Frage von prenner, 33

redox fragen?

hi,

ich habe ein zwei kurze Fragen zum Thema redox.

  1. Der Versuch ist bekannt, in dem eine Anode und eine Katode in zwei verschiedenen lösungen sind und über einen Draht verbunden sind an dem eine Glühbirne angebracht ist. Die Katiode(verbessert mich wenn falsch?) gibt nun Elektronen an das Anion über den Draht ab. Diese bringen die Lampe zum leuchten. Warum benötige ich die sogenannte Salzbrücke ? Gibt sie neue Elektronen in die Kationenmischung ?

  2. Von was wird die Reduktionsspannung bestimmt ? Kann man das auch so formulieren: Von der Differenz zwischen dem Verlangen Elektronen abzugeben und aufzunehmen ? ich glaube aber nicht weil das könnte man ja dann einfach über die Valenzelektronen berechnen.

Ich bitte um verständliche Antworten, ich habe chemie abgewählt und versuche es für mein Studium wieder aufzuarbeiten :) Danke LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von henzy71, 19

1) Der Minus-Pol heisst Kathode (oder Katode), nicht Katiode. Die Salzbrücke brauchst du um die Stromkreis zu schliessen 

2) du hast ein Redoxpaar. Beide Partner haben ein Standartelektrodenpotential. Das ist eine Stoffeigenschaft. Die vorhandene Spannung ist die Differenz dieser Standartelektrodenpotentiale und wird noch beeinflusst durch die Konzentration der jeweiligen Salzlösungen.

Gruß

Henzy

Kommentar von prenner ,

Danke:) Klar Kathode  :D also meine erklärung für 2. war falsch oder ? 

Kommentar von henzy71 ,

Nö, war ja schon korrekt, nur dass die Konzentration noch eine Rolle spielt. Das "Verlangen Elektronen ab zu geben oder auf zu nehmen" ist ja die Stoffeigenschaft, die sich Standartelektrodenpotential nennt. Soweit alles gut.

Kommentar von Spezialwidde ,

Eine Einschränkung muss ich an dieser Stelle machen. Die Kathode muss nicht der Minuspol sein sondern sie ist der Ort der Oxidation. Klar, bei selbst ablaufenden Redoxreaktionen ist das so richtig aber prinzipiell ist die Chose ja umkehrbar. Nehmen wir zb einen Akku, was ja nichtsanderes ist als ein galvanisches Redoxelement. Beim Übergang von Entladen zu Laden tauschen Anode und Kathode die Plätze.

Kommentar von henzy71 ,

Man muss da unterscheiden zwischen einem galvanischen Element (Batterie) und einer Elektrolyse. Was der Fragesteller aber geschildert hat, ist ganz klar ein galvanisches Element.

Kommentar von henzy71 ,

Danke für den * :-)

Antwort
von Spezialwidde, 21

Zu 1. Katioden gibts nicht, es gibt Kationen  und Kathoden ;-) An der Kathode werden Elektronen an den äußeren Stromkreis abgegeben, dafür muss an der Kathode selber ein Metallatom als Kation in Lösung geben und sein(e) Elektron(en) zurücklassen die dann in den Stromkreis entschwinden. An der Andode passiert das umgekehrte. Da werden Metallionen mit den Elektronen die ja aus dem Stromkreis wieder ankommen zu Metallatomen reduziert. Das ist j aalles in allem deine Redox-Reaktion. Die Salzbrücke ist notwendig damit zum Potentialausgleich ein Ionenstrom fließen kann sonst wäre der Stromkreis an dieser Stelle ja unterbrochen.

Zu 2.: Jede chemische Halbzelle hat ein bestimmtes Potential (gemessen gegen die Wasserstoffnormalelektrode). Man kann das auch als elektrische Spannung sehen.Oder eben Redox-Potential.  Wenn du 2 Halbzellen hast bestimmt diese Potentialdifferenz zwischen den beiden die Spannung die das Gesamtelement liefert.

Kommentar von prenner ,

Danke:) Klar Kathode kleiner Hänger :D

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