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Rausschniss nur für die Familien der Schulanfänger...

gefragt von blumenfraublumenfrau am 28.07.2009 um 22:16 Uhr

Moin! Wir hatten heute Rausschmiss und er fand laut Elternbrief nur für die Familien der Schulanfänger statt, ohne weitere Begründung......Der beste Kiga-Freund unserer Tochter wollte trotzdem kommen und wurde mitsamt seiner Mutter noch am Tor abgewiesen....ich habe versucht mit der Erzieherin zu sprechen, aber die hat nur von Aufsichtspflicht (wem gegenüber??) geredet und da seien dann zu viele Personen etc. Sie müsse jetzt aber anfangen und wenn ICH mich darüber hinwegsetzen wolle, müsse ich das auch vor den anderen Eltern vertreten...Ein vernünftiges Gespräch war heute leider nicht möglich, aber morgen möchte ich die Sache klären.... Wie wird das bei euch gehandhabt??? Darf jeder teilnehmen, der mag oder sind auch nur die Eltern der Schulanfänger und Geschwister zugelassen???? Für die anderen Kigakinder ist das doch auch ein besonderes Erlebnis.... PS: Ich war schon immer bei diesem Anlaß anwesend, ohne daß eines meiner Kinder rausgeschmissen worden wäre....die ganzen Jahre war Anwesenheit ausdrücklich erwünscht -was könnte plötzlich dagegen sprechen??? Habt ihr noch ein paar schlagende Argumente dafür????

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Kinder x 17.919 Kindergarten x 680 Rausschmiß x 37

LisaLicious
beantwortet von LisaLicious am 28. Juli 2009 22:23
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Worum gehts denn eigentlich? Was haben die da gemacht?

Kommentar von 8e5eb72064e6d270c90f4a35e0b049a5smallMarple am 28. Juli 2009 22:25

bin ja froh, dass nicht nur ich das nicht kapier ;-))

Kommentar von 1fcc59e395ce4c20be05af68a36917e7smallPiotrowski am 28. Juli 2009 22:27

jo :)

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 29. Juli 2009 07:23

Kigakinder, die nicht "rausgeschmissen" worden sind, waren unerwünscht....


anonym
beantwortet von alex0triebel am 29. Juli 2009 16:27
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erstens habe ich selbst 2 Kita kinder und zweitens veranstalte ich als Naturführer mit verschiedenen kitas zuckertütenfeste - so wird das hier bei uns genannt

Meine Meinung: jeder Kindergarten macht das anders, nach struktur, personellen und finanziellen Möglichkeiten a) eine Kita mit nur knapp 20 Kindern feiert in der Kita vormittags mit allen kindern auch die ganz kleinen - da kommt dann entweder ein Märchenerzähler oder sie machen ein Käferfest oder oder oder - kleiner Beitrag der Schulanfänger ist ein Programm, manchmal lassen sich die Eltern der Schulanfänger was besonderes einfallen wie einmal ein kleines Märchentheater von muttis gespielt

b) bei meiner großen war es dieses jahr so: alle zunächst Schulanfänger-eltern trafen sich zur ideensammlung - raus kam der vorschlag bei uns auf dem stausee mit dem Wikingerboot zu fahren, jedes Schulanfänger-Elternpaar hat sich an etwas beteiligt, manche Zuckertüten gebastelt, andere Kuchen gebacken, weitere Bratwurste besorgt und mittags dort auf dem Spielplatz gebraten,... Die haben aber die ganze "große" Gruppe mitgenommen, auch die noch 3 jährigen, sowie alle gschwister von Schulanfängern es haben alle eine Zuckertüte am Baum gefunden, nur die der Schulanfänger war größer und mit Schulsachen gefüllt, die anderen hatten Minitüten mit was Süßem und was kleinem

c)ein Kindergarten geht jedes Jahr nur mit den Schulanfängern auf Schatzsuche zum Zuckertütenbaum,die erzieher bereiten eine Schatzkarte und kleine Spiele im Wald vor. es wird eine Wanderstrecke von 4 km mit großem Picknick und kleinen Aufgaben absolviert, am Ende erwarten wir Naturführer die Schulanfänger und haben dann noch 1-2 waldspiele, wenn sie die absolviert haben, zeigen wir den kindern den Weg zum von Muttis zuvor behangenen Zuckertütenbaum an unserem Naturparkhaus, zum Mittag sgibt es dann dort noch Würstchen oder sowas und dann geht es mit dem Zug wieder zurück in den Kindergarten.

