Frage von Hundi123, 121

Ist es gerechtfertigt Hunde zu schlagen?

Hey,also mal zu mir:Ich bin weiblich,16 Jahre alt,meine Eltern sind geschieden.Ich lebe hauptsächich bei meiner Mutter,bin also jeden Mittwoch bzw.jedes zweite Wochenende bei meinem Vater.Bei beinem Vater haben wir zwei Hunde, welche erst nach der Scheidung eingezogen sind.Den Rüden (3) haben wir seit 3 Jahren und die Hündin (6) haben wir seit ca.2 Jahren. Als "Mädchen" habe ich mir schon immer einen eigenen Hund gewünscht und war total glücklich als wir unseren ersten Hund bekommen hatten.Da ich jedoch davor nicht wirklich Erfahrung mit Hunden sammeln konnte,war diesbezüglich mein Vater mein großes Vorbild.Nun zu seiner Geschichte: Er ist am Land aufgewachsen,dort hatte er seinen ersten Hund mit 8 Jahren, den sie dann aber weggeben mussten,weil dieser mit anderen Schafe riss.Danach hielt seine Familie ausschlieschlich deutsche Schäferhunde aus Zuchten, für die er hauptsächlich zuständig war. Das heißt, er war mit diesen Hunden ab dem Alter von ca. 12 Jahren am "Abrichteplatz", wozu wir heute nett Hundeschule sagen. Früher lief es auf diesen Abrichteplätzen aber leider noch so zu, wie es heute nur noch vereinzelt vorkommt, nämlich ahnlich wie bei dem Militär. Es wird herumgeschrieen, dem Hund als Halter "dominiert" mithilfe von Schlägen, Tritten, auf den Boden drücken und etwaiger körperlicher Gewalt. Genauso hat er es mir auch immer erzählt. So, nun zu seinen Hunden: Einen Schäfer mussten sie hergeben, weil er einen Bekannten mit einem Biss in das Gesicht einmal schwer verletzt hat und der letzte Schäfer den sie hatten, hat mich, unter Aufsicht, als kleines Kind in das gesicht geschnappt. Was diese Hunde zur Strafe erwartete, denke ich ist klar. Wieder zurück zu mir: Ich war anfänglich natürlich total begeistert, wollte mega viel mit meinem Hund unternehmen und war auch in den ersten Monaten eine starke bezugsperson für ihn, obwohl wir uns nicht täglich sahen. Ich ging jede Woche mit ihm in die Hundeschule, belegte Turniere, usw... Leider war diese Hundeschule eine von den wenigen "alten" (wie vorhin erwähnt) die es noch gab. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch nicht wirklich mit (mit ~14 Jahren), und fand es so ganz normal, dass zur Strafe an den Leinen gezerrt, oder der Hund geschlagen wurde. Mein Rüde entscheidet nach Sympathie, ob ihm die anderen Artgenossen zusagen, oder nicht. Heute ist das ja kein Problem, da ich ihnen in brenzligen Situationen aus dem Weg gehen kann, aber ich kann mich an eine Situation in der Hundeschule erinnern, wo er aggressiv wurde, und ich, nach dem Vorbild meines Vaters, mich auf ihn stürzte ihn anschrie und meinte so kann ich ihm dominieren.... (das war leider nicht das einzige mal, ich hasse mich heute noch dafür) Auf jeden Fall um jetzt endlich mal zur Sache zu kommen, wie gesagt, an den Zeiten, die ich ganz oben geschrieben habe, bin ich bei meinem Vater, jedoch verbringe ich auch so sehr viel Zeit mit den Hunden, wenn keiner da ist (Arbeit,Urlaub,usw...) Da ich angefangen habe.
Teil 2 in einer Antwort

Antwort
von Sophilinchen, 112

Nie nie nie nie nie NIE darf ein Mensch ein Tier schlagen!!

Der Hund bekommt doch Angst( abgesehen davon,dass er dabei auch noch verletzt wird) vor seinem Besitzer.Ängstliche Hunde können beißen.

Antwort
von KIttyHR, 121

Ich sehe da eine ganz klare Verbindung zwischen den "Erziehungsmethoden" deines Vaters und seinen bisherigen Hunden. Viele von ihnen waren agressiv, wie du geschildert hast. Denk mal nach, wieso das so ist. Hunde kommen nicht agressiv auf die Welt. Egal ob Mensch oder Hund gegenüber. Ein Hund darf NIEMALS von einem Menschen geschlagen werden, sonst passiert nämlich genau das. Dafür gibt es nur und nimmer eine Rechtfertigung.

