kiramarie am 29.06.2007 um 14:18 Uhr
Eigentlich nervt es mich ja selber; nun haben wir schon einige Jahre den Euro u. ich rechne noch dauernd um u.ärgere mich, wie unverschämt teuer viele Dinge des täglichen Lebens geworden sind. z.B. 1 Kugel Eis 1 Euro oder die Tage habe ich zufällig noch eine Speisekarte aus DM-Zeiten unseres Lieblings-Italieners gefunden, da konnte ich mit der aktuellen vergleichen u.feststellen, dass die teilweise wirklich 1 zu 1 umgetauscht haben, auch wenn man uns ständig was anderes glaubhaft machen will.Mag sein, das manche Dinge wie z.B.technische Geräte preiswerter geworden sind, Fakt ist aber ich brauch mittlerweile fast das doppelte an Haushaltsgeld. Wie ist das denn bei euch?

Ich rechne auch noch ständig um und ärgere mich noch oft darüber, daß manche Dinge unverschämt teuer geworden sind. Gerade bei Lebensmitteln ist das leider oft der Fall. Auch im Baumarkt fällt mir oft auf, daß bestimmte Artikel extrem teuer geworden sind.
Ich rechne eigentlich nicht mehr um.
Das was auf dem Konto übrig ist, ist halt übrig. Umrechnen braucht man daher nicht mehr. Was man hat, hat man oder auch nicht!
emjay am 29. Juni 2007 14:30 Genau! Und wenn die Kugel Eis 5 Euro kostet, dann kostet sie halt 5 Euro! Kann man eh nicht ändern. Du bist sicherlich überall ein gern gesehener Kunde.
Nein! 5 Euro sind teuer, selbst die 70 cent für ne Kugel Eis sind teuer. Dafür brauche ich aber keiner Umrechnung Euro-DM mehr.
kiramarie am 29. Juni 2007 14:39 Eben nicht! Bei 4 Kindern überlegst du dir, ob du in der Eisdiele Eis kaufst. Das ist mittlerweile Luxus für uns.
emjay am 29. Juni 2007 14:42 Genau so siehts aus! Eis ist Luxus geworden. Einige wenige Eisdielen zeigen aber, daß es auch noch anders geht.
Ich glaube, es besteht ein totales Missverständnis.
Fakt ist, ich rechne nicht mehr um, und weiß dennoch, ob etwas teuer oder billig ist.
Es gibt ja eh nur noch Eurobeträge. Das was ich als Gehalt bekomme und wie
Preise sind, kann man ja in Verhältnis sezten.
Es ist heute in der Euro-Zeit und war das gleiche wie in den guten alten DM-Zeiten.
Bei größeren Anschaffungen leider noch immer. Habe wahrscheinlich zu lange mit der DM gelebt und trauere ihr noch immer hinterher. snief...

Richtig rechnen brauchen wir in Deutschland ja nicht, pauschal das doppelte und fertig. Gerade weil es so einfach ist, schweben mir immer die DM im Kopf rum.
Früher hat man für 9,95 DM schon mal schnell was gekauft ohne lange drüber nachzudenken, heut passiert es mir in Euro auch schon mal und dann denk ich immer, Mensch, das wären 20 Mark gewesen, das hätt ich sonst nicht gekauft....
Also nach wie vor Ärger.....
kiramarie am 29. Juni 2007 16:24 Ganz genau so ist es.
gelegentlich erwisch ich mich auch noch dabei, aber im allgemeinen rechne ich nicht mehr um.
würde man sich doch nur unnütz ärgern.

Wenn ich im Zweifel bin, ob sich die Anschaffung lohnt bzw. ob ich die Ware tatsächlich benötige, mache ich mir durch Umrechnung auf DM den Wert klar. Auch ich habe fast 40 Jahre mit DM gerechnet - gebt mir noch ein bischen Zeit...

Ich rechne auch noch ständig um, obwohl das absoluter Quatsch ist. Denn am Ende ärgert man sich mal wieder über die Verteuerungen. Das ist Stress pur. Ich hab leider noch kein Mittel gegen das Umrechnen gefunden.
LG 2kiba
Heeeschen am 29. Juni 2007 16:02 Gute Antwort - geht mir absolut genauso.

