Referat über Flüchtlinge wie anfangen?

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9 Antworten

Ich würde mit der Geschichte anfangen. Flüchtlinge ist ein altes Thema. Das gab es vor Jahrtausenden auch schon. Die Flucht des israelischen Volkes in der Bibel. Die Völkerwanderung vor ca. 1600 Jahren war eine lange Zeit der Flucht in Europa. Die letzte große Flucht in Deutschland war die am Ende des Zweiten Weltkrieges, als Menschen aus den deutschen Ostgebieten fliehen mussten.

Wir alle stammen von Menschen ab, die immer wieder einmal fliehen mussten, aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen.

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Kommentar von blaueslicht98
26.09.2016, 19:00

Stimmt , ich könnte die Flucht der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg etwas thematisieren, guter Vorschlag danke :) Reicht aber leider noch nicht :/

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Kommentar von stubenkuecken
26.09.2016, 19:01

Nicht zu vergessen sind die, die aus Deutschland fliehen mussten oder diejenigen die innerhalb Deutschlands flohen. Von der DDR in die BRD.

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Es gibt gar keine  "Flüchtlingskrise" Es ist ganz einfach eine Episode in der Menschheitsgeschichte !
Nicht nur Merkel's Fehler, sondern Fehler der Politiker !!!
Seit Beginn des logisch erwarteten Zustroms von Armuts-, Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen nach Deutschland ist es seit längerer Zeit unerträglich geworden, den Diskussionen, Einwänden und Aussagen der politischen Couleur zuzuhören.  
Bis zum Jahresende werden weit mehr Einwanderer nach Deutschland gekommen sein als im letzten Jahr, wenn die Politik nicht sofort zur Einsicht kommt und dem deutschen Volk zu verstehen gibt, dass man aus Fehlern gelernt hat und im Sinne der Bevölkerung handelt. Nur wenn dies geschieht, ist der politische Frieden in Deutschland wieder möglich. Den nicht mehr erträglichen Debatten der Parteien sollten nun Taten folgen, denn es gibt nur noch eine Aussage: Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Es ist doch den eigenen Bürgern, welche durch ihre Arbeit die Politiker finanzieren, nicht mehr näher zubringen, dass wir im eigenen Land eine viel zu hohe Armutsentwicklung und eine sicherlich steigende Arbeitslosenzahl inklusive Langzeitarbeitslosen und Hartz-IV-Empfängern haben und gleichzeitig unkontrollierte Einwanderung zulassen, für die Unsummen an Geld ausgegeben wird, welches eigentlich nicht vorhanden ist. Mit dem Einwand des demografischen Wandels kann man dies nicht mehr verkaufen. Die Politik hat anscheinend auch vergessen, dass sie das Geld der Bürger ausgibt.
Das deutsche Volk hat seit dem letzten Weltkrieg sehr viel geleistet und ist auch sehr sozial eingestellt, die Bereitschaft zu Hilfe ist ungebrochen. Nur eine Bereitschaft zur Veränderung unserer Kultur und Übervölkerung mit allen vorhersehbaren Folgen, das ist eine Überforderung, das wollen sicher die meisten nicht. (Noch nicht!!!)
Unabhängig von der Kritik an unsere Politiker, sollten wir uns mal einen Blick in die Vergangenheit gönnen. Denn dann würden wir merken dass Migrationen eine feste Konstante in der Menschheitsgeschichte darstellen und die aktuelle Wanderungsbewegung nur eine Episode ist. Die Geschichte der Menschheit ist die von Völkerwanderungen. Bei genauem Hinsehen stellen wir fest, dass unsere Vorfahren von römischen Legionären, von den Wikingern oder von den Hunnen aus den Weiten Asiens stammen. Gerade heute in Zeiten der Globalisierung ist die Wanderung zu einer festen Konstante der Menschheit geworden. Denken wir doch daran, dass täglich ganze Völkerscharen von Geschäftsleuten und Wanderarbeitern um den Globus touren, von den Millionen Touristen ganz zu schweigen. Kaum ein Schüler oder Student, der kein Auslandsjahr in den USA, Australien oder Indien absolviert hat. Unsere Kinder arbeiten nach ihrer Ausbildung in Fernost. Da ist es doch mehr als logisch, das "Armutsflüchtlinge" versuchen, das Gefälle zwischen Arm und Reich durch Migration zu überwinden. Da brauchen wir ja nur die Geschichte der Auswanderungs -wellen in den vergangenen Jahrhunderten bei uns zu studieren. Neben Kriegen und Armut, wie früher, kommen zu den Ursachen der Auswanderung auch die Ausbeutung der armen Länder durch die Reichen und die Folgen des Klimawandels hinzu.
Und unsere Politiker? Die waren und sind ratlos. Diese Sorte brauchen wir nicht. Was wir brauchen, das sind Politiker - Gestalter mit Visionen.
Ich erwarte von einem Politiker mehr als das was unsere (aller Fraktionen) leisten.
Schönen Abend noch.

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Du kannst berichten, dass die meisten keine Kriegseinwanderer sind.

Richtig gesehen haben wir überhaupt keine  Kriegsflüchtlinge sondern Kriegseinwanderer, da das "Asyl" verfällt, sobald der "Asylant" den ersten sicheren Boden betritt.

