Rechtsfrage: 80 Euro für Musical?

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2 Antworten

Guten Abend,

Rein juristisch gesehen kann in der Besorgung der Karten ein Besorgungsvertrag oder ein Auftrag gesehen werden.

Über den Passus "rechtzeitig" absagt, kann eine Absage - mit einer Woche Vorlauf - durchaus als "Rücktritt" bzw. Loslösung vom Vertrag gesehen werden. Die Nachweispflicht liegt hierfür prinzpiell einmal bei Ihnen. Wenn Sie die rechtzeitige Absage jedoch durch zwei Zeugen belegen können, dürfte das genügen.

Allerdings sollte die Sachlage auch einmal von der praktischen Seite betrachtet werden.

Sie haben ja noch nicht bezahlt. Rechtlich gesehen müsste Ihre Lehrerin Sie somit vor einem Gericht verklagen. Und dies noch vor dem Risiko, dass Sie nachweisen können, dass erklärt haben, sich vom Vertrag zu lösen (Absage). Sicherlich wird die Lehrerin dieses rechtlich riskante Unterfangen nicht anstoßen.

Sofern Ihnen durch Ihre Nichtzahlung mögliche Nachteile entstehen, können Sie diese ggü. der Schulleitung oder dem Schulamt melden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

KaterKarlo2016

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Einer Anzeige könntest Du gelassen ins Auge sehen, es gibt keine Straftat, die man aus dem Sachverhalt herbeikonstruieren könnte.

Ich vermute Du bist bereits 18? Sonst könnte man das bereits damit herunterbügeln. Die von der Lehrerin bestätigte Rücknahme der Anmeldung ist allemal ausreichend.

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Kommentar von joanna7
21.06.2016, 20:59

Ja ich bin 18. Mein Problem ist nur ich lerne Erzieher und da wird für alles ein erweitertes Führungszeugnis gefordert...und bei jeder Kleinigkeit kann ich diesen Job vergessen....

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