Reiterfahrung - Ja, Nötiges Grundwissen - Nein.?

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11 Antworten

Das hört sich gut an - Du hast erste Erfahrungen gesammelt, kannst diese jetzt auswerten,  und kommst zu dem Schluss, dass Du " mehr" willst, als Deine derzeitige Reitschule Dir bieten kann.

Dann sieh Dich in Deiner Umgebung um, ob Du etwas passendes findest. Andernfalls kannst Du ja eventuell mal in Ferien irgendwo auf einem Reiterhof den einen oder anderen Kurs besuchen? 

Auch  gute Bücher zusätzlich können weiterhelfen. Ich empfehle zuerst " Balance in der Bewegung", aber es gibt such jede Menge andere...

Im Internet bekommst du in Foren zu viel gegensätzliche Aussagen.

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Den Zustand, dass die meisten Reitlehrer in Reitschulen kein gesteigertes Interesse an dem Vorankommen ihrer Schüler über den Punkt der drei GGAs und ein paar Hufschlagfiguren haben, kann ich leider nur bestätigen. Ich war am Anfang auch in einer Reitschule, war in den Ferien und an jedem verlängerten Wochenende jedoch auf Lehrgängen und war dann bald (wie du) an dem Punkt, dass mir der normale Schulunterricht nicht mehr gereicht hat. 

Meiner Erfahrung nach, sind sich dir meisten Reitschulen sehr ähnlich: Reitlehrer nicht besonders motiviert/meist nicht mehr als Trainer C-Schein, wenn überhaupt, Equipment schlecht, Pferde nicht genug oder gar nicht Korrektur geritten. Es hilft nur eines: Suche dir eine Reitbeteiligung, möglichst ein Pferd/Pony mit solider Grundausbildung, auf dem du min. 2x pro Woche reiten kannst (je nachdem, wie es deine Zeit zulässt), davon dann beispielsweise 1x Unterricht (Einzel), damit du weiterkommst und das Pferdl korrekt reitest. Dann lernst du, wie du dein Pferd übers Kreuz reitest, vernünftig einrahmst und wirst bald merken, was es heißt, ein Pferd "an den Hilfen" zu haben. Ausbinder sind ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden und ich will hier keine Diskussion losbrechen. Allerdings, wenn dein Sitz soweit sicher ist, wirds halt Zeit, dass du es selbstständig übern Rücken und Zug an der Hand erreiten kannst.

Grüße

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Kommentar von MrsMarshmallow1
04.10.2016, 22:09

Danke für die hilfreiche Antwort 😊 Jetzt hätte ich Aber noch eine Frage und zwar: Wie läuft das bei Reitbeteilligungen? Also.. ich weiß nicht hab sowas noch nie gehabt 😅

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Kommentar von Urlewas
04.10.2016, 22:31

Leider wohl wahr...

Das Problem: wer will eine Reitbeteiligung, die noch nichts kann als in den GGA nicht vom Pferd zu fallen?

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Du hast hier bereits eine Menge guter Antworten erhalten. Deshalb erlaube ich mir mal ein paar Grundsatzfrage zu stellen:

Wie lange, glaubst Du, benötigt man um reiten zu können?

  • Nach zwei Jahren kannst Du (in der Regel) noch nicht viel.
  • Nach 10 Jahren könne die meisten die GGA im Schlaf, aber ob sie richtig sitzen ist eine andere Frage...
  • Wie gut (und ehrlich) kannst Du dich selbst beobachten und beurteilen? Und wie oft tust Du das?
  • Wie sportlich bist Du bisher gewesen? Vor allem in Beziehung auf die eigene Körperkontrolle (Kunstturnen / Tanzen/ Ballett)?

Woran erkennst Du einen guten RL ?

  • Meine erste (private) RL hat mich damals 3 volle Monate nur im RoundPen Sitzschule gelehrt bevor ich das erste mal die Zügel in die Hand bekam. Hab´ ich den Kanal voll gehabt......  Dann immer wieder zwischendurch Sitzschule, Sitzschule,Sitzschule. Allerdings war ich nach einigen Jahren der Einzige, der sein Pferd nur durch Gewicht, Schenkel und Kreuz kontrollieren konnte. Bis heute profitiere ich von dem damals nervigen Unterricht.
  • Wenn Du nicht wirklich weiterkommst, liegt es immer am RL? Manchmal ist es nämlich so, daß man den Anweisungen des RL hinterherläuft und sich nicht selbst beobachtet und selbst korrigiert - Das gehört aber dazu. Manch´ einer ist auf die Ansagen des RL angewiesen.
  • Erst wenn der RL Dich nicht mehr korrigiert und Dir keine neuen Aufgaben stellt, kann man sagen, daß Du dort nicht weiterkommst.

Das erst einmal als Denkanstoß.......

LG Calimero 

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Wenn Du daran denkst so Reiten zu müssen, dass Du Pferden nicht weh tust, dann ist das der absolut falsche Ansatz, das behindert Dich zu lernen.

Richtig ist: Du reitest und tust dem Pferd dabei einfach nicht weh. Das als Selbstverständlichkeit, nicht als Ziel.

