Kennen sie das? Sie schütten ihr Herz aus für einen Foreneintrag - eine Frage die sie wirklich beschäftigt - ein Problem das sie interessiert! Und die erste Antwort die sie bekommen ist: "Hey in Zeile 7 ist ein Rechtschreibfehler ... und da haben sie ein Komma vergessen" Es ist ja ganz ok, wenn man sagt, dass eine Bewerbung ohne Fehler sein sollte. Auch ein Buch sollte ohne sein (auch da entdeckt man immer wieder Tippfehler - errare humanum est!) - Aber im Internet glaube ich, wird die Sache von einigen überbewertet! Was meint ihr?
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...also, als Schreiber will ich ja für gewöhnlich, dass mein Text gelesen wird.
Wenn ich aber als Leser eine hingerotzte Textruine vorgesetzt bekomme, macht das keine Lust aufs Lesen und ich frage mich dann:
Warum macht der Schreiber sich eigentlich überhaupt die Mühe des Schreibens, wo ihm doch anscheinend egal ist, ob das jemand liest.
Wohlgemerkt, ich rede von Buchstabenwüsten, nicht von Tippfehlern.
Und ich rede davon, jemand anders die Aufgabe zuzumuten, einen Text zu entziffern. Dabei wollte doch der Schreiber was. Oder?

Korrekte Rechtschreibung finde ich gut. Leute die auf jeden Fehler öffentlich (also nicht via PM) rumreiten, finde ich unmöglich, sind halt Spießer.
teppichhai am 18. Februar 2009 09:34 Oh, ich hab falsch abgestimmt - also: überbewertet
matrix2k9 am 18. Februar 2009 09:52 Schlimm finde ich es wenn keine Satzzeichen und keine Groß- und Kleinschreibung angewendet werden.
Fehler die man beim schreiben macht, sind mir egal wenn ich einen Text lese, keiner ist Perfekt. ;) Wäre ja noch schöner wenn man sich über jeden Fehler aufregt.
Aber es hat in meinen Augen was mit Respekt dem Leser gegenüber zu tun. Wenn ich schon Hilfe in Anspruch nehme, kann ich den Text wenigstens so vernünftig wie möglich gestalten. Das heißt, Groß- und Kleinschreibung sowie Satzzeichen verwenden.
Alles andere ist einfach nur eine Zumutung.
teppichhai am 18. Februar 2009 09:54 Was bei längeren Texten auch nervt, wenn keine Absätze gemacht werden. Das geht hier bei GF noch nicht, hab ich im Forum schon angeregt das zu ändern.
matrix2k9 am 18. Februar 2009 09:55 Das stimmt, ist mir hier auch sofort aufgefallen. Grauenhaft. :D
Onnlein am 18. Februar 2009 10:12 Doch, doch, das geht. Was teppich meint ist die "fehlende" Leerzeile - doch diese hat bei Absaetzen normalerweise nichts verloren.
teppichhai am 18. Februar 2009 10:54 Super Onnlein!!
Jetzt habe ich es endlich raus.
Weiß du auch wie das mit den Zitieren geht? Das soll ja hiermit angeblich gehen >

