während ihrer ganzen Kindheit die Fähigkeit selber nachzudenken verwehrt bzw. verweigert, weil sie das glauben sollen, was ihre Eltern und auch deren Eltern glaubten.

Das diese Kinder, wenn sie Jugendlich werden, sich sehr oft davon abwenden, kommt vor, aber wie man sieht anscheinend nicht oft genug. Beziehungsweise kommen Sie wieder zurück zum Glauben, weil sie dem Belohnungs-und Bestrafssystem unterliegen und deshalb Angst davor haben in der Hölle zu landen o.ä. 

Eben das klassische Mittel.

Auch die Tatsache das der Großteil der Gläubigen die Wissenschaft teilweise, oder sogar komplett ablehnt ist ein fundamental wichtiger Punkt, den es zu erwähnen gibt. 

Den es gilt nicht außer Acht zu lassen, das diese Menschen ganz klare Fakten als Falsch deklarieren und ignorieren, weil ihr altes bzw. besser gesagt veraltetes Manuskript von Heiligkeit etwas anderes sagt.

Im Endeffekt kann ich dir nur Recht geben. Man sollte nicht blind das glauben, was andere einem erzählen. Und auch in meinen Augen ist es mittlerweile komplett unverständlich wie man so etwas tun kann.

Was mich jedoch dazu bringt in die Lehre Buddhas zu vertrauen, denn das war ja die eigentliche Frage, ist, das Sie genau das lehrt.

Im Zen Buddhismus gibt es nichts. Nichts zu erreichen, nichts zu werden, nichts anzubeten, nichts besonderes zu befolgen. Es gibt nur dich, dein Leben, dieses Universum und das ist es. 

Ich bekam von mehreren Zen Lehrern mittlerweile gelehrt (auch durch verschiedenste Bücher, Videos, Freunde bzw. andere sehr sympathische User ect.) das man sich über Dinge wie den Sinn des Lebens, oder dem "danach" keine Gedanken machen soll, weil es schlicht nur unnötiger Verbrauch deiner Energie ist, und deinen Geist mit Müll belastet, den du nicht brauchst. 

Diskussionen, Gedanken, Versuche um herauszufinden warum, wieso und weshalb sind schlicht sinnlos. 

Genauso ist auch das Leben sinnlos, das Universum unterliegt keinem Schöpfer und wir sind ebenfalls nicht mehr als etwas weiterentwickelte Affen, die auf einem gerade so passenden Planeten leben. 

Dazu habe ich ein paar nette Zitate:

Man kann nicht beweisen, das Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig. 

"Wir sind nur eine etwas fortgeschrittene Brut von Affen auf einem kleinen Planeten, der um einen höchst durchschnittlichen Stern kreist."

Stephen Hawking

Zu denken, wir wären etwas besonderes, ist, im Anbetracht des gesamten (sichtbaren) Universums schlicht eine Beleidigung und wir sollen einfach aufhören uns in Zentrum zu stellen und so zu tun, als wären wir der Mittelpunkt und alles drehe sich um uns. 

Genauso ist es sehr naiv irgendwelchen Schriften zu vertrauen, ohne sie selber geprüft zu haben. Generell lehrt Buddha überhaupt gar nichts zu glauben, selbst ihm nicht, wenn man es als falsch betrachtet. Auch das Verständnis mit der Wissenschaft und die Tatsache das beides wunderbar miteinander harmoniert.. genau das ist es, was mich so unglaublich am Buddhismus fasziniert und mich auch bei ihm hält. 

Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmet an.

Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin; glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt sind.

Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung.

Welchen Sinn hat es, zu Göttern zu beten? Ist es nicht töricht zu glauben, daß ein anderer uns Glückseligkeit oder Elend verschaffen kann?


-Buddha

Natürlich muss jeder selber wissen was er glauben oder welche Ziele er verfolgen möchte, und ich toleriere andere Sichtweisen auch (bedeutet nicht das ich Sie nicht kritisiere) aber ich habe ganz einfach erkannt, das dies der einzige und auch richtige Weg für mich ist, weil mir nichts vorgeschrieben wird und ich auch nichts blind glauben muss. Ich kann und soll sogar alles prüfen. Besser geht es gar nicht.

Achja, es gibt auch sehr oft das Argument, das es einen Gott geben muss, weil unser Universum so "perfekt" ist, und unsere Natur "zu gut" funktioniert. 

Dafür habe ich zum Schluss eine nette kleine Antwort, ein Gespräch zwischen Schüler und Zen Lehrer:

Schüler: "All diese Naturwunder ... die Bäume, die Berge, die Erde...., woher kommen sie?"

