ErsterSchnee am 14.02.2009 um 19:50 Uhr
Ich würde meinen Kindern (3 und 1) gerne eine religiöse Grundlage mitgeben, habe aber keine Ahnung, wie ich das anfangen soll. Wir haben einige Bücher mit Gebeten und Gottgeschichten sowie eine ganz süße Kinderbibel, die sie sich auch liebend gerne vorlesen lassen. Sie kommen immer wieder damit an, mein Sohn will immer das "Gott-Buch" vorgelesen kriegen. Aber irgendwie kriege ich nicht die Kurve, wie es über die Bücher hinaus funktionieren soll. Ich selber bin auch eher gläubig, hab es aber nicht so mit dem Beten.
Wie kriege ich jetzt einen Dreh daran, daß meine Kinder auch "genug" von Gott erfahren? Oder kommt das einfach mit der Zeit, daß sie dann schon selber Fragen stellen?

Ich finde es toll von dir, dass du deine Kinder nicht in einer wegweiser- und wertelosen Wüste aufwachsen lassen willst! Egal, was sie später daraus machen werden. Gibt es eventuell so etwas wie einen Kindergottesdienst in eurem Ort (für 3-Jährige kann das schon was sein!) oder einen konfessionellen Kindergarten? In diesem werden die religiösen Feste meist gut und spielerisch vermittelt, was schon mal ein Anfang ist. Vielleicht noch ein Gebet vor dem Einschlafen (muss nichts Gereimtes sein - lass die Kinder einfach mit Gott reden, wie sie wollen!) und ein Dankgebet vor dem Essen (weil es ja nicht selbstverständlich ist, dass wir genug zu essen haben.) Liebe Grüße!
Die Bibel hat im Grundsatz klare Botschaften. Wenn du diese für dich annehmen kannst - meistens geht es um Gleichnisse und Analogien - kannst du sie auch leben und an deine Liebsten weitergeben. Die Frage, "was kommt dann später, kann ich dabei bleiben?", wird sich ergeben. Don't worry. Du erkennst, dass sie diese Geschichten mögen und mehr davon wollen. Was ist schöner als ein Kind, das weiß was es möchte und Eltern, die dies so bedienen können. Alle anderen Tipps wurden gesagt.

Beantworte ihre Fragen offen und nach bestem Wissen. Gib auch zu, wenn Du etwas nicht weißt oder eine Meinung nicht vertreten kannst.
Viele Bibel-Geschichten gefallen Kindern sehr; z.B. die von der Arche und Noah mit seinen Tieren.
Besuch mit ihnen eine Kirche und Du wirst mit Fragen bombardiert werden.
Es gibt kein "richtig" oder "falsch" in Glaubensfragen.
Wenn die Möglichkeit besteht, besucht einen Kurrende-Nachmittag; dort singen die Kinder und werden so ganz "unauffällig" auf Dinge aufmerksam gemacht, nach denen sie dann bestimmt fragen.
ErsterSchnee am 14. Februar 2009 19:59 Kurrende-Nachmittag? Muß ich mal googlen gehen, was das überhaupt ist. schäm
kuntzkids am 14. Februar 2009 20:04 Frag im Pfarr- oder Gemeindehaus nach.
Kinderbibel vorlesen oder abends mal ein Nachtgebet, das ist schon gut für kleine Kinder. Geh doch mit ihnen mal zu einem Kindergottesdienst. Das gibt es mittlerweile ja auch für Kleinkinder. Wenn deine Kinder mal in einen Kindergarten gehen (evang. oder kath), da wird auch viel vom Glauben vermittelt. Jedenfalls hier im Münsterland. Alles andere wird sich finden.
ErsterSchnee am 14. Februar 2009 19:58 Der Weihnachtsgottesdienst vom Spielkreis war ein Reinfall, der Große hatte so eine panische Angst vor dem Wolf in der Geschichte, daß er nur geweint hat und sich seither weigert, eine Kirche zu betreten... Da muß ich wohl viel Geduld haben, jetzt.
Indigo am 15. Februar 2009 22:05 Na super, dann fehlt nur noch die Erwähnung der Höllenqualen wenn er nicht immer schön betet!
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Ob man sowas seinem Kind beibringen muss ?
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Reicht eine humanistische Erziehung denn nicht aus ?

