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Reisen trotz Behinderung und Rollstuhl?

gefragt von bierling89 am 21.04.2009 um 10:07 Uhr

Hi,

hab mal ne Frage. Wie können eigentlich Menschen die im Rollstuhl sitzen reisen? Es gibt doch so viele Stufen und was wei' ich...

lg


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anonym
beantwortet von MrWombel am 21. April 2009 10:08
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Es gibt auch Menschen, die sozial eingestellt sind und entsprechende Hilfsmittel...


Benjy
beantwortet von Benjy am 21. April 2009 10:08
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Ja. Die meisten Transitpunkte (Bahnhöfe, Flughäfen usw.) sind behindertengerecht ausgebaut.


Kaemmerer
beantwortet von Kaemmerer am 21. April 2009 10:08
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warum denn nicht? Die haben doch zT Auto's usw.......geht doch alles!


moewie
beantwortet von moewie am 21. April 2009 10:09
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Beim Quartier muß man darauf achten, dass es behindertengerecht ist, im Flugzeug und bei der Bahn bekommt man Hilfe


Carlotta2009
beantwortet von Carlotta2009 am 21. April 2009 10:09
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Also ich denke schon. Es gibt doch eigentlich überall so Rampen für Rollstühle, Aufzüge etc. Zumindest an Bahnhöfen und Flughäfen fällt mir das oft auf.

Kommentar von Dae744dfb39e4e40958478c96dd6963fsmallSofaschalter am 21. April 2009 10:24

Leider gibt es viel zu wenig Rampen, Fahrstühle usw. Da haben die Städte und Kommunen noch nachholbedarf. Allein die Bordsteine, die nicht herabgesetzt sind, machen schon Probleme.

Kommentar von Simple_avatar3smallCarlotta2009 am 21. April 2009 10:29

Ja da hast Du sicher recht. Als jemand, der nicht auf einen Rollstuhl angewiesen ist, fällt einem das glaube ich eh nicht so auf. Wie gesagt, ich sehe schon recht häufig solche Rampen etc., aber genauer untersucht habe ich es natürlich noch nicht, weil ich eben nicht drauf angewiesen bin. Kann mir aber auch gut vorstellen, dass es da eine Menge Nachholbedarf gibt, wie Du geschrieben hast.

Kommentar von C6072ad52c366f0eb4b78d742522df61smallabibremer am 30. August 2009 14:42

es sind weniger die abgesenkten bordsteine, als die rücksichtslosen "parker", die sich quer vor diese absenkungen stellen, weill offenbar in den fahrschulen zu wenig darauf hingewiesen wird, dass das verboten ist.


Hergy
beantwortet von Hergy am 21. April 2009 10:09
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meine oma sitzt auch im rollstuhl aber es gibt überall möglichkeiten. wir begleiten sie dann immer und trage sie die stufe dann rauf


tauben
beantwortet von tauben am 21. April 2009 10:10
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warum nicht du muß was suche wo so was ist das man da hin fahren kann für dich


curafe
beantwortet von curafe am 21. April 2009 10:11
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es gibt reiseunternehmen die sich auf rolltuhlreisen spezializiert haben, hotels die rollstuhlgerecht sind und sogar schlösser, museen ect. kann man besichten und das nicht nur im ausland sondern auch in deutschland zb. neuschwanstein und seit kurzem auch herrenchiemsee. machbar ist alles mit den nötigen miteln und wollen


anonym
beantwortet von kamin am 21. April 2009 10:12
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da braucht's eine gute Vorbereitung


anonym
beantwortet von gecko8383 am 21. April 2009 10:17
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Hi,

ich glaube ich habe mal bei MyHandicap etwas darüber gelesen. Musst du s4elbst googlen, tags irgendwie: barrierefrei myhandicap Schiff

LG


anonym
beantwortet von gecko8383 am 21. April 2009 10:17
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Hi,

ich glaube ich habe mal bei MyHandicap etwas darüber gelesen. Musst du s4elbst googlen, tags irgendwie: barrierefrei myhandicap Schiff

LG


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 21. April 2009 10:22
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Das ist ein Problem. Oftmals sind sie auf Hilfe von Fremden angewiesen. Eine gute Planung ist wichtig.

Habe schon erlebt, dass eine Ferienwohnung als rollstuhlgerecht angeboten wurde, die Badezimmertüre aber zu eng war...

Inzwischen gibt es Verbände, die weiterhelfen.


anonym
beantwortet von andylol am 22. April 2009 10:02
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Ist kein Problem, wenn man ALLE relevanten Informationen VORAB einsehen kann. Soweit ich weiss, ist die kostenneutrale Reiseagentur http://www.HandicapNet.com dort Vorreiter. Man kann alles wichtige vorher sehen ... dann gibts auch keine böse Überraschungen mit Badezimmertüren etc.

An Verbände oder sog. Spezialveranstalter würde ich mich aber nicht wenden, die sind oft schweineteuer. Und dass die Betreiber selbst oft keine Ahnung haben, was rolligerecht überhaupt bedeutet, ist auch keine Seltenheit.

Dann lieber eine prüfende Instanz dazwischen wie z.B. oben genannt ... kostet ja auch nichts, aber hilft enorm aus guter Erfahrung!


anonym
beantwortet von ftcreisen am 22. April 2009 14:51
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Hallo Bierling89,

ich habe einen Kunden, der an spastischer Lähmung leidet und zu 85% an den Rollstuhl gefesselt ist. Norman, so sein Name, war jetzt schon 3 Mal auf den Philippinen über mich und war total begeistert. Die Menschen sind so hilfsbereit, besonders zu behinderten Menschen, zu denen auch ich gehöre. Nun hat Norman sogar noch ein Mädel gefunden und wird bald wieder reisen. Melde Dich bei mir, wenn Du Interesse hast,

Heiko


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abibremer
beantwortet von abibremer am 30. August 2009 14:39
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kein problem: bei der deutschen bahn gibt es eine "mobilitätszentrale", bei der bahnfahrten von rolli-fahrern angemeldet werden. fast jeder bahnhof hat eine fahrbare hebebühne, mit der sogar schwere elektorollis mitsamt fahrer auf die höhe des waggon-einstiegs gehoben werden können der ausbau der bahnhöfe mit fahrstühlen, sodass jedes gleis erreichbar ist, geht voran. kleinere bahngesellschaften (z.b. "eurobahn") haben alu-rampen an bord, die bei bedarf angelegt werden können.- das zum reisen auf gleisen. punktuell gibt es natürlich immer mal wieder das eine oder andere ziel, was nicht erreicht werden kann, weil bauliche hindernisse im weg sind(der keller im berliner dom ist nur über treppen zugänglich.sofern der rollifahrer die finanzellen möglichkeiten hat, sich ein auto zu leisten und es zu unterhalten gibt es unendliche technische möglichkeiten, um das auto so zu bauen, dass es überhaupt keine technischen hindernisse mehr gibt(ist alles eine frage, wieviel geld zur verfügung steht) im komfortabelsten fall kann das heck des autos per fernbedienung abgesenkt werden und der rolli kann bis zum lenkrad vorfahren. sämtliche bedienungselemente lassen sich der behinderung entsprechend anpassen. soweit zu auto-möglichkeiten wichtig zu wissen: "behindertengerecht" ist nicht mit "rollstuhlgerecht" gleich zu setzen: so brauchte ich in meinem behindertengerechten hotel in berlin glegentlich hilfe, um mit meinem e-rolli nicht die möblierung meines zimmers zu ruinieren.ein weiteres problem beim reisen mit rolli ist es in manchen städten, eine gut zugängliche toilette zu finden.


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