Meister: "Woher kommt deine Frage?“

Kommentar von Jamaicaaa ,

Schüler: "All diese Naturwunder ... die Bäume, die Berge, die Erde...., woher kommen sie?"

Meister: "Woher kommt deine Frage?“ 

Gänsehaut.

Danke!!! Sehr aufschlussreich!!

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 56

Wie seht ihr das?[...] es geht nur um's Prinzip des "an etwas glauben" das ich verstehen möchte.

Ich bin Buddhist und denke, es geht dabei, unabhängig von der jeweiligen Religion, vor allem um Vertrauen.

Vertrauen in eine höhere Ordnung, Vertrauen in eine Gerechtigkeit, Vertrauen in eine Lehre, die einen Sinn vermittelt usw.

Im Gegenzug für das geschenkte Vertrauen, erfüllen religiöse Lehren und Trostsysteme wichtige emotionale Bedürfnisse, indem sie Gefühle von Gewissheit, Sicherheit, Gerechtigkeit, Stärke, oder Zuversicht vermitteln.

Das dürfte eine der Hauptgründe für heutige Religiosität sein.

Was sind eure Beweggründe an etwas zu glauben

Zunächst einmal halte ich es für wichtig, offen für Kritik zu sein und seine eigenen Überzeugungen auch selbst kritisch zu hinterfragen. Ich glaube nicht alles, was man mir so erzählt.

Beispielsweise kann ich weder mit der Vorstellung an einen ewigen, allmächtigen Schöpfergott, einer ewigen Seele, dem Konzept der Sünde, noch mit Belohnungs/Bestrafungsszenarien etwas anfangen.

Früher oder später kommt es aber bei Diskussionen ohnehin zu einem Punkt, der von so grundlegender Bedeutung ist, dass man ihn nicht mehr als "verhandelbar"ansieht. Entweder man glaubt dann - oder eben nicht.

Lehre und Praxis des Buddhismus haben bei mir viele positive Veränderungen bewirkt, von denen nicht alleine ich profitiere, sondern die auch meiner Umwelt zugute kommen.

Mir ist klar, dass es irrationale, oder nicht beweisbare Aspekte im Buddhismus geben mag - ich kann mit diesen Diskrepanzen aber gut leben, weil die konkreten "Vorteile" gewissermaßen die ideologischen "Nachteile" überwiegen.

Antwort
von DerOnkelJ, 84

Ich persönlich habe mich mit vielen Gläubigen unterhalten und viel viel Scheinheiligkeit erleben müssen. Und leider auch sehr viel Dummheit und Intoleranz. Ich habe oft das Gefühl, sobald die Religion eingeschaltet wird schalten sich automatisch der Verstand und die Menschlichkeit ab.

Ich erachte Glaube und Religion als solches auch nicht als schlecht, ganz im Gegenteil. Aber das was die Menschen daraus machen, wie sehr Religion zur Rechtfertigung für Brutalität und Mord herangezogen wird, das kotzt mich an (sorry).

Ich erachte mich als Pantheist, das ist eine Glaubensrichtung die mir persönlich am ehesten zusagt.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Google ich gleich mal, danke für deine Antwort :)

Kommentar von Jamaicaaa ,

Du hast dem was ich für am möglichsten Gehalten habe einen Namen gegeben, das ist wirklich das einzige was mir ebenfalls plausible erscheint, schon immer. Wusste nicht dass das einen Namen hat und eine Glaubensrichtung ist. Hammer !

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich erachte Glaube und Religion als solches auch nicht als schlecht, ganz im Gegenteil. Aber das was die Menschen daraus machen, wie sehr Religion zur Rechtfertigung für Brutalität und Mord herangezogen wird, das kotzt mich an (sorry).

Vielleicht bist Du nur noch nicht der richtigen Religion begegnet. Das ist nicht als Missionierungsversuch gemeint, aber unter anderem gefällt mir, dass in der Religion, der ich mich angeschlossen habe, sowohl die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen, als auch die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft nicht nur vorgegebene Ideale darstellen, sondern Werte, nach denen jedes betreffende Mitglied streben sollte. Nicht jeder strebt danach und niemand ist vollkommen, was auch von niemandem erwartet wird, aber den Mitgliedern wird immer wieder dazu geraten, sich entsprechend zu entwickeln. Ein führendes Mitglied dieser Kirche sagte einmal, und da muss ich absolut zustimmen, dass die Kirche kein Ort für jemanden ist, der vollkommen ist, und man auch niemanden in dieser Kirche begegnen wird, der vollkommen ist, aber dass man in der Kirche danach strebt, entsprechend diesen Werten vollkommen zu werden und dass manche dieser Vollkommenheit aus der Perspektive anderer so vollkommen geworden sind, dass manche meinen, sie wären bereits vollkommen, nur empfinden diese, die sich weiter entwickelt haben, Fehler an sich selbst als solche, die andere nicht einmal wahrnehmen würden.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du hast dir die ausgesucht, die zu dir passt.

