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Reichen denn die erneuerbaren Energieträger, um unsere Versorgung sicherzustellen?

gefragt von zwiebelchen am 22.11.2007 um 13:37 Uhr

Nachdem das Öl so teuer ist, denke ich über die erneuerbaren energieträger wie z.B. Wasser-/Windkraft, Biodiesel, Sonnenenergie nach. Werden all diese Alternativen ausreichen, wenn es mal kein Öl mehr gibt?


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Reply


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 22. November 2007 13:44
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Grundsätzlich reichen die erneuerbaren Energien. Das System Erde ist ausreichend damit versorgt.

Allerdings hat die Spezies Mensch noch immer nicht die notwendige Einsicht, um zu erkennen, dass man alles sinnlos verpulvern kann. Verantwortlicher Umgang mit den Ressourecen ist offenabr zuviel gefordert. Dafür ist Öl das beste Beispiel. Es wird immer noch teurer werden - weil es immer weniger wird. Aber noch ist es nicht teuer genug, um nicht gekauft und verballert zu werden. Die technischen Voraussetzungen für eine deutliche Reduzierung des Ölverbrauchs sind alle gegeben, nur niemand nutzt die Gelegenheit.

Bei uns ist der Bürger bereit, aus langfristigen Überlegungen heraus, das richtige und sinnvolle zu tun. In denChefetagen denkt man kurzfristig: möglichst viel Profit - möglichst viel in die eigene Tasche.


tradaix
beantwortet von tradaix am 22. November 2007 14:17
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Das Regenerative Kombikraftwerk

Am 9. Oktober 2007 präsentierten die Unternehmen Enercon GmbH, SolarWorld AG und Schmack Biogas AG das Regenerative Kombikraftwerk. Gemeinsam mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universität Kassel haben die drei Unternehmen mit diesem Pilotprojekt bewiesen, dass Erneuerbare Energien eine bedarfsgerechte Stromversorgung zu 100 Prozent sicherstellen können. „Das Kombikraftwerk zeigt, dass Erneuerbare Energien genug Strom liefern, jederzeit regelbar sind, im Verbund funktionieren und sich über das Netz ausgleichen“, sagte Ulrich Schmack, Vorstandssprecher der Schmack Biogas AG.

Das Gemeinschaftsprojekt von Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon verknüpft 36 dezentrale Kraftwerke für Wind, Wasser, Sonne und Biogas so miteinander, dass sie rund um die Uhr und bei jedem Wetter jeden Strombedarf liefern können. Es nutzt die ungleich verteilten Energiepotenziale in allen Regionen Deutschlands.

„Das Kombikraftwerk deckt im Maßstab 1/10.000 den Strombedarf in Deutschland mit Erneuerbaren Energien. Dieser Maßstab entspricht dem jährlichen Strombedarf einer Kleinstadt wie Stade mit etwa 12.000 Haushalten. Das Kombikraftwerk zeigt so im Kleinen, was auch im Grossen möglich ist: eine Vollversorgung durch Erneuerbare Energien“, betonte Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Wind und Sonne sind nicht zu beeinflussen. Deshalb kommt den aus allen Regionen Deutschlands vernetzten Wind-, Solar- und Biogasanlagen in diesem Kombikraftwerk eine grosse Bedeutung zu. „Die dezentrale Vernetzung erlaubt es, die Wind-, Solar- und Biogasanlagen wie ein herkömmliches Grosskraftwerk zu steuern und den wechselhaften Energiebedarf Deutschlands zu decken“, erläuterte Kurt Rohrig vom ISET die zentrale Steuerungseinheit des Kombikraftwerks.

http://www.kombikraftwerk.de

(iset.uni-kassel.de - Hervorhebungen von mir)


Indy72
beantwortet von Indy72 am 22. November 2007 13:48
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Hab gestern in FTD gelesen, dass wir uns in Deutschland durch geschickte Kombination diverser nachhaltiger Energiequellen und eine geschickte Steuerung des Verbrauchs uns selbst in Deutschland möglicherweise selbst versorgen könnten. Wir sind davon allerdings noch Meilenweit entfern!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 22. November 2007 14:30
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Theoretisch ja, aber davon sind wir noch meilenweit entfernt und die Energie würde dann sehr viel teuer, als sie heute schon ist.




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