Frage von GoodGamer2, 187

Rektorin löscht willkürlich Klassenfoto!?

An unserer ÖFFENTLICHEN Schule hat unsere nette Rektorin aus heiterem Himmel unser Klassenfoto gelöscht weil ein muslimischer Mitschüler den "ISIS Gruß" gemacht hat: Er hat als Glaubensbekenntnis den Zeigefinger gen Himmel gestreckt. Meiner Meinung nach ist das ein Verstoß gegen die Menschenrechte welche Religionsfreiheit eindeutig für ALLE erlaubt und keiner das Recht hat in irgendeine Art und weise diese zu beeinschränken. Was haltet ihr davon?

Antwort
von komplex, 12

Es ist mehr ein Glaubensbekenntnis (Gebetssymbol) als ein eindeutiges Zeichen für IS-Zughörigkeit oder Sympathisantentum. Wenn sich nicht die Schulleitung aufgrund eigener Recherchen und Kenntnisse der Hintergründe dieses jungen Mannes sicher war, wäre sie wohl dann etwas zu schnell im Urteil gewesen. Es gibt übrigens in jedem Bundesland unserer Republik Islam-Experten (häufig bei den Landeskriminalämtern) bei denen man sich, wenn man in der Problematik unsicher ist, sich zweifelsfrei informieren und beraten lassen kann.

Antwort
von FranziiCookiie, 6

Es war richtig und rechtmäßig, dass sie das Bild gelöscht hat.

Ein Hitlergruß wäre auch gelöscht worden, auch wenn er vielleicht anders gemeint war. Zb ist ein Hakenkreuz auch eigentlich ein Zeichen irgendeiner religion oder eines Kulturkreises, wenn man sowas beim Klassenfoto hochhält, besteht einfach ein zu hohes Risiko, dass es Missverständnisse gibt (kein Wunder) und man darf es auch einfach entfernen.

Außerdem ist das wirklich richtig unnötig, auf ein Klassenfoto seinen Glauben so deutlich darzustellen.

Antwort
von kim294, 68

Die Entscheidung ist richtig.
Wenn jemand den Hitlergruss gemacht hätte, wäre das genauso ein Grund.

Antwort
von Darkabyss, 89

Genauso wie ein Hitlergruß Konsequenzen haben würde, hat es auch das Bekenntnis zur IS. 

Das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun.

Siehe:

§ 86a - Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Dazu zählen auch Handzeichen.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Ja, doch der Hitler Gruß ist ein Hitlergruß, der ausgestreckte Zeigefinger wurde aber nicht vom IS erfunden, und existiert schon Jahrhunderten, der Hitlergruss sagt Nationalsozialismus aus, der ausgestreckte Zeigefinger jedoch nicht.

Dasselbe wäre wenn ich auf meinem Klassenfoto lächle und aufeinmal ist Lächeln das neue "Sieg Heil"

Kommentar von Darkabyss ,

Das ist eine Sache, die die Staatsanwaltschaft klären muss, ob diese Geste verboten ist.

Trotzdem hat die Rektorin das Recht, etliche Geste, besonders in der Zeit wo ISIS stark in den Medien vertreten ist zu unterbinden, ganz einfach weil es falsch aufgenommen werden kann. 

Ob das Konsequenzen für den Schüler haben kann, da habe ich keine Ahnung.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Genau, es gibt keine geltenden Gesetze die diese Gestik verbieten. Bärte haben die Mitglieder des IS auch, darf ich mir jetzt keinen Bart wachsen lassen?

Kommentar von hankey ,

Einen Bart zu tragen ist keine Geste. Da könntest Du jetzt auch sagen, dass man keine Kleidung tragen dürfte, nur weil die IS-Kämpfer Kleidung tragen.

Der ausgestreckte Zeigefinger hingegen ist eine rein religiös motivierte Geste, die in der aktuellen Zeit medienwirksam negativ - als Zeichen der Zugehörigkeit zum IS (oder aus Sympathisierung zu diesem) verwendet wird. Das sollte man wissen und dementsprechend entscheiden können, ob man diese Geste verwendet.