Klar kann ein Fehler passieren, aber es sollte doch darauf geachtet werden, dass das nicht zu häufig vorkommt. Und um richtig altklug jetzt zu sein: Die ganze Zeit schreibst du "Sie" und im letzten Satz steht "ihr". Ja was denn jetzt? (<--ok, war jetzt gemein, ich weiß^^)
Stimmt! DH!
teppichhai am 18. Februar 2009 09:40 Im Alltag ist das durchaus üblich im Singular zu Siezen, im Plural zu 'duzen'. Ich mache das z.T. sogar mit meinen Kunden so. Also wenn schon schlau schnacken - dann schon richtig ;-)
KriLu am 18. Februar 2009 09:42 Das ist jetzt üblich? Ist mir neu. Aber das sollte dennoch nur ein Scherz sein, bin da nicht so kleinkariert ;-)
teppichhai am 18. Februar 2009 09:46 :-)
matrix2k9 am 18. Februar 2009 09:45 Schlimm finde ich es wenn keine Satzzeichen und keine Groß- und Kleinschreibung angewendet werden.
Fehler die man beim schreiben macht, sind mir egal wenn ich einen Text lese, keiner ist Perfekt. ;) Wäre ja noch schöner wenn man sich über jeden Fehler aufregt.
Aber es hat in meinen Augen was mit Respekt dem Leser gegenüber zu tun. Wenn ich schon Hilfe in Anspruch nehme, kann ich den Text wenigstens so vernünftig wie möglich gestalten. Das heißt, Groß- und Kleinschreibung sowie Satzzeichen verwenden.
Alles andere ist einfach nur eine Zumutung.
Das Internet ist für viele Jugendliche / Kinder die wichtigste Informationsquelle. Und die schlechten Deutschkenntnisse nicht nur von Einwandererkindern kommen nicht von ungefähr! Durch Lesen prägen sich leider auch falsche Schreibweisen ein. Man muss sich mal anschauen, wie hier die Fragen und Antworten teilweise formuliert sind...

Scherzkeks! "Hey in Zeile 7 ist ein Rechtschreibfehler"
Du meinst wohl eher Hey, da ist ein einwandfreies deutsches Element in der Frechheit, die Du Satz zu nennen dich erdreistest
Deine Abstimmung ist uebrigens - wie 99% hier -zu 100% fuer die Tonne wegen falsch und tendentioes gewaehlter Anworten.

Eine gute Einstellung wäre es, wenn man den anderen gegenüber tolerant wäre (tolerant = tapfer etwas ertragen, was einen wirklich beeinträchtigt) und sich selber gegenüber intolerant. Wer mit diesen beiden verschiedenen Maßstäben herumläuft wird eher helfen und raten können als ein Formalist oder ein Rabulist.
Es ist eine Tatsache, dass Ratsuchende oft mehr als nur ein Problem haben. Wenn eines der "Nebenprobleme" die deutsche Schriftsprache ist, dann sollte es trotzdem möglich sein eine Frage zu stellen, ohne gleich gemobbt zu werden. Würde man hier eine "Diktatheft-Diktatur" errichten, würde man viele Hilfesuchende aussperren.
Es ist übrigens in Deutschland nicht vorgeschrieben, sich an den Duden o. ä. zu halten. Das ist nur an Schulen, Behörden und Gerichten so. Alle anderen Bürger können die Sprache mündlich und schriftlich gebrauchen wie sie wollen.
sanne172 am 18. Februar 2009 10:08 das ist mal eine überzeugende Stellungnahme DH ;-)

Ich empfinde eine einigermaßen ordentliche Rechtschreibung auch als Ausdruck des Respekts, der mir gegenüber erbracht wird! Niemand sagt was, wenn sich mal ein Fehler einschleicht oder wenn jemand der deutschen Sprache nicht so 100% mächtig ist! Aber man merkt ganz genau, wenn es jemanden einen feuchten Kerricht schert! Und komischerweise sieht man gerade bei Ausländern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ein viel größeres Bemühen, als bei Deutschen!

Wozu gibt es die sonst noch????

Soweit es geht,finde ich schon. Allerdings passieren jedem mal Buchstabendreher usw.,also kleine Fehler können passieren,aber wenn man ständig in jedem Wort irgendwas falsch schreibt,finde ich das schon nervig

Flüchtigkeitsfehler, vergessene Kommas, Punkte ... stören mich nicht. Nervig ist die SMS- Sprache, bescheuerte Abkürzungen und Rechtschreibfehler die das Lesen zur Tortur machen.

Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung.
Das ist auch eine Frage der Selbsterziehung!

