Frage von vzimrhslefhz, 6

Rechtens, oder Lockangebot?

Bei der Stellenausschreibung liegt der Stundenlohn bei 15 Euro. Für mich käme nur eine 30 Stunden-Woche in Frage, bei einer 5tage Woche. Habe jetzt, vor Vertragsabschluß, erfahren, dass Mitarbeiter dort bei 30 Stunden - 120 Monatsstunden vergütet bekommen. In meinem Fall würde mein angepriesener Stundenlohn auf unter 14 Euro sinken! Vergütet werden müssten doch in meinem Fall 130 Stunden/ Monat. Ist das Betrug? Die ebend erwähnten Mitarbeiter arbeiten aber auch am Wochenende - Regelung dort dann anders? Lieben Dank für eure Antworten

Antwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 4

Hallo vzimrhslefhz,

klar können hier auch Lockangebote vorkommen. Diese sind aber rechtlich in Ordnung und meistens formuliert mit bis zu 15,--€ / Stunde. Diese werden z.B. dann angesetzt, wenn Du Feiertags oder am Wochenende arbeitest.

Weiter sind 14,-- € deutlich über dem Mindestlohn und somit auch rechtlich völlig in Ordnung.

Was die Stunden angeht könntest Du verhandeln, daß die tatsächlich, monatlich anfallenden Arbeitsstunden vergütet werden - sprich es eine klare Zeiterfassung gibt. Dann sind es halt im Februar z.B. nur 110 Stunden und im Juli 130 Stunden.

In den meisten Fällen wird jedoch ein Monatslohn (Fixum) bezahlt und eine 30, 35, 37,5 oder 40 (oder mehr) Stunden Woche vereinbart. Ein Monat hat halt immer ein bisschen mehr als 4 Wochen und somit denken wir, daß es O.K. ist, wenn der AG den Monat mit 20 Arbeitstagen (4 Wochen) grundsätzlich für alle Mitarbeiter ansetzt.

Überstunden sollten in Deinem Vertrag halt geklärt sein (z.B. Freizeitausgleich) und vor Ausbeutung kann man sich schützen - da gibt es Gesetze. Für viele allerdings heißt es "ich will aber meinen Job behalten" und sie akzeptieren teilweise bzw. bis zu einem bestimmten Grad auch unbezahlte Überstunden. Das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.

Beste Grüße und viel Erfolg

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von ErsterSchnee, 4

Welche Stundenzahl gibt denn die Stellenausschreibung vor? 

Wenn du dich quasi auf einen anderen Job bewirbst, ist es doch auch nicht ungewöhnlich, dass es dann andere Konditionen sind.

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