maspick am 22.04.2009 um 1:38 Uhr
Meine Tochter raucht, möchte aber damit aufhören. sSe behauptet, sie könne das nicht so wie ich (von einem Tag auf den anderen) sondern sie müsse es "langsam angehen". Also reduzieren bis hin zu Null. Ich glaube dass das nicht geht. Hat wer Erfahrung ?
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ganz oder garnicht ! alles andere ist selbstbetrug !

Ich vermute, ihr Wille, aufzuhören ist noch nicht ganz ausgereift... Aber aus Erfahrung bringt es nicht, unter Zwang mit einer Sucht aufzuhören, wenn man es nicht selbst will...

klappt nicht. Entweder der Kopf spielt mit oder es geht gar nicht, ist alles Kopfsache
maspick am 22. April 2009 01:42 Also ich weiß, es ist auch ein körperlicher Entzug, nicht nur ein geistiger.
GrueneFee am 22. April 2009 01:43 Der Körper an sich, ist nach 6 Stunden Niktotinentzug "geheilt". Der Kopf spielt tatsächlich die Hauptrolle.
maspick am 22. April 2009 01:44 Nach 6 Stunden ? Ein Bekannter von mir hat am nächsten Tag Magenkrämpfe bekommen.
opaleo am 22. April 2009 01:44 Der Kopf sagt dir jetzt mußt du Rauchen und nicht der Körper
maspick am 22. April 2009 01:49 Interessant. Dann habe ich offensichtlich keinen Kopf, weil ich einfach keine Zigarette mehr wollte - ich hatte es ja leicht.
das stimmt so nicht. Nikotin macht auch körperlich abhängig. wenn es nur um den Kopf ginge, dann wäre es eine Sache der Gewohnheit, das ist es aber nicht, es ist auch eine Sucht. im Gegenzug dazu sind die körperlichen Entzugserscheinungen nicht sehr stark oder kaum wahrnehmbar. das ist der Vorteil des Nikotins gegenüber anderen Drogen, wenn man aufhören will.
beide Methoden sind nicht einfach, weil es schwierig ist, mit dem Rauchen aufzuhören - egal wie. aber diese Nach-und-nach-Aufhörmethode ist m.M. nach gut für Leute geeignet, die nicht soo süchtig sind. ein sehr abhängiger Mensch müsste von heute auf morgen aufhören, weil er irgendwann wieder mehr rauchen würde, aber ein weniger abhängiger schafft es evtl. auch mit oben genannter Methode. meine Mutter z.B. hat auf diese Weise aufgehört und seitdem nie wieder geraucht.

meine mutter hat oft versucht langsam aufzuhören. aber hat nie geklappt. dann hat sie eines tages auf einmal aufgehört. für immer. (bis jetzt) vielleicht will deine tochter ja garnicht richtig aufhören oder hat angst. sie braucht vielleicht einen guten Grund. Vielleicht sollte sie schwanger werden?
maspick am 22. April 2009 01:43 Sie hat ja in ihrer Schwangerschaft nicht geraucht und danach wieder angefangen. Damals hat sie allerdings sofort aufgehört, aber auch deswegen, weil ihr dauernd schlecht war.

ich kenne auch leute die das versuchen, behaupte aber das sowas nicht klappt.

Ich hab das "Langsamaufhören" geschafft! Hat mit Unterbrechungen "nur" 23 Jahre gedauert...
Ich glaub, die Konsequenzmethode ist doch besser...

Ja! Erfahrung! Ein bischen Rauchen geht nicht, genausowenig wie ein bischen heroinsüchtig oder ein bischen schwanger. "Ein bischen ist immer nichts Halbes und nichts Ganzes, nichts Konkretes eben.

Klappt nur so, wie Du es gemacht hast (von einem Tag auf den anderen). Alles andere führt nicht zum Erfolg :-)
ist der Versuch gaaaaaanz laaaaangsaaaam schwanger zu werden..
"Entweder aufhören oder nicht." Gilt für alle, die aufhören müssen. Wer nur aufhören will, hat da eigentlich kaum ein Problem. Körperlich ist es in paar Stunden erledigt und kopfmäßig möchte man sowieso. Man kann aber auch recht locker weniger rauchen, wenn man DAS will. Das wollen ja auch viele.
Problem Deiner Tochter scheint zu sein, daß sie eigentlich nicht wirklich aufhören will - sie soll oder muß oder fühlt sich zumindest dazu gedrängt. Wer so aufhört, hört besser sofort komplett auf. Sonst gibt das nur verminderte Rauchen, obwohl man das nicht will, nur Dauerstreß.
Schon mal was von "Nikorette statt Zigarette" gehört? Schlag ihr das dich mal vor