Das ist keine Religion.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Der große ThomasJNewton hat gesprochen - und nur er kennt den wahren Weg! Einfältige Fanatiker sind hier unterwegs... das ist richtig traurig..

Antwort
von JTKirk2000, 81

Ich glaubte bereits als Kind an ein ewiges Dasein und an die ewige Liebe, weil ich durch diesbezügliche Empfindungen, noch bevor ich entsprechende Erinnerungen wieder hatte, entsprechend beeinflusst wurde. Dies geschah nicht durch den Einfluss anderer, sondern durch mein eigenes geistiges Selbst. Durch mein späteres Interesse an der evangelischen Kirche lernte ich die Einheitsübersetzung der Bibel kennen und fand Gemeinsamkeiten zwischen der Klarheit der Aussagen der Bibel und meinem persönlichen Glauben, jedoch auch Unterschiede zwischen der Klarheit der Aussagen derselben Übersetzung und der Lehre der evangelischen Kirche, beispielsweise in Bezug auf die Liebe als wichtigste Eigenschaft und der Annahme, dass demnach das wichtigste Bündnis - nämlich die Ehe - trotzdem nur bis zum Tod geschlossen wird, obwohl in http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus16,19 steht, dass mit den Schlüsseln des Himmelreiches geschlossene Bündnisse auf Erden wie im Himmel gültig bzw. gelöst sind, also durchaus ewig sein können, wenn sie nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt werden. Das brachte mich schließlich vom Glauben an die evangelische Kirche, nicht aber von meinem Glauben an Gott ab und ich lernte etwa 15 Jahre später (vor etwa 10 Jahren) die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage kennen. Als mir Missionare dieser Kirche begegneten fragten sie mich, was ich von Gott halte. Da ich keine Kirche kennen lernen wollte, die mit meiner wichtigsten Glaubensansicht ebenso wenig vereinbar ist, wie damals die evangelische Kirche, beantwortete ich die Frage mit der Aussage: "Das kommt darauf an, was Sie von ewiger Ehe halten." Wir vereinbarten einen Termin und sprachen basierend auf der Einheitsübersetzung und dem Buch Mormon darüber, dass die Lehre der Mormonen und mein persönlicher Glaube in diesem und in anderen Punkten konform gehen. Daher habe ich mich mit 30 Jahren dieser Kirche angeschlossen, was in 14 Tagen vor 10 Jahren geschehen ist.

Gezwungen hat mich dahingehend niemand, weder was die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage, noch was die evangelische Kirche betrifft. Beeinflusst wurde ich lediglich dadurch, was ich durch Eindrücke meines eigenen geistigen Selbst und den Erkenntnissen durch die Bibel sowie Unterhaltungen mit entsprechenden Mitmenschen (einerseits der örtlichen evangelischen Pfarrerin und andererseits Mitgliedern der Kirche, der ich mich mit 30 anschloss) erkannte.

Nicht nur deshalb gibt es meines Verständnisses nach ein ewiges Dasein, sondern auch, weil ich unabhängig von jeder Religion einmal eine Unterhaltung mit einer Person hatte, die ich aus geistigen Erinnerungen kannte und der ich durch eine Zeitungsanzeige begegnet bin, welche verschiedene Erinnerungen mit mir, aus ihrer Perspektive heraus teilte. Es war so, als hätten wir die betreffenden Ereignisse in diesem Leben erlebt, doch dem kann nicht so gewesen sein. Dennoch war es beim ersten von zwei Treffen für mich wie ein Schock, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, denn sie sah genauso aus, wie in meinen geistigen Erinnerungen. Erst beim zweiten Treffen hatten wir diese Unterhaltung und sie sagte mir dann, dass sie ähnlich wie ich, auf diesen ersten Anblick reagiert hatte, weil sie in diesem Moment, ebenso wie ich, wusste, dass alles wahr ist, woran wir uns erinnern. 