c) manche machen mit uns als Highlight sozusagen eine kleine Wanderung mit Spielen und soweiter zum besagten Zuckertütenbaum - kam bisher auch gut an und bleibt in Erinnerung

d) letztes Jahr hat unsere kita alle Kinder (knapp 40) mit auf eine kleine Schatzsuche in den wald zum Zuckertütenbaum genommen, dort haben schon die Zuckertütenzwerge (Schüler der ersten klasse der benachbarten Schule) mit einem kleinen Schauspiel gewartet, bei der Schtzsuche ab 14 uhr waren auch alle Eltern eingeladen und sind mitgelaufen die kleinen sind dann wieder zurück, während die Schulanfänger weiter gelaufen sind, wo sie von der Feuerwehr (einer der Papas war bei der Feuerwehr) dann zurück in den Kindergarten gebracht wurden

bei allem gibt es natürlich Fotos und so weiter

wichtig ist es meiner Meinung nach: - das der Tag was besonderes (welcher art auch immer) wird, so dass er für die Kinder unvergesslich bleibt

  • nicht zuviel geplant wird, um die Kinder nicht zu überfordern

  • auch an den Geldbeutel der Eltern zu denken (bei uns war erst recht viel geplant, was dann durch geschickte Organisation auf einen Elternanteil auf 5,- pro Kind reduziert wurde was ich OK finde

  • das auch die Eltern der Schulanfänger sich einbringen- nicht nur finanziell, denn schließlich ist es ja auch ein beosnderer Anlass für die eltern, ich kenne Kitas wo die Eltern in Bastelabenden gemeinsam die Zuckertüten für den Baum basteln...

  • je nach Anzahl der Schulanfänger in der Gruppe eventuell auch die Freunde aus der Kindergartengruppe mit feiern - schließlich ist es auch so was wie ein Abschied

  • es eine Art andenken gibt (bei uns hängen halt kleine zuckertüten am zuckertütenbaum

So dass solls erstmal mit meinen Erfahrungen und Ratschlägen gewesen sein, aber wie gesagt es macht jede Kita anders, aber man sollte vor dem fest mal die Eltern einweihen und zu ihrer Meinung befragen, ich finde es komisch Kinder wieder wegzuschicken...


Bild/er:

am zuckertütenbaum
am zuckertüte...


Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 29. Juli 2009 17:26

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.... ein kurzes Gespräch einer befreundeten Mutter hat heute Folgendes ergeben: beschlossen hätte es das Team, sie sind der Meinung es sei die bessere Lösung; da es sonst zu viele Leute wären mit Geschwisterkind, Oma,Opa etc ...... und die Großen hätten von diesem Rauswurf mehr, zweitens das Essen würde nicht ausreichen für alle (aber da könnte man eventuell wer mag noch eine Kleinigkeit mitbringen )und drittens die Aufsichtspflicht( die meisten Eltern würden nicht mehr, sobald sie im Kindergarten sind, nach ihren Kindern schauen...) - ich muß aber beim Eintritt in den Kiga einen Zettel unterschreiben, daß die Aufsichtspflicht bei gemeinsamen Veranstaltungen auf mich übergeht....


Marple
beantwortet von Marple am 28. Juli 2009 22:28
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Nachdem ich das nun 3 x gelesen habe, weiß ich was du meinst ;-)

"Rausschmiss" heißt es sicher nicht überall, den Begriff kenne ich nicht

"Verabschiedung" schon eher ;-)

das wird auch von Kiga zu Kiga verschieden gehandhabt, je nach Größe und personeller Ausstattung!

"Normal" ist es aber schon, dass nur Eltern und Geschwister teilnehmen - genau - auch mit der Aufsichtspflicht hat das zu tun, die Erzieherin hat also durchaus recht!

Ähm, und sorry, es kann ja nicht angehen, dass die ganze Verwandtschaft oder Nachbarschaft erscheint, nur weil das Kind aus dem Kindergarten entlassen wird!

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 29. Juli 2009 07:22

Aufsichtspflicht wem gegenüber????? und was, bitte schön, hat das mit personeller Ausstattung zu tun? Wir standen im Garten und haben zugeschaut, wie die Kinder die Rutsche 'runtergesaust sind....


anonym
beantwortet von biazu am 29. Juli 2009 23:50
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Hallo, ich finde das ganze auch etwas seltsam. Bei uns werden die Großen auch rausgeschmissen. Aber richtig, sie werden gerüttelt und geschüttelt und aus der Eingangstür auf eine XXL Matratze geworfen. Bei uns dürfen da immer alle dabei sein. Finde das auch etwas schade bei euch. Schließlich ist es für die anderen Kindergartenkinder ja auch ein Abschied von dem einen oder anderen Freund. Ich würde das auch nochmal ansprechen.

Grüssle aus dem Schwarzwald.