Kommentar von hankey ,

Der Hitlergruss war, ebenso wie der ausgestreckte Zeigefinger des Islam, ebenfalls schon vorher bekannt. Dieser Gruß wurde bereits zu Zeiten Roms als Gruss zu Ehren des römischen Kaisers verwendet >> saluto romano

Kommentar von GoodGamer2 ,

Zu Zeiten der Römer > also war die Gestik längst ausgestorben und Hitler hat es wiederbelebt, doch Der Zeigefinger wird laufend benutzt und nicht nur von irgendwelchen IS Vögeln

Kommentar von Darkabyss ,

Trotzdem ist das öffentliche Vorführen des Hitlergrußes aufgrund der deutschen Vergangenheit (außer in Form von Kunst) hier zu Lande verboten. 

Man könnte sich auch drauf stützen, dass die Swastika bereits vor der Hitlerzeit bekannt war, trotzdem ändert es nichts an der Tatsache, dass dieses Symbol in Deutschland verboten ist (wieder die Ausnahme Kunst).

Kommentar von GoodGamer2 ,

Aber nenn mir ein geltendes Gesetz welches einen ausgestrecktek Finger verbietet

Kommentar von Darkabyss ,

Ich habe ein einen allgemeinen § genannt. Ich habe auch geschrieben, dass es noch unklar ist, ob es zu den verbotenen Gesten gehört, da sich darum noch die Staatsanwaltschaft bemühen muss.

Trotzdem ist es das Recht der Rektorin dieses Handzeichen auf öffentlichen Bilder zu unterbinden. Genauso könnte sie unterbinden, dass jemand das christliche Gebetszeichen macht. Aber die Christlichen Gebetszeichen sind ja eh zu uncool, dass die auch nur ein Jungendlicher nachäfft.

Meiner Meinung nach sollte man solche Sachen sowieso aus öffentlichen Bildern raushalten. Der Glaube ist was privates und es sollte dabei auch bleiben. Es führt nur zu einer unnötigen Diskussion, die wir gerade führen, denn niemand von uns ist momentan im Recht.

Kommentar von hankey ,

Im Grunde genommen geht es hier aber nicht, darum religiöse Gesten zu verbieten sondern darum ob sie das Klassenfoto entfernen durfte! Und das darf sie.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Klar, aber die Begründung ist nicht rechtmäßig!

Kommentar von hankey ,

Sie muss auch keine "rechtmäßige" Begründung abliefern. Genau so wenig wie Du eine rechtmäßige Begründung dafür abliefern musst, warum Du jetzt gerade deinen Bleistift in den Müll geworfen hast.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Dennoch ist sie doch nicht die Besitzerin der Webseite und genauso wenig die der Schule. Sie verwaltet diese und sollte das mit Recht und Ordnung tun und nicht hauptberuflich Bilder entfernen spielen.

Kommentar von Darkabyss ,

Die Schule darf -solange rechtlich erlaubt- veröffentlichen was sie wollen. Wenn die Schule meint, dass das Foto nicht dem entspricht, was sie gerne hätten, haben die das Recht dieses Foto auch rauszunehmen. 

Und nein. Weder du noch dein Kollege haben ein Recht dagegen anzugehen.

§ 12 - UrhG
Veröffentlichungsrecht

(1) Der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist.

Da ist dein Gesetz was du ganze Zeit willst. Die Schule darf also entscheiden ob es veröffentlicht wird oder nicht. Ende aus Basta.

Kommentar von GoodGamer2 ,

1. Ist die Rektorin eigentlich nicht der Urheber dieses Bildes.

2. Ist die Rektorin genauso wenig die rechtmäßige Besitzerin der Schule und somit der Schulhomepage

Kommentar von hankey ,

1. nein, aber sie ist als Lehrperson Vertreter des Urhebers. Und sie wird das Foto nicht eigenmächtig entfernt sondern es vorher mit der Direktion abgesprochen haben.

2. ein Geschäftsführer eines Unternehmens ist auch nicht zwingend Eigentümer desselbigen. Er hat aber dennoch das Recht über das Unternehmen zu entscheiden, z.B. welches Produkt er auf den Markt bringt und welches nicht.

