Rechnungswesen Theorie-Fragen?

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2 Antworten

1. die Gemeinde
2. Hebesatz mal Messbetrag, wenn ich mich nicht irre.
3. bei Bilanz werden die Kosten dem Jahr (Periode) zugerechnet, zu dem sie gehören. Was erst in die nächste Periode gehört, wird auf Rechnungsabgrenzung geparkt. Da aber nicht alle Kosten bekannt sind bezüglich der Höhe, muss man diese schätzen. Diese Schätzungen werden dann gegen Kosten und Rückstellungen gebucht. Typisch für Jahresabschluss und Steuern.
4. Rechnungsabgrenzungen werden im neuen Jahr aufgelöst, indem sie gegen die Kosten gebucht werden. Rückstellungen werden dann aufgelöst, wenn die Rechnung/Bescheid eintrifft (auch Jahre später möglich)
5. Man bucht immer Soll an Haben bzw Aktiv an Passiv. Also links und rechts. Eine Buchung hält sich somit in der Waage. Wenn du auf die linke Seite 100,- € buchst muss auf der rechten Seite ebenfalls 100,- € gebucht werden. Am besten kann man das mit T-Konten veranschaulichen. Wieviel weißt du schon über Buchhaltung? Weißt du schon, welche Konten in die Bilanz gehören und welche in die G+V? Der Rest ergibt sich automatisch.

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Kommentar von Bakaroo1976
01.06.2016, 23:21

zu: "Diese Schätzungen werden dann gegen Kosten und Rückstellungen gebucht. Typisch für Jahresabschluss und Steuern."

Meine Mandanten würden mir aber sowas von aufs Dach steigen, wenn ich im Jahresabschluss die für das abgelaufene Wirtschaftsjahr zu zahlenden Steuern und die Kosten für den Jahresabschluss lediglich schätzen würde. Diese beiden Positionen kann man grundsätzlich auf den Cent genau ermitteln.

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Kommentar von BarbaraHo
02.06.2016, 00:16

Ja, hab das vergessen explizit zu erwähnen, dass man die genannten Beispiele sogar berechnen kann. "Da aber nicht alle Kosten bekannt sind bezüglich der Höhe, muss man diese schätzen." Also da wo man eindeutig berechnen kann, sind sie eigentlich in der Höhe bekannt. Aber selbst eine Schätzung basiert (zumindest bei mir) sehr oft auf Grundlage einer Berechnung. Die Frage ist auch, zu welchem Zeitpunkt Rückstellungen und Jahresabschluss gemacht werden. Meist parallel, aber es ist auch was anderes möglich. Und wenn diese Buchungen weit vor der Abschlusserstellung gebucht werden, dann kann man wirklich nur grob schätzen (durch Berechnung anhand vorläufiger Daten). Bei Abschlusserstellung muss dann aber nachgerechnet und ggf korrigiert werden.

So geht's, wenn man sich kurz fassen will.

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Kommentar von BarbaraHo
02.06.2016, 13:02

Danke Dirk. Aber wieder was gelernt. Nicht zu viel voraussetzen oder gar denken, dass man so verstanden wird wie es gemeint war.   Und so lange ich eine Rechnung oder einen Bescheid nicht habe, bleibt es immer eine Schätzung für mich (egal wie genau ich diese vorausberechnet habe).

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Kommentar von BarbaraHo
03.06.2016, 10:02

Bakaroo - ist doch alles gut. Ich hätte wie erwähnt ja auch nicht ganz so knapp schreiben können.

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3. Rückstellungen sind Verbindlichkeiten für Aufwendungen, die dem Grunde nach bekannt, der Höhe und Fälligkeit nach unbekannt sind. (Man weiß im alten Jahr, dass ein Aufwand entstanden ist, kennt aber oft nicht den genauen Betrag und den Termin der Fälligkeit)

Nimm an, im alten Jahr entsteht ein Schaden am Dach des Geschäftshauses, die Reparatur erfolgt lt. Handwerker aber erst im neuen Jahr. Also buchst du den Aufwand im alten Jahr, da ist er entstanden. (Handwerker schätzt 5000 €)

Buchung altes Jahr : Reparaturaufwand an Rückstellungen.

4. Im neuen Jahr wird repariert, die Rechnung lautet über 5000 und du bezahlst sie sofort durch Banküberweisung.

Du hattest im alten Jahr .....an Rückstellungen gebucht. Im neuen Jahr hattest du das Konto Rückstellungen als passives Bestandskonto wieder eröffnet. (EBK an Rückstellungen) Da du jetzt deine Schulden an den Handwerker bezahlst, verschwinden deine Schulden, also löst du die Rückstellung auf. Buchung : Rückstellungen an Bank.

5. Die Antwort ergibt sich aus meiner Definition zu 3. Rückstellungen  sind Schulden, also ein passives Bestandskonto, alle passiven Bestandskonten gehören auf die Passivseite der Bilanz (wie auch Verbindlichkeiten aus LuL usw.)

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