Frage von JohnyJohn,

Rechtsfrage Autounfall, Zeugenaussage

Hatten kürzlich zu viert einen leichten Autonfall Keine verletzte-Gottseidank. Kein fremder Sachschaden. Als die Polizei am Tatort ankam, hatte jeder gleich ausgesagt. Jeder hat gesagt wer am Steuer war. Der fahrer hatte 1,2 Promille und hat zugegeben gefahren zu sein. Die Frage: Der Fahrer hat jetzt mir und den anderen Beifahrer gesagt, wir sollen nichts bei der Polizeiwache aussagen. Wir sollen sagen: Zitiere: Ich will meine Aussage verweigern, da ich mich damit selbst belasten könnte. Sein Anwalt meinte wenn das jeder sagt, könnte die Polizei nichts machen und der Fall wäre eingestellt. Was meint ihr?? Hab kein Bock mir ärger zu machen MFG John

Antwort von user453,

1,2 Promille? Kein Mitleid mit dem Mann. Der Führerschein wird weg sein, und das ist auch gut so.

Antwort von diroda,

Wenn ihr nicht Angeklagt und nicht mit ihm verwandt seid habt ihr kein Aussageverweigerungsrecht. Mit einer Falschaussage könnt ihr euch großen Ärger einhandeln. Sagt die Wahrheit. Er ist betrunken gefahren und hat einen Unfall verursacht, das Verfahren wird ganz sicher nicht eingestellt. Selbst wenn ihr sagt der Pabst persönlich wäre gefahren. Die Einstellung des Verfahrens ist eine Wunschvorstellung von ihm. Wer betrunken Auto fährt gehört nicht auf die Straße. Ich fahre weit über 1000000Km unfallfrei.

Antwort von Questor,

Keine Verletzten, kein fremder Sachschaden - was hat dann die Polizei dort zu suchen?

Antwort von Raimund1,

wenn du keinen Bock auf Ärger hast, bleib bei der Wahrheit.

auch uneidliche Falschaussage wird bestraft, nicht zu kanpp.

Und ehrlich: ich versteh den Anwalt nicht! Reue ist allemal besser als Lüge!

Antwort von kluetje,

Der will nur seinen eigenen Arxxx (Führerschein) retten...

Antwort von Maultier,

das Problem an der Sache: wenn du weniger als der Fahrer getrunken hast und das nachweisbar ist, bist du deinen Lappen auch los


Was sagen denn die anderen dazu bzw. deren Rechtsberater?

Kommentar von Maultier,

somit würdest du dich meines Wissens nach mit einer Aussage selbst belasten, es sei denn du hast deutlich erkennbar viel mehr getrunken hgehabt und das haben die Polizei auch so vermerkt

Antwort von bert1980,

ha ha , das wäre ja einfach. die justiz ist nicht ganz blöd - das kannste mir glauben ;)

Antwort von skomp,

ärger bekommst du nicht wenn du die aussage verweigerst, allerdings kannst du das (zumindest bei gericht) nur machen wenn du dich selbst oder angehörige belassten könntest.

Kommentar von Raimund1,

dich selbst

oder

Angehörige

darüber hinaus kannst du nur einen auf dumm machen - und das kann den eigenen Lappen kosten. Völlig zu Recht!

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