Solch eine Erkenntnis kann einem niemand mehr nehmen, egal mit was für welchen Argumentationen und angeblichen Beweisen einem jemand auch kommen mag. Ich schreibe deshalb von angeblichen Beweisen, weil es in Bezug auf ein ewiges Dasein keine Beweise gibt - weder welche die dafür noch welche die dagegen stehen.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Tolle Antwort, danke für die Mühe :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Gern geschehen. :)

Antwort
von Miezimaus, 68

Die Texte der Bibel müssen im Kontext zu der Zeit gesehen werden, in denen sie aufgeschrieben worden sind. Wir beurteilen  meist, wie man es als Mensch der heutigen Zeit sieht. Wir gehen heute  oft wissenschaftlich mit der Bibel bzw. deren Inhalte um. Es stimmt, wir haben ausschließlich Überlieferungen. Und die haben sich bis zu ihrem Aufschreiben verändert.

"Die Bibel ist kein Lehrbuch, auch kein Geschichtsbuch, sie ist eine lange in einer Geschichte aufgereihte Folge von spirituellen Erfahrungen. Die Menschen, von denen die Bibel erzählt, hörten eine Stimme und gaben ihre Antwort. Sie schauten ein großen Bild und versuchten, es den Mitmenschen ihrer Umgebung zu zeigen. Sie träumten einen Traum und versuchten, ihn zu deuten. Sie wussten sich bewahrt und dankten dafür. Sie wussten sich geführt und wagten den nächsten Abschnitt ihres Weges. Sie empfingen Weisungen, wie sie leben sollten, und formulierten sie für die Menschen ihrer Zeit in der Gestalt nomadischer Erzählung und priesterlicher Lehre. Sie erfuhren, wie Gott aus einem verborgenen Welthintergrund heraustrat und Leben enststand. Sie fassten Vertrauen zu ihm oder stritten mit ihm. Aber sie schilderten Gott nicht, wie ein Lehrbuch es tun würde, in zwanzig oder in hundert Paragraphen, sondern immer nur so, wie sie ihn jeweils in ihrer Stunde erfahren hatten. Und so war ihnen Gott der "Lebendige", wie sie ihn nannten. Sie zeigten an den Geschichten, wie ein Leben vor Gott gelingen kann und wie es scheitern muss. Wer das alles historisch haben will, der wird ins Leere greifen. Und was die Jesus-Geschichten betrifft, so berichten etwa die Evangelisten nicht als Historiker; sie hatten vielmehr Jesus-Erfahrungen empfangen auf den Wegen einer spirituellen Empirie, in der sich die Erfahrungen des auferstandenen Christus und seine historische Gestalt bis zur Unauflöslichkeit verbanden."

Soweit aus "Die Urkraft des Heiligen - Christlicher Glaube im 21. Jahrhundert - von Jörg Zink.

Antwort
von FiniBini123, 106

Ich wurde in meinen Katholischen glauben gezwengt. Mittlerweile glaube ich nicht an Gott weil ich es mir nicht vorstellen kann das Irgendwer auf uns herabsieht und entscheidet ob uns etwas gutes oder schlechtes passiert. Ich glaube das Religionen da sind damit die Menschen hoffnung in schweren Zeiten haben aber Früher in der Renaissance wurde es nur als geldmacherei verwndet. Ich finde ab einem Bestimmten alter kann man selber herausfinden an was man glaubt .

Antwort
von Illusionsbild, 85

Eine wirklich schwer zu beantwortende Frage, der ein amerikanischer... oder wars ein Engländer(?) Journalist nachzugehen versuchte. Er schrieb dazu ein wirklich lustiges und interessantes Buch über seinen Selbstversuch ein Jahr streng nach der Bibel zu leben und erlebte dabei lauter kuriose Dinge, die er höchst unterhaltsam in seinem Buch 'die Bibel und ich' (A.J.Jakobs) festhält.

Glaube bringt wahrscheinlich vielen Menschen Halt und Kraft, einige lassen sich leider manipulieren und ausnutzen, etwa von Sekten und Angstmachern. Trotzdem floriert das Geschäft mit dem Glauben. Wahrscheinlich hat jeder seine Meinung dazu... und auch wenn du acht Jahre lang Theologie studierst bleibt es am Ende doch ''GLAUBE'' (und nicht etwa Wissen).

Kommentar von Jamaicaaa ,

Sehr Intellektuelle Antwort, gefällt mir!

Antwort
von Sturmwolke, 13

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

Antwort
von comhb3mpqy, 53

Kosmische Strahlung kannst Du auch nicht sehen, trotzdem gibt es die.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Sie können im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kommentar von Meatwad ,

Kosmische Strahlung kannst Du auch nicht sehen

Aber man kann sie messen. Von deinem Gott findet sich hingegen keine Spur.

Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird.