Kommentar von Hundi123 ,

Ja, das ist mir auch aufgefallen, Ich weiß, dass Hunde nicht aggressiv auf die Welt kommen, das wollte ich ja auch noch schreiben, hatte aber leider zu wenige Zeichen. Das zu erkennen ist ja auch nicht mein Problem. Ich bräuchte Hilfe bei der Antwort auf meine letzte Frage im zweite Teil, bitte les dir diese einmal durch!

Danke

Kommentar von KIttyHR ,

Oh tut mir leid, den Teil habe ich übersehen. Hier meine Antwort darauf: Versuche ihn mal in einem ruhigen Moment abzufangen und bitte ihn mit ihm über etwas reden zu dürfen. Das signalisiert schon einmal deine Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema. Und dann musst du über deinen Schatten springen und es ihm klar und deutlich sagen. Bleibe bitte sachlich, sonst lässt er bestimmt nicht mit sich reden. Trage vielleicht vorher Fakten aus dem Internet über dieses Thema zusammen, um gut argumentieren zu können und bringe auch die Agressivität seiner vorherigen Hunde mit ein. Hoffentlich öffnet ihm das die Augen. Ich wünsche dir alles Glück der Welt.

Kommentar von Hundi123 ,

Danke, das werde ich versuchen, wird woh mit vorbereitung noch ein bisschen dauern, abre ich hoffe er nimmt mich dann einmal wirklich ernst

Antwort
von GoldenFireWolf, 86

Hallo,

Also erstmal: Schlage NIEMALS einen Hund! Der Hund wird dadurch aggressiv (wie du bereits bei den Schäferhunden erwähnt hast) und haben Angst vor dem Besitzer. Die Hunde bauen keinen Bezug zu den "Herrchen" auf, da dieser (in deisem Fall du) ihn nur schlägt und nicht belohnt wird.
Hunde sollte man nicht mich "Schreien", "Schlägen" oder anderer körperlicher Gewalt erziehen.

Man sollte erst einmal nachdenken, welches falsche Verhalten der Hund hat. Von vielen einfach als "Fehler" des Hundes angesehen. Wenn man den Hund schon von Welpe an hat, dann kann man ihn gleich so erziehen wie man will, dass ist nicht besonders schwiereig. Wenn der Hund jedoch von einem Tierheim oder anderswo geholt wird und man sieht dass der Hund "aggressiv", "bissig" oder "ungehorsam" ist, dann soll man daran denken was der Hund zuvor erlebt hat (bevor er zu dir gekommen ist). Beispiel von meinem Hund: Zuerst wurde sie bei einem illegalen Züchter gezüchtet, dann wurde sie ausgesetzt und musste sich als "Straßenhund" durchschlagen, dann kam sie in die Tötungsstaion und schließlich wurde sie illegal über die Grenze gebracht. Als sie das alles überstanden hat, wurde sie vone einer Familie adoptiert. Natürlich war sie sehr ängstlich (was erwartet man schon anderes?) und war bei anderen hunden unsicher. Dieser Familie passte das nicht und sie wurde ins Tierheim abgeschoben. Nun habe ich sie und sie ist zu dem besten und dankbarstem Hund geworden (Mit der richtigen Erziehung und Geduld).


Denk daran welche vorgeschichten die hunde haben die du noch nicht als Welpe kennst.

Hoffe ich konnte helfen, bei Fragen kannst du mich fragen.

Lg



Kommentar von Hundi123 ,

Danke für deine Antwort, ich weiß aber nicht, ob du dir die Frage ️bis ans Ende durchgelesen hast, denn mein Vater schlägt die Hunde, nicht ich. 

Trotzdem danke, auch für deine Geschichte (von deinem Hund), denn das sind dann die, die ich ihm vorhalten kann.

Kommentar von GoldenFireWolf ,

Tut mir leid, hab ich falsch verstanden. Dann geht das an deinen Vater! Ich hoffe, dass du Hunde (Tiere) nicht schlägst. Warum soll ein Tier anders behandelt werden als ein Mensch? Es ist doch auch ein Lebewesen!

Antwort
von adventuredog, 78

Kein Wunder das die Schäferhunde irgendwann bissig wurden, wie sollten sie sich auch sonst gegen diese ungerechte Behandlung wehren.