ich denke das ist ein guter anfang-und wenn sie dann soweit sind gib sie doch in eine kirchliche kita

ich finde es schon genug kindern wird im kindergarten sowie in der schule noch sehr viel beigebracht das wichtigste finde ich ist das sie wissen warum weinachten gefeiert wird oder ostern
Indigo am 15. Februar 2009 16:12 Wo ist das Problem den Kindern ehrlich zu erklären das es liebgewonnene Traditionen sind.
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Traditionen aus einer Zeit wo die Bevölkerung von den Kirchen bildungsmässig für dumm verkauft worden sind und Wissenschaftler die das Gegenteil behauptet haben, noch mit dem Tod bedroht worden sind !
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Das es den Osterhasen nicht wirklich gibt, entdecken die Kinder schneller als ihr denkt.
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In wieweit ihr als Eltern euren Kindern als Lügner vorkommen wollt entscheidet Ihr selber !
psiana95 am 28. Februar 2009 22:27 ähhm dann könntest du warscheinlich die kinder gleich danach zum psychater schicken...kinder sollten am anfang das ganze jesus und gott passen auf euch auf lernen.

Ich rate dringend davon ab, laß die Kinder selbst entscheiden was sie von Religion halten wenn sie 14 sind!!
ErsterSchnee am 14. Februar 2009 19:55 Meine Kinder sollen ja selbst entscheiden, was sie von Religion halten (wieso mit 14? Das kann man doch jederzeit.) Gerade deshalb sollen sie ja aber Bescheid wissen, DAMIT sie überhaupt wissen, worüber sie entscheiden.
teppichhai am 14. Februar 2009 20:01 Nein das können sie NICHT jederzeit, jedenfalls nicht mit 6. Mit 6 glaubst du alles was deine Mami dir erzählt. Ich denke das reicht was sie in der Schule über Religion lernen.
teppichhai am 14. Februar 2009 20:05
ErsterSchnee am 14. Februar 2009 20:06 Sie können sich jederzeit von der Religion abwenden, wenn ihnen danach ist. Sie können jederzeit aus der Kirche austreten, wenn sie das möchten. Sie müssen sich nicht konfirmieren lassen. Sie können FREI entscheiden - zumindest freier als die, die überhaupt keine Ahnung von Religion haben und somit gar nicht wissen, gegen was sie sich entscheiden.
Wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut es mir leid. Ich selber habe nur gute Erfahrungen gemacht und möchte meinen Kindern dieselbe Möglichkeit geben und ich gönne es ihnen vor allem, Religion positiv zu erleben!
teppichhai am 14. Februar 2009 20:17 Meiner Meinung nach ist die Hauptursache für die traurigen Konflikte dieser Welt, wie z.B. Israel bzw Palästina, darin begründet, daß die Menschen mit genau der Religion ihrer Eltern erzogen werden und nicht selbst ihre Religion aussuchen, nachdem sie sie alle z.B. in der Schule objektiv kennengelernt haben. Meine Meinung.
Solipsist am 14. Februar 2009 22:02 Sie können sich auch jederzeit der Religion zuwenden, wenn ihnen danach ist.
So gehts eben auch.
Du würdest doch genausowenig Dein Kind mit 3 Jahren bei der CSU anmelden, oder?
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Und nein, das ist nicht was anderes, das ist genau das gleiche. Nur dass einem der Unsinn in der Konstellation eher ins Auge springt.
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Noch besser:
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Bernd, 4 Jahre, Christ
Aisha, 3 Jahre, Muslima
Sabine, 5 Jahre, Evangelisch
Tom, 4 Jahre, säkularer Humanist
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Fällt was auf?
kuntzkids am 14. Februar 2009 20:09 Sie gehen aber auch schon mit 3 Jahren offenen Auges durchs Leben und sehen so Dinge, die sie erklärt haben wollen (Was ist eine Kirche? Warum hängt der Mann da am Kreuz? Warum feiern wir Weihnachten?).
Außerdem erleben sie ihr Umfeld und stoßen auf ihnen unbekannte Dinge, die sie ebenfalls hinterfragen (Warum betet xy vor'm Essen?)
Indigo am 15. Februar 2009 07:05 Das die Kirche so Ihre Fehler hat ist ja wohl mittlerweile klar. Es ist gut das die Kirche nicht mehr die Macht hat die sie mal hatte.
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Ich erinnere mal an die Höhepunkte der Kirche, wo jedes Auflehnen gegen die Kirche, schwerste Strafen mit sich gezogen hatte! Wo Wissenschaftler gezwungen wurden die Lügen der Bibel zu verleugnen oder mit dem Tode bedroht wurden.
