Frage von jemandmitd, 109

Reiterferien mit eigenem Pferd, erst zugesagt jetzt spontan abgesagt, was tun?

Hallo ihr Lieben!

Vor ca ein oder zwei Monaten habe ich von den Besitzern meiner Reitbeteiligung und von der Hofbesitzerin des Urlaubsgestüts das OK dafür bekommen, dass ich mein Reitbeteiligungspferd mitbringen darf. Hänger und auto sind organisiert, nächsten Sonntag sollte es losgehen. Ich habe mich schon so darauf gefreut, und konnte in letzter zeit an nichts anderes mehr denken. Ich denke so eine Gelegenheit werde ich nie wieder bekommen, und war so froh dass alles gepasst hat. Doch heute kam ein Anruf der Stallbesitzerin von dem Hof wo wir hinfahren wollten. 20 km entfernt von dem Hof da ist wohl eine drusemeldung gekommen, und ich soll ,,mein,, Pferd doch nicht mitbringen. Ich verstehe das auch, aber ich bin jetzt irgendwie super traurig, und es ergibt für mich fast keinen sinn mehr. Ich hatte mich so sehr auf vernünftigen Unterricht gefreut, und vor allendingen auf eine tolle Woche auf einer tollen anlage mit meinem Reitbeteiligungspferd. Wie gesagt, so eine Gelegenheit bekomme ich wahrscheinlich nie wieder und es war schon immer ein großer Traum von mir. Warum muss ausgerechnet bei den tollsten dingen immer etwas dazwischen kommen?? Wisst ihr ob ich vielleicht doch noch eine Möglichkeit habe das alles umzufädeln und ihn mitzunehmen, ohne dass es ein zu großes Risiko für das Pony ist? Habe eben die ganze zeit nach drusefällen dort in der Umgebung gegoogelt und auch auf der Facebook und Website des Stalls gesehen ob man dazu irgendwelche infos findet, habe aber nichts gefunden. Deshalb auch die Frage. Sind 20 km zu nah dran? und würde es vielleicht was an der Situation ändern wenn das Pferd nochmal vom Tierarzt durchgecheckt wird?

Danke schonmal im Voraus ... :(

PS: Tut mir Leid falls das euch vielleicht albern oder blöd vorkommt, aber ich bin echt verzweifelt gerade D,:

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andrea275, 45

Tja Pech gehabt aber mit so etwas ist nicht zu spaßen da die Krankheit einfach viel zu gefährlich ist.

Da meiner Meinung nach 4 Möglichkeiten

1. Du suchst dir kurzfristig einen anderen Platz

2. Du fährst nächstes Jahr mit deiner RB

3. Du fährst ohne deine RB

4. Du gibst es auf und lässt das ganze sausen und probierst nicht, es wo anders oder zu einem späteren Zeitpunkt dazu möchte ich dir nicht raten

Meine Oma hat immer gesagt "wer weiß für was es gut ist" und sie hat damit schon sehr oft recht gehabt, vielleicht wärst du vom Pferd gefallen, das Tier hätte sich verletzt oder es wäre ein Unfall auf dem hinweg oder Rückweg passiert.

Es ist übrigens sehr lobenswert das man dich vorgewahrnt hat, viele verheimlichen es damit sie trotzdem Profit machen

Kopf nicht hängen lassen schließt sich eine Tür öffnet sich eine neue.

Antwort
von Hjalti, 44

Ohje, dass ist echt blöd - kann das gut verstehen, dass du traurig u. enttäuscht bist. Aber ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: sei froh, das die Hofbesitzerin dir rechtzeitig Bescheid gegeben hat u. riskiere nicht die Gesundheit des Pferdes - und schon gar nicht, wenn es dir nicht gehört! 

Wieso bist du der Meinung, du kannst das nie wieder machen? Alles, was du jetzt organisiert hast, kannst du doch wieder organisieren? Besi von deinem RB-Pferd hat dir das doch jetzt auch erlaubt, warum sollte sie das nicht wieder tun? Zumal du ja jetzt nichts dafür kannst, dass es diesmal nicht klappt.

Und wenn du da jetzt trotzdem hinfahren würdest, ist das doch einfach Mist, oder??? Du lügst die Besi an (geh mal davon aus, dass sie dich sicher nicht fahren lässt, wenn sie davon weiß...) u. riskierst bewußt eine schwere Erkrankung bei einem Tier. Das dir noch nicht mal gehört. Ein NoGo! Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man unter den Umständen dann Spaß und eine gute Zeit hat...