Ich kann dich verstehen! Solange nicht alles voller Fehler ist, dass einem graust, muss man nicht immer daraufhinweisen! Mir passiert das auch öfter, dass ich im Eifer des Gefechtes Fehler reinhaue! Fazit - Man sollte schon auf die Rechtschreibung achten, aber wenn sich doch mal ein Fehler reinschleicht, ist der Inhalt immer noch wichtiger! Hoffe ich habe jetzt keinen Rechtschreibfehler drin!

Ehrlich gesagt, auf Ihrem Niveau kann sich wirklich keiner beschweren.
Allerdings gibt es auch in diesem Forum ausreichend Beispiele für so katastrophale Rechtschreibung, dass deutlich wird, wie wenig Mühe sich da jemand gibt, sich adäquat auszudrücken.


Mir ist zwar Rechtschreibung generell wichtig.
In Internetforen und dergl. bin ich der Meinung, dass man sich zwar bemühen sollte, aber:
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
Es sollte bloß nicht so ausarten, dass man nicht mehr weiß, was gemeint ist!

Man kann ja mal eine Tippfehler machen,aber wenn ich eine Frage mehrmals lesen muss,um sie zu verstehen,dann habe ich Muehe damit.

Ich bleibe im Netz zwar anonym, meine geistigen Ergüsse sind aber öffentlich und sollen ja eigentlich auch verstanden werden. Und das geht nur mit halbwegs verständlichem Deutsch, d.h. einem, das von der Mehrheit der Sprecher verstanden wird. Übrigens finde ich auch Zeichensetzung und Großschreibung für eine bessere Strukturierung der Beiträge unerlässlich. Vielleicht konservativ, aber ich stehe dazu!

Allerdings sollte man noch entziffern können was gemeint ist


Grad wenn man emotional bissi aufgewühlt ist, verschreibt mann sich schnell.
Gibt sicherlich welche, die es übertreiben. Bei vielen Fragen versteht man jedoch vor lauter Schlampigkeit den Sinn/Inhalt der Frage nicht einmal.

... auch Legastheniker sollten sich hier Rat holen dürfen ohne gleich angemacht zu werden.

bei manchen Getippsel tun einem ja wirklich die Augen brennen, von den vielen Fehlern. Ein bischen Mühe sollte man sich schon geben.

Ganz ehrlich bei kleinen Fehlern drücke ich ein Auge zu passiert mir auch oft doch wenn der Text dermaßen mit Fehlern überschüttet ist und das vom eigentlichen Inhalt dermaßen ablenkt sollte man schon etwas dazu sagen aber wie bei allem sollte man dabei "höflich bleiben" und nicht ganz den Inhalt des Textes beanstanden

es gibt ja auch wirklich mal einen "Vertipper"...das kann doch jedem mal passieren....aber manchmal ist echt doch ziemlich übel mit der Rechtschreibung,aber da kann man ja auch drüber weggucken!!

Aber Mühe geben sollte man sich trotzdem!

Ich achte zwar auch auf eine korrekte Rechtschreibung, aber es kann im Eifer des Gefechts schon mal passieren, dass sich ein kleiner Fehler einschleicht und das würde ich dann nicht überbewerten.


matrix2k9 am 18. Februar 2009 09:51 grml Was soll man dazu noch schreiben?
also auf groß- und kleinschreibung lege ich im netz keinen oder relativ wenig wert... außer bei wichtigen anschreiben o.ä. und bei anderen kann's mir im endeffekt ja egal sein, solange ich die person am anderen ende der leitung verstehe. aber ansonsten find' ich meine rechtschreibung eigentlich ziemlich in ordnung... ich les' mir auch gerne meine posts 2mal durch, bevor sie rausgehen :>




ich hab mal germanistik studiert, und ich hab mit 15 jahren 10-finger-blind-schreiben gelernt und bis heute geht es immer noch sehr schnell damit. seit vielen jahren schreibe ich bei sms und bei emails und bei internetforen konsequent klein, ist der schnellen kommunikation doch angemessen. der verständlichkeit meiner texte hat das noch nie geschadet!