Hier dasselbe. Der Rektor ist - natürlich - nicht der Eigentümer der Schule. ABER er ist ihr rechtlicher Vertreter und hat damit die Befugnis solche Entscheidungen zu treffen.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Gut dann muss ich wohl akzeptieren, dass die Direktorin mein Führer ist und sie die Vollmacht über alles hat, und sogar gegen geltende Gesetze verstossen und uns zensurieren darf wo sie will.

Kommentar von Darkabyss ,

Du hast Recht! Sie hat gegen so viele Rechte verstoßen und vor allem kurzerhand das Grundgesetz missachtet. Du solltest schnell mit deinen Eltern reden und ihr solltet euch ein Anwalt suchen um die Schule zu verklagen. 

Wer will schon auf einer Schule gehen, die die Menschenwürde so mit Füßen tretet, widerlich sowas. Vielleicht springt für euch noch Schmerzensgeld raus, weil ihr durch das gelöschte Foto so viel Leid widerfahren musstet.

Kommentar von hankey ,

Sie hat nicht auch nur gegen ein einziges Gesetz verstossen.

Kommentar von Darkabyss ,

Ich dachte man liest die Ironie raus...

 Aber ich erkläre es nochmal gern sachlich. Der Fragenersteller versteht nicht was wir versuchen zu erklären, da er seine Meinung als die einzige Wahrheit abnimmt. Er scheint es nicht mal verstehen zu wollen, weswegen ich die Diskussion nun zumindest für mich beende.

Kommentar von hankey ,

Das war keine Antwort auf Deinen Kommentar, sondern auf den vorigen vom TE ;)

Kommentar von Darkabyss ,

Die Rektorin gehört zu der Schulleitung.

 Die Schulleitung übernimmt laut SchulG der jeweiligen Länder u.a. folgende Pflichten und Rechte:

  • leitet die Schule und vertritt sie nach außen  
  • erteilt Weisung als Vorgesetzter gegenüber Personal in der Schule
  • hat Hausrecht
  • Organisation und Verwaltung der Schule
  • usw

Somit ist die Rektorin fast so wie ein Prokurist in einer Firma anzusehen. Sie hat kein Recht die Schule zu verkaufen, aber sehr wohl ein beknacktes Foto zu löschen.

Kommentar von hankey ,

Ich versuche noch einmal Dir das Beispiel zu erläutern:

Stell Dir vor Du besitzt eine Wohnung. Die Wohnung ist Dein Eigentum. Folglich kannst Du und nur Du allein bestimmen wer oder was sich in dieser Wohnung aufhält. Jetzt bekommst Du Besuch von einem einer beliebigen Glaubensrichtung angehörigen Mitschülers. Bevor Dein Mitschüler wieder nach Hause geht, klebt er ein Plakat mit einem Aufdruck eines religiösen Symbols an Deine Wand. Dir passt das aber nicht, und Du entfernst das Plakat, ganz einfach weil Du keine solchen religiösen Symbole in Deinem Haus haben willst.

Jetzt kommt Dein Mitschüler wieder zu Besuch, sieht dass das Plakat nicht mehr an Deiner Wand hängt und sagt Dir, dass Du seine Religionsfreiheit beschnitten hast, indem Du das Plakat entfernt hast.

Sagst Du jetzt: "Oh Du hast Recht, ich hänge es sofort wieder auf" ? Oder würdest Du da nicht auch sagen: "Es ist MEINE verdammte Wohnung, und ich entscheide was hier an meiner Wand hängt und was nicht"?

Antwort
von Pauli1965, 107

Ich finde die Reaktion der Rektorin in Ordnung.

Sie hat zum Wohle ihrer Schule gehandelt.

Kommentar von PrinceOfPersiav ,

hat der Gruß eigentlich eine 2. Bedeutung, oder gilt er nur dem Is?

Antwort
von tylerb1177, 27

Das ist ja praktisch wie der Hiltergruß und der ist ja schließlich auch verboten

Antwort
von hankey, 54

Schwierig. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass das Foto auch in jedem Fall gelöscht worden wäre, hätte ein Schüler den Hitlergruss gezeigt. In diesem Fall hättest Du Dich sicher NICHT beschwert, nicht wahr?

Der IS ist keine Religionsgemeinschaft, sondern eine terroristische Organisation, die unter dem Deckmantel des Islam mordet, foltert, unterdrückt, vergewaltigt ... Meinungsfreiheit hört eben da auf, wo Straftaten anfangen.