Nachdem ich all die Jahre ständig zwischen Deutscher Mark und Französischem Franc hin und her gerechnet habe, je nachdem, wo ich gerade war, ist es für mich eine Erleichterung, jetzt direkt vergleichen zu können und nicht mehr zwei Währungen im Portemonnaie zu haben. (Aber teuer ist's geworden!)

Immer wieder, wenn ich drüber nachdenke, wieviel Geld ich wirklich für etwas ausgebe, rechne ich kurz um, und staune nicht schlecht. Kaufte kürzlich einen "Burger" bei einem "drivein" und zahlte über 5 Euro, also über 10 DM, da wurde mir noch einmal bewußt, wie sehr sich vieles verteuert hatte.
kiramarie am 29. Juni 2007 14:45 Hast völlig recht. Mir wäre zu DM-Zeiten nie passiert, für eins meiner Kinder ein T-Shirt für 40 DM zu kaufen.Manche Dinge kaufe ich, weil ich denk, geht ja vom Preis her, aber wehe ich rechne hinterher um. Man sollte es wirklich nicht tun, man ärgert sich nur.

Ich rechne inzwischen immer selterner um. Eigentlich ist es auch Quatsch, weil hilft ja nicht. Inzwischen sind ja nun ein paar Jahre vergangen und auch in DM wäre alles teurer geworden, whrscheinlich nur nicht ganz so stark.

klar doch - sonst wird man doch beschissen, wenn man dabeisteht. - Vor allem die Gastronomie hat doch ein Problem mit den kleinen Zahlen; man kann doch nicht ein Gericht für 5,5o € anbieten. Da nimmt man doch einfach 11 € wie vormals 11 DM!!! Die Psychologie der kleinen Zahl spielt da eine g r o ß e Rolle. Ich weiß genau, dass ich früher im eBay einen Artikel für 3 DM ageboten habe; heute soll ich da n u r 1,50 schreiben. Das tut weh! - Das genau ist die Hürde, die den Beschiss auslöst. MB
Alle jammern über erhöhte Strom und Wasserpreise. Lebensmittel seien doppelt so teuer geworden, etc. Wie bitte soll das denn die Gastronomie auffangen? Vergiss bitte nicht, dass die Kosten eines Gastronomiebetriebes weit höher als der eines Privathaushaltes liegt. Da ist z.B. in der Küche nicht nur eine Lampe an und es muss auch nicht nur eine Tasse gespült werden. Kundig machen und fair bleiben, bitte.
emjay am 29. Juni 2007 14:37 Natürlich haben die Gatronomiebetriebe ihre Unkosten, was aber nicht automatisch bedeutet, daß die Preise ins unermessliche steigen dürfen. Ich wollte kürzlich in einem Biergarten mit meiner Frau ein Bier trinken. Als ich auf die Karte schaute, dachte ich mich trifft der Schlag. 3,50Euro für ein 0,5l Bier finde ich schon sehr übertrieben. Ich glaube nicht, daß zu DM Zeiten die Leute 7 Mark für ein Bier hingeblättert hätten. O.K. man muß die Preissteigerung mehrerer Jahre hinzurechnen. Trotzdem meine ich, die Preise sind im allgemeinen zu hoch.
Früher hat ein 0,5 l Bier so um die 5 DM gekostet. Allein die Einkaufspreise für den Wirt sind im Laufe der Jahre weit mehr gestiegen, als das bischen Aufschlag. Dazu kommen Mehrkosten durch härtere Bestimmungen, die alle Kosten verursachen, höhere Löhne, höhere sonst Preise. Alle Preise sind fast überall gestiegen. Da kommt auch ein Wirt nicht drumherum.
kiramarie am 29. Juni 2007 14:53 Das ist sicherlich richtig, aber Tatsache ist doch auch, dass viele zu Beginn schon kräftig aufgeschlagen haben,natürlich auch die Hersteller,Lieferanten etc.Aber es kann doch nicht sein, das ich vor 5,5 Jahren noch 9 DM für ne Salami-Pizza bezahlt habe u. jetzt 10 Euro. Das Gehalt meines Mannes ist nämlich nicht 1 zu 1 gewechselt worden!Essen gehen mit der ganzen Familie ist für uns nicht mehr drin,bei 4 Kindern.
Du hast das Problem selbst genannt. Die Gehälter sind nicht entsprechend mitgewachsen. Wären sie das, Fände heute keier irgendwas zu teuer. Und klar gibt es auch schwarze Schafe. Aber generell müsten einige Dinge, vor allem in der Gastronomie teurer sein. Warum sind denn vor 2-3 Jahren rund 40% der Gastronomen den bach runter gegangen? Weil sie versucht haben, ihre Preise zu halten. Nur die, die erhöht haben leben heute noch.
emjay am 29. Juni 2007 15:07 Aber genau das ist doch das Problem. Man kann sich seit der Euroeinführung halt kaum noch den Gang ins Lokal leisten, gerade wenn man Familie hat. Der Gastronom kann vielleicht nichts dafür. Aber woran liegts, wenn nicht am Euro?
elsni am 29. Juni 2007 15:46 Mwst? Gewinnmaximierung?
kiramarie am 29. Juni 2007 16:24 Genau das ist es. Zu DM Zeiten haben wir mindestens 1-2 x Pizza etc. bestellt. Da kam ich mit 35 - 40 DM dicke hin.Zuletzt (vor mind.1 Jahr) hab ich 35 Euro bezahlt.Schon happig, oder?

