Frage von bine2709, 40

Regelung Alg2 arbeiten Kind?

Also.. Kurz zur Erklärung.. Wenn eine Alleinerziehende Mutter für ein 16 Jähriges Kind Kindergeld bekommt und den gesetzlichen Pflichtunterhalt vom Vater, und die Mutter selber ALG2 bezieht, wie und in welchem Umfang darf das Kind dann arbeiten? Angenommen, das Kind arbeiten von März bis Oktober (wetterbedingt, Arbeitsvertrag von März bis Oktober) und verdient in dieser Spanne ca 700€, z.B im März 250€ dafür aber im April garnichts (weil es nicht arbeiten war) wird das dann quasi auf 2 Monate aufgeteilt? Oder werden dann von den 150€ die eigentlich zu viel sind die 80% angerechnet? Wie läuft es, wenn das Kind schon gearbeitet hat und das genannte Geld bereits bekommen hat, das Jobcenter durch den Datenabgleich alles über diesen Job fordert, muss man dann Geld nachzahlen oder wird es dann zukünftig abgezogen? Kann dem Kind überhaupt etwas angerechnet werden? Denn die Mutter bekommt ja für das Kind nur Kindergeld und den Unterhslt vom Vater, rein theoretisch ja nichts vom Jobcenter für das Kind? Hoffe es ist verständlich geschrieben. Danke im Voraus für antworten.

Antwort
von 5432112345, 14

Ihr seid eine Bedarfsgemeinschaft und wenn das Kind Geld verdient um dich mit zu versorgen, dann braucht nicht der Staat bzw. der Steuerzahler dafür aufzukommen. Das Einkommen des Kindes sind Unterhalt, Kindergeld und sein Verdienst aus der Arbeit. Alles was seinen eigenen Bedarf + Freibetrag überschreitet wird dir voll angerechnet.

Das Geld wird in dem Monat angerechnet, in dem dein Kind das Geld tatsächlich erhalten hat. (Bsp: 50€ pro Monat, 2 Monate wird nicht gezahlt und im 3. Monat bekommt das Kind 150€, dann wird dieses Geld als 150€ Einkommen im 3. Monat angerechnet)

Kommentar von scharrvogel ,

deine antwort ist falsch. das kind muss nicht für die eltern sorgen. es wird auch vom einkommen des kindes nichts bei den eltern angerechnet - das ist vollkommener unsinn.

Kommentar von 5432112345 ,

Dein Kommentar ist falsch.

Das Einkommen des Kindes würde nur nicht angerechnet werden, wenn es genug wäre um für sich selbst zu Sorgen, (es würde nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft zählen) aber nicht zu viel um über das Konstrukt Haushaltsgemeinschaft wieder zahlungspflichtig zu werden.
Je mehr Einkommen das Kind hat umso kleiner wird sein Bedarf, entsprechend weniger Geld wird die Mutter bekommen. Wenn das Kind aus der BG herausfällt, dann nur weil es seinen eigenen Bedarf decken kann. In dem Fall würde dann der Mutter das Kindergeld voll angerechnet werden, da das Kind diese Leistung offiziell nicht mehr benötigt.
Der Freibetrag, den das Kind pro Jahr durch z.B. Ferienjobs dazu verdienen darf, liegt bei 1.200€.

Wozu wird wohl eine solche Freigrenze definiert, wenn das Einkommen des Kindes garnicht erst angerechnet werden darf? Die Antwort ist recht einfach:
"es wird auch vom einkommen des kindes nichts bei den eltern angerechnet" ...das ist vollkommener Unsinn.

Kommentar von gnarr ,

wiederum ist deine antwort falsch. das einkommen des kindes wird zu keiner zeit bei der mutter angerechnet, sondern nur beim kind. wenn es seinen bedarf selber decken kann, fällt es aus der bg und gehört auch nicht zur hg der mutter.

richtig ist natürlich das es 1200 euro ferieneinkommen gibt. unsinn ist das das einkomemn des kindes bei den eltern angerechnet wird. deine antwort ist falsch und wird durch den weiteren unsinn den du schreibst nicht richtiger.

Kommentar von 5432112345 ,

Ach, und wem wird das Geld abgezogen wenn das Kind seinen Bedarf decken kann? Wusste nicht, dass die Agentur direkt auf das Konto des Kindes überweist...
Effektiv hat die Mutter weniger, je mehr das Kind seinen Bedarf decken kann. Ob du es jetzt anders fomulierst, ändert daran nichts.

Und bevor du weiter "Unsinn" um dich wirfst, solltest du vielleicht mal anfangen Fakten zu recherchieren.

§9 SGB II
"(5) Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann."
Der Freibetrag des Kindes beträgt hier das zweifache seiner Regelleistung. Möchte mal sehen wie das Kind der Vermutung wiederspricht für die Mutter einstehen zu wollen. (Wie etwa bei einer WG.)

Außerdem muss ein Kind, dass im gleichen Haushalt lebt und seinen Bedarf selbst decken kann, seinen Anteil an Miete und Nebenkosten tragen. Ergo, wird dieser Betrag ebenfalls der Mutter abgezogen.

"Das Einkommen des Kindes wird nicht angerechnet." Ist einfach falsch und wenn du nochmal was anderes behauptest, dann belege diese Behauptung bitte mit Fakten. Danke.
(Und bitte nicht damit, dass es aus der Bedarfsgemeinschaft fällt, den das widerspricht nicht im geringsten, dass es zur Haushaltsgemeinschaft gezählt wird.)

Antwort
von scharrvogel, 6

das kind kann soviel arbeiten wie es möchte und soviel geld verdienen wie es möchte.

wenn es aus den bezug fällt, muss es vom geld das es verdient miete zahlen und strom, lebensmittel u. was eben so anfällt. mutti ist verpflichtet das anzuzeigen, dass kind arbeitet, sonst begehen mutti und kind leistungsbetrug.

arbeitet kind in den ferien, dann darf es 1200 euro unangetastet im jahr in einer spanne von 4 wochen verdienen.

wenn nun das jc geld zurückfordert, dann muss selbstverständlich zurückgezahlt werden.

Kommentar von Darkmalvet ,

sonst begehen mutti und kind leistungsbetrug

Falsch, den Strafbaren Betrug für nur die Mutter begehen, da nur die Mutter die Pflicht trägt es beim Amt anzugeben.

Dem Kind droht keine Strafe.

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