Frage von Alannis,

REHA /Wahlrecht der Wunschklinik

Hallo! Muss eine Reha machen wegen vieler komplizierter Dinge bei mir .....

Die KK und ich haben lange Zeit nach einer passenden Klinik gesucht, da auch meine Kinder (7.und 9. Klasse Gymnasium) mitkommen MÜSSEN und sie in dieser Klinik auch den Unterricht bekommen, den sie brauchen um in den 6-10 Wochen den Anschluss nicht zu verlieren.

Erst wurde die Klinik auch bewilligt - jetzt plötzlich wurde von der RV eine andere Klinik festgelegt. Widerspruch habe ich eingereicht (auch sehr gut begründet und mit beigefügter Stellungnahme der krankenkasse) - nun haben sie (die RV) den Widerspruch abgelehnt. Es gibt wirklich vielfältige Gründe (Störungsbild, Erkrankungen etc) , warum es diese Klinik für uns sein M U S S. Auf das gesetzlich festgelegte Wunsch-und Wahlrecht hatte ich mich neben anderen Gründen bereits im Widerspruch bezogen ...

WAS KANN ICH JETZT NOCH TUN ?????????? Bitte schnell um Antworten! Dankeschön!

Antwort von Alannis,

Ich nochmal. Es ist so, dass die Kinder NICHT mitbehandelt werden sondern "Begleitkinder" sind.

@ Sascha aber in SGB IX wird das Wahlrecht klar geregelt.

Für mich war die Reha zuerst in der Wunschklinik (die als einzige alle Therapien anbietet, die ich benötige) bewilligt - dann plötzlich kam ein anderer Bescheid, der den alten aufhob.

Die Klinik in die ich jetzt soll ist eine Klinik, die die Therapien die ich benötige nicht komplett anbietet - und was sie an den für mich erforderlichen Therapien haben wird nur eingeschränkt angeboten (d. h. irgendein ortsansässiger Therapeut kommt bei Bedarf für mich ins Haus). Ich brauche aber ganz klar eine "Traumastation" - die hat diese neue Klinik auch nicht ...

Antwort von SaschaPuma,

Zum Thema WahlRECHT einer bestimmten Klinik: In keinem der Sozialgesetzbücher, dem hierbei zutreffenden SGB VI der Rentenversicherung, als auch in den Sozialgesetzbüchern SGB V der Krankenversicherung / SGB VII Unfallversicherung ist ein WahlRECHT vorgesehen. LEdiglich ein Wunsch kann geäußert werden, dieser ist aber nicht bindend, selbst wenn sich der behandelnde Arzt/Krankenhaus oder sonstige Leistungserbringer dafür aussprechen! Lediglich die Empfehung des begutachtenden Arztes findet teils Zuspruch, doch auch diese ist nicht bindend!

Antwort von Siam1,

Meiner Meinung gibt es kein Wahlrecht. Du kannst es begründen.Das hast Du ja bereits getan,leider mit negativen Beschluß. Vielleicht hilft Dir dieser Link. http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_18780/SharedDocs/de/Inhalt/05__Beratung/01__beratungsstellen/gemeinsame__servicestellen__fuer__reha.html

Antwort von SaschaPuma,

So einfach gestaltet es sich leider nicht eine umfassende Antwort auf Deine Frage zu geben, dazu müssten man schon die Gründe und Indikation für die Heilmaßnahme wissen. Fakt allerdings ist, daß bei erwerbstätigen der Ansprechpartner und Leistungserbringer der RV-Träger ist, da die Heilbehandlung zum Zewcke des Erhalt der Erwerbsfähigkeit und Hinauszögern des Rentenfalles ist. Der Antrag wird zwar über die Krankenkasse gestellt, diese leitet im Rahmen der Amtshilfe den Antrag aber nur an den zuständigen Sozialversicherungsträger Rentenversicherung weiter. Was die Krankenkasse für eine Klinik für sinnvoll hält ist hierbei nicht maßgebend. Da können durchaus andere Faktoren eine Rolle spielen, z.B. daß es sich um einen Eigenbetrieb der Kasse handelt und diese nicht ausgelastet ist. Gleiches gilt natürlich für den Rentenversicherungsträger, der seine eigenen Kliniken verständlicherweise als erste Wahl belegt, da dieses weniger Kosten verursacht als eine fremde Einrichtung zu bezahlen! Zu der Thematik, daß die Kinder mit in die gleiche Klinik MÜSSEN, vertreten die Kassen als auch die Rentenversicherungsträger je nach Diagnose die Auffassung, daß gerade hierbei eine Unterbringung in der gleiche Klinik NICHT SINNVOLL ist! Diese Auffassung ist auch leicht nachvollziehbar, wenn die Heilmaßnahme auch aufgrund von Spannungen zwischen den Eltern oder einem Elternteil und den Kindern erforderlich ist. Hierbei wäre es dann kontraproduktiv auch während der Reha zusammen zu sein, wodurch die Spannungen dann täglich präsent sind! Eine Räumliche Trennung ist in diesen Fällen dann durchaus medizinisch Sinnvoll und angeraten. Ich könnte jetzt noch endlos weitere Argumente oder Tips vorbringen, jedoch aufgrund der fehlenden Hintergrundinformationen und Angabe der Diagnosen ist dies nicht differenziert machbar! Jedenfalls halte ich nach der bisherigen Schilderung ein weiteres Widerspruchsverfahren und ggfs. eine Klage vorm Sozialgericht aussichtslos!

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