Frage von threetimessix, 88

Reha-Ablehnung nach Hüft-OP?

Schalom Community!

Die Frage mag möglicherweise etwas merkwürdig anmuten, doch erstmal die Sachlage:

Eine bisher selbständige 78-jährige Frau stürzte in ihrer Küche mit der Folge Oberschenkelhalsbruch. OP -neues Hüftgelenk.

Nun weigert sie sich vehement, eine Reha-Maßnahme in Anspruch zu nehmen.

Nun die Frage: welche Folgen kann dies für sie haben (z.B. Zuzahlungen zu OP, Alltagsunterstützung, ggf. Pflege e.t.c.)?

Thx. im Voraus!

Antwort
von Reanne, 62

Zuzahlung OP= nein, aber Folge-Komplikationen könnten evtl. teuer werden. Ein Artzt sollte ihr erklären, warum die Reha notwendig ist, sie möchte ja wieder selbständig und ohne Hilfe weiter leben. Also Überredungskunst ist angesagt. In manchen Orten gibt es eine Tagesreha, wo sie morgens hin und nachmittags zurück in ihre Wohnung kann.

Antwort
von beman, 67

Hallo threetimessix,

kein Mensch kann zu irgendetwas gezwungen werden. Wenn sie die Reha ablehnt, geht sie halt nach der OP wieder nach Hause. Der Hausarzt kann dann Krankengymnastik verordnen, je nach dem wie sie zu Fuß ist, entweder in der Physiopraxis oder zu Hause.

Es darf keine negativen Auswirkungen haben, eine Behandlung oder Maßnahme abzulehnen.

Ich wünsche der Frau, daß sie bald wieder gut laufen und sich selbst versorgen kann. ((-:



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