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Die ganzen Kriege im Namen der verschiedenen Götter, oder noch viel schlimmer im Namen des sogenannten einen lieben gütigen Gottes ist völlig daneben. Selbst im 3. Reich hat die Kirche gemeinsame Sache mit A.H. gemacht und die Waffen gesegnet. Nun dafür wurde dann die Kirchensteuer gesetzlich festgelegt und vom Staat eingezogen und die Kirche bekam die Möglichkeit auf Staatskosten einige Ämter zu bekleiden. Bischöfe werden vom Staat bezahlt von meinen Steuern.
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Warum muss man Kinder durch Vertrauenspersonen indoktrinieren ? Wieso dürfen die sich nicht selber entscheiden wenn sie alt genug sind ?
daddysdearest am 15. Februar 2009 10:09 Damit sie dann von anderen (vielleicht sehr zweifelhafte) "Werte" vermittelt bekommen?!
Indigo am 15. Februar 2009 16:07 Nun das du nichts anderes wie deinen merkwürdigen Glauben kennst ist mir schon klar. Das du überhaupt keine Ahnung von einer humanistischen Erziehung hast wundert mich gar nicht.
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Das du dir ein freies Denken mit Achtung der Menschheit nicht vorstellen kannst, kommt aus deinem völlig verdrehtem Gottglauben heraus.
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Das es für dich nur Himmel und Hölle gibt und du mit Realitäten nicht viel zu tun hast, finde ich sehr schade.
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Du hast mein Mitleid, denn in deinem Bewusstsein musst du damit leben in der Hölle zu landen.
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Eine Hölle die für mich Kinderkram ist, genau wie der Himmel und die ganzen Gottesmärchen!
daddysdearest am 16. Februar 2009 18:11 Hetzerei ohne Realitätsbezug.
Indigo am 16. Februar 2009 22:04 Was eine Antwort, die erstaunt mich da schon!
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Nun ich finde jetzt nicht das du hetzt. Das du deinen Realitätsverlust kennst, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Erzähle ihnen biblische Geschichten. Es ist ganz einfach.
Ich habe früher alle Bücher dieser Reihe gehabt: Was uns die Bibel erzählt... von der deutschen Bibelgesellschaft. Und eine Kinderbibel. Sehr wichtig finde ich dabei auch das Vorlesen und die gewidmete Zeit, vielleicht als abendliches Ritual. Glücklicherweise wurde mir Gott zuhause und im Kindergottesdienst als liebevoll vermittelt, nicht streng oder so. So liebe ich ihn heute noch und fühle mich geborgen. Ich wünsche Dir, dass Du das auch an Deine Kinder weitergeben kannst.
Folgende zwei Bücher kann ich Dir empfehlen:
"Die Geschichte der Urmenschheit", nacherzählt und illustriert für Kinder und empfohlen ab 10 Jahren.
"Die Bettelkinder von Emmaus und andere Jesusgeschichten" empfohlen ab 10 Jahren.

Gebet ist doch nicht schwierig. Redet einfach so mit Gott, wie ihr auch miteinander redet. Da braucht es keine Formeln, Haltungen (außer im Herzen) oder andere Äußerlichkeiten. Ganz natürlich bleiben.
Kinder haben wie jeder andere Mensch Sehnsucht nach dem Übernatürlichen. Fragen werden sie also wohl von selbst.

Kinder lassen sich wunderbar von den Eltern richtungsgebend für ihr Leben beeinflussen.
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Aus diesem Grund gibt es viele Menschen die ihr Leben leben in dem Bewusstsein, das wenn sie nicht tun was der Glauben vorschreibt, das ein Leben nach dem Tode elende Höllenqualen nach sich zieht.
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Wenn ihr als verantwortliche Eltern natürlich möchtet das eure Kinder von euch als Vertrauenspersonen indoktriniert werden sollt, dann müsst Ihr Euren Kindern klar machen, das sie nicht nach Wissen suchen sollen, denn dann finden sie evtl. heraus das das Christentum eine Lüge ist, um Kirchensteuer einzuziehen und Macht auszuüben.
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Vielleicht habt ihr aber kein Problem damit euren Kindern zu erklären, warum es einen Gott geben soll, der durch seine Kirchenchefs Geld eintreiben lässt und bei Nichteinhaltung der Regeln mit Höllenqualen und der ewigen Verdamnis droht!