Warum reist er durch 3 bis 4 sichere Länder, bis er den Ort gefunden hat, der ihn am besten gefällt?

Schaffen wir das überhaupt, die ganzen Einwanderer aufzunehmen?

Die Politik schafft es nicht einmal die Zahlen der Arbeitslosen, Betroffene von Altersarmut, Behinderte die keine Therapie bekommen, Kranke die nicht die notwendige Medizin bekommen, Menschen die trotz Arbeit mit Hartz IV auufstocken müssen usw. in den Griff zu bekommen.

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Du könntest zum Beispiel eine "Rangliste" machen woher die meisten Flüchtlinge kommen und und ob es Wirtschaft-/ Kriegsflüchtlinge sind

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>>Wer die Sprache beherrscht, beherrscht auch die Menschen.<<
Immer wieder höre und lese ich, auch hier im Netz, welch beispiellose Nonchalance eine vernunftbegabte Kulturnation an den Tag legt, wenn es darum geht, unterschiedlichste Menschengruppen unter den Begriff >>Flüchtlinge<< zu subsumieren. Das ergibt die Notwendigkeit zu umfänglichen Korrekturen.
Denn die offenkundig gewollte Mischung unterschiedlicher Begriffe wie >>Flüchtling<<, >>Migrant<<, >>Asylbewerber<<, >>Verfolgter<<, oder >>Zuwanderer<< und (>>Migrations-Hintergrund<< was auch immer diese Bezeichnung bedeutet). Ein weiterer Begriff ist >>Wirtschaftsflüchtling<<. Flüchtling ist, wer sicheres Terrain betritt, wenn das Heimatland nicht (mehr) in der Lage ist, für Leib und Gesundheit zu bürgen;

der Asylbewerber darf sich auf den Artikel 16a Satz 1 des Grundgesetzes berufen, das feststellt, dass dieser Schutzgewährung die nachweisliche politische Verfolgung vorauszugehen hat;

Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb (sie emigrieren) - in der Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard im Zielland;

Wirtschaftsflüchtling ist, (meine Definition) wer bei uns in Deutschland Kapital erwirtschaftet und dies vor dem Fiskus in ein Steuerparadies versteckt. Der bekannteste dürfte wohl Uli Hoeneß (Unternehmer und ehemaliger Präsident des FC Bayern) sein. Ein anderer flüchtete sogar selbst vor dem Fiskus. Waldemar "Waldi" Hartmann (Journalist, Moderator und Sportreporter) wohnte aus steuerlichen Gründen von 2000 bis 2015 in Chur in der Schweiz. (Seine eigene Aussage bei "Markus Lanz" auf mehrmalige Nachfrage. Nach der Steuerhöhe wurde er gefragt, "Antwort: dies sei Verhandlungssache"). Anmerkung von mir, "Wirtschafts-(steuer) flüchtlinge" bezahlen in der Schweiz weniger Steuern.

Schutzsuchende aus (Bürger-)Kriegsgebieten aufzunehmen, ist eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges. Fest steht aber auch, das weder die Genfer Konvention noch andere Vertragswerke Staaten verpflichten, Migranten (sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge) Unterschlupf zu gewähren. In der nötigen Deutlichkeit ausgedrückt: Wer nicht politisch verfolgt oder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, ist auch kein Flüchtling !

Infam, egoistisch und politisch extrem kurzsichtig ist die für allzeitige Verwendbarkeit gefügig gemachte Leier von den >>Fachkräften<<, die unserem Arbeitsmarkt fortan in kürzester Zeit zu Verfügung stehen sollen. Denn abgesehen davon, dass der Terminus >>Fachkraft<< nur auf den geringsten Teil der Neuankömmlinge zutrifft, ist zu fragen, ob diesen - und damit Herkunftsländern - nicht erheblich eher geholfen wäre, wenn dieses vorgebliche Ausbildungsniveau dort zu Anhebung des Lebensstandards nutzbar gemacht würde. Diese geburtenstarken Nationen brauchen vor allem mit Hinblick auf die künftige Entwicklung zuvörderst ein gut ausgebildetes Personal, um gegenüber der wirtschaftsstarken Konkurrenz der etablierten Industrienationen und Schwellenländer nicht noch weiter zurück zufallen. So viel muss aus der Geschichte gelernt werden !!!

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Kontest du das Thema selber sagen oder hat der Lehrer es dir aufgetragen ?

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Kommentar von blaueslicht98
26.09.2016, 18:55

Hat mir der Lehrer aufgetragen..er meinte ich sollte mich selber darüber informieren

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Flucht und Immigration hat in Deutschland eine sehr lange Geschichte. Viele Deutsche mussten die Heimat verlassen um zu überleben.

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Du könntest zum Beispiel damit Beginnen, dass du den Begriff "Asyl" erstmal grundlegend erklärst. 

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Kommentar von blaueslicht98
26.09.2016, 19:01

Stimmt, danke dir :) 

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1. Das oft missverstandene Wort "Flüchtling" definieren.

2. Ursachen von Fluchten benennen / analysieren, wobei - zunächst - NICHT der Fokus auf die derzeitige Flüchtlingswelle gesetzt werden sollte, denn Flüchtlinge gibt es, seit es die Menschheit gibt !

pk

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