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 30. Juli 2009 07:52

DANKE für Deine Rückmeldung! So war das bei uns die ganzen Jahre auch; die angrenzende Schule wurde kurzzeitig um eine Sportmatte "erleichtert"; alle, die dabei sein wollten, standen vor der Eingangstür und die großen FLOGEN im wahrsten Sinne des Wortes RAUS...Seit unserem Umzug müßten die Großen aus dem 2. OG geworfen werden; klar, daß das SO nicht mehr geht ( die Feuerrutsche war eine gute Alternative!), aber was das dann mit Essen und Aufsichtspflicht zu tun haben soll, entzieht sich leider meinem Verständnis.......


anonym
beantwortet von Serafine1 am 29. Juli 2009 18:33
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Also, bei uns feiern die Vorschulkinder Abschiedsfest. Da wir eine große Einrichtung sind und offen arbeiten d.h. keine Gruppen mehr haben, ist Feste feiern für alle ein Thema, schließlich kennen sich alle Kinder untereinander.

Zuerst haben sie mit zwei Kolleginnen extra gefeiert, dann kamen wir anderen Erzieherinnen und kinder dazu. Sie haben eine Vorschulfreizeit und eine Kitaübernachtung hinter sich, bei alldem waren weder Eltern noch andere Verwandte dabei!

Wie man soetwas handhabt, hängt mit dem pädagogischen Konzept, den Zielen der Einrichtung etc zusammen.

Und was mit personell und Aufsichtspflicht gemeint ist kann ich vielleicht erklären.

Also, bei uns ist es so, dass bei Festen generell die Eltern aufsichtspflichtig sind, weil wir viele organisatorische Dinge zu tun haben und es nahezu unmöglich bei nem Massenandrang von Eltern etc. auch noch die Kinder zu beaufischtigen.

Eine grillt, die andere schenkt Getränke aus, eine macht die Kasse und sorgt für Nachschub, andere bieten malen, basteln, Spiele an. Da bleibt niemand mehr übrig, der all die Kinder beaufsichtigen kann.

Mal angenommen es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit wenig Personal kann ich es gut verstehen, wenn sie nur die einladen, dies auch wirklich betrifft. Bei einem Geburtstag kommen doch auch nicht viele uneingeladene ich nenn sie mal Zaungäste.

Suche doch einfach das Gespräch mit dem Team des Kindergartens. Erwähne, dass du irritiert bist, warum es nun anders gehandhabt wird als sonst und das du dir mehr Elterninfo wünschst. Ich bin sicher, du bekommst eine vernünftige Antwort.

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 29. Juli 2009 21:01

ein kurzes Gespräch einer befreundeten Mutter hat heute Folgendes ergeben: beschlossen hätte es das Team, sie sind der Meinung es sei die bessere Lösung als alle interessierten Kinder zuzulassen, da es sonst zu viele Leute wären mit Geschwisterkind, Oma,Opa etc ...... und die Großen hätten von diesem Rauswurf mehr,weil man "unter sich" sei, zweitens würde das Essen nicht ausreichen für alle und drittens wäre es eine Frage der Aufsichtspflicht( die meisten Eltern würden nicht mehr, sobald sie im Kindergarten sind, nach ihren Kindern schauen...) - ich muß aber beim Eintritt in den Kiga einen Zettel unterschreiben, daß die Aufsichtspflicht bei gemeinsamen Veranstaltungen auf die erziehungsberechtigten übergeht, das Essen ist beim Laternenlauf, Nikolausfeier u.ä. auch kein Thema und die einzige Aufgabe, die die Erzieherinnen hatten war: die Kinder am Ende der Rutsche in Empfang zu nehmen , ein paar Worte zu sagen und die Schultüten zu überreichen........Weswegen sollten keine mittleren und kleine Kiga-Kinder anwesend sein, sofern sie dabei sein möchten?


anonym
beantwortet von flunra39 am 29. Juli 2009 18:06
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liebe blumenfrau, bitte beschreibe doch näher: 1. Welche Personengruppen sind beteiligt ? 2. an was sind die Leute beteiligt bzw. "rausgeschmissen (Thema?)? 3. welche Leute dürfen etwas tun/ nicht tun ? Erst dann kann dein Gesprächsparter ( und nicht nur hier , sondern auch zu Hause...!) immer auf Dich befriedigend eingehen....

Kommentar von F90b73b9fcf28ef702dd61d96784e44bsmallblumenfrau am 29. Juli 2009 20:53

1.Familien der Schulanfänger 2. letzter Kiga-Tag (wird bei uns "Rauschmiß" genannt) 3. die mittleren und kleinen Kiga-Kinder waren mit fadenscheiniger Begründung nicht zugelassen...


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 29. Juli 2009 09:18
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Ja, wo wurdest du denn rausgeschmissen?


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