Frage von mila1111, 117

Rechte am Hund?

Hallo an alle , meine Frage ist folgendermassen :
Mein Freund hat ein Hund er ist auch der Käufer !
Wir sind nicht verheiratet !
Ich sehe in naher Zukunft eine Trennung !
Jetzt geht's um den Hund !
Bevor wir zusammen gekommen sind hat er sich kaum um den Hund gekümmert ! Ist nie mit ihm raus er hat in die Wohnung gemacht .... Er ist morgens zur Arbeit und kommt erst gegen 18 Uhr nachhause manchmal sogar noch später in der Zeit ist er immer allein keiner geht mit ihm raus ...
Auch keine sparziergänge wenn er mal Zeit hätte ... Ab und zu lässt er in Kurz vor der Tür mal machen dann sofort wieder hoch !
Bei mir würde es ihm deutlich besser gehen er hängt auch total an mir weil ich mich immer um ihn kümmer mit ihm raus gehe spiele etc.
aber er meinte schon der Hund bleibt bei ihm ! Es ist ihm egal ... Gibt es da irgendeine Möglichkeit das ich den Hund bekomme / behalten drauf wenn ich gehe ??
Ich hänge auch sehr an ihm mittlerweile ! Und vorab nein es gibt keine Einigung das ich ihn ab und zu mal hole oder so !
Danke für antworten ...

Antwort
von MrMiles, 42

Können sie sich nicht einigen, bestimmt laut Robert
Herwig das Gericht das künftige Herrchen oder Frauchen. Streiten sich
unverheiratete Paare nach der Trennung um Hund oder Katze, entscheiden
die Richter ähnlich wie beim Espresso-Vollautomaten oder der
Stereo-Anlage: Wer nachweisen kann, dass er der Eigentümer ist, bekommt
den Zuschlag.

Tre Solch ein Beweis kann eine Quittung sein oder, zum Beispiel bei Zuchttieren, ein namentlicher Eintrag in den Papieren.



http://www.morgenpost.de/familie/article108362200/Wer-bekommt-das-Sorgerecht-fue...
Kommentar von MrMiles ,

Ein "Schlupfloch" gibt es wohl noch.

Das Gesetz sieht ein Tier mittlerweile nicht mehr als Sachgegenstand, muss ihn allerdings wenn es zum Streit kommt letztlich so behandeln. Allerdings ist hier die Käufer - Eigentümer Geschichte wohl etwas anders geregelt.

Eigentümer kann auch der sein, welcher das Tier vom Züchter abgeholt hat und dort namentlich gennant ist. Das muss nicht zwangsläufig der Käufer sein, auch wenn dieser einen Kaufbeleg besitzt. In dem Fall ist der Eintrag beim Verkäufer ausschlaggebend.

Kommentar von mila1111 ,

Er hat den Kaufvertrag eh nicht mehr könnte das helfen ??

Kommentar von MrMiles ,

Naja wie beschrieben, ist es wohl gesetztlich Vorschrift, dass bei der Abgabe eines Hundes der neue Besitzer irgendwo festgehalten werden muss.

In dem Fall werden die Richter wohl schauen - irgendjemand bezahlt ja wohl auch Steuer für den Hund und hat ihn angemeldet.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Du hast aber auch keinen Kaufvertrag.. 

Antwort
von Nalathedog1988, 47

Oha, das scheint ne echt doofe situation zu sein.

Soweit ich weiß, wird er wohl das "Recht auf den Hund" haben, wenn er als alleiniger Käufer auf dem Vertrag steht. Aber ich bin kein Jurist.

Aber ich denke mal das der Hund demjenigen gehört/zugesprochen wird der auf dem Vertrag als Käufer hervor geht. Sorry, aber ich denke das es echt schwierig werden wird für dich.

Am besten besprichst du das mal mit einem Rechtsanwalt

Antwort
von Blizzard18, 60

Das Problem dabei ist leider, dass ein Hund vor dem Gesetz leider nur ein "Ding" ist. Und da dein (Ex-)Mann (?) ihn schon vor dir hatte, hast du darauf keinen Einfluss.