Und ja, ich vergleiche in der Tat den IS mit dem Hitlerregime. Hätten sie die logistischen Möglichkeiten, würde der IS nämlich auch Konzentrationslager für Juden, Christen und generell jeden errichten, der ihre pervertierte Einstellung nicht teilt.

So, da hab ichs gesagt.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Natpürlicv, gar keine Frage, jedoch ist der Zeigefinger KEIN Symbol des IS, sie glauben sie sind Muslime und benutzen diese Gestik, es ist aber lediglich ein einfaches Glaubensbekenntnis und bedeutet "es gibt nur einen Gott", würde das ein Christ machen wäre es in Ordnung..?

Kommentar von hankey ,

Das mag sein, aber er wird in letzter Zeit nun einmal hauptsächlich mit dem IS und ähnlichen Terror-Vereinen assoziiert. Das ist nichts neues mehr, und sollte auch Deinem Mitschüler bekannt sein. Natürlich bestand dieses Glaubensbekenntnis schon immer (auch wenn ich solche repräsentierenden Gesten ja als Blödsinn erachte), aber es kann auch als bewusste Provokation verstanden werden.

Kommentar von GanMar ,

Nein, dann wäre es ebenfalls nicht in Ordnung. Religiöse "Demonstrationen" haben meines Erachtens auf einem Klassenfoto nichts zu suchen. Beispielsweise wäre es auch nicht in Ordnung, wenn einer auf dem Klassenfoto ein T-Shirt mit dem fliegenden Spagetti-Monster tragen würde. Religionen oder Weltanschauungen sind etwas persönliches, also kein geeignetes Objekt für ein Klassenfoto.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Es ist dennoch eine einfache Gestik, keine Provokation und nichts dergleichen.

Es wird schon lange auf Fotos verwendet, es ist einfach ein Merkmal, mehr nicht.

Mag sein dass ein Klassenfoto kein geeigneter Ort für sowas ist, trotzdem hat sie nicht das Recht.

Kommentar von GanMar ,

Die Schulleitung hat jederzeit das Recht, über die Nichtveröffentlichung von Klassenfotos zu entscheiden.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Das Foto war längst öffentlicht.

Kommentar von hankey ,

Das ist keine gute Argumentation. Nur weil etwas zunächst öffentlich ist, heisst nicht dass es damit "rechtswirksam" wird. Kino.to war auch öffentlich, wurde aber später - aufgrund geltendem Recht - gesperrt.

Kommentar von GanMar ,

Das Foto war längst öffentlicht.

Und anschließend war es eben nicht mehr öffentlich. Wie gesagt: Die Schulleitung hat jederzeit das Recht, ein Klassenfoto nicht oder nicht mehr zu veröffentlichen.

Kommentar von hankey ,

Doch, sie hat das Recht.

Kommentar von GoodGamer2 ,

ES GIBT KEIN GELTENDES RECHT DIE EIN RELIGIÖSES SYMBOL VERBIETET

Kommentar von hankey ,

*seufz* Für die Inhalte einer Schul-Homepage ist die Schule verantwortlich. Als rechtlicher EIGENTÜMER der Homepage steht es der Schule frei, über deren Inhalte jederzeit - unter geltendem Recht - verfügen zu können. Wenn also die Schule entscheidet, ein Foto von ihrer Homepage zu entfernen, dann können sie das tun, denn als Eigentümer der Homepage ist es ihr RECHT, über die auf der Homepage gezeigten Inhalte zu verfügen. Punkt.

Es geht hier also nicht um das Recht, religiöse Symbole zu verbieten, sondern um das Recht, Inhalte von der Homepage entfernen zu dürfen.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Also dürfen sie etwas jederzeit zensurieren nur weil sie es gerade wollen?

Kommentar von hankey ,

Nein, nicht zensieren, aber sie dürfen ein Foto von der Schul-Homepage entfernen, weil sie es gerade wollen.

Kommentar von GanMar ,

Und es gibt keine Pflicht, daß Schulen religiöse Symbole veröffentlichen müssen.

So what?

