Hallo, ich bin gerade dabei mir die Epochentypisches zum Realismus anzueignen (Abi nächste Woche...) und bin beim Realismus verwirrt:
Einmal finde ich, dass in dieser Epoche die Wirklichkeit abgebildet werden soll und dann lese ich wieder, dass eine Verklärung vom Dichter ausgeht. Widerspricht sich das nicht, oder steh ich auf dem Schlauch? :-)

Hier ist ein ganz schöner link http://www.pohlw.de/literatur/epochen/realism.htm Wesentlich ist, dass alles für "real" gehalten wurde, was per Sinneswahrnehmung wahrnehmbar war. Man hat sich also gegen als übernatürlich betrachtete Phänomene absetzen wollen. Andererseits kann Sinneswahrnehmung subjektiv verklärt sein, insofern wird dann rein subjektive Wahrnehmung für objektive Realität gehalten. So würde ich es zusammenbringen. Viel Erfolg beim Abi, Anell

Naja, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es treffe, aber ich versuche es mal: Wenn Du ein Portrait Deiner Mutter malen würdest, dann würdest Du schon darauf achten, dass es möglichst die Wirklichkeit abbildet, dass jeder sie sofort darauf erkennt. Aber vermutlich würdest Du die neue Falte an den Augenwinkeln, den frischen Pickel neben der Nase und den verwischten Lippenstift weglassen.
Einerseit wird im Realismus also die Wirklichkeit abgebildet, andererseits jedoch so, wie der Künstler sie sich vorstellt.
Die Welt ist so wie Du sie siehst - jedenfalls für Dich. :-)
Danke schön, ich verstehe :-)
Danke, der Link ist super!!