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Wenn Ihr weiterhin kein Problem darin seht euren Kindern zu erklären wie Noah mehr als 50 Millionen Tierarten in einem 300m langen Holzboot mehre Wochen zu transportieren.
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Wenn Ihr kein Problem habt zu erklären, wieso in der Bibel steht, das unsere Erde als erstes erschaffen wurde und dann erst Sonne und Mond und dann erst die Sterne.
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Wenn Ihr weiterhin kein Problem habt zu erklären wieso Jesus als Mensch geboren ist, getötet wurde und dann Gott selber sein soll. Denn wenn Jesus nicht Gott ist hätten wir ja mindestens 2 Götter. Was der überlieferte Auspruch am Kreuz sollte wo Jesus zweifelte, müsstet ihr genauso erklären.
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Wenn all diese wundersamen Geschichten über Teufel, Engel und dem Himmel wenn man immer brav ist und der Hölle wenn man böse ist, euch als geeignetes Mittel zur Erziehung eurer Kinder als richtig vorkommt, dann müsst ihr dieses wohl tun.
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Wie war es für euch als ihr festgestellt habt, das es den Osterhasen gar nicht gibt und eure Eltern denen ihr immer vertraut habt, euch bewusst angelogen haben!
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Wie mag es wohl sein, wenn die Werte die ihr versucht euren Kindern einzutrichtern auf einer Lüge basiert und eure Kinder kommen da mal dahinter ?
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Vielleicht lasst ihr eure Kinder selber entscheiden was sie glauben wollen und was nicht.
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Man kann auch Weihnachten mit Kindern feiern ohne sie anlügen zu müssen. Es kommt einfach darauf an, ob man ein Lügner für seine Kinder sein möchte oder nicht!
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Aber vielleicht seht ihr ja eine Möglichkeit zu erklären warum es das Zölibat geben muss, damit heisse Pastoren sich ersatzweise an Kinder vergehen.
daddysdearest am 15. Februar 2009 10:10 Was für Dich Lüge ist, erleben andere als ihre Lebensrealität. Ich finde es überheblich, wenn man sich das Recht nimmt, das abzuurteilen.
ErsterSchnee am 15. Februar 2009 11:49 Du hast keine Kinder, oder? Sonst wüßtest Du, daß vieles, was Du hier schreibst, ziemlich haltlos ist.
Religion kann auch etwas sehr schönes sein. Es tut mir wirklich leid, wenn Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Woher hast Du nur diese Intoleranz dem Glauben gegenüber? Haben Dir Deine verantwortungsvollen Eltern das eingetrichtert?
Und die Herleitung von Kindesmißbrauch aufgrund des Zölibats (was übrigens katholisch ist und mich somit überhaupt nicht interessiert) ist nicht nur unseriös und diffamierend, sondern absoluter Schwachsinn, tut mir leid! Oder gibt es Kindesmißbrauch nur durch katholische Priester und niemals durch verheiratete Männer anderer (Nicht)Religionen?
Indigo am 15. Februar 2009 15:56 Engel Teufel und vielleicht noch den schwarzen Mann unter dem Bett wenn die Kinder nicht brav beten ?
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Ist das eine Realität die ihr euren Kindern vermitteln wollt. Angst aufzubauen in dem ein Gottwesen den unschuldigen Kinder eingeredet wird. Eingeredet von den eigenen Eltern die eigentlich die Vertrauenspersonen sind ?
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Niemand von euch hat jemals einen Engel oder den Teufel gesehen, trotzdem wollt ihr sowas Kindern einreden. Wahrscheinlich hat man euch auch von Kindheit eingeredet, das es das alles so geben muss, ständiges Wiederholen im Gottesdienst tut das übliche. Schon mal darüber nachgedacht warum es keine Fragen im Gottesdienst gibt ? Warum man keine Zweifel haben darf ? Warum solche Märchengeschichten aus der Bibel immer noch als göttliche Wahrheit verkündet werden ? Kein Pastor oder Priester kann sachlich argumentieren ! Sehr schnell kommen einstudierte Phrasen, wie "man glaubt mit dem Herzen" oder anderer Kram. Es gibt keinen Gott der sich so eine Erde ausgedacht hat, wenn es einen Gott geben sollte der sich diese Welt ausgedacht hat muss es der Teufel selber sein.