Die Schulleitung hat entschieden, ein Bild nicht länger zu veröffentlichen. Fertig und aus und Ende der Diskussion. Sie nicht verpflichtet, es zu veröffentlichen. Sie ist nicht verpflichtet, es nach erstmaliger Veröffentlichung auf Dauer auch öffentlich zu zeigen. Und sie ist nicht verpflichtet, diese Entscheidung zu begründen. Sie hätte auch das Klassenbild von der Parallelklasse löschen können. Weil Sandra darauf rote Schuhe trägt. Oder auch, weil Sandra eben keine roten Schuhe trägt. Oder weil heute Donnerstag ist.

Wenn Dein Kumpel sich mit ausgestrecktem Zeigefinger sehen will, dann kann er jederzeit ein Selfie machen und es irgendwo hochladen.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Natürlich, aber es gibt kein Grundgesetz das besagt dass die Schule akzeptieren muss wenn die Sandra heute rote Schuhe trägt, oder? ^^

Kommentar von hankey ,

Ich glaube Du verstehst nicht wirklich wovon wir reden. Es geht nicht darum, den GG-Artikel der Religionsfreiheit zu beschneiden, sondern um die rechtliche Situation um die Verfügung der Inhalte einer Homepage durch den rechtlichen Eigentümer derselbigen. Es ist die Homepage der Schule, und sie kann auf ihrer Homepage veröffentlichen oder eben nicht veröffentlichen was sie will. Verstehst Du es endlich?

Antwort
von Martnoderyo, 54

Was haben Religiöse Inhalte auf einem Klassenfoto zu suchen frage ich mich da...?

Komm runter...

Antwort
von GanMar, 39

Meiner Meinung nach ist das ein Verstoß gegen die Menschenrechte

Das ist es nicht. Dein Kumpel darf ja glauben, was er will. Aber kein Menschenrecht verpflichtet eine Schule, Deinen Kumpel bei der Demonstration seines Glaubens zu unterstützen.


Kommentar von GoodGamer2 ,

Also wäre keine Schule verpflichtet mich meine Meinung äußern zu lassen?

Kommentar von GanMar ,

Prinzipiell ist es so. Die Schule ist dazu da, Euch etwas beizubringen. Sie ist primär nicht dazu da, daß Ihr Eure Meinungen dort austauscht. Zumindest nicht, wenn die Meinungen in keinem Zusammenhang mit dem Unterricht stehen.

Artikel 5 des Grundgesetzes hat auch noch den Abschnitt 2, der oft einfach überlesen wird.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Dennoch, meine Meinung darf ich überall und jederzeit äußern, und muss mir keinen Platz suchen der primär zum Meinungsaustausch gedacht ist.

Sie kann von mir aus meine Religion missverstehen und verachten, doch sie hat nicht das Recht mich bei Kulthandlungen meiner Religion einzuschränken

Kommentar von GanMar ,

Deine kultischen Handlungen sind privater Natur. Du kannst sie ausüben. Aber die Schule hat keine Pflicht, dies nicht zu dokumentieren oder zu verbreiten.

Dennoch, meine Meinung darf ich überall und jederzeit äußern,

Lies Art. 5 GG

Kommentar von GoodGamer2 ,

Dann sag mir: welche geltenden Gesetze verbieten einen ausgestreckten Zeigefinger

Kommentar von kim294 ,

Das Gesetz der jeweiligen Schule (Schulordnug).

Kein Gesetz verbietet den Gebrauch von Handys. Trotzdem kann eine Schule per Schulordnung deren Gebrauch im Unterricht verbieten.

In Deutschland gilt die Trennung von Staat und Religion. Und wenn in Klassenräumen teilweise das Aufhängen von Kruzifixen untersagt ist, kann man durchaus auch religiös motivierte Gesten auf Klassenfotos untersagen.

Kommentar von GoodGamer2 ,

Und die letzte Aussage stützt sich auf welche rechtliche Grundlage?

Kommentar von kim294 ,

Wie gesagt: Im Zweifelsfall die Schulordnung.

Ich gehe mal davon aus, dass das Foto auf der öffentlichen Homepage der Schule war. Und da entscheidet nun mal auch die Schule, was dort veröffentlicht wird.