Wenn es keine wissentschaftliche Erklärung gibt, dann hat man sie noch nicht gefunden. Das sollte jedem im 21. Jahrhundert angekommenen Menschen klar sein. "Wunder" ist seit jeher die Ausrede, wenn man keine richtige Erklärung hat. Beziehungsweise wenn man keine richtige Erklärung WILL. Menschen, die in der Geschichte an Wunder glaubten, haben wir NICHTS zu verdanken! Alles war nur so lange ein Wunder/göttlich, bis man den wahre Erklärung fand. Es war noch niemals umgekehrt.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde

Es finden sich keinerlei Anzeichen dafür, daß auf dieser Welt irgendetwas geplant wurde, noch daß sie in irgendeiner Form "durchdacht" ist. Im Gegenteil.

ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist

Doch, genau das tust du. Du glaubst, daß ein unsichtbares Wesen sie "einfach so" erschaffen hat. Kein Wissenschaftler glaubt das alles "einfach so" geschah, auch wenn du es noch so gerne so hättest.

Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Es gab auch mal die Meinung, daß für ein Gewitter ein Eingreiffen von Gott nötig ist. Beide Meinungen sind gleichwertig (sprich: nicht ernst zu nehmen).

Sie können im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kann man machen, lohnt sich aber nicht. Es handelt sich hierbei lediglich um religiöse Propaganda ohne Wahrheitsgehalt. Diese Erfahrungen basieren auf Indoktrination. Kein Hindu ist an der Schwelle zum Tod jemals Jesus begegnet, und kein Christ jemals Vishnu.

Zudem hat die Wissenschaft schon gute Ansätze, die die Nahtoderfahrungen ansich vollkommen rational anhand von Vorgängen im Gehirn erklären.

Kommentar von tommy4gsus ,

Meatwad, wissen Sie, wie Sie auf mich klingen, wenn Sie reden? Wie jemand, der denkt, er hätte die Weisheit mit Riesen-Schöpflöffeln gefressen. Sie sind arrogant und ignorant. Ihre Argumente sind löchrig und völlig inhaltsleer und Ihr ganzes Gehabe in diesen Absätzen zeugt von bodenlosem Hass allen Gläubigen gegenüber. Schämen Sie sich! Ich bete für Sie, dass der Lebendige Gott Ihnen in seiner unendlichen Gnade einmal begegnen möge, bevor es zu spät ist, bevor Sie in der Kiste liegen.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Bleib bei der Sache wenn du schon mitreden willst tommy4gsus, ich denke nicht dass es von Belang ist welche Charakterzüge Meatwad ausstrahlt, bevor du andere belehrst solltest du dich selbst in Toleranz üben und andere Menschen nicht wegen ihrer Art zu diskutieren, difragmentieren. Du kannst ihn ignorieren wenn es dir nicht passt, aber ihn hier belehren zu wollen was falsch und was richtig an seinem Verhalten ist, ist nicht angebracht.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Du hast eine so schöne Antwort geschrieben oben und musst hier jetzt den Priester raushängen lassen. Ganz unschön

Kommentar von tommy4gsus ,

Tut mir leid. Ja, ich weiß, es war emotional. Aber es ist bei mir eben tatsächlich eine Herzens-Angelegenheit, da kann ich nicht mehr neutral-nüchtern bleiben. Es ist, als würde jemand einem sehr geliebten Menschen direkt vor meinen Augen ins Gesicht schlagen, um es bildlich auszudrücken, was ich da empfinde.

Kommentar von Meatwad ,

Tja Tommy. Das magst du vielleicht nicht begreifen, aber bei mir verhält es sich ganz genauso. Auch mir ist es eine absolute Herzensangelegenheit. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, im Namen der Vernunft und Aufklärung zu sprechen und meinen Mund aufzumachen, wenn in dieser aufgeklärten Zeit Aberglaube eine Antwort so dermaßen dominiert.

Bin ich arrogant, weil ich auf hinlänglich bekannte Tatsachen hinweise? Auf Tatsachen, die jedes Kind in der Schule lernt? Ich habe die Weisheit mit Löffeln gefressen? Warum? Weil ich nicht bildungsresistent bin und hier auf für jedermann zugängliches Wissen zurückgreife?

Bin ich ignorant, weil ich Ignoranz nicht ausstehen kann? Denn genau darum geht es. Um die Ignoranz, die der gute comhb und andere hier regelmäßig an den Tag legen. Die Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen und Forschung. Die Ignoranz gegenüber den erbrachten Gegenargumenten.

Und nein, dafür schäme ich mich absolut nicht.

Wer in der heutigen Zeit behauptet, es gäbe für gewisse Dinge nur die Erklärung "Wunder", DER sollte sich in Grund und Boden schämen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert sowie der Wissenschaft das Wort im Mund verdreht, damit sein kleines Weltbild wieder passt, DER sollte sich in Grund und Boden schämen.