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Religion ist nur schön wenn man übersehen kann das jahrhundertelang die Menschen im Namen des Christentums unterdrückt, gefoltert und verfolgt wurden! Das goldene Rom ist nicht durch den Fleiss der Pastoren entstanden sondern dadurch das es skrupellos den armen Menschen abgeknöpft wurde!
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Wie auch immer, es lohnt nicht sowas anzubeten. Nutzt lieber eure Lebenszeit und versucht gute Menschen zu sein, erzieht eure Kinder frei ohne Angst vor Hölle und dem Teufel. Wenn sich eure Kinder später für einen Christlichen Weg entscheiden dann ist das so, aber nutzt nicht ihr Vertrauen in euch Eltern aus und führt sie auf den Weg von irgendwelchen obskuren Kirchenlehren ! Wenn ihr als Erwachsene eure Rituale habt, die niemanden schaden dann lasst es dabei bewenden, aber Kinder gezielt auf den Weg der Kirche anzusetzen finde ich schlimm.
ErsterSchnee am 15. Februar 2009 17:07 DIE Religion. die DU anscheinend kennengelernt hast, würde ich auch niemandem vermitteln wollen. Aber das ist nicht MEIN Glaube, MEIN Glaube sieht anders aus.
Indigo am 15. Februar 2009 22:20 Na da bin ich ja mal gespannt was du dir für einen Glauben zusammengezimmert hast ?
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Dann definiere doch bitte mal deinen Gott!
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Auf welcher Grundlage basiert dein Glauben?
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Falls du irgendwie das Christentum, das Judentum , oder den Islam als Grundlage anführst, hast du das Problem mit dem Abschnitt Genesis, das du in der Bibel der Thora und im Koran wiederfindest.
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Da mittlerweile fast alle Behauptungen hinsichtlich der Entstehung der Erde, unseres Sonnensystems und der anderen Sterne als Unsinn wissenschaftlich widerlegt sind, bleibt da nichts mehr von einer Göttlichkeit übrig!
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Vor wenigen hundert Jahren waren die Kirchen noch mächtig genug, dieses Wissen zu unterdrücken!
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Wenn du allerdings eine völlig andere Grundlage als das Christentum dein eigen nennst, würde mich das sehr interessieren!
ErsterSchnee am 16. Februar 2009 08:16 seufz So viel missionarischen Eifer erlebt man eigentlich immer nur bei Leuten, die Angst haben, daß ihr eigenes Weltbild zusammenbricht, wenn andere anderes glauben...
Man muß und darf die Bibel nicht wörtlich nehmen, das sollte inzwischen den meisten klar sein. Darwin hat nicht bewiesen (und auch NIE behauptet), daß es keinen Gott gibt. Schöpfung und Evolution widersprechen sich nicht, irgendwo hat alles einen Anfang, der von irgendwoher kommen muß. Sich entwickeln und Dynamik ist kein Teufelswerk und wird auch von der Bibel nicht verurteilt.
Sämtliche Theorien, was die Entstehung der Erde, unseres Sonnensystem und der anderen Sterne angeht, sind THEORIEN. Keine einzige davon konnte bisher zweifelsfrei bewiesen werden. Also glaub DU an den Urknall oder was auch immer, ICH glaube an einen Gott. Und wer hat jetzt den "richtigeren" Glauben?
Mein Gott ist übrigens ein liebender Gott, der nicht mit Teufel und Höllenfeuer drohen muß, der verzeiht, der menschliche Schwächen annimmt und der gnädig und gütig ist. Auch DAS steht in der Bibel.
Und ich bin weise genug um zu erkennen, daß die Kirchen nicht fehlerfrei sind. Daß vieles in der Vergangenheit nicht gut war, bringt mich aber nicht dazu, mich von dem Glauben abzuwenden. Ich gebe ja auch nicht meinen deutschen Paß zurück, weil die deutschen Kaiser auch nicht gerade Chorknaben waren, von der jüngsten deutschen Vergangenheit mal ganz zu schweigen.
Im übrigen war die Frage, WIE ich die Kinder am besten an den Glauben heranführen kann und nicht OB ich es machen sollte. Auch wenn Du es mir nicht glaubst, ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht und es mir reiflich überlegt. Und DIESE Entscheidung in irgendeiner Weise zu verurteilen steht DIR und niemand anderem zu! Das ist allein Sache von meinem Mann und mir!
