Referat über Betriebssysteme Technische Details bei Linux?

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4 Antworten

Hallo

was über Linux erzählen, also besser gesagt über die verschiedenen Typen,

Da würde ich als erstes mal damit anfangen das Du zeigst wie sich die Welt von GNU/Linux darstellt: http://futurist.se/gldt

MAC OS und Windows kennt ja jeder.

Also ich habe in meinem Leben kaum mehr als 30 Minuten an einem Apple Betriebssystem gesessen, bin also vom v"kennen" weit entfernt.

Jetzt wollte ich frage welche Programme von GNU erwähnenswert wären?

Zu aller erst wohl die bash danach dann cd ls mv cat sowie find und grep denn das sind die Programme die jeder benutzt, auch wenn er mit grafischer Oberfläche arbeitet.  Denn alle Programme sind meist "nur" Frontends für die unterschiedlichsten Kommandozeilenprogramme.

Wenn Du im Dateimanager ein Verzeichnis öffnest und den Inhalt davon auflisten lässt, dann macht der Dateimanager im Hintergrund folgendes:

cd /pfad/verzeichnis && ls

bzw. gleich:

ls /pfad/ordner

Und je nachdem welche Einstellungen zur Ansicht Du eingestellt hast sind da natürlich auch noch Parameter zu ls.

Wenn Du darin eine Datei suchst die einen bestimmten Namen hat, dann kommt etwa dieses Konstrukt zum Einsatz:

find . -name "dateiname"

Oder Du kopierst eine Datei von Verzeichnis_1 in Verzeichnis_2, dann passiert im Hintergrund das:

cp /pfad/Verzeichnis_1/dateiname /pfad/Verzeichnis_2/

vorschläge was man über Linux so alles technisches sagen sollte.

Da wäre die strikte Trennung zwischen Kernelspace und Userspace, die ebenso strikte Trennung zwischen dem Systemverwalter root und den "normalen" Benutzern, sowohl hinsichtlich der Berechtigungen als meist auch der verwendeten Partition. Dann die Trennung zwischen dem Betriebssystem zum X-Server zum Fenstermanager zum Desktop.

  1. Läuft die Shell, dann läuft auch Linux
  2. Läuft der X-Server, dann kann man grafische Programme benutzen
  3. Läuft die Shell nicht, dann läuft gar nichts.
  4. Ein schwarzer Bildschirm mit weißer Schrift ist kein Indiz dafür dass das Betriebssystem nicht läuft.

Alleine diese rigorose Trennung zwischen "normalen" Benutzern und root sorgt dafür das sich keine Software (egal ob schädlich (Virus, Trojaner ect. oder unschädlich Firefox, LibreOffice ect.) am Betriebssystem selbst zu schaffen machen kann. Eine Software kann nur im Bereich, der die Berechtigungen des startenden Benutzers betitelt, Schaden anrichten, alle anderen Benutzer sowie das System selbst bleiben dadurch unberührt.

Soll heißen: Wenn USER1 seinen Desktop kaputt konfiguriert, so kann USER2 das gleiche Desktop Enviroment ohne Einschränkungen noch benutzen.

Linuxhase

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Linux ist so komplex da kannst du problemlos 3 Stunden füllen und hast immer noch nur die Oberfläche gezeigt.
Zuerst mal den einen Mythos beseitigen, Linux ist KEIN Betriebssystem sondern ein Kernel.
Dann kannst du mal den Distributionsstammbaum zeigen und zu den wichtigsten (Debian, Ubuntu, Red Hat, Android etc) was kurzes sagen.
Dann vielleicht noch was zu Linux als embedded System, denn die meisten Smart TVs etc nutzen auch den Linux Kernel.
Erst dann würde ich mit GNU/Linux anfangen. Da kann ich dir aber noch nicht helfen, denn man kann entweder nur das einfachere erwähnen, oder auch komplexere Dinge wie zB die Dateiverwaltung mit einbringen.

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In was für eine Richtung soll das gehen? Wie die betriebssysteme sich in der Architektur unterscheiden oder rein wie sich diese Bedienen lassen?

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Kommentar von okarin
11.05.2016, 18:19

Ich denke Architektur n bisschen Bedingung kann ich natürlich auch noch mit reibringen, aber das machen wir glaub ich dann die nächsten Stunden eh.

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