Frage von TopNutzer1995, 61

Rechtliche Schritte einleiten bei falscher Verwendung von Microsoft Outlook?

Hallo Community ich bräuchte mal ein wenig Hilfe,

ich habe vor ein paar Tagen eine E-Mail an mehrere Personen gesendet.

Ich habe die verschiedenen E-Mail Adressen alle in das Feld "An" eingetragen und nicht in das Feld CC / BCC da ich eigentlich keine Ahnung hatte für was CC und BCC sind. Jetzt bekomme ich eine Nachricht zurück von einer Person die mir Verlässiges Verhalten vorwirft da seine E-Mail jetzt jeder sehen kann der die E-Mail auch erhalten hat. Und als letzten Satz schreibt er ich werde mir rechtliche Schritte gegen sie Vorbehalten. Ich weis jetzt auch nicht was ich davon halten soll oder was mich erwarten könnte

Antwort
von FragaAntworta, 61

Durchaus möglich, ich kenne Fälle von Sekretärien die erstens hohes Bussgeld und zweitens die Kündigung bekommen haben, Datenschutzvergehen sind kein Kavaliersdelikt. Im Privaten Bereich eher nicht ganz so schlimm, und Du solltest es Dir zu Herzen nehmen für das nächstemal, und Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Antwort
von mattmiksys, 34

Vielleicht entschuldigst Du Dich bei ihm kurz: Es wäre ein Versehen gewesen, normalerweise würdest Du natürlich BCC verwenden.

Es ist natürlich wirklich nicht schön, wenn auf dieses Weise eMail-Adressen verbreitet werden, insbesondere deshalb, weil eventuell ein verseuchter PC dabei ist, der das Adressbündel an Spammer weiterleiten könnte.

Antwort
von ThomasAral, 27

Da müssten schon Firmengeheimnisse drin stehen die du unterschrieben hast vertraulich zu behandeln.  Wenn er dir irgendwas von sich erzählt wobei du keinen anderen Vertrag auf Geheimhaltung unterschrieben hast kann er dir gar nichts.

Einzig das neue Gesetz gegen Spammen könnte da greifen. Aber ich denke da müsste er es schon ziemlich konstruieren um da vor Gericht durchzukommen. Nur nen guten Anwalt und du schmetterst das ab bei z.B. nur 10 im An.   Anders sieht es aus wenn du 1000 oder mehr Empfänger hattest (auch in mehrere Emails aufgeteilt).  Angezeigt wird dann nicht unbedingt der Inhalt, sondern dass du ungefragt denen was geschickt hast.

Antwort
von ninamann1, 38

zu cc und bcc

lese das :

http://www.t-online.de/ratgeber/technik/internet/id_65642652/cc-und-bcc-e-mail-s...

zu rechtliche Schritte 

schicke ich den Link im Kommentar 

Kommentar von ThomasAral ,

hier geht es um veröffentlichung --- jetzt ist natürlich die frage was veröffentlichung heißt.   an 10 leuten weiterzuleiten  oder aber  im internet auf eine webseite stellen auf der dann millionen zugriff haben.       Also wenn bereits diese 10 Leute zählen wäre das Recht sehr unpraktisch und fast 90% aller Emails werden falsch verschickt.    Dann würde eigentlich niemand mehr   An oder CC mit Zitat nutzen wenn noch mehr Leute als der übrige Absender da sind, denn es ist einfach zu aufwändig da erst von jeden schriftlich bestätigen zu lassen. Email würde also quasi aussterben so wie es jetzt genutzt wird.  Aber es schert sich keiner drum, und deswegen funktioniert Email noch.

Kommentar von ThomasAral ,

Und die Sache mit dem verschlossenen Brief auf den die Richter eingingen:    hat jetzt eine Tratschtante einen Brief bekommen und erzählt teile darau ihren Nachbarn würde dies vergleichbar sein.  Kaum jemand wird diese Tratschtante verklagen können. Natürlich kann sie sagen, dass hat mir der oder der geschrieben. Aber es ist eben nicht verifiziert.

Die Richter tun also so, als ob bei der Veröffentlichung 100% klar ist, dass es eine verifizierte 1:1 Wiedergabe des Erstellers ist. Das ist aber nur bei speziellen Emails der Fall, nicht bei den meisten standardmäßig verschickten. Es kann da ganz leicht 'gefaked' werden.

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