Antwort
von jesse2003, 30

Also hat dein muslimischer Mitschüler diesen erhobenen Zeigefinger als Provokation erhoben(wie es diese is Idioten) machen,oder aber weil es in seiner Religion ein Religiöses Gebets Symbol ist wie bei den Christen das verschränken der Hände beim Gebet!? Wäre ein relevanter Unterschied,ein muslimischer Kumpel von mir macht dieses auch,aber das hat was mit dem muslimischen Glauben zu tuen,hat mir mal sein Papa erklärt.(sind keine IS Spinner) Hat eure Direktorin sich da vorher mal schlau gemacht??? Beim Hitler Gruß würde ich es verstehen,aber nicht jeder Gläubige  Muslime ist gleich ein IS Terrorist,deshalb hätte sie lieber erst mal den Schüler darauf ansprechen sollen,finde ich. LG. Jesse

Kommentar von GoodGamer2 ,

Er hat es rein als Glaubensbekenntnis gemacht, als Symbol, keine Provokstion sonst wäre er ja schuldig, nein die Rektorin hat einfach nur gesagt es ist das IS Zeichen und es gelöscht, mehr nicht, der Schüler wurde darauf angesprochen ihm wurde aber keine Wahl gelassen und durfte sich auch nicht erklären

Kommentar von jesse2003 ,

Dann ist es wohl nicht in Ordnung,da es meines Wissens nach ein altes muslimische Gebets Zeichen ist und das wird schon weit über 1000 Jahre bei denen so gemacht,wie halt bei den Christen das falten der Hände beim beten. Leider wird es aber von diesen IS Spinnern missbraucht um die Muslime aufzuhetzen. Bei uns war vor ein paar Wochen mal ein Iman in der Klasse(ein Projekt des Bezirks) der muslimischen Schülern erklären sollte was der Islam eigentlich richtig bedeutet und das dies IS Typen ihn Missbrauchen und uns Deutsche Schüler hat er versucht auch aufzuklären,das wir halt den Islam nicht als Bedrohung sehen sollten und uns von irgendwelchen Deutsch Nationalsozialistischen Propaganda Spinnern verleiten lassen dürfen. Aber wenn dein Mitschüler kein IS Sympathisant ist,ist es eigentlich nicht rechtens gewesen,nennt man glaube ich Vorurteil!!!! LG. Jesse

Kommentar von GoodGamer2 ,

DANKE! Endlich jemand der sich wirklich damit auseinandersetzt und nicht direkt denkt mein Kumpel wär der grösste Terrorist weil er auf einem Bild seinen Glauben zeigen möchte

Kommentar von jesse2003 ,

Gerne....! Wobei ich aber stark bezweifle das ein Religiöses Symbol Bekenntnis was auf einem Klassen Photo zu suchen hat,da es sich ja da um eine Erinnerung handeln soll für euch alle. Denke mal das solltet ihr aber intern klären,da bei unseren Klassen photos immer alle ganz natürlich und ohne irgendwelche gestellten Szenen aufgenommen werden dürfen.(da es ja auch andere zu sehen bekommen,Eltern und so) LG. Jesse

Kommentar von GoodGamer2 ,

Natürlich, ist ein wenig unnötig sowas auf dem Klassenfoto zu machen, aber er wollte es so und sie hat nicht das Recht zu entscheiden ob er es darf oder nicht.

Kommentar von jesse2003 ,

Nun sie hat wohl nicht zu entscheiden wie,wo und wann er seine Religion ausübt,aber was in und an ihrer Schule passiert glaube ich schon das sie da großen Einfluss drauf nehmen darf als Direktorin. Aber das solltet ihr vielleicht mal in einem persönlichen Gespräch mit ihr diskutieren und eventuell mal auch eure Meinung und ansichtsweise vortragen. LG. Jesse

Antwort
von apophis, 43

Auch die Religionsfreiheit ist nicht uneingeschränkt.
Dabei gegen geltende Gesetze zu verstoßen ist immernoch strafbar.

Antwort
von lindgren, 41

....und die Löschung ist richtig!

Hilft dir die Antwort?

Antwort
von askme90, 70

Ist doch gut!!
Sowas sollte ma nicht unterstützen von Willkür kann da keine rede sein

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