ToDieFor am 13.02.2009 um 22:50 Uhr
Gerecht wäre es, wenn ein Täter hingerichtet wird, weil er ein Leben böswillig ausgelöscht hat. Aber das Recht, hierzulande, gibt auch Mördern noch eine Zukunft. Zahn um Zahn? Oder doch besser auf eine Läuterung hoffen? Und gibt es überhaupt eine rechte/gerechte Strafe für Mörder die hunderte oder gar tausende Menschen getötet haben?

Eine durchaus interessante und diskussionswürdige Frage. Würde mich dazu aber lieber im Forum äußern!

Menschen zu töten um zu zeigen das Töten falsch ist ist auch kein weg!

Recht und Gerechtigkeit sind keine festen Werte. Die hat die Gesellschaft 1. erfunden, und 2. laufend selber definiert.
Recht und Gerechtigkeit sind somit Definitionssache. Und das macht das Ganze so schwierig.
In vielen Fällen kann man sich ja streiten. Verurteilt man den Mörder zum Tode, so ist er verbannt, kann nie mehr morden. Andererseits wird er selber damit aber nicht bestraft. Will man ihn bestrafen, so müsste man ihn doch eher lebenslänglich einsperren. Das sind die noch eher harmloseren Fragen, welche sich hierzu stellen.
Hinzu kommen moralische, Ethische Fragen...

Das Dilemma an der Hinrichtung ist, dass sich Richter, Geschworene, Henker - eigentlich alle Beteiligten - durch ihren Schuldspruch sowie die Vollstreckung moralisch dem Mörder gleichmachen.
Niemand hat das Recht, über Leben und Tod entscheiden zu können. Das kann nur Dein Schöpfer, wenn er Dich zu sich holt.
Leider sind in dieser Frage noch nicht alle Staaten so weit wie unsere Bundesrepublik.

Dann gäbe es heute schon das erste Problem, der Junge Mann der seine Schwester getötet hat.
Nach Version der Todesstraenbefürworter, müßte er hingerichtet werden, nach der Version seiner Familie hat er nur die Ehre der Familie gerettet.
Ist es nciht doch besser diese Frage einer mehr neutralen Instanz zu überlassen?

Das ist eine echt schwierige Frage. Im ersten Moment denkt man sicher Auge um Auge, ist aber zu kurzsichtig gedacht. Wie Lisa93 schreibt: zu töten, um zu zeigen, dass Töten nicht richtig ist, ist nicht der richtige Weg. Recht ist vermutlich instinktgesteuert, Gerechtigkeit eher später entstanden zusammen mit den Moralvorstellungen, ohne die eine Gesellschaft nicht auskommt.
Zu beachten ist ja hierbei auch: Unsere Gerechtigkeit ist nicht die anderer Länder! Dort werden noch Menschen gesteinigt.

Gerechtigkeit gibt es bei den Menschen nicht. Das was du als Gerechtigkeit beschreibst, sehe ich z.B.als Rache. Aber Rache hilft der Menschheit auch nicht weiter. Sie verschafft eine Zeit lang vielleicht Genugtuung, das ist auch schon alles, besser wird nichts davon.
Gerechtigkeit, aber das Recht ist ja (fast) immer auf Gerechtigkeit ausgelegt

Mord ist nicht immer gleich Mord, es gibt auch Totschlag und Selbstverteidigung. Da kann man nicht mit einem Mass messen und für alle die gleiche Strafe ansetzen. Zudem sich einer nach Jahren als unschuldig erweisen kann. Und wenn die Theorie Zahn um Zahn umgesetzt wird, kann man es nicht mehr korrigieren, bzw. bringt es dem Toten "Verbrecher" nichts mehr
Es gibt eine camera womit die menchen aufgezeichnet werden und davor kann sich kein mench verstecken. Nähmlich vor Gott!

Gerecht...... das ist ein Wort das hier nicht passt. Lebenslänglich ist auch hier erst einmal lebenslänglich. Frühestens nach 15 Jahren kann man aus der Haft entlassen werden, wenn man aber ganz viel Böses getan hat, dann kommt man nie wieder raus. Ist eigentlich viel schlimmer als die Todesstrafe.
ich finde auch wenn sie ein recht zu leben haben, haben ihre opfer das denn nicht gehabt? ich denke wenn es ein besonders schlimmer fall ist, kann man sie mit dem tod bestrafen
Gerechtigkeit ist sehr subjektiv. Jeder hat ein anderes Verständnis davon. Daher kann es in einer Rechtsordnung keine absolute Gerechtigkeit geben, weil es allgemeine Regelungen gibt, an die sich alle zu halten haben und denen alle unterworfen sind.

unser recht ist nicht immer gerecht , also eindeutig gerechtigkeit das verstehn aber viele nicht auch giebt es verschiedene auffassungen von gerechtigkeit
Ich habe nichts dagegen, wenn du meine Frage übernimmst, um sie im Forum zu diskutieren. Vielleicht findest du auch selbst Antworten, die du gesucht hast.
Ich möchte mich doch nicht mit fremden Federn schmücken! :-)
Das hat doch damit gar nichts zu tun, wenn ich den Denkanstoß für dich gegeben habe, wäre ich sogar geehrt. Und durch kleine Nebensätze stellst du gleich alles klar, so wie "Grade las ich....und möchte mich auch dazu äußern." Nur zu, wenn dir diese Frage auch auf der Seele brennt, dann raus damit!:)