Gegenüber von mir ist ein Bürogebäude, mit seminarräume. Vor d Haus stehen 2 grosse Ascenbecher, nur d studenten gehen lieber über d strasse und stehen an meinen Gartenzaun und rauchen, es ist manchmal so schlimm das ich all fenster zu machen muss da meine wohnung voll rauch wird, bin ausserdem schwanger u nicht raucher. Kippen landen auf d Gehweg und wir dürfen d dann wegkehren, kann nicht draussen auf mein Terasse sitzen da sie da stehen und tün reinstarren. Fühle mich sehr in meinen Privatsphäre gestört, ansprechen bringt nichts. Muss ich das so annehmen?

Ich würde mit dem Betreiber der Seminarräume sprechen und um Rücksichtnahme bitten.

Geh doch mal zu den Veranstaltern der Seminare und schildere ihnen die Situation. Das ist doch so nicht in Ordnung!
Stell nen Rasensprenger mit Bewegungsmelder auf.
cyracus am 15. August 2009 19:27 Die Idee ist grundsätzlich gut. Wenn aber unbeteiligte vorübergehende Passanten nass werden, kann das heftig Ärger geben.
Deshalb besser nicht mit Bewegungsmelder (also falls damit gemeint ist, dass der dann automatisch losgeht).
Erstmal reden - wie einige hier vorschlagen - ist natürlich erste Wahl.

Sprich doch mal die Mieter des Seminargebäudes an, dass sie ihre Studenten von deinem Haus fernhalten sollen. Die sind für ihre "Kunden" verantwortlich.

Stell ein rasensprenger in der nähe auf ^^
rolandratz am 14. August 2009 14:06 DH

wenn Gespräche nicht fruchten und das problem ist wirklich so massiv , dass die kippen euch quasi vor´s Fenster geschmissen werden , würde ich mal das Ordnungsamt anrufen - es ist doch schon seit längerem verboten Zigarettenkippen einfach in die Botanik zu werfen - darauf gibt es ein saftiges Bußgeld - ruf mal da an .

kübel wasser :) nichtraucher symbol aufkleben vielleicht nocht hmm klingt komisch hilft aber manchmal

Das Problem ist ja inzwischen die Gewohnheit der Qualmer: rüber über die Straße, an Deinen Zaun und qualmen. In der Hinsicht sind viele Raucher wie Hunde, die bieseln ja auch gern immer an derselben Stelle. Vielleicht sind die Seminarteilnehmer ja auch entsprechend unreif, um sich an Deiner Not zu vergnügen.
-
Bitte Deinen Arzt um eine Bescheinigung, die besagt, dass Du schwanger bist und keinen Tabakrauch einatmen darfst. Nimm eine Kopie dieser Bescheinigung zu Deinen Gesprächen mit.
-
Dass NIEMAND Tabakrauch verträgt, ist ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch dass man gefälligst andere Leute nicht ungebeten einqualmt! - Das verstehen aber viele Qualmer nicht.
Die riechen auch nicht den Gestank des Tabakrauchs, den wir wahrnehmen. Und auch die Not ihrer eigenen Körper beim Qualmen nehmen sie nicht wahr. Wie Nikotin das Gehirn entsprechend manipuliert, wird im Buch "Die Rauchgiftfalle" von Bauer sehr gut erklärt. - Deshalb sind auch diejenigen, die mit der Qualmerei aufhören, entsetzt darüber, wenn sie merken, wie sehr Tabakrauch schon von weitem stinkt und wie unangenehm er an den Schleimhäuten ist. - Viele schämen sich dann auch, andere vorher derart belästigt und geschädigt zu haben.
-
Wenn Du drüben z.B. sagst, Du verträgst sowieso keinen Tabakrauch, und seit Du schwanger bist, musst Du Dich, immer wenn Tabakrauch in Deine Wohnung hineinkommt, besonders häufig übergeben ... und dass Du Dich um Dein Baby sorgst ... das dürfte jedes Qualmer-Herz berühren ... und dann noch mit der ärztlichen Bescheinigung ...
-
Schmeiß die Kippen nicht weg, sondern sammle sie in einer Plastiktüte und nimm die jeweilige Sammlung zu Deinen Gesprächen mit.
-
Wenn die klärenden Gespräche nicht augenblicklich was bringen, sprich auch beim Ordnungsamt vor. Es gibt inzwischen ein paar Gemeinden, die es nicht dulden, dass überall die Kippen hingeworfen werden. - Deine ärztliche Bescheinigung könnte Dir Unterstützung sein.
-
Gibt es dort, wo Du wohnst, eine Nichtraucher-Initiative, die aktiv ist und sich für Dich einsetzt?
-
Nimm zu allen Deinen Gesprächen jemanden als Zeugen mit. Die/der muss ja gar nichts sagen, nur mitgehen wie ein Dackel, das reicht. (Hab ich auch schon gemacht: so einen Freundes-Dackel mitgenommen bzw. war selbst Dackel.)
(Vielleicht geht ja jemand von der Nichtraucher-Ini mit, falls es eine solche bei Dir gibt.)
-
Und frag mal bei der NID
http://www.nichtraucherschutz.de/kontakt/nichtraucher-initiativedeutschlande.v._nid.html
nach, ob man dort Ideen hat, die Dir helfen. Das Thema Tabakrauch anderer Leute in der eigenen Wohnung ist eines der Schwerpunktthemen der NID.
-
Was mich interessiert: Um was für Seminare handelt es sich eigentlich, die die Seminarteilnehmer besuchen?
Wär ja ein Witz, wenn da auch Themen bearbeitet werden wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, soziales Miteinander, irgendwie geartete heilende Berufe ...
-
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Schreib doch mal, was aus Deinen Bemühungen geworden ist. Das interessiert mich sehr.
(Wenn Du es direkt hier bei mir als Kommentar schreibst, werde ich per Mail benachrichtigt.)