Eigentlich gibt es keinen plausiblen Grund, nach 5 Jahren immernoch umzurechnen, aßer man möchte sich ärgern!
eigenlich immer aber meistens auch nur um mir dann vor augen zu führen wie teuer der gegenstant eigendlich ist der wie ein schnepchen aussied
HEUL HEUL ich vermiss die DMark und will sie ernsthaft wieder haben :((
Questor am 30. Juni 2007 19:22 Wer will das nicht? In den anderen Ländern wurde die Bevölkerung gefragt/durfte abstimmen, wir nicht!
Yep,ich rechne noch jeden einzelnen Preis um.Daß man sich dann ärgert ist auch klar,aber so habe ich ein besseres Gefühl dafür was denn nun teuer ist und was nicht.Is wahrscheinlich nur bei mir persönlich so.
Questor am 30. Juni 2007 19:18 Nein, nicht nur bei Dir.
Ich rechne Anschaffungen aller Art in Monatsgehälter um. € in DM war nach ein paar Wochen für mich erledigt.

Im täglichen Leben rechne ich eigentlich nicht mehr um, aber wenn ich der Meinung bin, dass etwas extrem teuer geworden ist, rechne ich immer noch in DM um.
Bei der Währungsumstellung wurden die Lohnpreisen 1:2 umgerechnet. Bei den Marktpreisen wurden hinten einfach die Währung ausgetauscht, was früher 1,- DM gekostet hatte, kostete dann plötzlich 1,- EUR (also 2,- Mark). Verdiente man 500,- DM bekommt man nur noch 250,- EUR, also die hälfte. Im Gegenzug muß ich z.B. beim Brot statt 1,95 DM nun 1,95 EUR zahlen, also eine Preiserhöhung um 100% gegenüber einer Halbierung meines früheren DM-Lohns. Diese schreiende Ungerechtigkeit zwischen Markt- und Lohnpreise verursacht meiner Meinung nach die Sucht des Umrechnens von EURO in DM, denn wir müssen unsere Arbeitskraft für die hälfte des Marktpreises hergeben während die Kaufleute um volle 100% die Preise erhöht haben dank der EUR Umstellung. Die Politiker aber halten das "Maul" und kassieren fleißig mit, die Steuerkasse sprudelt über, während der einfache Bürger über die Wupper geht. Darum wird weiterhin "umgerechnet", bis es aufhört.

Ich rechne nicht mehr um. Ich vergleiche die Preise eher regional, wenn ich mal im Urlaub bin z.b.

Ich rechne nur um, damit man sich den Wucher besser vorstellen kann. Ein Kilogramm Pfirsiche habe ich für 6,90 Euro gesehen, also 13,80 DM! Da bleibt ja einem der Bissen im Hals stecken.
kiramarie am 29. Juni 2007 21:09 Wahnsinn!!!

Ja, damit ich eine "Preisvorstellung" vom begehrten Artikel habe. Ich bin mit der D-Mark aufgewachsen und habe Jahrzehnte damit hantiert, ich kann eben nicht so schnell vergessen.
Immer - das hält mich vom Konsum von vollkommen überteuereten produkten ab die oft das Geld nicht wert sind.
Ich muß dir vollkommen Recht geben
Stimmt, bei uns im Baumarkt kostete die Blumenerde immer 1 DM, jetzt kostet sie 1 Euro