Jeder klar denkende Mensch sollte es besser wissen. Wenn nicht, dann ist es ein Schlag ins Gesicht eines jeden aufgeklärten Menschen. Es ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Forschers, der sich die Nächte um die Ohren schlägt, um Neugeborenen das Schicksal zu ersparen, an Knochenkrebs zu sterben. An Knochenkrebs, den sie deinem "unendlich gnädigen" Gott zu verdanken hätten, wenn es ihn denn gäbe.

Aber bitte: Zeige mir doch mal auf, weshalb meine Argumente löchrig und inhaltsleer sind (beides zusammen geht übrigens gar nicht), anstatt dies einfach nur zu behaupten. Nenne mir auch nur ein einziges Beispiel, bei dem es zunächst eine wissenschaftliche Erklärung gab, die dann von der religiösen Erklärung abgelöst wurde.

Zeige mir, wo sich in meinen Argumenten Hass gegen alle(!) Gläubigen findet.

Ich hasse keinesfalls alle Gläubigen. Ich hasse niemanden. Ich verachte Menschen, die einen Wahrheitsgehalt für sich beanspruchen, den sie in keiner Form belegen können. Und ich verachte Einfältigkeit. Nicht jeder Gläubige ist einfältig. Es gibt Gläubige, die sind in dieser Sache genau meiner Meinung. Ich selbst könnte übrigens auch gläubig sein. Wie kannst du dir sicher sein, daß ich nicht beispielsweise Buddhist bin?

Wenn du für mich beten willst, dann tu das. Ist deine verschwendete Zeit. Aber spar dir die armseligen Höllenwarnungen. Es ist mehr als unnötig, jemanden vor etwas zu warnen, von dem derjenige weiß, daß es nicht existiert. ;)

Antwort
von bastianprimus, 45

Mein größter beweggrund ist, dass ich nicht an den Zufall glaube. Klar, wenn ich einen würfel werfe ist es zufall welche zahl oben ist. Aber alles was wir kennen, ist perfekt aufeinander abgestimmt. Wir haben eine perfekte proportion zum Mond der durch seine ständige vetänderung ebbe und flut herbeiführt und somit leben schafft. Gleichzeitig haben wir die Sonne, die im perfekten Abstand licht und wärme spendet. Die gamma strahlung wird "zufällig" vom magnetischen erdfeld abgeschirmt und ganz zufällig ist ein einzeller so oft mutiert, dass ich hier so nen text schreiben kann.

Antwort
von Selinadats, 42

Du musst von einer Religion überzeugt sein, wenn du meinst es gibt eine höhere kraft (Ich zumbeispiel habe mal Gläserrücken bei einem Kumpel gespielt, er wohnte im 8 Stock mitten drin krabelte ein Mann am Fenster herrum, also das hat mir zumindest bewiesen das es übernatürliches auf der Welt gibt.) dann erkundige dich doch mal in religionen, geh in ne Kirche, in eine Moshee oder in diese Buddisten Tempel... (Keine Ahnung wie die heissen) Hör den zu was sie sagen, befrag die Geistlichen dort und wenn dich etwas überzeugt, dann hat es sich ja gelohnt weil du dann etwas hast an dem du festhalten kannst.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Jawohl das ist ein guter Plan, wenn die Kohle mal dafür reicht mach ich das, wollt schon immer mal so einen Tempel erkunden. Würdest du mir den Begriff Gläserrücken erklären und die Situation im 8. Stock etwas genauer beschreiben? Hab das jetzt nicht ganz verstanden.

Kommentar von Meatwad ,

Du musst von einer Religion überzeugt sein

Da wird es ja schon problematisch. Da es keinerlei Anzeichen für die Existenz irgendeines Gottes gibt, sind grundsätzlich alle Religionen gleich unüberzeugend.

Ich zumbeispiel habe mal Gläserrücken bei einem Kumpel gespielt, er wohnte im 8 Stock mitten drin krabelte ein Mann am Fenster herrum, also das hat mir zumindest bewiesen das es übernatürliches auf der Welt gibt

So leicht geht das bei dir also mit den Beweisen? Beim Gläserrücken kommen unterbewusste Muskelanspannungen ins Spiel. Das wusste man schon vor deiner Geburt. Geister haben damit nichts zu tun. Von ihnen findet sich weder hier, noch sonstwo irgendeine Spur.

dann erkundige dich doch mal in religionen, geh in ne Kirche, in eine Moshee oder in diese Buddisten Tempel

Oder besser: Man erkundigt sich über die Religionen, indem man eben gerade NICHT nur in die Gotteshäuser geht, sondern sich kritische Literatur zu Gemüte führt, und den Religionskritikern offen Gehör schenkt.

