Frage von Julian177, 284

Reale Berufsaussichten nach einem BWL Studium?

Hallo, es gibt viele Menschen die BWL studieren, jedoch werden ja auch viele mit diesen Kenntnissen gebraucht. Ich habe mich in den letzten Wochen viel um das Thema BWL Studium informiert und öfters mal gelesen das einige Personen nach dem Studium kein Job gefunden haben. Ich weis das die Studienzeit eine sehr schöne Zeit sein kann und freue mich auch schon sehr auf diese Zeit aber was mich halt schon länger beunruhigt ist das mit den Jobaussichten. Es ist klar das nach einem Master die Arbeitsplätze leichter zu bekommen sind und mit mehr Gehalt bezahlt werden. Jetzt frage ich die jenigen, die ein BWL Studium hinter sich haben, ob Master oder Bachelor. Wie waren die Berufsaussichten bei euch und euren Kollegen mit dem entsprechenden Abschluss ? Wie fandet ihr die Studienzeit ? Empfehlt ihr den Master zu machen ?

Antwort
von Ninombre, 250

BWL hat eine riesige Bandbreite, von Personal über Controlling, Finanzen, Rechnungswesen/Steuern, Logistik, Marketing/Vertrieb bis Unternehmenssteuerung-/planung (+ x anderen Themen, die mir gerade nicht einfallen) - von branchenspezifischen Dingen ganz zu schweigen. 

Eine pauschale Aussage über die Chancen am Arbeitsmarkt und die Sinnhaftigkeit des Masters lässt sich so nicht treffen. Meine damaligen Kommilitonen sind alle gut untergekommen.

Kommentar von Ninombre ,

Vielleicht noch als Anmerkung: Ich würde mir im Studium erst mal in Ruhe die Fächer anschauen, was Dir liegt, was Dir Spaß macht. Mein Eindruck, war, dass sich diejenigen später beim Berufseinstieg leicht getan haben, die entweder vorher schon gute Kontakte in die Branche hatten (Praktika, Studentenjobs) -> dann teilweise auch in Branchen, die wenig mit dem Studium zu tun hatten oder aber sich auf "handfestere" Themen fokussiert haben. Nur als Beispiel, also nicht der Geheimtip schlechthin: Steuern/Finanzen bietet eher Jobs, bei denen die Studieninhalte direkt nutzbar sind. Allgemeine "Laberthemen" sind zwar schön, aber weniger direkt einsetzbar, genauso wie "hochtrabende" Themen. Es ist gut zu wissen, wie man Unternehmenseinheiten in einer Holding nach irgendwelchen Kennzahlen steuert - einen direkten Einstiegsjob "Junior-Unternehmenssteuerer" gibt es allerdings weniger häufig.

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