Referat in Geschichte?

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4 Antworten

Ergänzend zu Jonas711 solltest Du Dir die Lebensdaten anschauen. Descartes ist eine Generation jünger als Locke. Descartes (1596-1650) war bereits 4 Jahre alt, als der Philosoph Giordano Bruno wegen Ketzerei in Rom 1600 öffentlich verbrannt wurde. Da hatte die Scholastik mit dem Primat der Religion die Philosophie noch fest im Griff. Mit seinem Satz "cogito ergo sum" löst sich Descartes vom Bezug auf Gott und die Bibel zur Gewährleistung sicherer Erkenntnis. Er reduziert sichere Erkenntnis auf die Erfahrung seiner selbst! Das ist ein erster Schritt in Richtung Empirie und seine weiteren Forderungen an die Wissenschaft bauen das aus.

Locke setzt eigentlich Rene Descartes fort, hat in England dazu auch größere Freiheiten und lernt in Frankreich Pierre Gassendi kennen, der den Epikureismus wieder dargestellt hat. Damit beeinflusst Gassendi die gesamte französische und englische Aufklärung und löst Locke philosophisch aus religiösen Bindungen. Das war auch für Locke nicht ungefährlich, denn die Inquisition war wachsam. Dennoch gilt für Descartes wie Locke: Sie kamen aus einem streng-religiösen Millieu und haben das zwar philosophisch überwunden, doch waren sie zeitlebens davon geprägt.

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Descartes war ein wichtiger Vertreter des Rationalismus (=Wissenserwerb auf Grundlage des rationalen Denkens)

Locke dagegen war ein Vertreter des Empirismus (=Wissenserwerb auf Grundlage von erfahrenen Sinneseindrücken)

Weiteres dazu weiß Wikipedia.

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Ich verstehe die Frage nicht so ganz, vielleicht solltest du sie mal nu verfassen?

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Kommentar von Tavado
21.09.2016, 14:07

also ich meine was unterstützte Descartes (Ideallismus galube ich) und was John Locke 

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Erkundige dich beim UTB-Philosophielexikon oder auf philolex.de

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