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Rechnet sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage?

gefragt von power07 am 11.11.2007 um 20:57 Uhr

Kann ich damit genügend Steuern sparen damit sich Anschaffung lohnt? Wie lange muss ich sie ca. betreiben bis ich im Plus bin? Finanzexperten bitte melden!


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Reply


anonym
beantwortet von poetvl am 11. November 2007 21:30
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Ja, diese Frage würde mich auch interessieren. Habe im Bekanntenkreis gehört, das es sich sehr wohl rechnet, da man ja wesentlich mehr Cent pro KW/H bekommt wie man selber bezahlt. Angeblich soviel, das sich ein eventueller Kredit alleine durch die Stromerlöse abstottern liese. Sollte dieser nach 10-12 Jahren abbezahlt sein, geht der Stromerlös in die eigene Kasse. Kenne nur die genauen Vorschriften und Steuerdetails nicht.


anonym
beantwortet von Klabauter am 11. November 2007 23:50
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Bei genauer Betrachtung des finanziellen Aufwandes und der Amortisation kann man im günstigsten Fall auf ca 10 - 15 Jahre kommen, bis die Schulden getilgt sind, der Erlös als Gewinn verbucht werden kann.

Nur nicht zu blauäugig glauben, was die Hersteller dieser Anlangen sagen. Einfach einen Fachmann zu Rate ziehen, der genau berechnet, was eine Anlage leistet, wie hoch der Wirkungsgrad ist (Sonnenwinkel z.b.) und wieviel sonstige Energie durch Fotovoltaik ersetzt werden kann.

Bei uns wären grad mal 600 l Heizölersparnis rausgekommen, der Kredit immens, Steuern nicht so viel gespart - also leider zu teuer.

Ich glaube, unabhängige Fachleute der Energieversorgen können einem gut und unverbindlich beraten, erkundigen lohnt sich.


Robert seb. Grafetstetter
beantwortet von Robert seb. Grafetstetter am 12. November 2007 07:04
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Hallo.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass von den Verk�ufern die tatsaechlichen Wartungs- und Erhaltungskosten sehr positiv beschrieben werden.

Darueber hinaus wird auch verschwiegen, dass waehrend dieser 10 bis 15 Jahre meist das eine oder andere Modul kaputt geht (also nachgekauft werden muss), was den Gewinnzeitraum wieder weiter nach hinten verschiebt.

Und wenn wir dann nach 20 Jahren aufs Dach schauen, haben wir eine hoffnungslos ueberalterte Anlage auf dem Dach, deren Wirkungsgrad nicht mehr akzeptabel und rentabel ist.

Statt sich endlich am Gewinn erfreuen zu koennen, wird man dann womoeglich wieder von vorne anfangen und sich eine neue, dann hoffentlich rentable Anlage aufs Dach setzen lassen. Das Hoffen beginnt wieder von Anfang an, der Erfolg wird wieder der Gleiche sein laechel

Generell betrachtet sollte aber nicht nur der monetaere Gewinn im Vordergrund stehen, denn mit jeder Anlage gewinnt die ganze Menschheit, die ganze Welt...

Gruss justii


anonym
beantwortet von Leopold79 am 13. November 2007 21:38
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Eine Investition in Photovoltaik kann durchaus interessant sein, die Frage ist wie groß ist die gen Süden ausgerichtete Dachfläche. Kleine Anlagen auf Einfamilienhäusern mit einer Leistung von unter 8 KWp sind eher als Hobby zu bezeichnen, größere Anlagen aber durchaus interessant. Abhängig von den Globalstrahlungswerten lassen sich durchschnittliche Gesamtkapitalrenditen von 7-9% p.a (gerechnet auf 20 Jahren, den EEG Vergütungszeitraum) erzielen. Die Risiken sind dabei durchaus überschaubar, so dass zu so einer Investition nur geraten werden kann. Bei der Finanzierung gibt es zusätzlich noch leicht zinsvergünstige Mittel der KfW.


anonym
beantwortet von Franzjaeger39 am 12. Januar 2008 23:51
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Eine Photovoltaik- Anlage rechnet sich nach ca. 13-15 Jahren eigentlich unabhängig von der Grösse.







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