Frage von Calcal001, 101

Reiterunfallversicherung, Unfall bei Straße?

Ich bin die Reitbeteiligung auf einem Pferd in der Nachbarschaft und muss da immer eine viel befahrene Straße überqueren. Da das Pferd manchmal etwas ungeduldig ist und heute fast in ein Auto gelaufen wäre, suche ich jetzt eine Versicherung, damit ich abgesichert bin, falls was passiert. Könnt ihr eine empfehlen? Ich überlege es mit der Reiterunfallversicherung, da wäre meine Frage, ob es auch von der Versicherung gezahlt wird, wenn z.B. ein Auto zu schaden kommt.

Antwort
von MoechteAWissen, 60

Pferdehalter könnten für ihre Tiere eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschliessen . Diese Versicherung kommt für Schäden auf, die das Tier anstellt. 

Du solltest dir verschiedene Tarife Unfallversicherungen anschauen. 

Antwort
von Apolon, 28

Ich habe eine Reitbeteiligung auf einem Pferd in der Nachbarschaft

Dieser Satz ist irreführend.

Nur der Pferdehalter kann eine Reitbeteiligung haben.

Und dieser muss die Schäden die das Pferd verursacht durch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abdecken. Denn er haftet für Schäden die  das Pferd an Dritten (Fremden) verursacht.

Die Reitbeteiligung selbst (also der Reiter der das Pferd reiten darf) kann für sich selbst eine Unfallversicherung abschließen.

Gruß N.U.

Kommentar von Calcal001 ,

Okay danke für die Antwort :)

Und das mit dem ersten Satz, wie man das mit einer Reitbeteiligung ausdrückt, wusste ich nie so genau, da es jeder anders formuliert. Aber jetzt weiß ich es ja ^^

Antwort
von Kutscher1990, 60

Das mit der Versicherung überlasse ich den Experten

Aber : Egal wie gut Du und dein Pferd versichert seit, pass bitte auf. Versuch das Pferd an solche Situationen zu Gewöhnen und steig an der Kreuzung ab und führe es erstmal. Ich möchte mir gar nicht erst ausdenken was passiert wenn euch ein Auto trifft bei der Geschwindigkeit.

Kommentar von Calcal001 ,

Das Pferd ist bereits 20 Jahre alt und auch daran gewöhnt, nur habe ich doch Bedenken, da es manchmal etwas nervös wird.

Trotzdem Danke für die schnelle Antwort :)

Kommentar von Kutscher1990 ,

Das war von mir nicht böse gemeint oder sonstiges. Aber gerade weil du merkst das es manchmal nervös wird solltest du lieber führen bzw. wieder langsam rantasten. Sowas kann wirklich sehr in die Hose gehen und egal wie gut ihr dann versichert seit, dein Leben und das Leben deines Pferdes kann niemand ersetzen ;)

Also wie gesagt nicht Böse sein

Kommentar von Calcal001 ,

Ja, ich habs auch nicht böse verstanden :)

Aber das mit Führen ist halt schwer, weil ich von einem Balken aufsteige, damit der Sattel nicht verrutscht (da war mal ein Problem deswegen, wenn man vom Boden aufsteigt), aber ich pass auf jeden Fall auf und steige vielleicht beim Rückweg dann ab am Ende

Antwort
von Viowow, 51

normalerweise ist für soetwas die haftpflichtversicherung des pferdes zuständig, WENN du nicht grob fahrlässig gehandelt hast.das wiederum sollte in dem reitbeteiligungsvertrag stehen( was du darfst und was nicht, und ob das pferd verlehrssicher ist) wenn das pferd nicht straßensicher ist, meide die straße mit ihm. das ist aber sache der besitzerin, das pferd vernunftig auszubilden.

Kommentar von Calcal001 ,

die Straße ist unumgänglich, da man sonst nicht vom Hof kommt. Und der Besitzer hat keine Versicherung für sein Pferd abgeschlossen und gemeint, dass wenn etwas passiert, ich vollkommen allein dafür verantwortlich bin. Deswegen suche ich eine Versicherung

Antwort
von Menuett, 28

Eine Tierhalterhaftpflicht zahlt Schäden die das Pferd anrichtet. D.h. die Eigentümer des Pferdes müssen es versichern.

Wenn das Pferd einen Schaden anrichtet, dann zahlst nicht Du, dann zahlt der Halter den Schaden. Und deshalb sollte dieser unbedingt eine Tierhalterhaftpflicht haben.

Eine Unfallversicherung zahlt nur extra Bonbons, z.B. Krankenhaustagegeld.

Kommentar von Calcal001 ,

Und was ist, wenn der Besitzer ausdrücklich sagt, dass ich dafür aufkommen muss, wenn etwas passiert? Wie sollte ich das versicherungstechnisch am besten abklären?

Kommentar von Menuett ,

Er kann die Haftung für sein Pferd nicht so einfach auf Dich abwälzen.

Wenn der Dir aber schon so kommt - auf keinen Fall eine Reitbeteiligung eingehen.

Da kommt garantiert Ärger.

Antwort
von Everklever, 32

Ich habe eine Reitbeteiligung auf einem Pferd

Mit einem Tier, das nicht haftpflichtversichert ist? Dann kann man dir nur einen Rat geben: Unterlass es, das Tier, wo auch immer und in welcher Form, zu bewegen. Und such dir eine andere RB.

Kommentar von Calcal001 ,

Ich habe es schon lang genug wo anders versucht, und die passt am besten, weil sie direkt in meinem Ort ist und ich ziemlich abgeschieden wohne. Meine Freundin reitet auch auf dem Pferd, ich frage sie mal wie sie das macht

Kommentar von Menuett ,

Warum?

Für das Tier haftet der Halter.

Die RB haftet nur für Schäden, die sie selbst anrichtet.

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