Frage von thinkoffname, 38

Rausfinden ob ein Link schlimm ist ohne draufzuklicken?

Wenn man Links hat die komisch klingen, kann man dann irgendwie rausfinden ob die zu Viren Seiten oder so führen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Vortragshalter, 18

https://www.virustotal.com

Kommentar von chanfan ,

Den benutze ich dann auch. :)

Kommentar von Vortragshalter ,

Danke für den Stern. :3

Antwort
von PWolff, 17

Manche Sicherheitsprogramme wie Norton Security setzt ein rotes, gelbes oder grünes Symbol neben Links, je nachdem, für wie riskant es diesen Link hält. Dabei gehen auch Einschätzungen aller Nutzer von Norton Security ein.

Eine aufwendigere Möglichkeit ist, den Linktext zu kopieren und eine Suchmaschine danach suchen zu lassen.

Noch aufwendiger (für dich und uns) ist es, hier zu fragen, wie der Link einzuschätzen ist.

Leider ist keins dieser Verfahren 100%ig sicher.

Antwort
von PeterKremsner, 24

Mach den Link in einer Sandbox oder in einer Virtuellen Maschine auf, dann kann selbst wenn ein Virus oben ist, dieser deinen PC nicht infizieren.

Kommentar von shadowhunter109 ,

Wirklich? Wusste das garnicht. Wie macht man sowas?:)

Kommentar von PeterKremsner ,

Naja Sandbox ist mehr oder weniger nur eine Theoretische Sache, für Windows gibt es zwar Sandboxie allerdings ist das nur ein zusätzlicher Layer zwischen Windows API und Programm von da her besteht hier die Möglichkeit eines Ausbruchs.

Zu Sandboxie kann ich leider nicht wirklich sagen, wie resistent diese Sandbox wirklich ist.

Ich verwende für die Sache meistens VirtualBox im Nahtlosen Modus, dadurch kann ich den Browser ähnlich wie ein Programm in Windows verwenden.

Der Browser läuft aber in Wirklichkeit in der Virtuellen Machine unter einem gehärteten Linux System, der Angreifer muss also zuerst in das Linux System einbrechen, was aber aufgrund von SELinux und AppArmor ziemlich schwierig sein sollte.

Selbst wenn er es schafft ist aber nicht mein Computer sondern nur der Virtuelle PC betroffen, in so einem Fall bringt das dem Angreifen keine Infos über mich oder mein System, weil ich alle Sachen mit Passwörtern etc ja nicht über die Virtuelle Maschine mach.

Theoretisch gibt es eine Angriffsmöglichkeit um aus einer Virtuellen Maschine ins Host System zu gelangen, allerdings gibt es derzeit noch keine Viren die so etwas können und selbst wenn müssen sie wie gesagt zuerst ins Linux System einbrechen und danach ein Windows System infizieren, was wiederum eine weitere Blockade darstellt.

Kommentar von shadowhunter109 ,

es funktioniert dann wie ganz normal ja? 

könnte sich das dann nicht jeder einfach machen?:) Weil wie du ja schreibst gibt es keine Viren die das schaffen. Und könntest du mir sagen wie ich das auch machen könnte? Oder braucht man da mehr Wissen dazu?

Kommentar von PeterKremsner ,

Naja für die VM die ich verwende muss man eben ein Linux System installieren können.

Es gibt eh einige Distributionen welche auf Sicheres Browsen ausgelegt sind zB Fedora.

Ich selbst verwende Oracle Virtual Box mit Fedora Betriebssystem. Das ganze ist per NAT Interface ans Netzwerk gekoppelt.

Im Prinzip ist das alles gratis und das kann sich jeder einrichten, aber zumindest Basiswissen in Linux sollte man schon haben.

Wichtig bei dem ist nur die Linux Version muss aktuell gehalten werden und die VM sollte nicht die ganze Zeit durchlaufen.

Wenn man mal den Verdacht hat auf einen Schädlichen Link geklickt zu haben kann man die VM beenden und das Festplattenimage mit einer zuvor erstellten Kopie ersetzen.

Ein Angreifer kann so das Netzwerk nur so lange angreifen wie die VM läuft und nach dem einspielen des Backups ist der Ursprungszustand zu 100% wiederhergestellt.

Kommentar von Vortragshalter ,

Jap. z.B Bitbox.

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