Frage von ghostrider85 06.04.2010

Raum verputzen

  • Antwort von DirkLxxx 07.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, "KERRIDISS" hat recht. Die Wände entweder mit einer Verlattung (entsprechenen Unterlegungen) ausnivelieren und mit Gipsplatten (nach vorheriger Dämmung)verkleiden, oder aber mit Klebemörtel (PLASTA)an die Wände kleben. Putz selber mischen ist zwar nicht schwer (10 Teile Sand, 2-3 Teile Zement und 1 Teil Kalk und Wasser dazu, bis eine Cremige Mischung entsteht) aber wenn du noch nie verputzt hast, wirst du verzweifeln. Wenn Du es dennoch versuchen willst, bereite den Untergrund sorgsam vor. (losen, alten Putz entfernen, danach mit Haftgrund "Vorstreichen")Dann brauchst Du eine lange und gerade Latte (Richtscheid oder Wasserwaage 2 mtr.) lege die Latte an die Wand, um zu sehen, wo du "Beulen" in der Wand hast und wie dick der Putz sein muß. Merke oder makiere dir die tiefsten Stellen. Sind die Vorarbeiten abgeschlossen, solltest Du die Wandfläche (die du gerade bearbeiten willst)mit etwas Wasser besprühen.(am besten mit einer Gartenspritze o.ä.) Dann von der Mischung zunächst einige "Spritzer" auf die Wand aufbringen und etwas anziehen lassen. Danach von Unten beginnend mit der Putzkelle den Putz aufziehen. (erst einmal ca. 50 cm breit. Zur Kontrolle immer die gerade Latte anhalten. Den Putz aber niemals zu dick auftragen!!! Wenn Du es richtig machen willst, mußt du in mehreren Arbeitsschritten arbeiten. Die "erste" Schicht des Putzes in den Beulen zunächst max. 8 - 10 mm auftragen und einigermaßen glatt anziehen lassen. Erst nach 3 - 5 Stunden (man erkennt die Trockunung an eine hellere Verfärbung) eine weitere Lage aufziehen. Latte zur Kontrolle an die Wand legen (auch mal diagonal!!) Ist die letzte Schicht aufgetragen, brauchst du zum Glätten ein "Schwammbrett". Wenn der Putz angezogen hat (NICHT vollständig trocken!!!) mit dem feuchten Schwammbrett die Wand abreiben. (immer schön kreisende Bewegungen) Bei "Buckeln" auc hmal etwas fester und feuchter reiben. Noch ein Tipp: Es gibt auch sogenannte "Putzschienen" oder "Putzleeren". Das sind Metallschienen, die vor dem Verputzen auf die Wand "geklebt" werden.(mit etwas Putz Stellenweise fixiert) Senkrecht und ausgerichtet im Abstand des Putzbrettes bzw. etwas schmaler, damit das Putzbrett noch auf mind. zwei Schienen geführt wird.(Putzbretter gibt es auch in 1 mtr Länge) Nachdem man die Zwischenräume mit Putz aufgefüllt hat (Lagenweise!! zunächst mit einer kleineren Kelle,die in den Zwischenräumen der Leisten passt) und der Putz angetrocknet ist, können die Leisten wieder herausgenommen ( bei drei Leisten zwei entfernen und eine als Maß für den weiteren Abschnitt zunächst noch lassen) und an dem nächsten "Feld" ausgerichtet werden. Es gibt sicherlich noch mehr Tricks. Anstelle von den Leisten kann man auch mit dem Putz selber Auflagen schaffen. Immer senkrecht in waage/Lot eine Kellenbreite vom Boden bis Decke aufziehen. Abstand der "Linien" genauso wählen wie bei den Putzleisten. Viel Spass. D.L.

  • Antwort von tombau 07.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Um alles im rechten Winkel zu haben, kannst Du nur mit Plattenwerkstoffen arbeiten. Wenn Du einen Putz drauf machst, kannst Du entweder GKF-Platten oder Holzwolleplatten (Heraklith) verwenden.

  • Antwort von Kerridiss 06.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich würde mit einer Rigips-Verschalung arbeiten um "gerade" Wände zu bekommen, das ist einfacher. Zwischen Wand und Rigipsplatten kannst Du den Hohlraum mit Dämmaterial füllen.

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