Frage von frageuberfragen, 20

Ratlosigkeit nach dem Abitur?

Hallo liebe Gemeinde! Ich werde vorrausichtlich mit Ende 19 mein Abitur schreiben. Nun gut, meine Noten sind okay und ich gehe stark davon aus dass ich es schaffen werde. Ich besuche das technische Gymnasium mit Schwerpunkt Maschinenbau, daher bin ich auch davon ausgegangen dass ich nach meinem Abitur einen Maschinenbau Studium angfangen werde. Momentan bin ich nur etwas verwirrt, 13 Jahre Schule sind schon ein ganzes Stück und der Wechsel von der Realschule auf das Gymnasium war auch nicht einfach, weil meine Noten auch nicht die besten waren. Ich habe das Gefühl dass es falsch wäre jetzt ein Studium anzufangen. Zur meiner Person, ich bin ein eher zurückhaltend, habe einen kleinen Freundeskreis und begebe mich nur selten zu sozialen Veranstaltungen (Feiern usw.). Ich habe mich schon sehr früh für Politik und Wissenschaft interessiert, daher gibt es nur wenige enge soziale Kontakte. Nun, irgendetwas muss ich ja nach meinem Abitur machen, daher habe ich mich sehr für die Bundeswehr interessiert. Ich glaube mir würde es gut tun Disziplin zu erlernen und sich auch körperlich zu betätigen. Mir kommen aber auch Zweifel auf, ich müsste meine "Heimat" mein gewohntes Umfeld verlassen und komme in eine völlig neue Situation mit fremden Menschen, ein andere Punkt wäre die körperliche Belastung. Ich bin zwar nicht unsportlich aber auch nicht wirklich sportlich. Zuletzt hätte ich Angst vorm Scheitern, allerdings begleitet mich diese Angst schon mein leben lang

Über eine Antwort würde mich mich sehr freuen - Danke! ;-)

Antwort
von chris1717, 20

Jung, mach dir da keinen allzu großen Kopp drum:

Als ich zur Bundeswehr bin, war ich unfit wie Sau (Trainingsprogramm: 6km Jogging), und während dem Offizierlehrgang bin ich nen Marathon gelaufen.

Klar, du wirst, sofern du nicht schon Leistungssportler bist, ordentlich ins Schwitzen kommen von Zeit zu Zeit, aber dein Körper passt sich da ja auch dran an.

Was das mit dem fremden Umfeld angeht: Wenn du an deinem ersten Tag total verpeilt bei der AGA aufschlägst, geht das da keinem anderen Rekruten anders als dir. Da wird man ganz schnell zusammengeschweißt und gewöhnt sich auch dran.

Wenn du dich wirklich dafür interessierst, ist es auf jeden Fall keine schlechte Idee, mal mit einem Karriereberater Verbindung aufzunehmen und mal zu prüfen, was für dich den konkret in Frage käme. Je nachdem kannst du ja mal mit einem freiwilligen Wehrdienst "vorfühlen" oder aber du Verpflichtest dich mit der Option zum Widerruf. Diesen kannst du 6 Monate lang jederzeit geltend machen und innerhalb kürzester Zeit wirst du dann abgeschleust und bist raus aus der Bundeswehr. Das ist ganz gut, weil man als Außenstehender nicht wirklich ne Vorstellung hat wie es in den Streitkräften so zugeht, und ob man das wirklich x-Jahre lang machen möchte.

Mal Infos einzuholen beim Karriereberater kann auf jeden Fall aber nicht schaden (aber leg nicht alles was er sagt auf die Goldwaage, die kennen auch nicht jede Verwendung gut genug, um da ne qualifizierte Einschätzung geben zu können.

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