Indigo am 16. Februar 2009 18:02 Es geht nicht darum ob Darwin behauptet hat das es keinen Gott gibt. Darwin war einer mehr der einen Punkt in der göttlichen Bibel widerlegt hat.
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Wenn die Bibel Fehler hat, kann da was mit der Göttlichkeit ja wohl nicht stimmen.
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Der entscheidene Punkt ist aber das in der Genesis die Entstehung der Erde durch Gott erklärt wird. Danach ist die Erde das zentrum um das sich alles dreht. Die Erde wurde laut Genesis durch Gott als erstes erschaffen ! Erst danach wurde Sonne und Mond und dann erst die Sterne erschaffen.
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Das heisst die ganze göttliche Grundlage existiert überhaupt nicht. Jetzt zu sagen ich glaube trotzdem daran, ist ein schönes Beispiel wie sich auch Unsinn in den Köpfen festsetzen kann.
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Vielleicht habt ihr ja auch einen Osterhasen Glauben. Ob ihr euren Kindern so einen Unsinn einreden wollt ist natürlich eure Sache, ich verurteile solch ein Verhalten, den Ihr solltet euch der Folgen bewusst sein, wenn eure Kinder erkennen was ihr denen für einen Blödsinn beigebracht habt! Das Vertrauen in euch Eltern ist damit weg !
ErsterSchnee am 16. Februar 2009 19:48 Du glaubst doch auch an die Physik, oder? Aber sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß Hummeln (rein physikalisch gesehen) nicht fliegen können. Und dann hälst Du trotzdem an Deinem Glauben fest???
Aber um dieser ganzen Diskussion mal ein Ende zu bereiten. Wo ist Dein Problem? Es kann DIR doch vollkommen egal sein, was ich glaube, wie ich meine Kinder erziehe und was sie später für ein Bild von mir haben.
Du redest hier die ganze Zeit von humanistischer Erziehung. Wie sieht die denn Deiner Meinung nach aus? Auf dem Glauben und den Werten anderer solange mit Füßen herumtrampeln, bis ihr Weltbild zerbrochen bzw. an Deines angeglichen ist? Intoleranz gegenüber Andersgläubigen und stures Beharren auf teilweise haarsträubenden Thesen? Diffamierungen und Diskriminierungen von ganzen Berufsgruppen?
Ganz ehrlich - DARAUF kann ich verzichten. Wenn Deine Wahrheit so aussieht, daß Du in einer unerträglichen Arroganz davon ausgehst, daß nur Du alleine Recht hast, die absolute Wahrheit kennst und alle anderen die Deppen der Nation sind und sowieso keine Ahnung haben und später von ihren Kindern abgestraft werden - dann verzichte ich herzlich gerne auf weitere "Gespräche" mit Dir.
Ich bin wirklich offen für alles und auch bereit, Religion und Kirche zu kritisieren - aber das, was DU machst, ist wirklich unschön und das beste Beispiel dafür, wie meine Kinder auf gar keinen Fall werden sollen! Denn DANN habe ich wirklich alles falsch gemacht!
morus am 16. Februar 2009 21:32 DH
Indigo am 16. Februar 2009 22:12 Du hast da irgendwie eine falsche Vorstellung von einer humanistischen Erziehung. Wenn dir humane (menschliche) Werte nichts sagen, finde ich das schon schade.
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Nun du kannst ja glauben was du möchtest, aber deshalb gibt es trotzdem keinen Gott, im Sinne von Bibel und Co, denn es gibt für solch einen Glauben keine Basis.
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Du möchtest nicht das deine Kinder werden wie ich,.... na, dann lass dich mal überraschen, wie deine Kinder dich später sehen!
daddysdearest am 16. Februar 2009 18:12 DH
Indigo am 17. Februar 2009 08:35 Nur ein DH für meinen Beitrag ? Das ist mager, mehr hast du nicht zu sagen ?

Guck mal nach einer kinderbibel z. B. der von Anne de Vries:
Ioooo am 14. Februar 2009 23:26 Oder schau mal nach den Bibelgeschichten mit den großen Bildern von Kees de Kort

Vielleicht mit Legos oder so auch mal kleine Geschicten vorspielen. Hab das mal mit St. Nikolaus gemacht mit Schiff und so - kam klasse an!

Wende dich an deinen Pfarrer/ an deine Gemeinde. Die werden dir da schon helfen.
Dankeschön!
Da kann man sich ja wirklich nur noch Anschließen =O)