Das Ziel soll ja sein, reiten zu lernen. Dann fängst Du erst richtig an, da Du Dich öffnest und nicht blockierst wie Du das gerade tust.

Um die Zusammenhänge zu verstehen musst Du die Grundlagen, die Basics, erlernen. Besorge Dir dazu ein richtiges Buch mit dem Schwerpunkt REITEN nicht Pferde lieb haben! Dann nehme Dir kleinste Lektionen vor. Schritt für Schritt kommst Du dann dahinter.

Es gibt massenhaft sehr gute gebrauchte und günstige Bücher um die 3 EUR bei E-bay. Oder die App von Klimke.

Reitlehrer sind abgestumpft, weil sie zu oft mit Blödis zu tun haben. Wenn jemand erstes Interesse hat, sind die auch anders. Du musst halt auch mal die richtigen Fragen stellen.

Das Internet hilft Dir nur bedingt, weil dort sehr viele Irrlehren verbreitet werden.

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Ohne guten Reitunterricht schaffst du das kaum, gerade da du erst seit 2 Jahren reitest. Aber wenn du es schaffen willst, müsstest du aufjedenfall öfter die Woche reiten, und nicht einfach drauf los, sondern solltest dich wenigstens von jemanden, der Erfahrung hat, beobachten lassen, damit er dir Tipps geben kann, was du besser machen könntest. Und wenn du noch Material brauchst, ist das Buch "So verdient man sich die Sporen" auch sehr gut:) kann dich aber sehr gut verstehen, war mal an dem selben Punkt wie du :))

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Hey:)
Geht mir genauso. Nur dass ich seit 8 jahren reite. Ich hab mich vorher nie wirklich darum gekümmert was ausbinder mit einem pferd anstellen können. Vor einem jahr hat es angefangen "klick" zu machen und ich war am überlegen nur noch meine rb zu reiten. Bin aber zu dem entschluss gekommen, dass ich mein lieblingspfers nicht verlassen will und ich darf auch ohne ausbinder reiten. Also wenn du mal ohne ausbinder reiten willst dann frag einfach mal. Und frag auch wie du am besten dein pferd in die anlehnung bekommst (ist bei jedem unterschiedlich)

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Kommentar von MrsMarshmallow1
05.10.2016, 06:53

Kannst du mir erklären was eine reitbeteilung ist?😅

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Kommentar von mylovearehorses
05.10.2016, 12:43

du übernimmst quasi für ein privatpferd verantwortung und darfst mit ihm machen was du willst (solange es der/die besitzer/in erlaubt). also sowas ähnliches wie ein eigenes pferd :) du zahlst im monat einen bestimmten betrag an den besitzer. das wars ;)

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Ich sehe dieses Phänomen seid  über 30 Jahren.

Fazit

Normale reitschulen sind NICHT unbedingt dazu da, dass du reiterlich gut gefördert wirst, sondern damit der Besitzer sein geld verdient!!!

Tiergerechter Unterricht ist schwer zu finden, denn das ist eine aufwendige teure Arbeit, weil so sehr viel Drumherum dazu gehört.

Alle meine RB haben diese deine unbehagliche n  Erfahrungen gemacht...

Und stellen erstaunt fest, dass und wie umfangreich es anders geht.

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Also erstmal finde ich es super dass du darüber nachdenkst🖒

Bei mir war das früher auch so, ich habe mir das meiste durch lesen und ausprobieren selbst beigebracht, allerdings hatten wir auch eine rl die einen viel hat ausprobieren lassen (war aber sonst nich so super was den unterricht an ging:/) 

Irgendwann habe ich dann eine rb bekommen wodurch ich schon etwas mehr gelernt habe zu reiten da diese nur auf korrekte hilfen reagiert hat.

Nun habe ich ein eigenes Pferd, sie war früher rennpferd und ich musste sie zsm mit meiner trainerin umschulen und da sie extrem feinfühlig und sensibel ist musste ich wohl oder übel lernen vernünftige hilfen zu geben und das pferd über den rücken zu reiten...hab ich eine hilfe falsch gegeben oder war nicht aufmerksam hat sie entweder den kopf hoch gerissen oder ist hinten leicht hoch gekommen.

Ich würde dir raten eine gut ausgebildete rb zu suchen wo du auch die mögluchkeit auf guten unterricht hast, bei den wenigsten reitschulen lernt man pferdegerechtes reiten

Ich wünsche dir noch viel glück und erfolg und lass dich bitte nicht von deinem weg und deinen gedanken abbringen:)

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Deine einzige Frage, die ich darin finde ist, "wo finde ich nur diesen Trainer, der mir reiten beibringt?" - weil sonst kannst Du an Deiner nur halben Ausbildung, die Du bisher hast, wohl kaum was ändern.

Wir können Dir nicht die komplette Reitlehre hier aufschreiben. Die muss jemand vor Ort transportieren, hilft alles nichts. Nur musst Du halt den entsprechenden Trainer aufspüren, damit Du Unterricht bei ihm buchen kannst.

Da können wir Dir nur viel Erfolg wünschen!

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Was genau ist jetzt deine Frage? 

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Kommentar von MrsMarshmallow1
04.10.2016, 22:33

Was macht man, wenn man eine Reitbeteiligung hat?

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Mach die reit Abzeichen

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