Frage von Gandolf222,

Rechnung – Gutschrift oder Storno – wie Formalia?

Kunde XY erhält von mir eine Rechnung über eine Abschlagzahlung (Anzahlung 20%). Dies ist ein Missverständnis, da der Betrag als Gesamtbetrag nach Abschluß des Projekts ausgestellt werden soll. Wie gehe ich formal vor? Wie ich bislang gelesen habe, erstellt man dann eine Gutschrift. Doch wie sieht diese formal aus? Oder gibt es eine Alternative in diesem speziellen Fall? Hier mal ein Beispiel für eine Gutschrift verbunden mit der Frage, ob dies so richtig ist:

Auftragnehmer / St.-Nr. + USt-ID

Auftraggeber

Betreff: Gutschrift

[Einleitung:] Diese Gutschrift bezieht sich auf die Rechnung mit der Rechnungsnummer XYXYXY vom 01.07.2012 und hebt den in Rechnung gestellten Betrag wegen Ihres Widerrufs hiermit auf.

Gutschrift Nr.: xxxx

Menge: 1

Leistung: (selber Text wie auf ursprünglicher Rechnung oder hier noch Zusatz "Gutschrift über..."?)

Betrag netto: 100,00 Eur

19% USt.: 19,00 Eur

Betrag brutto: 119,00 Eur

(wird hier wirklich wie auf einer Rechnung die Umsatzsteuer ausgewiesen?)

Ich wäre für Antworten sehr dankbar.

Hilfreichste Antwort von Helmuthk,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das geht einfacher. Briefkopf wie üblich Anschrift des Kunden Gutschrift Nr. ist wichtig. Aktuelles Datum Als Text ist üblich und reicht auch völlig aus: Sehr geehrte.... hierduch schreibe ich Ihnen aus der Rechnung ... vom... gut: Betrag netto 100,00 € zuzüglich 19 % USt 19,00 € Gesamt 119,00 € Die Umsatzsteuer muss ausgewiesen werden,. Anders bekommst Du sie nicht aus Deiner Buchhaltung, und dem Kunden muss deutlich gemacht werden, dass durch diese Gutschrift auch die Vorsteuer bei ihm nicht mehr abziehbar ist.

Kommentar von Helmuthk,

Danke für den Stern Helmuthk

Antwort von paulfritzpeter,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, ich vermute du hast die Rechnung mit einem Computer geschrieben. In diesem Fall reicht es nicht dem Kunden einen Brief zu schreiben denn Du musst ja auch diesen Wert aus Deinem System bekommen. Bislang ist es ja für Dich Umsatz, anteilig weiter zu leitende Umsatzsteuer und u.U. eine Mahnung aus dem System wenn der Kunde nicht bezahlt. Am einfachsten den gleichen Rechnungsinhalt noch mal schreiben mit einem Minus in der € oder Mengenspalte (hängt vom Betriebswirtschaftssystem ab). Im Normalfall haben jedoch solche Systeme eine Möglichkeit für einen Stornodruck. Auf jeden Fall mit Umsatzsteueranteil. Gruß

Kommentar von Gandolf222,

Danke für die Antwort. Ich nutze wohl eine Software. Allerdings werden Rechnungen schlicht in Word geschrieben. Es besteht keine Bilanzierungspflicht und es wird jährlich eine EÜR gemacht. Wird zwar alles mit Konten gebucht, aber da gibt es doch sicherlich eines für Gutschriften, oder? Die "Storno" ist einvernehmlich mit dem Kunden getroffen, eine Mahnung liegt also nicht vor.

Kommentar von Gandolf222,

P.S: SKR04

Reicht dann doch ein Brief mit Gutschriftnummer?

Kommentar von paulfritzpeter,

Hallo Rechnungen in Word zu schreiben ist kein Problem wenn die Rechnung eine fortlaufende Nummer hat und auch sonst den Formvorschriften genügt. Das ist Pflicht sonst wird Deine Buchführung verworfen und Du wirst geschätzt. Somit hast Du also eine Rechnung mit Nummer geschrieben für die Du kein Geld bekommst. Irgendwann fragt Dich das Finanzamt was mit der Rechnungs. Nr. xy passiert ist. Dir wird sofort Schwarzentnahme unterstellt. Hast Du eine Gutschrift (auch mit Nummer) ist der Vorgang zu erklären und abgeschlossen. Gruß

Kommentar von Gandolf222,

Ach das ist mit System gemeint. Das ist ein Mißverständnis. Das ist schon alles korrekt mit Rechnungsnummer. Also werde ich das mit Gutschrift in Briefform und Gutschriftnummer lösen. Danke

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