Solltet ihr nicht verheiratet sein, dann fällt die ganze Diskussion sowieso flach, da du so keinerlei Ansprüche hast. (er hatte ihn ja auch schon vor dir)

Natürlich könntest du zum Veterinäramt und ihn anschwärzen, weil er sein Tier nicht vernünftig hält. Doch selbst dann besteht nur eine geringe Chance, dass du den Hund dann kriegst.

Kommentar von mila1111 ,

Habe vergessen zu schreiben das er Aber kein Kaufvertrag mehr hat ! Evtl hab ich dann ne Chance weil er es ja nicht bewiesen kann oder ?

Kommentar von Blizzard18 ,

Aussage gegen Aussage. Du kannst genau so wenig behaupten, dass er deiner ist. Und er hätte evtl. noch die Chance vom Tierheim/Züchter eine Kopie vom Vertrag zu erfragen.

Eine Chance ihn zu "bekommen" hättest du außerdem nur dann, wenn der Hund dir gerichtlich zugesprochen wird (sehr unwahrscheinlich ) oder das Veterinäramt ihm das Besitzrecht aberkennt und evtl. dich dann als neuen Halter in Betracht zieht (durch Vormerkung o.ä.).

Wenn ihr Eheleute wärt, dann wäre das was ganz anderes.

Antwort
von Trixie333, 25

Es ist schwer, aber versuche ein ordentliches Gespräch zu führen, indem du ihm deutlich machst, dass der Hund keinerlei Schuld an euren Problemen hat und du weißt, dass er es zeitlich einfach nicht hinbekommt. Du würdest den Hund gerne nehmen, und ihm gewähren seinen Hund auszuführen den auch mal zu nehmen etc. :)

Antwort
von SteamTitanbein, 66

Er hat den Hund gekauft also ist es seiner ich sehe da keine Möglichkeit dass du ihn bekommen könntest. Ausser wenn du beweisen könntest dass das Verhalten von ihm gegen Tierschutgesetze verstoßen würde.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Nein! Das Wohl des Hundes spielt bei einer etwaigen richterlichen Entscheidung KEINE Rolle. Der Richter darf diesen Umstand nicht berücksichtigen. 

Antwort
von Boxerfrau, 13

Naja erst mal bleibt der Hund wohl bei Ihm. Da er der Eigentümer ist. Das einzige was dir bleibt, ist übers Ordnungsamt, Tierschutz, Vetinäramt den Hund da raus zu holen. Allerdings ist das leider kein einfacher weg. Da in Deutschland einem Tier schon sehr viel Unheil geschehen muss, bis ein Besitzer es abgenommen bekommt.

Antwort
von peterobm, 29

Mein Freund hat ein Hund er ist auch der Käufer ! 

das sagt doch alles. Du kannst nur auf sein Verständnis hoffen. Mehr wird nicht gehen. 

Hast du wesentlich mehr Zeit für das Tier? du gehst bestimmt auch arbeiten?

Antwort
von Rockuser, 32

Du hast kein Recht an dem Hund. Der gehört deinem zukünftigen Ex, da kannst Du nichts machen.

Antwort
von Januar07, 35

In diesem Fall wird der Hund als "Sache" betrachtet. Der Käufer ist und bleibt der Eigentümer und kann über die "Sache" nach Belieben verfügen.

Du hast da keine Chance, es sei denn, Ihr einigt Euch doch noch irgendwie.

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 13

Man kann dir hier leider keine Hoffnungen machen. Das Wohl des Hundes spielt in diesem Fall KEINE Rolle. Der Hund ist rechtlich gesehen deinem Freund. Dir steht weder zu, dass du den Hund regelmäßig siehst nach der Trennung noch dass du den Hund mit zu dir nimmst. 

Die gesetzliche Lage hier ist eindeutig. 

Antwort
von Sanja2, 31

rechtlich gesehen hast du keine Chance, dir bleibt nur eine Einigung zu finden.

Antwort
von Harald2000, 21

Ein Tier ist nach dem Gesetz eine Sache, die von einer Person oder mehreren besessen werden kann. Daher müsst ihr untereinander ausmachen, ob ein Besitzwechsel angebracht ist oder nicht.

Antwort
von Mimir99, 24

Nein. Er ist der Besitzer. 

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