Diese Schäferhundeplätze, auf denen mit Zwangsmassnahmen und Tierquälerischen Hilfsmitteln gearbeitet wird, gibt es leider heute noch. Echt traurig und dum m zugleich.

Viele Schäferhundebesitzer haben selber keine Eier oder sind gefrustet und brauchen daher so einen (angeblich) "gefährlichen" Hund. Daher kann ich mir vorstellen, das du deinen Vater nicht mehr ändern wirst. Man kann andere Menschen eh nicht ändern, man kann nur lernen, damit umzugehen und man kann sich selber ändern - und da bist du ja schon dabei. 

"Wie kann ich das anstellen?"

Mach dem Hund eine schöne Zeit, wenn du mit ihm zusammen bist. Abkaufen wirst du ihn wohl nicht können.

Ich kann dir ein gutes Buch empfehlen:

Das andere Ende der Leine von Patricia McConnell 


Kommentar von Hundi123 ,

Vielen Dank für deinen Kommentar, du sprichst mir wirklich aus der Seele! Ich versuche zurzeit eh sooft es geht, und es der Stundenplan erlaubt zu den Hunden zu kommen und etwas mit ihnen zu unternehmen.. Das Buch werde ich mir mal ansehen

Danke!

Antwort
von Hundi123, 87

(Teil 2)

selbstständig zu denken, haben sich gottseidank meine Ansichten über gewisse Themen geändert, so auch über dies der Hundeerziehung. Es ist weder gerechtfertigt, Hunde, noch Menschen zu schlagen. Ich bin mit meinem Vater deswegen schon mehrere Male zusammengekracht, ahbe jedoch noch nie getraut das Thema direkt anzusprechen. Er meint ich müsse immer Recht haben, ich fasel nur, denn ich sei ja nicht diejenige, die 24/7 mit ihnen zusammen ist.

Seine Ansichten haben sich nicht geändert und schlägt die Hunde nach wie vor. Alles was ich sage wird ins Lächerliche gezogen. Er sagt, ich habe meine Quellen nicht von mehreren Urhebern, dabei beschäftige ich mich seit 2 Jahren sehr intensiv damit, nur um es ihm zu beweisen, dass ich das ernst meine. Ich schreibe mir seit geraumer Zeit auf, wenn er Gewalt gegenüber den Hunden anwendet. Ich habe vor ihm einen Brief zu schreiben, da ich mich so irgendwie besser ausdrücken kann als persönlich. Ich weiß und glaube auch irgendwie nicht, dass das viel ändern wird, aber ich tue es trozdem. Jedoch will ich doch auch irgendwie anders an ihn herankommen. Bitte helft mir.

Wie kann ich das anstellen?

Wenn ihr noch weitere Fragen dazu habt, ich beantworte sie gerne und ich freue mich schon auf eure Ratschläge

Danke

Kommentar von DCKLFMBL ,

einfach eine gute Hundetrainer/in holen die das mit Körpersprache macht und vielleicht glaubt er der oder dem

Antwort
von ghasib, 70

Es gibt keine absolut keine Rechtfertigung einen Hund anzuschreien oder zu schlagen. Ich muß zugeben ich bin völlig sprachlos im Moment. Denn das sind dann die aggressiven Hunde. Ich kann das nicht fassen

Kommentar von Hundi123 ,

Danke, dass weiß ich auch, aber bitte lies mal meine letzte Frage im zweiten Teil!

Antwort
von DCKLFMBL, 78

ein mensch sollte ein Hund nicht schlagen und auch keine anderen Tiere,weil sie es nicht verstehen sie haben dann kein vertrauen sondern angst und werden aggressiv…das geht GAR nicht!

NIE wieder machen!!!

Kommentar von Hundi123 ,

Ja danke, aber bitte lies doch mal in dem zweiten Teil meine letzte Frage.

Kommentar von DCKLFMBL ,

was für eine frage? ich kann irgendwie keine finden

Kommentar von DCKLFMBL ,

ah jetzt seh Ichs

Kommentar von Hundi123 ,

Ich habe eine ziemlich lange Antwort als Teil 2 geschrieben, weil sich nicht alles aufeinmal ausging, und habe in diesem Teil ganz am Ende eine Frage gestellt, bzw um Rat gesucht.

Antwort
von RoteRose93, 38

Nein ist es nicht! Jeder der einen Hund schlägt gehört selbst geschlagen!

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