mcgegner am 05.06.2008 um 19:04 Uhr
Am 21.05.08 wurden in Österreich mehrere Tierrechtsaktivisten verhaftet. Teilweise sitzen sie immer noch in Untersuchungshaft. Von einigen Tierschutzvereinen wurden die Büros aufgebrochen und gesammeltes Material, welches Mißstände des Tierschutzes beweist, wurde beschlagnahmt. Hier sind Menschen brutal unter Bedrohung mit Waffen vor den Augen ihrer Kinder mit Handschellen abgeführt worden. Es wird ihnen die Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Es sind Leute die sich für eine bessere Behandlung von Tieren einsetzen oder für die Abschaffung vom Handel mit Pelztieren einsetzen. Wird das auch in Deutschland in Zukunft so gehandhabt? Es gibt doch ein neues Gesetz zur Bekämpfung
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Ein Skandal!!!
Niemandem der Verhafteten können Taten zugeordnet werden, es wurde rein auf Verdacht hin verhaftet. Hier reichte wohl schon aus, dass zumindest einige der Verhafteten langjährig tierrechtlerisch aktiv sind. Da auch aus dem den Anwälten übermittelten Aktenmaterial keine Tatzuordnung ersichtlich ist, wurde Antrag auf sofortige Enthaftung gestellt, da die Verhängung der U-Haft unter diesen Bedingungen zutiefst menschenrechtswidrig ist.
aus Recherchen der "Tierbefreier e.V."
Tierbefreiung - Menschenrecht - ein Kampf - ein Gefecht!

besonders krank finde ich, dass die alle wie schwerverbrecher behandelt worden sind, als hätten die sonst was vor oder womöglich dem el-quaida-netz zugehörig. ich verstehe diese ganze aktion einfach nicht, es sind doch nur tierschutzvereine! und auch noch die vgö! warum? es gibt doch nun mit sicherheit weitaus wichtigere "vereine" die die unter die lupe nehmen sollten und sich mit wirklichen verbrechen beschäftigen als mit vereinigungen, die lediglich das leben anderer individuen schützen wollen.

Platz hat nicht gereicht.... zur Bekämpfung von Terrorismus....

(aus "Die Presse" 6.5.) Den zehn Beschuldigten wird Kriminelle Organisation nach Paragraph 278a Strafgesetzbuch vorgeworfen. Sie sollen durch Buttersäureattentate und Brandanschläge gegen Kleiderhandelsketten und Tierfarmen über 600.000 Euro Schaden verursacht haben.
Das müsste man wohl etwas mehr drüber erfahren als nur Deinen einseitige Darstellung.
mcgegner am 5. Juni 2008 19:38 Um diese brachiale Großaktion gegen den Tierschutz vor der Öffentlichkeit zu begründen, ließ die WEGA mit gezogenen Schusswaffen die Überfälle durchführen, und verbreiteten dann Verdachtsgerüchte von Brandanschlägen und Gasangriffen. Davon findet sich aber nichts im Akt. Noch nie gab es in Österreich einen Gasangriff mit Tierschutzbezug und die letzte tierschutzrelevante Brandlegung ist mindestens 6 Jahre her. De facto sind Sachbeschädigungen im Namen des Tierschutzes in Österreich im internationalen Vergleich ausnehmend selten. Das ist sicherlich hauptsächlich auf die großen Tierschutzerfolge in den letzten Jahren zurück zu führen.
Ist Deutschland doch schon lange, oder? Zumindest inoffiziell...
Erkläre mal! Wozu ist die Polizei denn da, oder, was wäre ein Rechtsstaat ohne Polizei¿