Flüchtlinge in Deutschland: Welche Punkte sollte ich am besten ansprechen?

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4 Antworten

Solange nicht mal die Regierung weiß, wieviele Menschen sich wirklich in Deutschland aufhalten, ist jede Schätzung reine Spekulation. Noch weniger weiß man, wieviele z.B. bis Ende 2016 noch folgen. Doch sind z.B. für eine Million Menschen Wohnungen zu planen, das ist eine Großstadt wie München. Da geht es nicht nur um Wohnungen samt Ausstattung und Unterstützung bis die jeweilige Person selbst arbeiten kann, was auch mehr Spekulation ist als sachlich recherschierbar. Bei den meisten "Flüchtlingen" ist die Qualifikation gar nicht bekannt. Nein, es geht um Straßen, Kanalisation, Geschäfte, Krankenhäuser usw. eine gesamte Stadtstruktur also. Selbst wenn das auf mehrere Städte aufgeteilt wird, muss diese Gesamtleistung erbracht werden. Sie muss aber auch geplant werden, und sowas dauert im Moment bei unseren komplizierten Genehmigungsverfahren mehrere Jahre. D.h. wir hinken dem Zustrom in der Bewältigung stark hinterher. Wir leben z.Zt. von der Hand in den Mund. Das gibt kein Politiker zu, ist aber so.

Um einen zentralen Grenzschutz zu installieren hat die EU jetzt verlautbaren lassen, dass allein 2015 erst 1,23 Millionen, dann sogar 1,5 Millionen illegal über EU-Grenzen gekommen seien. Wo sind die? Sind die Zahlen echt oder nur politisch? Woher haben die Zahlen, wenn die doch illegal gekommen sind und nirgends offiziell erfasst wurden? Wieviele davon sind schon in Deutschland? Seit Anfang 2015 sollen 120.000 Flüchtlinge in Europa verteilt werden. Nur für wenige konnte das umgesetzt werden. Dein größtes Problem wird sein, überhaupt an verlässliche Zahlen zu kommen, teils weil man die nicht preisgeben will, teils, weil man sie nicht hat. Im Moment geht es ja mehr darum, die Menschen in Notunterkünften unterzubringen, was den Gemeinden immer schwerer fällt. Wie immer gibt es Notgewinnler, clevere Leute, die "mietfähige Objekte" günstig aufkaufen, mehr oder weniger günstig herrichten und für viel Geld den überforderten Verantwortlichen vermieten oder überteuertes Catering/Essensversorgung an den Beamten bringen, der sowas noch nie organisieren musste und zahlt, damit er dieses Problem los ist.

Alles, was z.Zt. auf dem Tisch liegt, sind Schätzungen und die sind von politischen Annahmen abhängig. Niemand kann sagen, wie viele Migranten in welchen Zeiten in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Gibt es dafür eine Förderung, werden andere, nicht Geförderte dafür entlassen, aber meist nicht als Kosten gerechnet, obwohl sie dann in Hartz4 fallen. Köln hat gezeigt, dass mit Sicherheit die Polizei aufgestockt werden muss und andere Verwaltungen auch noch. Aber solche Kosten können nur geschätzt werden, denn ausgebildete Polizisten und Beamte können ja nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden.

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Kommentar von netssnap
09.01.2016, 22:40

Vielen Vielen Dank!!

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Hallo, 

ich fang einfach mal an:

1: Fachkräftemangel - das ist eine haltlose Behauptung. Wir haben offiziell gut 3Mio Arbeitslose, dazu kommen die in diversen "Maßnahmen", Aufstocker, Umschüler, etc. ... über die Masse haben wenigstens 2/3 eine abgeschlossene Berufsausbildung. Inoffiziell reden wir über ca. 6 bis 9 Mio Deutsche/Inländer, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind.

Der "Durchschnittsflüchtling" ist kein Arzt, Anwalt, Ingeneur oder Facharbeiter, sondern schlechter qualifiziert bzw. ebenso geringqualifiziert, wie unsere heimischen Arbeitslosen.

Ergo: Flüchtlinge werden definitiv nicht unsere Fachkräftemangel - den es garnicht gibt - beheben.