Hör den zu was sie sagen, befrag die Geistlichen dort und wenn dich etwas überzeugt, dann hat es sich ja gelohnt weil du dann etwas hast an dem du festhalten kannst.

Sich von einem Geistlichen überzeugen zu lassen, ist alles andere als lohnenswert. Selber denken, hinterfragen, anzweifeln, DAS lohnt sich. Auch ohne Religion gibt es vollkommen festen Halt.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Deswegen trinkt man Gläser auch leer, und rückt sie nur in Richtung Gastgeber, wenn sie einem zu leer erscheinen.

Ich will da nichts beschönigen, das Leertrinken kann schon zu ernsten Problemen führen.

Aber schlimmer geht immer.

Antwort
von DerOnkelJ, 40
Kommentar von Jamaicaaa ,

damn, der war nice ! :D

hahaha

Antwort
von Viktor1, 52
Bin der Meinung dass Religion nur als Werkzeug benutzt
wird um Menschen zu steuern.

Diesen Quatsch glaubt eben kaum einer - es ist dein Glaube.

 ich versuche lediglich zu verstehen.

Wirklich ? Dann würdest du nicht irgendwelche "Beispiele" hier präsentieren welche nun wirklich nicht relevant für "Glauben" sind.
So wie du das bringst, gibt es nur diese religionsgläubigen Dummköpfe, welche eben nicht bis 3 zählen können und Leute wie du, welche ungeheure Erkenntnisse für ihren "Nichtglauben" daraus beziehen, was die meisten Religiösen auch nicht glauben.
Religion glaubt man nicht - man lebt sie. So sehen es wohl die meisten (richtigen) Christen.
So braucht man als Christ eigentlich nur wenig "glauben", schon garnicht an die Bibel.
Die Basis der christl. Religion ist die Botschaft Jesu und diese ist nachvollziehbar  - für den der guten Willens ist.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Du fühlst dich angegriffen. 

Das war nicht meine Absicht und ich hab mir Mühe gegeben das auch deutlich genug zu formulieren. Tut mir leid wenn ich dir damit auf den Schlipps getreten hab. 

Danke für deine Antwort, damit kann ich aber leider nichts anfangen weil das meines Erachtens nach aus der Luft gegriffene Philosophie ist.

Kommentar von Viktor1 ,

Nein, ich fühle mich nicht angegriffen.

ich hab mir Mühe gegeben das auch deutlich 
genug zu formulieren.

Solche Bekenntnisse bringen garnichts - wären hier auch nicht relevant. Du hast hier "Unverständnis" präsentiert über Glaubensinhalte welche i.R. so nicht gegen sind.

damit kann ich aber leider nichts anfangen....
Philosophie ist.

Du kannst (willst) mit meinem Beitrag nichts anfangen, weil er die Wahrheit ist und dir nicht passt. Kein normaler Mensch wird hier in meinem Beitrag irgendwelche Philosophie erkennen oder vermuten.

Kommentar von Jamaicaaa ,

Unverständnis ist nichts verwerfliches solange man tolerant ist. Abgesehen davon hat jede Frage einen Hauch von "unverständnis" , sonst müsste man nicht Fragen..

Auf den letzten Absatz lass ich mich mal nicht ein, denn Dinge wie "du willst nich verstehen weil es die Wahrheit ist und es dir nicht passt" kann ich garnix anfangen, sowas ist für mich einfältigkeit auf höchstem Niveau und beantwortet meine Fragen nicht im geringsten.

Die Basis der christl. Religion ist die Botschaft Jesu und diese ist nachvollziehbar  - für den der guten Willens ist. 

Der Müll hat nix mit meiner Frage zu tun, ich will die Religion nicht verstehen, ich will verstehen warum du dran glaubst. Weil du guten Willen's bist oder was? Wenn ich mir einrede dass Schokolade fliegen kann, dann kann die das eines Tages auch, aber so einfach ist das nunmal nicht. Das ist selbstmanipulation.

Kommentar von Viktor1 ,
Der Müll hat nix mit meiner Frage zu tun, ich 
will die Religion nicht verstehen, ich will
verstehen warum du dran glaubst.

So ein Blödsinn. Für dich ist a priori die Basis einer Religion (hier des Christentums) Müll, der dich nicht interessiert obwohl dieser "Müll" eben das ist warum z.Bsp. Christen zu dieser Religion stehen, nicht irgendein "Glaube" an die Bibel.(dein konstruierter Müll)
Ich habe dir gesagt, was relevant ist und was nicht.
Letzteres hast du forciert und willst wohl nur dies gelten lassen.