Antwort
von CarosPferd, 37

Über Google wirst du dazu nichts finden. die Leute von der Betroffenen Reitanlage werden im Umkreis Bescheid gesagt haben, und das einzeln und auf gar keinen Fall öffentlich. Denn eine panikwelle in der Gegend kann niemand brauchen, und der Ruf des betroffenen Reitstalls wäre sicherlich auch sehr geschädigt (auch lange nach dem Aufkommen noch), wenn das einmal im Internet Stände...

Den Informationen solltest du schon glauben.

Wieso sollte so eine Möglichkeit nie wieder kommen? Kannst du diese RB nicht weiter behalten oder warum? 

Was ergibt nun keinen Sinn mehr?

Dein Traum ist doch nicht geplatzt, nur verschoben. Ist ja verständlich dass du nun traurig bist, aber sieh bitte die Gefahr dieser Krankheit (hier gibt Google dir mehr Infos) und das sehr sehr hohe ansteckungsrisiko.

Es liegt ja nicht an deiner RB, es liegt an den eventuellen Erregern die dort in der Gegend grade kursieren. Also würde ein tierärztlicher Check an ihm gar nichts bringen.

Möchtest du dem Pferd das zumuten?? Das Risiko sich anzustecken? Träger zu werden? Krank zu werden? Andere weitere Pferde (dann im heimischen Stall) anzustecken? Nur damit du eine Woche schönen reitunterricht und Spaß hast? Was du auch einfach nochmal planen könntest wenn das Umfeld dann sicher ist... 

Soviel zu "umfädeln und doch mitnehmen" , das ist nicht korrekt auch nur zu versuchen. Noch dazu mit einem Pferd das dir noch nicht einmal gehört. Das gehört sich nicht, und wenn ich als Pferdebesitzer dieser RB auch nur hören würde das du so etwas versuchst, trotz das du um die Krankheit weißt! Dann würde ich dir niemals mehr wieder mein Pferd anvertrauen. Mache dir bewusst wie gefährlich das ist und was für ein Risiko du da wissentlich eingehen möchtest

Also bedenke, dass es so besser für das Pferd ist. Das sollte schon Argument genug sein um nicht fahren zu wollen 

Antwort
von FataMorgana2010, 62

Ich finde das sehr löblich von der Stallbesitzerin, dass sie dich an dieser Stelle warnt. Natürlich kann man nicht wissen, ob wirklich eine Ansteckungsgefahr besteht - aber was, wenn das Tier sich tatsächlich ansteckt, weil irgendwas schief geht? 

Ich würde mein Tier doch nicht so einem Risiko aussetzen wollen! Der Erreger ist nicht nur sehr ansteckend, sondern auch sehr robust und kann Wochen im Außenbereich überleben - und willst du dich wirklich darauf verlassen, dass da nicht irgendwas übersehen wurde? 20  km sind nicht viel, da kann es durchaus Menschen geben, die von einem Stall zum anderen wechseln - bist du sicher, dass die alle die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen gemacht haben? 

Und wenn dein Pferd sich infiziert - könntest du seiner Besitzerin noch in die  Augen sehen, wenn du das jetzt trotz der Warnung der Hofbesitzerin irgendwie umgefädelt hast? 

Kommentar von jemandmitd ,

Das ist auch ein großer Punkt der mich beschäftigt. Ich muss mal schauen was ich mache :(

Kommentar von FataMorgana2010 ,

Die Gesundheit des Tieres, das dir von jemandem anderen anvertraut wird, sollte die Nummer-1-Priorität sein. Damit geht man nicht nachlässig um. 

Ob du da nun hinfährst, oder nicht - wenn du versuchen würdest, was "umzufädeln", wäre ich als Pferdebesitzerin ziemlich sauer. 

Antwort
von dressurreiter, 16

Dann würde ich das Pony nicht mitnehmen, bzw. überhaubtnicht hinfahren, und eine Entschädigung verlangen. 

Antwort
von cxlxnx11, 49

Welcher Hof ist das denn?

Kommentar von jemandmitd ,

Genau sagen möchte ich das nicht, sry


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