2. Integrationsdauer: Bevor wir die Flüchtlinge und deren Nachkommen soweit integriert haben, daß sie uns mehr einbringen (volkswirtschaftlich) als kosten, dauert das ein bis zwei Generationen - also ca. 25 bis 50 Jahre. p.s. Wir reden dabei über die Gesamtheit, nicht über Einzelfälle.

3. Rechtliche Situation: Gemäß Artikel 16a Absatz 1 und 2 Grundgesetz, dem Schengen-Abkommen und einem Weiteren (Name leider grad entfallen) sind quasi alle "Flüchtlinge" illegal - das heißt wider dem geltenden Gesetz - nach Deutschland gekommen. Konkret heißt das auch, daß Politiker, Polizisten, die Küstenwache (bspw. Italien) geltende Gesetze brechen und sich der Beihilfe zur illegalen Grenzüberschreitung schuldig machen - das ist eine Straftat.

4. Gesundheitssystem: Dieses wird extrem belastet werden, da 99,9% der Flüchtlinge in absehbarer Zeit in diese nicht einzahlen werden - da sie keinen Job haben, keinen Job bekommen oder garkeinen annehmen dürfen -  daß heißt, für jeden, der arbeiten geht, werden die Krankenkassenbeiträger immer weiter steigen.

5. Jobcenter/Agentur für Arbeit: Die Ausgaben für Erwerbslose werden explodieren. Innerhalb der nächsten 1 bis 3 Jahre werden wir ca. insgesamt 3,5 bis 5 Mio Flüchtlinge inkl. Familiennachzügler haben - das kostet.

6. Rentensystem - siehe Gesundheitssystem.

7. Innere Sicherheit: Unsere Polizeikräfte kommen heute ja noch nichteinmal mit der 3. Halbzeit bei Fußballspielen und den alljährlichen Ausschreitungen linker Chaoten in Berlin und Hamburg zurecht. Die Sicherheit auf den Straßen wird auf der Strecke bleiben - ist sie schon - siehe Duisburg-Marxloh oder Berlin Neukölln oder Berlin RAW-Gelände.

8. Such dir unbedingt ordentliche Quellen, am besten von Linksgrünen Gutmenschen, die es oft genug schaffen, selber, mit dem was sie sagen, ihre eigenen Lügen und Hirnrissigkeiten entlarven.

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Kommentar von netssnap
09.01.2016, 22:39

Vielen Vielen Dank !!! Das hilft mir sehr!!! Wirklich vom Herzen danke für die Mühe

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Ich habe dasselbe Thema-leider bezieht es sich nicht auf die Wirtschaft *heuuul*

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Kommentar von netssnap
09.01.2016, 20:54

Wieso heul?? :)

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Angeblich hat die BRD 21 Milliarden Euro Überschuss in diesem Jahr gemacht.

Wir haben 2015 1,100.000 Flüchtlinge aufgenommen.

Ein Flüchtling kostet die BRD rund 1.000,-- € monatlich.

Dies bedeutet 1.100.000.000,-- € monatlich.

Im Jahr macht das schon jetzt 13.200.000.000,-- € aus. 

Diese Zahl beinhaltet nicht die Familienzusammenführung. Wenn jeder Flüchtling nur 3 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung nach kommen lässt, und das ist auch nur geschönt angenommen, dann unterhalten wir uns im kommenden Jahr über  52.800.000.000,-- €.

Wie soll das bezahlt werden ?

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Kommentar von eibin
10.01.2016, 01:37

Der Ruehrstab weiß immer ne Lösung

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Kommentar von marylinjackson
10.01.2016, 11:50

Die Verschuldungsstatistik pro Einwohner 2014 spricht Bände:  Seit 1989 hat sich der Betrag verdreifacht auf 25.320 Euro pro Einwohner in Deutschland.

Was für Zahlen das auch auf dem Papier sind, die Realität spricht für sich.

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Kommentar von netssnap
10.01.2016, 15:08

Danke schonmal für deinen Kommentar!! Ich hab gelesen, dass die Flüchtlinge 21 Mrd. 2015 gekostet haben.

Wie kommen die anderen 12 Milliarden zusammen weil eigentlich sind in den 13,2 Milliarden ja schon die Ausgaben für Betreeung,Sprachkurse etc.

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