 Das ist selbstmanipulation.

Gute Selbsterkenntnis von dir.

sowas ist für mich einfältigkeit auf höchstem 
Niveau

Stimmt. Du kommst hier aus deinem Quatsch nicht raus, auch wenn du noch soviel Nebel versprühst
Ich habe von Anfang an versucht deine Problematik (die Gläubigen habe diese weniger) auf den Punkt zu bringen. Dazu gehörte selbstverständlich zuerst die Hinterfragung deiner "Vorgaben".
Dies interessiert dich aber nicht.
Soviel Borniertheit begegnet einem selten.


Kommentar von Jamaicaaa ,

Ok

Kommentar von Wurzelstock ,

Victor, wenn Du statt 'Botschaft' das Wort 'Lehre' benutzt hättest, dann hätte ich kommentarlos mit Pfeil-hoch zugestimmt. Man muss nämlich nicht einmal an einen Gott glauben, um Christ zu sein.

...und "dran glauben" müssen wir alle. Das musste sogar er...

Kommentar von Viktor1 ,
wenn Du statt 'Botschaft' das Wort 'Lehre' 
benutzt hättest, dann

ja - dann hätte ich den Sachverhalt ungenau rüber gebracht.
Jesus hat zwar auch "gelehrt" , aber seine Sendung, so wie er dies verstanden und rüber gebracht hat, ist nicht aus ihm selbst.
Diese Botschaft verkündet, was dem Menschen zum "Heil" gelangt.

Man muss nämlich nicht einmal an einen Gott 
glauben, um Christ zu sein.

Nun - i.R. schon.
Richtig ist, man braucht nicht gottgläubig sein, um den Willen Gottes (entsprechend der Botschaft Jesu) zu erfüllen.
Da nach den Worten Jesu jeder der den Willen seines Vaters erfüllt zu ihm gehört, wäre auch der Nichtgläubige, wenn er es denn so hält, zu ihm gehörig (Kirche= dem Herrn gehörig).
So könnte er auch das "Heil" erlangen.
s.dazu Röm.2,12-16
http://www.bibleserver.com/text/EU/R%C3%B6mer2

Die Verheißung des Heils,(durch Erfüllung des einen Gebotes) durch Jesus ist schon eine Botschaft.
Diese ist nachvollziehbar - Heil durch Befolgung von Vorschriften nicht.
Nachvollziehbar mit Herz und Verstand.
Und das macht die christl. Religion (soweit sie diese Botschaft lehrt) so "attraktiv" und beantwortet die Fragestellung des User, für viele (oder die meisten ?) Christen.



Kommentar von tommy4gsus ,
Man muss nämlich nicht einmal an einen Gott glauben, um Christ zu sein.

Hä?? Wie definierst Du denn dann "Christ sein"? An Gott zu glauben ist das elementarste, dass es gibt. Jemand, der nicht an Gott glaubt, ist möglicherweise alles andere, aber definitiv kein Christ. Sorry.

Kommentar von veritas55 ,
Bin der Meinung dass Religion nur als Werkzeug benutzt
wird um Menschen zu steuern.

Diesen Quatsch glaubt eben kaum einer - es ist dein Glaube.

Was du für Quatsch hältst, ist die Meinung der meisten (meine inklusive) mit denen ich jemals über dieses Thema gesprochen habe weil es eine Tatsache ist, dass Religionen in allen Zeiten zu Manipulationszwecken mißbraucht wurden/werden.

 ich versuche lediglich zu verstehen.

Wirklich ? Dann würdest du nicht irgendwelche "Beispiele" hier präsentieren welche nun wirklich nicht relevant für "Glauben" sind.
Sowie du das bringst, gibt es nur diese religionsgläubigen Dummköpfe, welche eben nicht bis 3 zählen können und Leute wie du, welche ungeheureErkenntnisse für ihren "Nichtglauben" daraus beziehen, was die meisten Religiösen auch nicht glauben.

Es ist unverkennbar, dass du dich persönlich angegriffen fühlst indem du den FS dermaßen angreifst. Gerade solche Eiferer machen die Religionen so unglaubwürdig !

Die Frage war keineswegs anmaßend - deine Kommentare sind es umso mehr...

So sehen es wohl die meisten (richtigen) Christen.

Alles klar... Jeder, der seinen eigenen Glauben als den (einzig) richtigen erachtet, hat sich schon selber disqualifiziert...

Kommentar von Jamaicaaa ,

Danke Veritas

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